Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern

Dienstleistungen

Die Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern K.d.ö.R. (IKG) ist eine Einheitsgemeinde. Das bedeutet, dass sie jüdische Menschen jeglicher religiöser Ausrichtung umfasst und unter einem Dach vereint. Juden finden in München in der IKG alles, was sie brauchen, um ein jüdisches Leben zu führen.

Gemeindesekretariat

Das Gemeindesekretariat steht als erste Anlaufstelle für mündliche und schriftliche Anfragen zur Verfügung und bietet Hilfestellungen bei der Lösung verschiedenster Probleme. Unsere Mitarbeiterinnen beraten und stellen Informationen für Gemeindemitglieder zur Verfügung.

Eine wichtige Aufgabe der Verwaltung ist die Betreuung der Datenbank der Gemeinde. Sie ist die zuständige Stelle für die Bekanntgabe aller Änderungen (Name, Adresse, Familienstand, etc.). Bitte infomieren Sie uns rechtzeitig über Änderungen, damit wir wiederum Sie über Veranstaltungen der Gemeinde ordnungsgemäß informieren können.

Kontakt
Telefon +49 (0)89 20 24 00-100/ -125/ -126
Telefax +49 (0)89 20 24 00-170
E-Mail: info@ikg-m.de

Öffnungszeiten
Mo. bis Do.: 9 bis 18 Uhr
Fr.: 9 bis 14 Uhr

Kindergarten und Grundschule

Der Kindergarten und die jüdische Grundschule werden aus dem Gemeinderestaurant mit koscherem Mittagessen versorgt.

Rabbinat

Das Rabbinat hilft bei der Lösung sämtlicher religiöser und privater Fragen: persönliche seelsorgerische Gespräche, G’ttesdienst, Schiurim, Bar-Mitzwah, Bat-Mitzwah, Trauungen, Krankenbesuche, Beerdigungen, usw. In regelmäßigen Abständen finden Semiare über Torah und Talmud, jüdische Feste und Traditionen statt, über die wir Sie rechtzeitig in Aushängen informieren.

Anmeldeformulare für eine Brith Mila, eine Bar/ Bat Mitzwa sowie eine Trauung finden Sie hier.

Synagogen

Unter dem Dach der Israelitischen Kultusgemeinde gibt es drei Synagogen, eine am St.-Jakobs-Platz, eine in Schwabing und eine in Bogenhausen.

Koscheres Restaurant

Darüber hinaus bieten das Kulturzentrum und das Jugendzentrum der Gemeinde zahlreiche Veranstaltungen und Aktivitäten für jeden Geschmack und jede Altersgruppe an. Apropos Geschmack: Im Gemeindezentrum befindet sich das öffentliche koschere Restaurant Einstein. Weitere Informationen und Reservierungen unter einstein-restaurant.de.

Mikwe

Die Kultusgemeind unterhält mehrere tituelle Tauchbäder „Mikwaot“ (für einen Besuch der Mikwe rufen Sie bitte mobil 0162-4004849, mindestens einen Tag vorher an).

 

Darüber hinaus verfügt die jüdische Gemeinde über eine eigene Kindertagesstätte, einen Kindergarten, eine Grundschule und einen Hort. Unter dem Dach der Kultusgemeinde befindet sich ein Jugendzentrum, ein Kulturzentrum, ein Seniorenheim sowie eine Sozial- und Integrationsabteilung, um bedürftige Mitglieder und besonders unsere neuen Mitglieder aus der früheren Sowjetunion zu betreuen. Für weitere Dienstleistungen und Angebote der Gemeinde wenden Sie sich bitte an die Mitarbeiter der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern.

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Aktuelle Veranstaltungen


So. 17.02.2019 | 12. Adar I 5779

Kulturzentrum

Jüdische Filmtage: „Itzhak Perlman – Ein Leben für die Musik“

Beginn 17:00

Dokumentarfilm
Regie: Alison Chernick
Kamera: Chris Dapkins, Christopher Gallo, Daniel Kedem, Mikko Timonen
Mitwirkende: Itzhak Perlmann, Billy Joel, Alan Alda u.a.
Israel/USA 2018, 82 Min., amerik. OF mit dt. Untertiteln

Die Filmbiographie des weltberühmten Violinvirtuosen ist eine einzige Liebeserklärung: an das Leben und an die Musik. Zu Interviews mit den wichtigsten Menschen in seinem Leben – vor allem mit seiner Frau Toby – gibt es facettenreiche Einblicke in seine lange Karriere und sein Privatleben.

Itzhak Perlman © Arsenal Filmverleih

Für Musik-Interessierte ist der Film voller Schätze. Es gibt viele aktuelle und ältere Aufnahmen mit dem Künstler quer durch verschiedene Musikrichtungen. Dank des liebenswürdigen Protagonisten und seiner Leidenschaft für die Musik wird aus der gut komponierten Dokumentation ein ganz besonderes Filmerlebnis.

Er bete mit der Violine – so beschreibt der berühmte Geigenbauer Amnon Weinstein die Kunst des  renommierten Geigers Itzhak Perlman. Dessen Eltern emigrierten aus Polen nach Israel, wo er am 31. August 1945 in Tel Aviv geboren wurde. Als Kind erkrankte er an Polio. Er hatte anfangs Probleme, bis ihn die Academy of Music in Jaffa 1954 doch aufnahm, 1958 zog er in die Vereinigten Staaten, um an der Juillard School in New York zu studieren.  Seine erfolgreiche Karriere als Geiger, Dirigent und Musikpädagoge beeinträchtigte es keineswegs, dass er nur im Sitzen auftreten kann.

Das Repertoire des geistreichen und humorvollen Musikers reicht von Schubert über Strauß und Bach bis hin zu Billy Joel. In Alison Chernicks Dokumentarfilm steht Perlmans Werdegang im Fokus. Dabei gelangen der  Regisseurin vertrauensvolle  Gespräche  mit ihm, mit  Freunden, Musiker-Kollegen und Perlmans  Familie, allen voran der Ehefrau Toby, mit der er seit über 50 Jahren verheiratet ist.

Eintritt frei

Anmeldung erbeten unter (089)202400-491 oder per E-Mail karten@ikg-m.de

Veranstalter: Kulturzentrum der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern

Veranstaltungsort: Jüdisches Gemeindezentrum, St.-Jakobs-Platz 18, 80331 München

Mi. 27.02.2019 | 22. Adar I 5779

Kulturzentrum

Jüdische Filmtage: „Die Berufung – Ihr Kampf für Gerechtigkeit“ („On the Basis of Sex“)

Beginn 19:00

Spielfilm
Regie: Mimi Leder. Drehbuch: Daniel Stiepleman
Produzent: Jonathan King. Kamera: Michael Grady. Schnitt: Michelle Tesoro. Musik: Mychael Danna.
Darsteller: Felicity Jones, Armie Hammer, Kathy Bates, Justin Theroux, Sam Waterston u.a.
USA 2018, 120 Min., amerik. OF mit dt. Untertiteln

Paula Bader Ginsburg (Felicity Jones) als Jura-Studentin in Harvard © »Die Berufung – Ihr Kampf für Gerechtigkeit«, Entertainment One Germany / Twentieth Century Fox

Es sind die 1950er Jahre in den Vereinigten Staaten von Amerika. Frauen dürfen weder als Polizeibeamtinnen arbeiten noch in Princeton studieren. Ruth Bader Ginsburg will diese Zustände verändern. Sie studiert als eine von wenigen Frauen Jura an der Elite-Universität Harvard. Nach ihrem Abschluss als Jahrgangsbeste muss sie sich mit einer Stelle als Professorin zufriedengeben, obwohl sie lieber die Gerichtssäle erobern würde – ein Privileg, das – vorerst –  ihren männlichen Kollegen vorbehalten ist. Dank ihres Mannes, des Steueranwalts Marty Ginsburg, wird sie eines Tages auf den Fall von Charles Moritz aufmerksam. Trotz der aufopfernden Pflege seiner kranken Mutter, wird Moritz nicht der übliche Steuernachlass gewährt – aufgrund seines Geschlechts. RBG, wie sie heute, längst selbst Richterin am Obersten Gerichtshof, genannt wird, entwickelt daraus einen Präzedenzfall gegen die Diskriminierung von Frauen (und Männern).

Anschließend Podiumsgespräch in deutscher Sprache mit
Stacey van Hooven, Anwältin, Vice President and General Counsel at Essity GmbH
und
Prof. Dr. Maria Wersig, Präsidentin des Deutschen Juristinnenbundes.

Moderation: Barbara Streidl, Journalistin, Vorstandsmitglied des Vereins Münchner Frauenstudien e.V.

Karten erhältlich online www.filmtheatersendlingertor.de oder telefonisch (089) 554636.

Veranstalter: Kulturzentrum der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern und Entertainment One Germany

Veranstaltungsort: Filmtheater am Sendlinger Tor, Sendlinger-Tor-Platz 11, 80336 München

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80331 München
Tel: +49 (0)89 20 24 00 -100
Fax: +49 (0)89 20 24 00 -170
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