Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern

Die Organe der IKG

Vorstand

Der Vorstand der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern K.d.ö.R. (IKG) wird auf vier Jahre gewählt und besteht aus 15 Personen, aus deren Mitte ein Präsident und zwei Vizepräsidenten gewählt werden. Der Präsident führt die Geschäfte und vertritt die Gemeinde nach außen. Das Präsidium besteht aus dem Präsidenten und den beiden Vizepräsidenten. Es hat die Beschlüsse des Vorstandes zu verwirklichen.

Ergebnis der Vorstandswahlen vom 7. und 10. Juli 2016 (Reihenfolge gemäß der erhaltenen Wählerstimmen):

  1. Frau Dr. h.c. Charlotte Knobloch
  2. Herr Marian Offman
  3. Herr Peter Guttmann
  4. Herr Yehoshua Chmiel
  5. Frau Judith Epstein
  6. Frau Dipl.Sozialpäd (FH) Vera Szackamer
  7. Herr Prof. Dr. iur. Dr. iur habil. Moris Lehner
  8. Herr Dr. med. Peter Snopkowski
  9. Herr Ariel Kligman
  10. Herr Markus D. Baur
  11. Herr Eugen Alter
  12. Frau Anita Kaminski
  13. Herr Prof. h.c. Dr. Abi Pitum
  14. Herr Ing. Electromec. Daniel Salzer
  15. Herr Uscher Lubelski

Präsidium

Bei seiner konstituierenden Sitzung am Abend des 11. Juli 2016 haben die Mitglieder des Vorstands aus ihrer Mitte das Präsidium gewählt. Es setzt sich künftig wie folgt zusammen:

  • Präsidentin: Frau Dr. h.c. Charlotte Knobloch
  • Vizepräsidenten: Herr Yehoshua Chmiel und Herr Ariel Kligman

Rabbinat

Amtierender Gemeinderabbiner Shmuel Aharon Brodman
Rabbiner Yehuda Aharon Horovitz (MA)
Rabbiner Avigdor Bergauz, Assistenzrabbiner

Geschäftsführung

Herr RA Feder
Frau Meier

Ehrengericht

Das fünfgliedrige Ehrengericht wird vom Vorstand zu Beginn jeder Amtsperiode gewählt. Mitglieder des Ehrengerichts können nur Mitglieder der IKG München sein, die die Voraussetzungen für die Wählbarkeit zum Vorstand erfüllen.
Vorsitzender: Herr RA Ron Jakubowicz

Referate

Der Vorstand wählt die Vorsitzenden der einzelnen Referate. Die Referate selbst haben mindestens zwei und höchstens fünf Mitglieder.

Kultusreferat

Das Kultusreferat arbeitet eng mit dem Gemeinderabbiner zusammen, der die höchste Autorität in Fragen des Kultus innerhalb der Gemeinde ist. Die Aufgaben umfassen insbesondere die Instandhaltung und Überwachung der religiösen Dienste der Gemeinde (regelmäßige G’ttesdienste in allen Synagogen, Kaschruth, Schechita, Haschgacha, Restaurant, Mikwaoth, Friedhofswesen) sowie die Beaufsichtigung des im Kultusbereich tätigen Personals hinsichtlich der Einhaltung ihrer beruflichen Verpflichtungen.

Schul- und Erziehungsreferat

Das Schul- und Erziehungsreferat ist für alle Fragen zuständig, die das Schul- und Erziehungswesen der Gemeinde betreffen.

Sozialreferat

Das Sozialreferat kümmert sich in enger Zusammenarbeit mit der Sozialabteilung der IKG um die Betreuung bedürftiger und kranker Mitglieder der Gemeinde sowie um das Saul-Eisenberg-Seniorenheim.

Referat für Kultur- und Öffentlichkeitsarbeit

Dem Referat für Kultur- und Öffentlichkeitsarbeit obliegt die Pflege und Förderung aller Formen jüdischer Kultur, Aufrechterhaltung der jiddischen Tradition, Förderung jüdischer Künstler sowie die Gestaltung religiöser und nationaler Gedenktage.

Jugendreferat

Das Jugendreferat organisiert in Zusammenarbeit mit der Leitung des Jugendzentrums die Jugendarbeit innerhalb der Gemeinde.

Baureferat

Der Zuständigkeitsbereich des Baureferats umfasst Neu- und Umbauten gemäß Auftrag des Vorstands sowie die Instandhaltung der bestehenden Objekte der Gemeinde. Dies beinhaltet die Aufsicht über Planung und Ausführung der Bauten und Arbeiten sowie die Finanzierungs- und Kostenseite in enger Zusammenarbeit mit dem Finanzreferat. Die formale Auftragsvergabe erfolgt nur durch den Präsidenten nach vorheriger Abstimmung mit dem Baureferat und der Gemeindeverwaltung.

Finanzreferat

Das Finanzreferat ist für die Finanzen der Gemeinde zuständig und erstellt zusammen mit dem Geschäftsführer den jährlichen Haushaltsentwurf. Gleichzeitig überwacht und überprüft es die laufenden Einnahmen und Ausgaben der Gemeinde, insbesondere im Hinblick auf die Einhaltung des Jahresbudgets.

Sicherheitsreferat

Das Sicherheitsreferat ist zuständig für die Koordination aller Sicherheitsaufgaben im Bereich der IKG München.

Referat zur Integration russischer Neuzuwanderer und neuer Gemeindemitglieder

Das Referat kümmert sich um die Belange neuer Gemeindemitglieder und sucht in Zusammenarbeit mit der Integrationsabteilung der IKG München nach Lösungen für deren Probleme.

VeranstaltungenÜberblick »

Aktuelle Veranstaltungen


Mi. 14.11.2018 | 6. Kislew 5779

Kulturzentrum

„Vor Antisemitismus ist man nur noch auf dem Monde sicher“: Gesprächsabend über Judenfeindlichkeit und Rassismus heute

Beginn 19:00

Das berühmte Zitat von Hannah Arendt ist immer noch aktuell. Über die Situation in Deutschland mit Blick auf Antisemitismus, Rassismus, Sündenbock-Suche und Staatsverdrossenheit diskutieren

Prof. Dr. Dr. Michel Friedman, Jurist, Publizist, Fernsehmoderator, lehrt seit 2016 Immobilien- und Medienrecht an der Frankfurt University of Applied Scienes,

Dr. Felix Klein, Beauftragter der Bundesregierung für jüdisches Leben in Deutschland und den Kampf gegen Antisemitismus, und

Dr. Ludwig Spaenle, Staatsminister a.D.

 

Moderation:
Dr. Elio Adler, Vorstandsvorsitzender der WerteInitiative – jüdisch-deutsche Positionen e.V. 

Begrüßung:
Dr. h. c. Charlotte Knobloch, Präsidentin der IKG München und Oberbayern

Schlusswort:
Yehoshua Chmiel, Vizepräsident der IKG München und Oberbayern

 

Der Eintritt ist frei.

Anmeldung unter (089) 202400-491 oder per E-Mail an karten@ikg-m.de.

Veranstalter
Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern K.d.ö.R.

Organisation
Kulturzentrum der IKG

Veranstaltungsort
Jüdisches Gemeindezentrum, St.-Jakobs-Platz 18

Do. 22.11.2018 | 14. Kislew 5779

Kulturzentrum

„Der neu-deutsche Antisemit. Gehören Juden heute zu Deutschland?“ – eine persönliche Analyse von Arye Sharuz Shalicar

Beginn 19:00

Gerade einmal drei Generationen sind seit der Schoah vergangen. Deutschland ist heute ein anderes Land. Die Deutschen haben aus der Vergangenheit gelernt. Ist es wirklich so?

Der Politologe und Publizist Arye Sharuz Shalicar, 1977 in Göttingen geboren,  war IDF-Presseoffizier und ist seit 2017 Mitarbeiter der israelischen Regierung im Ministerium für Nachrichtendienste. 2010 veröffentlichte er bei dtv „Ein nasser Hund ist besser als ein trockener Jude: Die Geschichte eines Deutsch-Iraners, der Israeli wurde„.

Im Beruf trifft er auf deutsche Spitzenpolitiker, Vertreter von NGOs, Journalisten, Polizisten, Bundeswehrsoldaten, Akademiker und Pilgergruppen. Nach unzähligen Gesprächen und Begegnungen gelangt er in seinem neuen bei Hentrich & Hentrich erschienenen Buch zu der bitteren Erkenntnis: Antisemitismus ist in Deutschland, nicht selten getarnt als „Israel-Kritik“, weiterhin tief verwurzelt. „Neu-deutsche“ Antisemiten treten ihm mit unsäglichen Kommentaren unverhohlen in seinem Blog entgegen.

 

Moderation: Nelly Kranz, Koordinatorin deutsch-israelischer Begegnungen

Eintritt 5,- Euro. Für Schüler, Studenten, Münchenpass-Inhaber mit Nachweis Eintritt frei.

Anmeldung unter (089) 202400-491 oder per E-Mail an karten@ikg-m.de.

Veranstalter
Kultur­zentrum der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern

Veranstaltungsort
Jüdisches Gemeindezentrum, St.-Jakobs-Platz 18

 

Di. 27.11.2018 | 19. Kislew 5779

Kulturzentrum

„Die Pfefferfälscher – Geschichte einer Familie“ – Gespräch mit der Autorin Monika Sznajderman

Beginn 19:00

Buchpräsentation und Gespräch

Moderation:
Judith Leister, Journalistin

Lesung:
Lennard Eger, Otto Falckenberg Schule, Fachakademie für darstellende Kunst der LHSt München

Monika Sznajderman © Radek Polak / Suhrkamp Verlag

Jahrzehnte nach dem Zweiten Weltkrieg macht sich die 1958 geborene polnische Verlegerin und Autorin Monika Sznajderman auf, die Geschichte ihrer ermordeten jüdischen Familie zu rekonstruieren. Ihr Vater hatte über seine Odyssee durch die Konzentrations- und Vernichtungslager, seine Flucht und die Rückkehr nach Warschau nie sprechen wollen. Die Erzählung über ihre jüdischen Vorfahren kontrastiert mit der Familiensaga ihrer polnisch-katholischen Oberschichtfamilie mütterlicherseits, die vom Verschwinden der Juden in ihrer direkten Umgebung praktisch keine Notiz nimmt. Deutlich wird die Tragik des jahrhundertelangen polnisch-jüdischen Zusammenlebens, die nicht nur ihre Familie, sondern die ganze Gesellschaft bis heute nicht loslässt.

Der Eintritt ist frei.

Veranstalter
NS-Dokumentationszentrum München, Kulturzentrum der Israelitischen Kultusgemeinde und Deutsch-Polnische Gesellschaft München

Veranstaltungsort
NS-Dokumentationszentrum München, Max-Mannheimer-Platz 1, 80333 München

Alle Veranstaltungen »

Israelitische Kultusgemeinde
Kontakt
Israelitische Kultusgemeinde
München und Oberbayern K.d.ö.R.
St.-Jakobs-Platz 18
80331 München
Tel: +49 (0)89 20 24 00 -100
Fax: +49 (0)89 20 24 00 -170
E-Mail: info@ikg-m.de