Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Das Referat für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit ist Servicepartner für Journalisten und Anlaufstelle für die interessierte Öffentlichkeit.

Kontakt

E-Mail: presse@ikg-m.de

Presseanfragen richten Sie bitte an das Referat für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern K.d.ö.R.:

Richard Volkmann
Leiter der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: +49 (0)89 20 24 00 -116
Fax: +49 (0)89 20 24 00 -216
E-Mail: richard.volkmann@ikg-m.de

Dr. Susanne Körber
Referentin im Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: +49 (0)89 20 24 00-113
Fax: +49 (0)89 20 24 00-216
E-Mail: susanne.koerber@ikg-m.de

Aktuelle Pressemitteilungen

11. Oktober 2021

Presse

Trambahn mit jüdischen Motiven in München unterwegs

München, 11.10.2021.  Seit Anfang des Monats dreht in München eine mit jüdischen Motiven versehene Trambahn der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) ihre Runden im Linienverkehr. Die Aktion findet im Rahmen des Festjahres „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ statt und dauert bis Ende Oktober. Unterstützt wird sie u.a. durch die Ströer Deutsche Städte Medien GmbH als Partner. Die Bahn, die auf wechselnden Linien verkehrt, zeigt Motive des niederländisch-jüdischen Comic-Zeichners Ben Gershon.

Zu der Aktion erklärt die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Dr. h.c. Charlotte Knobloch:

„Ich freue mich, dass wir mit dieser besonderen Trambahn das Festjahr zu 1700 Jahren jüdischen Lebens ganz direkt in die Mitte der Stadt tragen können. Mit den jüdischen Charakteren von Ben Gershon weisen wir mit einem Augenzwinkern, aber im Kern durchaus ernst darauf hin, dass München natürlich auch eine jüdische Heimatstadt ist und die Kippah ebenso sehr zu dieser Heimat gehört wie der Tirolerhut. Diese Botschaft muss im Jubiläumsjahr sichtbar werden, und ich freue mich, dass wir dies gemeinsam mit unseren Partnern heuer ermöglichen konnten. Mein Dank gilt außerdem Frau Jehudit de Toledo-Gruber, ohne deren Initiative das Projekt nicht möglich gewesen wäre.“ Weiterlesen »

26. September 2021

Nachrichten

Charlotte Knobloch zur Bundestagswahl: „Traurig, dass AfD-Albtraum nicht zu Ende ist“

München, 26.9.2021.  Nach der Bundestagswahl sehen erste Hochrechnungen Union und SPD Kopf an Kopf. Die rechtsextreme AfD verliert gegenüber 2017 an Zustimmung, zieht aber erneut in den Bundestag ein. Hierzu Dr. h.c. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern: „Wir stehen vor einem spannenden Wahlabend. Denjenigen, die nun Verantwortung für unser Land übernehmen werden, wünsche ich dafür eine ruhige und glückliche Hand; in die großen Fußstapfen von Bundeskanzlerin Merkel zu treten, wird für niemanden eine leichte Aufgabe sein.“

Knobloch weiter: „Der Parlamentsbetrieb wird jedoch auch in Zukunft durch die Präsenz einer rechtsextremen Partei gestört werden. Die AfD, die sich nach 2017 noch weiter radikalisiert hat, wird im neuen Deutschen Bundestag abermals Energie und Ressourcen binden, die für wichtigere Projekte fehlen. Das ist kein gutes Omen für die kommenden vier Jahre, und es ist eine schlechte Nachricht für die Demokratie.“ Weiterlesen »

16. September 2021

Nachrichten

Charlotte Knobloch zu mutmaßlichem Anschlagsversuch in Hagen: „Angst und Unsicherheit gefährden jüdische Zukunft in Deutschland“

München, 16.9.2021.  Am Abend des höchsten jüdischen Feiertags Jom Kippur hat es in Hagen offenbar den Versuch eines Anschlags auf die örtliche Synagoge gegeben. Die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Dr. h.c. Charlotte Knobloch, erklärte hierzu: „Der mutmaßliche Anschlagsversuch auf die Hagener Synagoge zeigt erneut, dass jüdisches Leben ohne Angst in Deutschland noch immer nicht möglich ist, allen guten Worten zum Trotz. Es ist beruhigend, dass die Sicherheitskräfte Schlimmeres verhindert haben und anders als in der Vergangenheit in Hagen niemand zu Schaden gekommen ist. Aber: Die Nachrichten des letzten Tages unterstreichen, wie weit der Judenhass in unserem Land bereits verbreitet ist und wie gewaltbereit er auftritt. Jüdisches Leben ist ohne Polizeischutz weiterhin undenkbar.“ Weiterlesen »