Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern

Unsere vergangenen Veranstaltungen

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Mi. 01.05.2019 | 26. Nissan 5779

Kulturzentrum

Gedenkstunde zum 76. Jahrestag des Aufstandes im Warschauer Ghetto und 74. Jahrestag der Befreiung der Konzentrationslager

Beginn 18:30

Mittwoch, 1. Mai, 18:30 Uhr
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Mo. 01.04.2019 | 25. Adar II 5779

Kulturzentrum

Christian Springer: »Frustlos einmischen« zwischen bayerischem Protest und humanitärem Tun

Beginn 19:00

Ein Solo von Christian Springer.
Montag, 1. April, 19 Uhr

anschließend Gespräch mit Louis Lewitan

In seinem aktuellen Programm stellt Christian Springer fest: „Alle machen. Keiner tut was!“ und packt darum deutlich zu. „Wo sind unsere Werte?“, fragt er. Das Publikum weiß es genau: bei 120 zu 80. Denn Deutschlands wichtigster Wert ist der Blutdruck. Gleich dahinter kommen Cholesterin, Feinstaub und Pünktlichkeit. Es ist eine Freude, dem Kabarettisten auf seiner Suche nach den Werten zuzuhören. Und zuhören muss man. Denn Christan Springer macht Kabarett vom Feinsten. Weiterlesen »

Di. 19.03.2019 | 12. Adar II 5779

Kulturzentrum

Vernissage zur Ausstellung „Jewy Louis auf Rollen“

Beginn 19:00

Vernissage zur Ausstellung „Jewy Louis auf Rollen“ und
Gespräch mit dem Künstler Ben Gershon, Autor des Buches »Schalömchen. Witzige koschere Comics«

Jewy Louis zeigt uns humorvolle Situationen aus dem jüdischen Leben in einer nichtjüdischen Mehrheitsgesellschaft. Jewy Louis ist dem deutschsprachigen Publikum durch seine wöchentlichen Auftritte in der »Jüdischen Allgemeinen« sowie im Schweizer Wochenmagazin »Tachles« und durch Ausstellungen quer durch Europa ein Begriff. Weiterlesen »

Di. 12.03.2019 | 5. Adar II 5779

Kulturzentrum

Der letzte Rabbiner. Das unorthodoxe Leben des Leo Trepp

Beginn 19:00

Buchpräsentation mit Gunda Trepp

Leo Trepp (1913-2010), der aus einer orthodox-jüdischen Familie in Mainz stammte,  wirkte von 1936 bis 1938 als letzter Landesrabbiner in Oldenburg. Nach seiner Inhaftierung im KZ Sachsenhausen gelang ihm noch die Flucht in die USA, wo er in Kalifornien weiter als Rabbiner arbeitete. Immer wieder kehrte er später nach Deutschland, die „gestohlene Heimat“, für Vorträge und als Vermittler im jüdisch-christlichen Dialog zurück.

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Mi. 27.02.2019 | 22. Adar I 5779

Kulturzentrum

Jüdische Filmtage: „Die Berufung – Ihr Kampf für Gerechtigkeit“ („On the Basis of Sex“)

Beginn 19:00

Hinweis: Die Vorstellung ist ausverkauft.
Der Film ist ab dem 7. März regulär im Filmtheater am Sendlinger Tor sowie im Mathäser Filmpalast zu sehen.

Spielfilm
Regie: Mimi Leder. Drehbuch: Daniel Stiepleman
Produzent: Jonathan King. Kamera: Michael Grady. Schnitt: Michelle Tesoro. Musik: Mychael Danna.
Darsteller: Felicity Jones, Armie Hammer, Kathy Bates, Justin Theroux, Sam Waterston u.a.
USA 2018, 120 Min., amerik. OF mit dt. Untertiteln

Paula Bader Ginsburg (Felicity Jones) als Jura-Studentin in Harvard © »Die Berufung – Ihr Kampf für Gerechtigkeit«, Entertainment One Germany / Twentieth Century Fox

Es sind die 1950er Jahre in den Vereinigten Staaten von Amerika. Frauen dürfen weder als Polizeibeamtinnen arbeiten noch in Princeton studieren. Ruth Bader Ginsburg will diese Zustände verändern. Sie studiert als eine von wenigen Frauen Jura an der Elite-Universität Harvard. Nach ihrem Abschluss als Jahrgangsbeste muss sie sich mit einer Stelle als Professorin zufriedengeben, obwohl sie lieber die Gerichtssäle erobern würde – ein Privileg, das – vorerst –  ihren männlichen Kollegen vorbehalten ist. Dank ihres Mannes, des Steueranwalts Marty Ginsburg, wird sie eines Tages auf den Fall von Charles Moritz aufmerksam. Trotz der aufopfernden Pflege seiner kranken Mutter, wird Moritz nicht der übliche Steuernachlass gewährt – aufgrund seines Geschlechts. RBG, wie sie heute, längst selbst Richterin am Obersten Gerichtshof, genannt wird, entwickelt daraus einen Präzedenzfall gegen die Diskriminierung von Frauen (und Männern).

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So. 17.02.2019 | 12. Adar I 5779

Kulturzentrum

Jüdische Filmtage: „Itzhak Perlman – Ein Leben für die Musik“

Beginn 17:00

Dokumentarfilm
Regie: Alison Chernick
Kamera: Chris Dapkins, Christopher Gallo, Daniel Kedem, Mikko Timonen
Mitwirkende: Itzhak Perlmann, Billy Joel, Alan Alda u.a.
Israel/USA 2018, 82 Min., amerik. OF mit dt. Untertiteln

Die Filmbiographie des weltberühmten Violinvirtuosen ist eine einzige Liebeserklärung: an das Leben und an die Musik. Zu Interviews mit den wichtigsten Menschen in seinem Leben – vor allem mit seiner Frau Toby – gibt es facettenreiche Einblicke in seine lange Karriere und sein Privatleben.

Itzhak Perlman © Arsenal Filmverleih

Für Musik-Interessierte ist der Film voller Schätze. Es gibt viele aktuelle und ältere Aufnahmen mit dem Künstler quer durch verschiedene Musikrichtungen. Dank des liebenswürdigen Protagonisten und seiner Leidenschaft für die Musik wird aus der gut komponierten Dokumentation ein ganz besonderes Filmerlebnis.

Er bete mit der Violine – so beschreibt der berühmte Geigenbauer Amnon Weinstein die Kunst des  renommierten Geigers Itzhak Perlman. Dessen Eltern emigrierten aus Polen nach Israel, wo er am 31. August 1945 in Tel Aviv geboren wurde. Als Kind erkrankte er an Polio. Er hatte anfangs Probleme, bis ihn die Academy of Music in Jaffa 1954 doch aufnahm, 1958 zog er in die Vereinigten Staaten, um an der Juillard School in New York zu studieren.  Seine erfolgreiche Karriere als Geiger, Dirigent und Musikpädagoge beeinträchtigte es keineswegs, dass er nur im Sitzen auftreten kann.

Das Repertoire des geistreichen und humorvollen Musikers reicht von Schubert über Strauß und Bach bis hin zu Billy Joel. In Alison Chernicks Dokumentarfilm steht Perlmans Werdegang im Fokus. Dabei gelangen der  Regisseurin vertrauensvolle  Gespräche  mit ihm, mit  Freunden, Musiker-Kollegen und Perlmans  Familie, allen voran der Ehefrau Toby, mit der er seit über 50 Jahren verheiratet ist.

Eintritt frei

Anmeldung erbeten unter (089)202400-491 oder per E-Mail karten@ikg-m.de

Veranstalter: Kulturzentrum der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern

Veranstaltungsort: Jüdisches Gemeindezentrum, St.-Jakobs-Platz 18, 80331 München

Do. 14.02.2019 | 9. Adar I 5779

Kulturzentrum

ABGESAGT: „An die Gemeinschaft und an die Welt – Gedanken zu drängenden Fragen der Zeit“

Die Veranstaltung mit Rabbiner Goldschmidt muss aus organisatorischen Gründen leider entfallen. Über einen möglichen Nachholtermin informieren wir Sie so bald wie möglich.

So. 10.02.2019 | 5. Adar I 5779

Kulturzentrum

Jüdische Filmtage: Vortrag „Die Situation ist neu und reizvoll“ – Thomas Mann im Tonfilm (1929)

Beginn 17:00

Vortrag mit Filmbeispielen von Dr. Dirk Heißerer

Thomas Mann im Aufnahmestudio, Berlin 1929 © Presse-Foto GmbH

Als einer der ersten Schriftsteller überhaupt trat Thomas Mann (1875–1955) im Januar 1929 in einem Tonfilm mit dem Titel »Worte zum Gedächtnis Lessings« auf. Er thematisierte darin die Möglichkeiten des neuen Mediums und verband den antiken Mythos mit der modernen Technik.

Thomas Mann war zeitlebens ein eifriger Kinogänger, verfasste selbst Drehbücher und sah Verfilmungen seiner Romane »Buddenbrooks« (1923) und »Königliche Hoheit« (1953). Im Exil unterstützte er die Zürcher Filmagentur  von Julius Marx und Bernhard Diebold, die mit Hollywood über Verfilmungen nach Stoffen von Emigranten verhandelte. Sein ehrgeizigstes Filmprojekt, die Verfilmung der Tetralogie »Joseph und seine Brüder«, kam zwar, anders als vergleichbare Historienfilme, wie »Land of The Pharaohs« (1955) oder »The Ten Commandments« (1956), nicht zustande. Doch anhand von Illustrationen zur »Joseph«-Legende und mit Blick auf die Moses-Novelle »Das Gesetz« (1944) kann man erahnen, wie der Film hätte aussehen können.

Der Vortrag korrespondiert mit dem gleichnamigen Aufsatz in der Zeitschrift. JUNI-Magazin für Literatur und Kultur (Bielefeld, Aisthesis Verlag), H. 55/56, Januar 2019.

 Der Tonfilm vom 22. Januar 1929 wurde von der Tobis-Industrie GmbH in Berlin aufgenommen. Dauer: 3:52, archiviert im Bundesarchiv-Filmarchiv, Berlin (Signatur: BArch 20520).

Dr. Dirk Heißerer ist Literaturwissenschaftler in München, Veranstalter literarischer Spaziergänge und Exkursionen (www.lit-spaz.de) sowie Vorsitzender des Thomas-Mann-Forums München (www.tmfm.de).

Eintritt 5 Euro (Schüler, Studenten, Münchenpass-Inhaber Eintritt frei)

Karten unter Telefon (089)202400-491, per E-Mail an karten@ikg-m.de und an der Abendkasse

Veranstalter: Kulturzentrum der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern & Thomas-Mann-Forum München

Veranstaltungsort: Jüdisches Gemeindezentrum, St.-Jakobs-Platz 18, 80331 München

Mo. 04.02.2019 | 29. Schwat 5779

Kulturzentrum

Jüdische Filmtage: „116 Cameras“

Beginn 19:00

Dokumentarkurzfilm
Regie: Davina Pardo
Produzent: Davina Pardo
USA 2017, 15 Min., amerik. OF

Anschließend Podiumsgespräch

Wer erzählt die Geschichte von NS-Verfolgung und Holocaust, wenn keine Zeitzeuginnen und Zeitzeugen mehr da sind? Ausgehend von dieser Frage hat das Shoah Foundation Institute for Visual History and Education an der University of Southern California in Los Angeles ein ehrgeiziges neues Projekt in Angriff genommen, um Überlebende als digitale 3D-Projektionen dazustellen, die mit zukünftigen Generationen interagieren werden.

Eva Schloss © USC Shoah Foundation

Der Kurzfilm »116 Cameras« folgt der Auschwitz-Überlebenden Eva Schloss, während sie an diesem einzigartigen Prozess teilnimmt und reflektiert, wie sich ihre Rolle als Zeitzeugin des Holocaust im Laufe der Zeit verändert hat. Die Mutter von Eva Schloss war ab 1953 übrigens in zweiter Ehe mit Anne Franks Vater verheiratet.

Zur Frage nach »digitalen Zeitzeugen« und damit zum Thema, wie sich das Erinnern verändern wird, wenn es die Stimmen lebender Zeitzeuginnen und Zeitzeugen nicht mehr geben wird, diskutieren:

Michaela Melián, Professorin an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg, 2008 Gewinnerin des Kunstwettbewerbs der Stadt München »Opfer des Nationalsozialismus – Neue Formen des Erinnerns und Gedenkens«, mit dem Audiokunstprojekt »Memory Loops«;

Verena Lucia Nägel, Politologin, u.a. seit 2017 Betreuerin des Archivs »Fortunoff Video Archive for Holocaust  Testimonies« der Yale University an der Freien Universität Berlin;

Armand Presser, Sprecher für Rundfunk- und Filmbeiträge, Berater für das BR-Projekt »Die Quellen sprechen«

und

Dr. Jörg Skriebeleit, seit 1999 Leiter der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg

Moderation: Prof. Dr. Mirjam Zadoff, Direktorin des NS-Dokumentationszentrums München

Eintritt  frei

Veranstalter: NS-Dokumentationszentrum München in Kooperation mit dem Kulturzentrum der Israelitischen Kultusgemeinde München und Öberbayern

Veranstaltungsort: NS-Dokumentationszentrum München, Max-Mannheimer-Platz 1, 80333 München

So. 27.01.2019 | 21. Schwat 5779

Kulturzentrum

Jüdische Filmtage: „Schwarzer Honig. Leben und Werk von Abraham Sutzkever“

Beginn 17:00

„Black Honey. The Life and Poetry of Avraham Sutskever“

Dokumentarfilm
Regie: Uri Barbash
Drehbuch: Uri Barbash, Hadas Kalderon
Produzent: Yair Qedar
Kamera: Tulik Galon
Schnitt: Ori Derdikman

Musik: Alon Lothringer. Ton: Ami Arad
Israel 2018, 76 Min., hebr./engl./jidd. OV mit dt. Untertiteln

Abraham Sutzkever (1913–2010) zählt zu den bedeutendsten Jiddisch schreibenden Schriftsteller des 20. Jahrhunderts. Bei Wilna geboren, verbrachte er fünf Jahre seiner Kindheit in Sibirien, wohin die Eltern 1915 deportiert worden waren.

Seit den frühen 1930er Jahren gehörte er zum avantgardistischen jüdischen Autoren- und Künstlerkreis »Jung-Wilne«. Ab 1934 veröffentlichte er regelmäßig in Warschauer und Wilnaer

Abraham Sutzkever © Familienbesitz

Zeitschriften. 1937 erschien sein erster Gedichtband »Lider« (Lieder). Im Ghetto von Wilna schloss er sich einer Untergrundorganisation an und rettete Handschriften und Dokumente vor der Vernichtung durch die Deutschen. Dort musste er auch mitansehen, wie seine Mutter und sein Sohn ermordet wurden. Ihm gelang als einem von wenigen die Flucht aus dem Ghetto. Zunächst ging er nach Moskau, wo er bereits 1944 über die Vernichtung der Juden in seiner Heimat berichtete. In späteren Arbeiten dokumentierte er die Gräuel der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft.

Nach dem Krieg war Sutzkever Zeuge im Nürnberger Kriegsverbrecherprozess, 1947 emigrierte er nach Israel, wo er die renommierte Literaturzeitschrift »Di goldene kejt« gründete.

Der Film des israelischen Regisseurs Uri Barbash porträtiert einen Menschen, dem die Poesie half das Erlebte zu überstehen und Zeugnis abzulegen. Sutzkevers Werke sind in über 30 Sprachen übersetzt.

Einführung: Dr. Evita Wiecki, Jiddisch-Lektorin am Lehrstuhl für Jüdische Geschichte und Kultur an der Ludwig-Maximilians-Universität München

Schlusswort: Yair Qedar, preisgekrönter israelischer Filmproduzent

Eintritt: 5 Euro (Schüler, Studenten, Münchenpass-Inhaber frei)

Karten unter 089/20 24 00-491, per E-Mail an karten@ikg-m.de und an der Abendkasse

Veranstalter: Kulturzentrum der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern

Veranstaltungsort: Jüdisches Gemeindezentrum, St.-Jakobs-Platz 18

 

Mi. 23.01.2019 | 17. Schwat 5779

Kulturzentrum

Jüdische Filmtage: „Hummus!“ – The Movie

Beginn 19:00

Hummus © Oren Rosenfeld

Dokumentarfilm
Regie: Oren Rosenfeld
Produzent: Michal Lee Sapir, Raphael Shore
Kamera: Hanna Abu Saada, Yuval Sayag
Schnitt: Raphael Aboulafia.  Musik: Jonathan Bar-Giora
Mitwirkende: Suhela Alhindi, Jalil Dabit, Elijahu Shmueli u.a.
Israel 2015, 60 Min.
Deutschsprachige Synchronfassung 2018, erstellt von Armand Presser

Die Liebe zum Hummus ist im Nahen Osten allgegenwärtig. Der Brei aus Kichererbsen und Tahini ist Grundnahrungsmittel und Soulfood, in Israel ebenso wie im gesamten Mittelmeerraum. Nur über die Herkunft und das richtige Rezept gibt es verschiedene Auffassungen.

Oren Rosenfelds Dokumentarfilm ist eine unwiderstehliche Mischung aus geheimen Rezepturen, mehrfach gebrochenen Guinnessbuchrekorden und der Magie des Hummus, der Juden, Muslime und Christen täglich zusammenbringt.

Im Zentrum der Reise durch die Hummus-Küchen Israels stehen u. a. drei ganz unterschiedliche Protagonisten, die alle die Liebe zu dem Ausnahmegericht eint: Suheila, eine muslimische Selfmadefrau aus Akko, die durch die TV Kochshow »Israel Hummus Genius« berühmt wurde und von sich sagt, »mit dem Hummus verheiratet zu sein«; Jalil, der christliche Araber,  der in seinem Lokal in Ramla Rockkonzerte organisiert und von einem Laden in Berlin träumt; und Elijahu, der nach unsteten Wanderjahren zu seinen orthodox-jüdischen Wurzeln gefunden hat und mittlerweile eine erfolgreiche Restaurantkette führt.

Ein in jeder Hinsicht köstlicher Film über ein vielseitiges Lebensmittel und eine ebenso bunte Gesellschaft, die dieses zu genießen weiß. Ein Film, der Appetit macht auf Land und Leute!

Oren Rosenfeld ist ein israelischer Fotojournalist und Filmemacher, der zahlreiche Dokumentarfilme und Berichte für Sender wie BBC, National Geographic und History Channel produziert hat.

Ladenschild „Hummus Elijahu, Jokne’am Kascher“ © Oren Rosenfeld

Eintritt incl. Hummus-Spezialitäten 10 Euro (Schüler, Studenten, Münchenpass-Inhaber 7,– Euro)

Voranmeldung erforderlich bis 21. Januar unter Telefon (089)202400-491 oder per E-Mail an karten@ikg-m.de

Veranstalter: Kulturzentrum der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern in Kooperation mit dem Jüdischen Filmfestival Berlin & Brandenburg (JFFB) mit freundlicher Unterstützung des  Restaurant Einstein

Veranstaltungsort: Jüdisches Gemeindezentrum, St.-Jakobs-Platz 18, 80331 München

Do. 17.01.2019 | 11. Schwat 5779

Kulturzentrum

Jüdische Filmtage: Filmpreview »Die Stille schreit«

Beginn 19:00

Dokumentarfilm
Regie/Kamera/Schnitt & Montage: Josef Pröll
Redaktion:  Miriam Friedmann M.A., Dr. Friedhelm Katzenmeier, Dr. Bernhard Lehmann
Musik: Nikola David
Deutschland 2019, 74 Min.

Grußwort: Prof. Dr. Bernhard Maaz, Generaldirektor der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen

Erzählt wird die Geschichte der jüdischen Familien Friedmann und Oberdorfer aus Augsburg. Die »Arisierung« ihrer Betriebe und Immobilien führte zunächst zum Zwangsverkauf ihres gesamten Besitzes. Anschließend wurde das Ehepaar Oberdorfer deportiert und ermordet. Die Friedmanns nahmen sich, zusammen mit anderen Leidensgefährten, vor ihrer Deportation das Leben.

Eugen und Emma Caroline Oberdorfer © Film »Die Stille schreit«

Miriam Friedmann, in den USA geboren und aufgewachsen, kehrte 2001 an den Herkunftsort ihrer Eltern, des Amerikanistik-Professors Friedrich Georg Friedmann und seiner Frau Elisabeth, nach Augsburg zurück.  Seitdem ging sie, unterstützt von ihrem Ehemann, dem Psychiater Friedhelm Katzenmeier,  der Familiengeschichte nach, speziell dem Schicksal ihrer beiden Großelternpaare, vor deren Kenntnisse die Eltern sie hatten verschonen wollen.

Im Juli 2018 veranlasste die Bayerische Staatsgemäldesammlung als Restitution die Rückgabe des Bildes »Bauernstube«  aus dem vormaligen Besitz von Ludwig Friedmann an dessen Enkelin Miriam. Es war nach dem Suizid des Ehepaars Ludwig und Selma Friedmann vom Finanzamt Augsburg-Stadt  »zur Verwertung« eingezogen und für 128,40 Reichsmark an die Bayerische Staatsgemäldesammlung weiterveräußert worden.

Dr. Friedhelm Katzenmeier & Miriam Friedmann (vorne), Josef Pröll. Foto © privat

Der Dokumentarfilm bezieht seine Spannung aus einer höchst informativen, anschaulichen Darstellung  mit zahlreichen filmischen Impressionen der Schauplätze und Originaldokumente, die deutlich machen, dass  geschehenes Unrecht unvergessen ist und sichtbar gemacht werden kann. Bis heute.

Anschließend Gespräch mit Miriam Friedmann und Josef Pröll.

Moderation: Ellen Presser

Eintritt frei

Anmeldung unter Telefon (089)202400-491 oder per E-Mail an karten@ikg-m.de

Veranstalter: Kulturzentrum der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern

Veranstaltungsort: Jüdisches Gemeindezentrum, St.-Jakobs-Platz 18, 80331 München

So. 13.01.2019 | 7. Schwat 5779

Kulturzentrum

Gesprächsrunde: Jüdisches Amerika

Beginn 17:00

»Amerika ist die Ferne. Amerika heißt die Freiheit. In Amerika lebt immer irgendein Verwandter.« (Joseph Roth, 1927)

»Lady Liberty«, die New York vorgelagerte Freiheitsstatue, war für Generationen von Einwanderern  das erste Zeichen für ein besseres Leben in der neuen Welt. Darunter waren mehr als zwei

Deidre Berger © AJC

Millionen Juden, die Pogrome in Osteuropa im 19. Jahrhundert und die drohende Vernichtung während der NS-Zeit zu dieser Reise ins Ungewisse veranlasst hatten. Für viele der deutschen Juden war Amerika zwar ihre neue Adresse, aber das Band, das sie mit Berlin oder Frankfurt, Hamburg oder München und anderen Orten verband, war nicht so leicht zu trennen. Sie blieben oft ihren Wurzeln emotional tief verbunden. Erst die nächste Generation wollte so schnell wie möglich amerikanisch werden.

Über Juden in Amerika und die Beziehungen im deutsch-amerikanisch-jüdischen Kontext diskutieren

Deidre Berger (geb. in St. Louis), seit 2000 Direktorin des American Jewish Committee Berlin
Deborah Feldman (geb. in New York City), Schriftstellerin, heute Berlin

Michael L. Miller © LMU München

Michael L. Miller (geb. in Poughkeepsie, New York), Historiker, Professor an der Central European University und derzeit am Lehrstuhl für Jüdische Geschichte und Kultur der LMU München

Deborah Feldman © Marina Maisel

Moderation: Mirjam Zadoff, 2014–2018 Professorin für Geschichte an der Indiana University Bloomington, Inhaberin des Alvin H. Rosenfeld Lehrstuhls für Jüdische Studien, seit Mai 2018 Direktorin des NS-Dokumentationszentrums München.

Eintritt 7 Euro (Schüler, Studenten, Münchenpass-Inhaber Eintritt frei)

Anmeldung erbeten im Büro des IKG-Kulturzentrums unter (089) 202400-491 oder karten@ikg-m.de

Veranstalter
Kulturzentrum der Israelitischen Kultus­gemeinde München und Oberbayern und Münchner Volkshochschule im Rahmen des Themenschwerpunkts USA im Winterhalbjahr 2018/2019

Veranstaltungsort Jüdisches Gemeindezentrum, St.-Jakobs-Platz 18

Einen Übersichtsflyer im PDF-Format finden Sie hier.

Mirjam Zadoff © Orla Connolly

Di. 27.11.2018 | 19. Kislew 5779

Kulturzentrum

„Die Pfefferfälscher – Geschichte einer Familie“ – Gespräch mit der Autorin Monika Sznajderman

Beginn 19:00

Buchpräsentation und Gespräch

Moderation:
Judith Leister, Journalistin

Lesung:
Lennard Eger, Otto Falckenberg Schule, Fachakademie für darstellende Kunst der LHSt München

Monika Sznajderman © Radek Polak / Suhrkamp Verlag

Jahrzehnte nach dem Zweiten Weltkrieg macht sich die 1958 geborene polnische Verlegerin und Autorin Monika Sznajderman auf, die Geschichte ihrer ermordeten jüdischen Familie zu rekonstruieren. Ihr Vater hatte über seine Odyssee durch die Konzentrations- und Vernichtungslager, seine Flucht und die Rückkehr nach Warschau nie sprechen wollen. Die Erzählung über ihre jüdischen Vorfahren kontrastiert mit der Familiensaga ihrer polnisch-katholischen Oberschichtfamilie mütterlicherseits, die vom Verschwinden der Juden in ihrer direkten Umgebung praktisch keine Notiz nimmt. Deutlich wird die Tragik des jahrhundertelangen polnisch-jüdischen Zusammenlebens, die nicht nur ihre Familie, sondern die ganze Gesellschaft bis heute nicht loslässt.

Der Eintritt ist frei.

Veranstalter
NS-Dokumentationszentrum München, Kulturzentrum der Israelitischen Kultusgemeinde und Deutsch-Polnische Gesellschaft München

Veranstaltungsort
NS-Dokumentationszentrum München, Max-Mannheimer-Platz 1, 80333 München

Do. 22.11.2018 | 14. Kislew 5779

Kulturzentrum

„Der neu-deutsche Antisemit. Gehören Juden heute zu Deutschland?“ – eine persönliche Analyse von Arye Sharuz Shalicar

Beginn 19:00

Gerade einmal drei Generationen sind seit der Schoah vergangen. Deutschland ist heute ein anderes Land. Die Deutschen haben aus der Vergangenheit gelernt. Ist es wirklich so?

Der Politologe und Publizist Arye Sharuz Shalicar, 1977 in Göttingen geboren,  war IDF-Presseoffizier und ist seit 2017 Mitarbeiter der israelischen Regierung im Ministerium für Nachrichtendienste. 2010 veröffentlichte er bei dtv „Ein nasser Hund ist besser als ein trockener Jude: Die Geschichte eines Deutsch-Iraners, der Israeli wurde„.

Im Beruf trifft er auf deutsche Spitzenpolitiker, Vertreter von NGOs, Journalisten, Polizisten, Bundeswehrsoldaten, Akademiker und Pilgergruppen. Nach unzähligen Gesprächen und Begegnungen gelangt er in seinem neuen bei Hentrich & Hentrich erschienenen Buch zu der bitteren Erkenntnis: Antisemitismus ist in Deutschland, nicht selten getarnt als „Israel-Kritik“, weiterhin tief verwurzelt. „Neu-deutsche“ Antisemiten treten ihm mit unsäglichen Kommentaren unverhohlen in seinem Blog entgegen.

 

Moderation: Nelly Kranz, Koordinatorin deutsch-israelischer Begegnungen

Eintritt 5,- Euro. Für Schüler, Studenten, Münchenpass-Inhaber mit Nachweis Eintritt frei.

Anmeldung unter (089) 202400-491 oder per E-Mail an karten@ikg-m.de.

Veranstalter
Kultur­zentrum der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern

Veranstaltungsort
Jüdisches Gemeindezentrum, St.-Jakobs-Platz 18

 

Mi. 14.11.2018 | 6. Kislew 5779

Kulturzentrum

„Vor Antisemitismus ist man nur noch auf dem Monde sicher“: Gesprächsabend über Judenfeindlichkeit und Rassismus heute

Beginn 19:00

Das berühmte Zitat von Hannah Arendt ist immer noch aktuell. Über die Situation in Deutschland mit Blick auf Antisemitismus, Rassismus, Sündenbock-Suche und Staatsverdrossenheit diskutieren

Prof. Dr. Dr. Michel Friedman, Jurist, Publizist, Fernsehmoderator, lehrt seit 2016 Immobilien- und Medienrecht an der Frankfurt University of Applied Scienes,

Dr. Felix Klein, Beauftragter der Bundesregierung für jüdisches Leben in Deutschland und den Kampf gegen Antisemitismus, und

Dr. Ludwig Spaenle, Staatsminister a.D.

 

Moderation:
Dr. Elio Adler, Vorstandsvorsitzender der WerteInitiative – jüdisch-deutsche Positionen e.V. 

Begrüßung:
Dr. h. c. Charlotte Knobloch, Präsidentin der IKG München und Oberbayern

Schlusswort:
Yehoshua Chmiel, Vizepräsident der IKG München und Oberbayern

 

Der Eintritt ist frei.

Anmeldung unter (089) 202400-491 oder per E-Mail an karten@ikg-m.de.

Veranstalter
Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern K.d.ö.R.

Organisation
Kulturzentrum der IKG

Veranstaltungsort
Jüdisches Gemeindezentrum, St.-Jakobs-Platz 18

Fr. 09.11.2018 | 1. Kislew 5779

Arbeitsgruppe "Gedenken an den 9. November 1938"

Gedenken an den 9. November 1938 – „Jeder Mensch hat einen Namen“

Beginn 9:00

Öffentliche Namenslesung, 9:00 bis 12:30 Uhr

am Gedenkstein der ehemaligen Hauptsynagoge in der Herzog-Max-Straße (hinter dem Künstlerhaus)

Gedenkstunde im Saal des Alten Rathauses, 13-15 Uhr

mit Ansprachen von

Dieter Reiter
Oberbürgermeister der Landeshauptstadt München

Dr. Markus Söder
Ministerpräsident des Freistaats Bayern

Dr. h.c. Charlotte Knobloch
Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern

Teilnahme nur für geladene und angemeldete Gäste

 

Der Gedenktag steht unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Dieter Reiter.

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So. 04.11.2018 | 26. Cheschwan 5779

Kulturzentrum

Eis am Stiel. Von Siegern und Verlierern Oder Die Bittersüße Geschichte einer unendlichen Filmproduktion

Beginn 17:00

Filmvorführung und Gespräch

Eric Friedlers Film überrascht mit einer Annäherung an die Erfolgskinoreihe »Eis am Stiel« aus den 1970er- und 1980er-Jahren. Sie befeuerte weltweit Teenager-Sehnsüchte. Das Rezept »Boy meets Girl« korrespondierte zur sexuellen Revolution und dem zunehmend freizügigen Umgang mit Sexualität in der Gesellschaft. Doch nur wenigen Zuschauern war bewusst, dass dieser Publikumsrenner aus Israel kam und das Image Israels im Rest der Welt nachhaltig und durchaus positiv beeinflusste. Was wurde aus den drei Jungs »Johnny, Benny und Momo«? Die Dokumentation zeigt die Gewin­ner und Verlierer des internationalen Erfolgs 40 Jahre später und die späte Auseinandersetzung mit dem unverhohlenen Sexismus jener Jahrzehnte. Friedler läßt u.a. die Produzenten Yoram Globus und Menahem Golan und Regisseur Boaz Davidson zu Wort kommen.

Eric Friedler (* 1971 in Sydney) gehört zu den wichtigsten Dokumentarfilmregisseuren in Deutschland.

Eric Friedler © NDR

Für seine mutigen und filmisch innovativen Werke wurde er international und national ausgezeichnet, u.a. mehrfach mit dem Grimme-Preis, dem Deutschen Fernsehpreis und dem Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis. Auch als Redakteur hat er für die ARD etliche preisgekrönte Dokumentar-, Spiel- und Fernsehfilme entwickelt und betreut. 2011 übernahm er die Leitung der renommierten Abteilung Sonderprojekte für Dokumen­tarfilm und Dokudrama beim NDR.  Zu seinen Produktionen zählen Zeugen aus der Todeszone. Über das jüdische Sonderkommando in Auschwitz (2000), Das Schweigen der Quandts (2007), Berlin 36 (2009), Aghet – Ein Völkermord (2010), The Voice of Peace – Der Traum des Abie Nathan (2013), Der Clown (2015) und jüngst It must schwing – The Blue Note Story (2018).

 

Eintritt: 8,– Euro/6,– Euro, für Schüler, Studenten und Münchenpass-Inhaber frei
Anmeldung  unter Telefon (089)202400-491 oder per E-Mail karten@ikg-m.de

Veranstalter: Kulturzentrum der Israelitischen Kultusgemeinde München & Oberbayern
Veranstaltungsort: Jüdisches Gemeindezentrum, St.-Jakobs-Platz 18

Pubertät in Tel Aviv. Filmszene aus »Eis am Stiel« © NDR / Studio Hamburg

So. 28.10.2018 | 19. Cheschwan 5779

Kulturzentrum

»Der Apfelbaum« – Buchpräsentation mit Christian Berkel

Beginn 17:00

Buchcover „Der Apfelbaum“

Einspielung aus »Guardians of Heritage – Hüter der Geschichte«
Dokumentation (Deutschland 2017), worin Christian Berkel zur Spurensuche nach seinen jüdischen Vorfahren  nach Lodz  und Jerusalem reiste.

»Jahrelang bin ich vor meiner Geschichte davongelaufen. Dann erfand ich sie neu.«

Christian Berkel © HISTORY

Der Schauspieler Christian Berkel, 1957 in West-Berlin geboren, ist für seinen ersten Roman den jüdischen Wurzeln seiner Familie nachgegangen. Im Dialog mit seiner Mutter sucht der Erzähler über drei Gene­rationen zwischen Ascona, Berlin, Madrid, Paris, Leip­zig, Moskau und Buenos Aires nach den Puzzle-Teilen seiner Herkunft.

Berkel, der in vielen europäischen Filmen und Hollywood-Blockbustern wie »Inglourious Basterds« von Quentin Tarantino mitwirkte, ist seit 2006 auch in der ZDF-Serie »Der Kriminalist« zu sehen.

Moderation: Emanuel Rotstein (Director Production für die Sender HISTORY und A&E)

Emanuel Rotstein © Gert Krautbauer für HISTORY

Eintritt: 8,– Euro/6,– Euro
(Schüler, Studenten & Münchenpass-Inhaber frei)
Anmeldung  unter Telefon (089)202400-491 oder per E-Mail karten@ikg-m.de

Veranstalter: Kulturzentrum der Israelit. Kultusgemeinde in Kooperation mit History Channel und Ullstein-Verlag
Veranstaltungsort: Jüdisches Gemeindezentrum, St.-Jakobs-Platz 18

Di. 23.10.2018 | 14. Cheschwan 5779

Kulturzentrum

Finissage „Pessach Haggada“ und Konzert

Beginn 19:00

Abschluss der Ausstellung und Kantorenkonzert

Programm

Begrüßung
Anita Kaminski, Vorsitzende der Kulturkommission der Israelitischen Kultusgemeinde

Gespräch mit der Künstlerin Dvora Barzilai

Konzert
des Wiener Oberkantors Shmuel Barzilai
unter Mitwirkung des Synagogenchors „Schma Kaulenu“ (Leitung: David Rees) – am Klavier: Luisa Pertsovska

 

Der Eintritt ist frei.
Anmeldung  unter Telefon (089)202400-491 oder per E-Mail karten@ikg-m.de wird erbeten.

Veranstalter: Kulturzentrum der Israelitischen Kultusgemeinde München & Oberbayern
Veranstaltungsort: Jüdisches Gemeindezentrum, St.-Jakobs-Platz 18

 

Di. 16.10.2018 | 7. Cheschwan 5779

Kulturzentrum

VERLEGT AUF 14.2.2019: „An die Gemeinschaft und an die Welt – Gedanken zu drängenden Fragen der Zeit“

Diese Veranstaltung wurde verlegt auf den 14. Februar 2019. Nähere Informationen dazu finden Sie hier.

So. 14.10.2018 | 5. Cheschwan 5779

Kulturzentrum

„Loreleys Schwestern“

Beginn 15:00

Jiddische Volkslieder und Kompositionen von Johannes Brahms, Gustav Mahler, Sara Shoham, Clara Schumann und Robert Schumann

Mitwirkende:
Julian Prégardien, Tenor

Dirigent Yuval Weinberg © Katinka Hustad

Yaara Tal, Klavier

Chor des Bayerischen Rundfunks

Yuval Weinberg, Leitung

Besonders in der Epoche der Romantik entstand eine Fülle an Chormusik als Teil einer erstarkenden bürgerlichen Musikpflege. Die Gesänge behandelten häufig zentrale Themen der Romantik wie Liebesfreud und -leid, Sehnsucht und beruhen oft auf Volksliedern, Märchen und Sagen.

Dies spiegelt auch das Programm mit Originalkompositionen und jüdischen Volksliedern wider. Ergänzt wird es durch die Romanzen Opus 11 für Klavier von Clara Schumann in der Interpretation von Yaara Tal. Von hier gibt es eine direkte Verbindung zum letzten Werk des Abends:

Tenor Julian Prégardien © Marco Borggreve

Clara Schumann war 1870 bei der Uraufführung der »Alt-Rhapsodie« von Johannes Brahms in Jena im Publikum. Yaara Tal regte deren Adaption in einer Fassung für Tenor, Frauenchor und Klavier an. Diese Version wird – als Welturaufführung – hier erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt.

Eintritt 20,– Euro

Pianistin Yaara Tal © Gustav Eckart

Karten nur bei BRticket unter Tel. 0800-5900594 oder online (Link zum Kartenverkauf).

Veranstalter
Bayerischer Rundfunk in Kooperation mit dem Kultur­zentrum der Israelitischen Kultusgemeinde München

Veranstaltungsort
Jüdisches Gemeindezentrum, St.-Jakobs-Platz 18

So. 07.10.2018 | 28. Tischri 5779

Jugendzentrum

Tag der Offenen Tür im Jugendzentrum

Beginn 12:00

Das Jugendzentrum Neshama lädt zum Tag der Offenen Tür ein! Das vollständige Programm können Sie hier herunterladen.

So. 30.09.2018 – Di. 24.11.20111 | 21. Tischri 5779

Kulturzentrum

Ausstellung »Leben ist Glühn« – der Expressionist Fritz Ascher

Fritz Ascher, Foto 1950 © BiancaStockMunich_PhotoRachelStern. Retouched by Malcolm Varon

Der spätexpressionistische Künstler Fritz Ascher (1893–1970) verbrachte sein gesamtes Leben in Berlin, überlebte zwei Weltkriege und Nazi-Verfolgung und entwickelte in Gemälden, Papierarbeiten und Gedichten seine starke und einzigartige künstlerische Stimme. Seiner Kunst ist nun erstmalig eine umfassende Retrospektive gewidmet, die nach Stationen im Felix-Nussbaum-Haus in Osnabrück, in Chemnitz, in Berlin und Potsdam nun im Kallmann-Museum Ismaning gezeigt wird.

Eintritt 4,– Euro/ermäß. 3,50 Euro
Öffnungszeiten: Di–So von 14.30–17.00 Uhr

Veranstaltungsort
Kallmann Museum, Schloßstraße 3B, 85737 Ismaning

 

„Golgatha“ (1915) von Fritz Ascher

Do. 20.09.2018 | 11. Tischri 5779

Kulturzentrum

Israel und seine Comics: Ein Comic-Konzert mit Itay Dvori

Beginn 19:00

Motiv aus »Der Realist« von Asaf Hanuka

Graphic Novels aus und über Israel vertont der Komponist und Pianist Itay Dvori mit eigenen Kompositionen und Live-Improvisationen. Mal humoristisch, mal ernst porträtieren Zeichnerinnen und Zeichner wie Asaf Hanuka, Michel Kichka, Rutu Modan und Merav Salomon die Gegenwart ihres Landes. Auch deutsche Comic-Künstler hat die Geschichte und Gegenwart Israels inspiriert. Ein beispielhaftes Werk ist »Ticket to God« von Jens Harder, das er dem Alltag und der Besonderheit Jerusalems widmete. Vertont werden auch Szenen aus »Vor allem eins: Dir selbst sei treu« von der Münchner Zeichnerin Barbara Yelin über die Schauspielerin Hanna Maron, die im Berlin der 30er Jahre die Hauptrolle in Erich Kästners »Pünktchen und Anton« spielte und später eine der größten Schauspielerinnen Israels wurde. Barbara Yelin wird anwesend sein.

Itay Dvori wurde 1976 in Petach-Tiwka/Israel geboren. Er studierte Jura und Musik in Tel Aviv und Berlin. Neben seinen Kompositionen für Instrumental- und Vokalensembles, die in Europa und Israel aufgeführt werden, komponiert Itay Dvori für Theater, Tanz und Film. Seit 2015 unterrichtet er an der Hochschule für Musik in Dresden. 2016 spielte Dvori in Berlin sein erstes Comic-Konzert, mit dem »Yam Yabasha«-Ensemble, heute wird seine Performance bereits als »neues Genre« bezeichnet (Deutschlandfunk Kultur).

Eintritt: 6,– Euro

Anmeldung unter Telefon (089)202400-491 oder unter karten@ikg-m.de

Veranstalter Kulturzentrum der Israelitischen Kultusgemeinde in Kooperation mit dem Zentralrat der Juden in Deutschland

Veranstaltungsort Jüdisches Gemeindezentrum, St.-Jakobs-Platz 18

 

Ausschnitt aus „Ticket to God“ von Jens Harder

So. 02.09.2018 | 22. Elul 5778

Kulturzentrum

19. Europäischer Tag der jüdischen Kultur

Beginn 11:00

„Storytelling – Geschichten erzählen“ lautet die Überschrift und das Leitthema des diesjährigen Europäischen Tags der jüdischen Kultur und der Jüdischen Kulturtage am Jakobsplatz 2018. Weiterlesen »

Mo. 23.07.2018 | 11. Aw 5778

Kulturzentrum

„Unterwegs auf dem Shvil Israel – Israel National Trail“

Beginn 20:00

Reisereportage von Paula Zimerman-Targownik und Daniel Targownik

Paula Zimerman-Targownik und Daniel Targownik erfüllten sich einen lang gehegten Traum:

Sechs Wochen auf dem Israel National Trail, der 2012 von der Zeitschrift National Geographic in die Liste der 20 besten Wanderwege weltweit aufgenommen wurde.

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Di. 26.06.2018 | 13. Tamusz 5778

Kulturzentrum

»Scholem Alejchem«-Vortrag: »Yidishe muzik in Sovetn-farband beshas der tsveyter velt-milkhome« (Jiddische Musik in der Sowjetunion während des Zweiten Weltkriegs)

Beginn 19:00

Vortrag von Prof. Anna Sternshis (Toron­to) in jiddischer Sprache mit Musikbeispielen Weiterlesen »

So. 13.05.2018 | 28. Ijar 5778

Torah MiTzion

JERUSALEM TAG 5778 – zehn Jahre Torah Mitzion Deutschland

Beginn 18:30

im Künstlerhaus am Lenbachplatz

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Mi. 09.05.2018 | 24. Ijar 5778

Kulturzentrum

Vortrag | Jakob Hessing: Auf der Grenze. Eine autobiographische Wanderung

Beginn 20:00

Münchner Rede zur Poesie XIX

Einführung: Frieder von Ammon

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So. 06.05.2018 | 21. Ijar 5778

Kulturzentrum

»Frauen lernen gemeinsam« | Vortrag von Rabbiner Jechiel Brukner: »Jeruschalajim in Herz und Seele«

Beginn 18:00

Jüdisches Lehrhaus München. Eine Initiative der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern – von Februar bis Mai 2018, jeweils am Sonntag, 18 Uhr

Einladungsflyer als PFD (Download)

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Di. 01.05.2018 | 16. Ijar 5778

TSV Maccabi

Maccabi München Sportfest

Beginn 11:00

Der TSV Maccabi München lädt zum Sommerfest ein Weiterlesen »

Do. 12.04.2018 | 27. Nissan 5778

Orchester Jakobsplatz

Flimmerkammer #4 | Stummfilmkonzert des Orchesters Jakobsplatz

Beginn 20:00

Das alte Gesetz (1923) von Ewald André Dupont mit Musik von Philippe Schoeller (2018)

in der Kammer 1 (Schauspielhaus), Münchner Kammerspiele Weiterlesen »

Mi. 11.04.2018 | 26. Nissan 5778

Kulturzentrum

Gedenkstunde zum 75. Jahrestag des Aufstandes im Warschauer Ghetto und 73. Jahrestag der Befreiung der Konzentrationslager

Zum Jom HaSchoah

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So. 25.03.2018 | 9. Nissan 5778

Kulturzentrum

»Frauen lernen gemeinsam« | Vortrag von Sarah Brukner: »Wo ist der 5. Sohn?«

Beginn 18:00

Jüdisches Lehrhaus München. Eine Initiative der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern – von Februar bis Mai 2018, jeweils am Sonntag, 18 Uhr

Einladungsflyer als PFD (Download)

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Mo. 19.03.2018 | 3. Nissan 5778

Kulturzentrum

Buchpräsentation: »Alltag im Ausnahmezustand – Mein Blick auf Israel«

Beginn 20:00

Ein Abend mit Richard Chaim Schneider Weiterlesen »

Do. 15.03.2018 | 28. Adar 5778

Kulturzentrum

»Dunkelgold«: Rolly Brings singt Balladen von Itzik Manger (1901–1969)

Beginn 19:00

Ein Beitrag zur Woche der Brüderlichkeit Weiterlesen »

Mi. 14.03.2018 | 27. Adar 5778

Kulturzentrum

Buchpräsentation mit Dror Mishani: „Die schwere Hand – Avi Avraham ermittelt“

Beginn 19:00

Der dritte Fall des Ermittlers Avi Avrahm, Serienheld des international renommierten israelischen Schriftstellers Dror Mishani. Weiterlesen »

Di. 13.03.2018 | 26. Adar 5778

Kulturzentrum

Vortrag von Dr. Dirk Heißerer: Thomas Mann – Wolfgang Born ››Wo Sie sind ist Deutschland‹‹

Beginn 19:00

Briefwechsel. Texte. Zeichnungen.

Ein Beitrag zur Woche der Brüderlichkeit 2018 Weiterlesen »

So. 04.03.2018 | 17. Adar 5778

Kulturzentrum

Purimspiel: Glatt Jiddisch

Beginn 19:00

Nach Sketchen des legendären Komikerpaares Shimon Dzigan & Israel Schumacher. In Szene gesetzt & vorgetragen von der Gruppe Glatt Jiddisch. Weiterlesen »

So. 25.02.2018 | 10. Adar 5778

Kulturzentrum

»Frauen lernen gemeinsam« | Vortrag von Sarah Brukner: »Ist Esther angekommen?«

Beginn 18:00

Jüdisches Lehrhaus München. Eine Initiative der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern – von Februar bis Mai 2018, jeweils am Sonntag, 18 Uhr

Einladungsflyer als PFD (Download)

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Do. 22.02.2018 | 7. Adar 5778

Kulturzentrum

Podiumsgespräch: „Deutschland war wie ein anderer Planet“ – Russisch-jüdische Zuwanderung aus der ehemaligen Sowjetunion

Beginn 19:00

Über das neue Selbstverständnis und eine veränderte (Erinnerungs-) Kultur diskutieren u. a. der Historiker Dmitrij Belkin, Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde (IKG) München und Oberbayern, die Publizistin Sonja Margolina und Christian Ude, Alt-OB und Autor. Weiterlesen »

Do. 22.02.2018 | 7. Adar 5778

Kulturzentrum

Podiumsgespräch: „Deutschland war wie ein anderer Planet“ – Russisch-jüdische Zuwanderung aus der ehemaligen Sowjetunion

Beginn 19:00

Beitrag zu Halbjahresschwerpunkt 2017/2018 der mvhs „Russland-Komplex“ Weiterlesen »

Do. 15.02.2018 | 30. Schwat 5778

Kulturzentrum

Filmvorführung: »Bal Ej – The hidden Jews of Ethiopia«

Beginn 19:00

Dokumentarfilm. Regie:  Irene Orleansky. Israel 2016, 96 min., Englisch/Hebräisch/Amharisch mit engl. und russ. UT.

Eine Veranstaltung im Rahmen der 9. Jüdischen Filmtage in München (Booklet als PDF-Download) Weiterlesen »

Do. 08.02.2018 | 23. Schwat 5778

Kulturzentrum

Filmvorführung: »Norman«

Beginn 19:00

Spielfilm. Drehbuch/ Regie: Joseph Cedar. 2016 USA / Israel, 118 Min., Englisch/ Iwrit mit dt. UT.

Eine Veranstaltung im Rahmen der 9. Jüdischen Filmtage in München (Booklet als PDF-Download) Weiterlesen »

So. 04.02.2018 | 19. Schwat 5778

Kulturzentrum

Filmvorführung: »Marina, Mabuse & Morituri«

Beginn 17:00

70 Jahre Deutscher Nachkriegsfilm im Spiegel der CCC 

Deutschland 2017. 53 Min.
Regie: Kathrin Anderson.
Produktion: Kathrin Anderson & Alice Brauner, Kamera: Jens Tomat, Schnitt: Axel Endler. Musik: Martin Stock

Eine Veranstaltung im Rahmen der 9. Jüdischen Filmtage in München (Booklet als PDF-Download)

»Marina, Mabuse, Morituri« steht symbolisch für die verschiedenen Genres und erzählt die Geschichte der ältesten unabhängigen deutschen Filmproduktionsgesellschaft in Familienbesitz.

Filmplakat-Montage © CCC Filmkunst GmbH

Der Film zeigt den Lebensweg des 1918 in Łódź/ Polen geborenen Holocaust-Überlebenden Artur Brauner, der im Land der Täter zum wichtigsten Filmproduzenten seiner Zeit wurde. Die Dokumentation ist ein bewegender wie unterhaltsamer Streifzug durch 70 Jahre deutsche Filmgeschichte und belegt den unbedingten Willen eines vom Film besessenen Produzenten, dem es auch mit fast 100 Jahren nicht leichtfällt, die Geschäfte der Tochter und Nachfolgerin Dr. Alice Brauner vollständig zu übergeben. Der Film wird durch Aussagen von Zeitgenossen begleitet, darunter dem Ufa-Produzenten Nico Hofmann, dem Berliner Bürgermeister a. D. Walter Momper und dem Berlinale-Direktor Dieter Kosslick. Ferner kommen Weggefährten und Stars seiner Filme zu Wort, wie Mario Adorf und Armin Mueller-Stahl.

Krimis, Western, Literaturverfilmungen, mehr als 250 Filme hat die 1946 von Artur Brauner geründete CCC  Filmkunst („Central Cinema Company“) binnen 70 Jahren produziert. Die großen Stars der 50er, 60er und 70er gaben sich in den CCC-Studios in Berlin-Spandau die Klinke in die Hand: Schauspieler wie z. B. Peter Alexander, Gert Fröbe, Curd Jürgens, Klaus Kinski, Heinz Rühmann, Maria Schell,  Romy Schneider, Caterina Valente und Regiegrößen wie Fritz Lang und Robert Siodmak.

Alice Brauner © CCC Filmkunst

Ihren ersten preisgekrönten Kinofilm »Der letzte Zug« (2006) realisierte Alice Brauner gemeinsam mit ihrem Vater. Es folgten u. a. TV-Filme wie »So ein Schlamassel« für die ARD sowie preisgekrönte Kinofilme wie  »Wunderkinder« (2012) und »Auf das Leben!« (2014). 2017 feierte ihre Doku » Marina, Mabuse,Morituri« Premiere auf dem goEast!-Festival in Wiesbaden.

Das Gespräch  mit der Filmproduzentin  Dr. Alice Brauner moderiert  Ellen Presser.

Anmeldung erbeten unter Telefon (089) 20 24 00-491 oder per Email karten@ikg-m.de

Veranstalter: Kulturzentrum der Israelitischen Kultusgemeinde

Veranstaltungsort: Jüdisches Gemeindezentrum, St.-Jakobs.-Platz 18

Di. 30.01.2018 | 14. Schwat 5778

Kulturzentrum

Filmvorführung und Diskussion: »Liza ruft! « – Porträt einer jüdischen Partisanin

Beginn 19:00

Dokumentarfilm.
Regie: Christian Carlsen, Kamera: Nossa Schäfer & Susanne Dzeik.
Deutschland 2015, 113 Min., Jiddisch, Englisch, Deutsch mit dt. UT.
Veranstaltungsort: NS-Dokumentationszentrum München, Brienner Str. 34

Eine Veranstaltung im Rahmen der 9. Jüdischen Filmtage in München (Booklet als PDF-Download) Weiterlesen »

So. 28.01.2018 | 12. Schwat 5778

Kulturzentrum

Dokumentarfilm: »Surviving Skokie«

Beginn 17:00

Dokumentarfilm
Kamera/ Regie: Eli Adler. Drehbuch: Todd Boekelheide
USA 2015, 64 Min., engl. OF.

Eine Veranstaltung im Rahmen der 9. Jüdischen Filmtage in München (Booklet als PDF-Download) Weiterlesen »

Mi. 24.01.2018 | 8. Schwat 5778

Kulturzentrum

Filmvorführung: »Menashe«

Beginn 19:00

Spielflilm
Regie: Joshua Z. Weinstein
USA / Israel 2017, 81 Min., OF,  Jiddisch mit engl. UT.

Eine Veranstaltung im Rahmen der 9. Jüdischen Filmtage in München (Booklet als PDF-Download) Weiterlesen »

So. 21.01.2018 | 5. Schwat 5778

Kulturzentrum

Filmvorführung & Gespräch: »Guardians of Heritage – Hüter der Geschichte«

Beginn 17:00

Dokumentation (Deutschland 2017). Produzent, Autor: Emanuel Rotstein

Eine Veranstaltung im Rahmen der 9. Jüdischen Filmtage in München (Booklet als PDF-Download) Weiterlesen »

Mi. 17.01.2018 | 1. Schwat 5778

Kulturzentrum

Leben und Schreiben am Abgrund Ilja Ehrenburg – Ein jüdischer Schriftsteller aus Russland

Beginn 19:00

Ein Abend mit Peter Hamm. In der Reihe »Das Dichterwort als Wagnis«

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So. 14.01.2018 | 27. Tewet 5778

Veranstaltungen

Veranstaltungstipp: Episoden-Film „A Room and A Half“

Beginn 11:00

Matinee im Bildungszentrum Einstein 28 Weiterlesen »

Sa. 16.12.2017 | 28. Kislew 5778

EJKA

Chanukka on Ice

Beginn 19:00

Die Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern, TSV Maccabi München, Europäische Janusz Korczak Akademie präsentieren „Chanukka on Ice“ (PDF-Download) Weiterlesen »

Mo. 04.12.2017 | 16. Kislew 5778

Kulturzentrum

Buchpräsentation: „Erben des Holocaust. Leben zwischen Schweigen und Erinnerung“

Beginn 19:00

Welche Erfahrungen machten die Kinder von Holocaust-Überlebenden? Wie gingen sie mit den Traumata der Eltern um? Die Schatten der Vergangenheit prägten jedenfalls auch das Leben der Zweiten Generation. Weiterlesen »

Di. 28.11.2017 | 10. Kislew 5778

Kulturzentrum

Yerushalmi Lecture – Prof. Dr. Gross: „Vor ‚Holocaust‘: Anne und Otto Frank in der bundesrepublikanischen Geschichte“.

Beginn 20:00

Vortrag von Prof. Dr. Raphael Gross: „Vor ‚Holocaust‘: Anne und Otto Frank in der bundesrepublikanischen Geschichte“.
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Sa. 25.11.2017 | 7. Kislew 5778

Literaturhandlung

Péter Nádas: Aufleuchtende Details

Beginn 20:00

Péter Nádas blickt zurück auf ein Leben und die großen Schicksalswendungen unseres Kontinents. Weiterlesen »

Do. 16.11.2017 | 27. Cheschwan 5778

Kulturzentrum

Deborah Feldman • Elena Lappin • Ariel Levy – Das zersplitterte Ich

Beginn 18:30

Es gibt wieder Karten und einen geänderten, weil größeren Veranstaltungssaal!

Literaturfest 2017: »Das zersplitterte Ich«

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So. 12.11.2017 | 23. Cheschwan 5778

Kulturzentrum

FREIER EINTRITT zum Konzert: »Musik aus Theresienstadt«

Beginn 19:00

Das Philharmonische Streichquartett präsentiert ausgewählte Kompositionen aus dem Ghetto Theresienstadt sowie Werke von Felix Mendelssohn-Bartholdy, dessen Musik in der NS-Zeit verboten war. Weiterlesen »

Do. 09.11.2017 | 20. Cheschwan 5778

Arbeitsgruppe "Gedenken an den 9. November 1938"

Gedenken an den 9. November 1938 – „Jeder Mensch hat einen Namen“

Jahresthema: Erinnerung an jüdische Kulturschaffende aus den Bereichen Bildende Kunst, Architektur,  Musik, Theater, Film, Literatur, Publizistik und Kunst- und Antiquitätenhandel, die in München gelebt und gewirkt  haben und der Verfolgung durch die Nationalsozialisten zum Opfer fielen.

Öffentliche Namenslesung, 14 bis 17.30 Uhr

Geführte Stadtgänge am 9. und 10. November,
jeweils um 11, 13, 15 und 17 Uhr

Gedenkstunde im Saal des Alten Rathauses, 19 Uhr

Unter der Schirmherrschaft von Dieter Reiter Weiterlesen »

Mo. 06.11.2017 | 17. Cheschwan 5778

Kulturzentrum

„Taxi am Shabbat – Eine Reise zu den letzten Juden Osteuropas“

Beginn 19:00

Buchpräsentation und Gespräch mit  Eva Gruberová und Helmut Zeller Weiterlesen »

Fr. 27.10.2017 | 7. Cheschwan 5778

Jugendzentrum

Kabbalat Schabbat der Jugend am 27.10.2017

Beginn 17:45

Do. 26.10.2017 | 6. Cheschwan 5778

Kulturzentrum

„Nicht ganz koscher – Vaterjuden in Deutschland“

Beginn 19:00

Buchpräsentation mit Ruth Zeifert und Gespräch mit den Rabbinern Dr. Tom Kučera und Rabbiner Yehuda Aharon Horovitz Weiterlesen »

Di. 24.10.2017 | 4. Cheschwan 5778

Veranstaltungen

Feierstunde zu Ehren von drei „Gerechten unter den Völkern“

Beginn 16:00

Mit Eröffnung der Yad Vashem-Ausstellung „Ich bin meines Bruders Hüter“ (Gerechte unter den Völkern) Weiterlesen »

So. 22.10.2017 | 2. Cheschwan 5778

Jugendzentrum

Jewrovision-Casting 2017

Beginn 13:00

Du kannst singen? Du kannst tanzen? Oder denkst du, dass du keine besonderen Talente hast? Weiterlesen »

Di. 17.10.2017 | 27. Tischri 5778

Literaturhandlung

Micha Brumlik, Christoph Kasten: Rosenzweig, Luther und die Schrift. Ein deutsch-jüdischer Dialog.

Beginn 19:00

Was fand der Philosoph und Übersetzer Rosenzweig an Luther und seiner Bibelübersetzung? Weiterlesen »

Mo. 16.10.2017 | 26. Tischri 5778

Kulturzentrum

„Einsame Klasse – Das Leben der Marlene Dietrich“

Beginn 19:00

Buchpräsentation mit  Eva Gesine Baur.       Weiterlesen »

Di. 10.10.2017 | 20. Tischri 5778

Kulturzentrum

Ein vergessenes Kapitel der Nachkriegsgeschichte: „Als die Juden nach Deutschland flohen“

Beginn 19:00

Buchpräsentation und  Gespräch mit den Autoren Hans-Peter Föhrding und Heinz Verführt sowie dem Historiker Ruwen ›Robbi‹ Waks Weiterlesen »

So. 08.10.2017 | 18. Tischri 5778

Veranstaltungen

Kinderkino: Stummfilme für Kinder mit Originalmusik live gespielt

Beginn 11:00

Filme von Ladislaw Starewitch und Walt Disney
Musik von Paul Dessau
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Mo. 25.09.2017 | 5. Tischri 5778

Kulturzentrum

Neuanfang: Australien: „Neue Heimat Down Under“

Beginn 19:00

Filmvorführung & Vortrag  mit Jim G. Tobias.            Weiterlesen »

Sa. 23.09.2017 | 3. Tischri 5778

Kulturzentrum

Filmpremiere: „Dachauer Dialoge“

Beginn 21:00

Filmvorführung & Gespräch Weiterlesen »

So. 17.09.2017 | 26. Elul 5777

Kulturzentrum

Die etwas andere Annäherung an den Antisemitismus in Europa: Selma Sipurs Roman „Tango in Tel Aviv“

Beginn 18:00

Lesung und Gespräch mit Selma Sipur           Weiterlesen »

Mi. 13.09.2017 | 22. Elul 5777

Kulturzentrum

Rafael Seligmann und Christian Ude präsentieren: „Deutsch meschugge“

Beginn 19:00

Buchpräsentation und Gespräch. Weiterlesen »

Mi. 06.09.2017 | 15. Elul 5777

Kulturzentrum

„Dem Bruder im Geiste“ – Oskar Maria Graf und Richard Friedenthal

Beginn 19:00

Vortrag über eine besondere Freundschaft – von Dr. Dirk Heißerer. Weiterlesen »

Di. 05.09.2017 | 14. Elul 5777

Veranstaltungen

Vortrag: „Ein jüdischer Ikarus: Fritz Heppner (1904-1982), deutsch-englischer Pionier der Turbo-Strahltriebwerke“

Veranstaltungsgelände ist die Technische Universität in Garching. Weiterlesen »

Di. 05.09.2017 | 14. Elul 5777

Veranstaltungen

Gedenken an die Opfer des Olympia-Attentates 1972 am 5. September 2017 in Fürstenfeldbruck

Beginn 11:

Der Landkreis Fürstenfeldbruck gedenkt auch in diesem Jahr den Opfern und deren Angehörigen sowie den Überlebenden des Attentates auf die israelische Olympiamannschaft von 1972. Weiterlesen »

So. 03.09.2017 | 12. Elul 5777

Kulturzentrum

18. Europäischer Tag der jüdischen Kultur

Beginn 11:00

„Diaspora“ lautet die Überschrift und das Leitthema des diesjährigen Europäischen Tags der jüdischen Kultur und der Jüdischen Kulturtage am Jakobsplatz 2017. Weiterlesen »

So. 23.07.2017 | 29. Tamusz 5777

TSV Maccabi

10. Kurt Landauer Fußballturnier

Beginn 10:00

Der TSV Maccabi München lädt zu seinem 10. Kurt Landauer Fußballturnier ein. Am 28. Juli wäre der legendäre Präsident des FC Bayern 133 Jahre alt geworden. Weiterlesen »

So. 09.07.2017 | 15. Tamusz 5777

Jugendzentrum

10 Jahre Neshama – Die Seele lebt!

Beginn 12:00

Das Jugendzentrum „Neshama“ lädt alle zur Geburtstagsfeier ein, um gemeinsam auf zehn Jahre mit Saft und Cola anzustoßen.  Weiterlesen »

Di. 04.07.2017 | 10. Tamusz 5777

Orchester Jakobsplatz

Orchester Jakobsplatz präsentiert: Schabbat – Ein Festtag für Paul Ben-Haim

Beginn 20:00

Hochschule für Musik und Theater München, Großer Saal Weiterlesen »

So. 02.07.2017 | 8. Tamusz 5777

Kulturzentrum

Bürgerfest: Die Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern feiert „10 Jahre am Jakobsplatz“

Beginn 12:00

Ein Blick ins Programm ….
Booklet mit Programm (PDF-Download)

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Mi. 28.06.2017 | 4. Tamusz 5777

Kulturzentrum

Lesung und Gespräch: „Mit dem Mut der Verzweiflung. Mein Widerstand im Berliner Untergrund 1943–1945“ und „Die schönsten Jahre meines jungen Lebens“

Beginn 19:00

Erinnerungen von Zvi Avram an Kindheit, Jugend und seine Arbeit für die Jewish Agency for Palestine Weiterlesen »

Di. 30.05.2017 | 5. Siwan 5777

Literaturhandlung

Claudio Magris: Verfahren eingestellt

Beginn 20:00

Für sein „Kriegsmuseum zum Zwecke des Friedens“ sammelt ein Mann in Triest Kriegsgeräte aller Art. Weiterlesen »

Do. 25.05.2017 | 29. Ijar 5777

TSV Maccabi

Maccabi München SPORTFEST 2017 – Der schönste Tag im Jahr

Beginn 11:00

Vom 14.5. auf den 24.5. VERSCHOBEN!!!!

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Mi. 24.05.2017 | 28. Ijar 5777

Veranstaltungen

Israeltag in München

Beginn 15:00

Auf dem Odeonsplatz Weiterlesen »

Do. 11.05.2017 | 15. Ijar 5777

Literaturhandlung

Michael Wolffsohn und Kurt Kister: Deutschjüdische Glückskinder. Eine Weltgeschichte meiner Familie.

Beginn 20:00

Michael Wolffsohn, soeben vom Deutschen Hochschulverband als „Hochschullehrer des Jahres“ ausgezeichnet, hat seine Familiengeschichte über fünf Generationen und damit über ein ganzes Jahrhundert niedergeschrieben. Weiterlesen »

Mi. 10.05.2017 | 14. Ijar 5777

Kulturzentrum

Filmpremiere: „Ein Tag wie kein anderer“ („One Week And A Day“)

Beginn 20:00

Filmplakat © Black Sheep Productions/ Temperclayfilm

Tragikomödie. Drehbuch und Regie: Asaph Polonsky
Israel 2016. 98 Min. Hebraisch m. deutschen Untertiteln Weiterlesen »

Mo. 08.05.2017 | 12. Ijar 5777

Kulturzentrum

Buchpräsentation: „Mein Wildgarten“

Beginn 19:00

Meir Shalev präsentiert sein neues Buch Weiterlesen »

Mi. 03.05.2017 | 7. Ijar 5777

Literaturhandlung

Astrid Schmetterling: Charlotte Salomon – Bilder eines Lebens. Zum 100. Geburtstag von Charlotte Salomon.

Beginn 20:00

Charlotte Salomon – 1917 in Berlin geboren, 1943 in Auschwitz ermordet – hat ein außergewöhnliches Werk hinterlassen. Weiterlesen »

Di. 02.05.2017 | 6. Ijar 5777

Kulturzentrum

„Scholem Alejchem“-Vortrag: „Yidish haynt un morgn“ („Jiddisch heute und morgen“)

Beginn 19:00

Vortrag von Prof. Dr. Dovid Katz (Vilnius) in jiddischer Sprache Weiterlesen »

Mo. 24.04.2017 | 28. Nissan 5777

Literaturhandlung

Götz Aly und Karl Schlögel: Europa gegen die Juden. 1880-1945

Das neue, große Werk des bekannten Historikers (Fischer Verlag) Götz Aly gibt erstmals einen gesamteuropäischen Blick auf den Antisemitismus und den Weg in den Holocaust. Weiterlesen »

So. 23.04.2017 | 27. Nissan 5777

Kultusgemeinde

Gedenken am Jom HaShoah

Beginn 18:30

Gedenkstunde in der Synagoge „Ohel Jakob“ am Jakobsplatz zum                                            

74. Jahrestag des Aufstandes im Warschauer Ghetto und
72.
Jahrestag der Befreiung der Konzentrationslager

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Do. 06.04.2017 | 10. Nissan 5777

Kulturzentrum

Filmpremiere in München: „Es war einmal in Deutschland…“

Beginn 19:30

Ein  Film von Sam Garbarski. Basierend auf den Romanen „Die Teilacher“ und „Machloikes“ von Michel Bergmann.

im City Kino, Sonnenstrasse 12. Kartenvorverkauf ab sofort im City Kino unter 089-591983.

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Mi. 05.04.2017 | 9. Nissan 5777

Kulturzentrum

Film und Gespräch – Body & Soul Spezial: „Linie 41“

Beginn 18:00

Dokumentarfilm. Deutschland 2015, 101 Min. Regie: Tanja Cummings Weiterlesen »

So. 02.04.2017 | 6. Nissan 5777

Kulturzentrum

Studientag: „Kain – Der tötende Mensch“

Beginn 10:30

Bis 17 Uhr – Referent: Prof. Dr. Dr. h.c. Daniel Krochmalnik Weiterlesen »

Di. 28.03.2017 | 1. Nissan 5777

Kulturzentrum

Gesprächsabend: „Allein unter Flüchtlingen“ – Buchvorstellung und Gespräch mit Tuvia Tenenbom

Beginn 19:00

Für den Suhrkamp Verlag ist „Allein unter Flüchtlingen“ von Tuvia Tenenbom das Buch des Monats März 2017.

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Do. 23.03.2017 | 25. Adar 5777

Literaturhandlung

Peter Schäfer und Tom Kucera: Zwei Götter im Himmel. Gottesvorstellungen in der jüdischen Antike.

Beginn 19:30

„Menschensohn“, „Sohn des Höchsten“, „Erstgeborener vor aller Schöpfung“: Schon das frühe Judentum hatte viele Namen für einen zweiten Gott im Himmel. Weiterlesen »

Mo. 20.03.2017 | 22. Adar 5777

Veranstaltungen

Polit-Talk

Beginn 19:30

Deutschland – Israel – USA | Wie entwickeln sich die bilateralen Beziehungen dieser Staaten nach der Wahl Trumps zum Präsidenten zueinander. Wie wirkt sich diese Entwicklung auf die Juden in Deutschland und auf den israelisch – palästinensischen Konfl ikt aus?  Weiterlesen »

So. 19.03.2017 | 21. Adar 5777

Orchester Jakobsplatz

Orchester Jakobsplatz München: „Purim – Esther, die Retterin“

Beginn 19:00

Cristiano Giuseppe Lidarti (1730-1795), Esther (1774). Oratorium in hebräischer Sprache Weiterlesen »

Fr. 17.03.2017 | 19. Adar 5777

Nachrichten

Einladung der Literaturhandlung: Unfassbare Wunder: 25 Gespräche mit Holocaust-Überlebenden in Deutschland, Österreich und Israel

Beginn 11:30

Viele Holocaust-Überlebende können erst, wenn sich ihr Lebensende nähert, über die damaligen Erlebnisse sprechen. Die Erfahrungen von Flucht, Vertreibung, Pogromen und häufig auch Konzentrationslagern, prägten das Leben der Überlebenden.
Alexandra Föderl-Schmid führt in „Unfassbare Wunder“ (Böhlau Verlag Wien) Gespräche mit Holocaust-Überlebenden, die über ihr Erlebtes und ihre Sicht auf die Gegenwart und Zukunft sprechen. Gerade in Zeiten des wieder erstarkten Antisemitismus sind ihre Überlieferungen wichtiger denn je. Weiterlesen »

Di. 14.03.2017 | 16. Adar 5777

Kulturzentrum

Buchpräsentation: „Dazwischen: Ich“

Beginn 19:00

Julya Rabinowich präsentiert ihren hochaktuellen neuen Roman zum Thema Flucht, Migration und Integration über das 15-jährige Flüchtlingsmädchen Madina zwischen Tradition und Aufbruch, Familie und neuen Freundschaften, Flüchtlingsheim und Stadtleben. Sie erzählt vom Erwachsenwerden in Zeiten von Krieg und Verfolgung. Weiterlesen »

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