Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern

Vor- und Nachbereitung

Literaturtipps zur Vor- und/oder Nachbereitung Ihres Besuches in der Synagoge:

Allgemein:

  • Peter Ortag: Jüdische Kultur und Geschichte. Ein Überblick. Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung, 2004.
  • Israel M. Lau: Wie Juden leben. Glaube, Alltag, Feste. Gütersloh: Gütersloher Verlagshaus, 2005.
  • S. Ph. De Vries: Jüdische Riten und Symbole. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 2006.
  • Miriam Magall: Warum Adam keinen Apfel bekam. Grundfragen zum Judentum. Stuttgart: Calwer Verlag, 2008.

Synagoge:

  • Katrin Keßler: Ritus und Raum der Synagoge. Liturgische und religionsgesetzliche Regeln für den mitteleuropäischen Synagogenbau. Petersberg: Imhof Verlag, 2007.

Jüdisches Zentrum St.-Jakobs-Platz:

  • Oliver Herwig, Roland Halbe: Jüdisches Zentrum München. Berlin: Stadtwandel Verlag, 2007.

Judentum in München:

  • Stadtarchiv München (Hg.): Beth ha-Knesseth. Ort der Zusammenkunft. Zur Geschichte der Münchner Synagogen, ihrer Rabbiner und Kantoren. München: Buchendorfer, 1999.
  • Richard Bauer und Michael Brenner (Hg.): Jüdisches München. Vom Mittelalter bis zur Gegenwart. München: C.H. Beck, 2006.
  • Miriam Magall: Wie gut sind deine Zelte, Jakob. Spaziergang im jüdischen München. München: MünchenVerlag, 2008.

Deutsch-jüdische Geschichte:

  • Michael Brenner, Michael A. Meyer u.a. (Hg.): Deutsch-jüdische Geschichte in der Neuzeit. München: C.H. Beck, 2000.

Kinder und Jugendliche:

  • Isaac B. Singer: Der Geschichtenerzähler. München: Deutscher Taschenbuch Verlag, 2003.

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Juni 2024 | Ijar-Siwan | « »

Aktuelle Veranstaltungen


Mi. 19.06.2024 | 13. Siwan 5784

Kultur

Moses Mendelssohn, Gotthold Ephraim Lessing, Immanuel Kant und die Erziehung des Menschengeschlechts

Beginn 19:00

Vortrag von R. Prof. emer. Dr. Dr. h.c. Daniel Krochmalnik
Ein Beitrag der Reihe „Die Umkehr des Denkens. 300 Jahre Immanuel Kant“

Mittwoch, 19. Juni 2024, 19 Uhr

Anfang der 80er Jahre des 18. Jahrhunderts erscheinen in dichter Folge drei grundlegende Texte: „Die Erziehung des Menschengeschlechts“ von Gotthold Ephraim Lessing (1780), „Jerusalem oder Religiöse Macht und Judentum“ von Moses Mendelssohn (1783) und „Idee zu einer allgemeinen Geschichte in weltbürgerlicher Absicht“ von Immanuel Kant (1784). Darin behandelt das Dreigestirn der deutschen Aufklärung das Problem des Fortschritts der Menschheit. Lessing ist davon überzeugt, Mendelssohn ist skeptisch, Kant formuliert die Bedingungen der Möglichkeit. Die Verfasser nehmen auch Bezug aufeinander und ihr kontroverses Gespräch ist für die Geschichtsphilosophie bis heute von grundlegender Bedeutung. Weiterlesen »

Mi. 26.06.2024 | 20. Siwan 5784

Kultur

„Was habe ich mit Juden gemeinsam?“ – Franz Kafkas Identitäten

Beginn 19:00

Reiner Stach in Zwiesprache mit Franz Kafka
Ein Beitrag zum 100. Todestag von Franz Kafka (1883 – 1924)

Mittwoch, 26. Juni 2024, 19 Uhr

Kafkas Werke beschreiben eine Welt, in der nichts verlässlich ist, in der sich Ordnung immerzu auflöst und das Vertrauteste plötzlich fremd werden kann. Wir wissen heute, dass dies keine Vision war, sondern gelebte Erfahrung. Kafka wuchs auf in einem Spannungsfeld zwischen Deutschen und Tschechen, zwischen orthodoxem, liberalem und zionistisch gesinntem Judentum, in dem die Frage der Identität fortwährend neu verhandelt wurde. Hinzu trat eine unglückliche familiäre Konstellation, die Kafka in die Rolle eines sozialen Zaungasts drängte. Gibt es überhaupt eine menschliche Gemeinschaft, so fragte er sich, zu der ich im tiefsten Sinn des Wortes „gehöre“? Weiterlesen »

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