Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern

Kultur

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Do. 16.07.2020 | 24. Tamusz 5780

Beginn 19:00

Religiöse Machtkämpfe und die Spaltung der jüdischen Orthodoxie in Europa und Israel

Buchvorstellung mit Dr. Daniel Mahla und Prof. Dr. Michael Brenner

Donnerstag, 16. Juli 2020, 19 Uhr auf IKG LIVE!

Dr. Daniel Mahla stellt sein neues Buch »Orthodox Judaism and the Politics of Religion: From Prewar Europe to the State of Israel« im Gespräch mit Prof. Dr. Michael Brenner vor. Die Orthodoxie in Israel wird heute von zwei großen Milieus geprägt: Ultraorthodoxie und nationalreligiöses Judentum. Mahla zeichnet die politischen Kämpfe nach, die während der ersten Jahrhunderthälfte in Europa und Palästina/Israel zu dieser Spaltung der jüdischen Orthodoxie beitrugen und bis heute den jüdischen Staat maßgeblich prägen.

Daniel Mahla, geboren 1978, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Jüdische Geschichte und Kultur der LMU München und koordiniert das dort angesiedelte Zentrum für Israel-Studien.

Veranstalter: Lehrstuhl für Jüdische Geschichte und Kultur der Ludwig-Maximilians-Universität und Kulturzentrum der IKG München und Oberbayern

Einwahldaten: www.ikg-live.de, Benutzername ikg, Passwort live

Ab dem 17. Juli auch in der Mediathek auf www.ikg-live.de abrufbar.

Buchcover

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Juni 2024 | Ijar-Siwan | « »

Aktuelle Veranstaltungen


Mi. 19.06.2024 | 13. Siwan 5784

Kultur

Moses Mendelssohn, Gotthold Ephraim Lessing, Immanuel Kant und die Erziehung des Menschengeschlechts

Beginn 19:00

Vortrag von R. Prof. emer. Dr. Dr. h.c. Daniel Krochmalnik
Ein Beitrag der Reihe „Die Umkehr des Denkens. 300 Jahre Immanuel Kant“

Mittwoch, 19. Juni 2024, 19 Uhr

Anfang der 80er Jahre des 18. Jahrhunderts erscheinen in dichter Folge drei grundlegende Texte: „Die Erziehung des Menschengeschlechts“ von Gotthold Ephraim Lessing (1780), „Jerusalem oder Religiöse Macht und Judentum“ von Moses Mendelssohn (1783) und „Idee zu einer allgemeinen Geschichte in weltbürgerlicher Absicht“ von Immanuel Kant (1784). Darin behandelt das Dreigestirn der deutschen Aufklärung das Problem des Fortschritts der Menschheit. Lessing ist davon überzeugt, Mendelssohn ist skeptisch, Kant formuliert die Bedingungen der Möglichkeit. Die Verfasser nehmen auch Bezug aufeinander und ihr kontroverses Gespräch ist für die Geschichtsphilosophie bis heute von grundlegender Bedeutung. Weiterlesen »

Mi. 26.06.2024 | 20. Siwan 5784

Kultur

„Was habe ich mit Juden gemeinsam?“ – Franz Kafkas Identitäten

Beginn 19:00

Reiner Stach in Zwiesprache mit Franz Kafka
Ein Beitrag zum 100. Todestag von Franz Kafka (1883 – 1924)

Mittwoch, 26. Juni 2024, 19 Uhr

Kafkas Werke beschreiben eine Welt, in der nichts verlässlich ist, in der sich Ordnung immerzu auflöst und das Vertrauteste plötzlich fremd werden kann. Wir wissen heute, dass dies keine Vision war, sondern gelebte Erfahrung. Kafka wuchs auf in einem Spannungsfeld zwischen Deutschen und Tschechen, zwischen orthodoxem, liberalem und zionistisch gesinntem Judentum, in dem die Frage der Identität fortwährend neu verhandelt wurde. Hinzu trat eine unglückliche familiäre Konstellation, die Kafka in die Rolle eines sozialen Zaungasts drängte. Gibt es überhaupt eine menschliche Gemeinschaft, so fragte er sich, zu der ich im tiefsten Sinn des Wortes „gehöre“? Weiterlesen »

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