Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern

Führungen in der
Ohel-Jakob-Synagoge

Wie gut sind deine Zelte, Jakob!
(Viertes Buch Moses)

 

Die neue Münchner Hauptsynagoge Ohel Jakob. Foto: AndreasGregor.de

Die neue Münchner Hauptsynagoge Ohel Jakob. Fotos: AndreasGregor.de

 

Die Israelitische Kultusgemeinde (IKG) freut sich über das nach wie vor sehr große öffentliche Interesse an der neuen Münchner Hauptsynagoge Ohel Jakob.

Bisher haben ca. 250.000 Besucher an Führungen teilgenommen.

 

Foto: AndreasGregor.deFotos: AndreasGregor.deFotos: AndreasGregor.de

 

Interessenten können sich für eine der regelmäßig stattfindenden öffentlichen Führungen anmelden oder als Gruppe einer Gruppenführung anschließen.

Bitte beachten Sie: Während der bayerischen Schulferien sowie der sich direkt anschließenden Hohen Feiertage finden keine Synagogenführungen statt.

Den aktuellen Informations-Flyer zu den Führungen in der Ohel-Jakob-Synagoge erhalten Sie hier als PDF-Dokument (1,92 MB).

Die Führungen richten sich an alle Altersgruppen. Bitte berücksichtigen Sie, dass für alle Führungen ein organisatorischer Vorlauf von 10 Tagen benötigt wird.

Für die Teilnahme fällt ein Unkostenbeitrag in Höhe von 5 Euro pro Person an.

Anmeldung zu einer Führung

Informationen über die Anmeldung zu einer Führung in der Ohel-Jakob-Synagoge finden Sie hier.

 

Geschichte, Gegenwart, G“ttesdienst

 

Im Rahmen der Führungen erhalten die Besucher eine Einführung in die Geschichte der jüdischen Gemeinde in München, in die Architektur der Synagoge sowie in den Ablauf eines G“ttesdienstes.

Die Bräuche und Traditionen des jüdischen Glaubens werden anhand des Synagogenaufbaus näher erklärt. Rituelle Objekte der jüdischen Religionspraxis werden vorgestellt und veranschaulichen somit die Erklärungen der Referenten.

Sprachen: Die Führungen werden in Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Russisch und Hebräisch angeboten.

Barrierefreiheit: Sowohl das Gemeindezentrum als auch der „Gang der Erinnerung“ und die Synagoge sind rollstuhlgerecht. Bitte teilen Sie uns im Vorfeld mit, falls sich in Ihrer Gruppe Rollstuhlfahrer befinden.

 

Führungen für Schulklassen

Schulführung in der Ohel-Jakob-Synagoge. Foto: AndreasGregor.de

Schulführung in der Ohel-Jakob-Synagoge. (Das Bild wurde bearbeitet, um einzelne Personen unkenntlich zu machen.)

 

Sehr geehrte Lehrerinnen und Lehrer,

wir bedanken uns herzlich für Ihr großes Interesse, die Ohel-Jakob-Synagoge mit Ihren Schülerinnen und Schülern zu besuchen.

Die Vielzahl an Anfragen, die uns jedes Jahr von Schulen aus der ganzen Bundesrepublik erreicht, freut uns sehr, stellt aber zugleich eine große logistische Herausforderung dar. Die Kultusgemeinde veranstaltet aufgrund der großen Nachfrage jährlich circa 400 Schulführungen für rund 800 Schulklassen.

Um sich für das laufende Schuljahr anzumelden, senden Sie uns bitte eine schriftliche Anfrage an events@ikg-m.de mit folgenden Angaben:

  1. Name und Anschrift der Schule
  2. Jahrgangsstufe (Schüler werden erst ab der 6. Klasse geführt)
  3. Teilnehmerzahl (jede Schulführung ist auf 50 Personen begrenzt)
  4. Kontaktdaten der verantwortlichen Lehrkraft
  5. gegebenenfalls bevorzugter Wochentag

Sie werden von uns baldmöglichst Terminvorschläge für Ihre Führung erhalten.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Ihr
Veranstaltungsmanagement der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern

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Dezember 2018 | Kislew-Tewet | « »

Aktuelle Veranstaltungen


So. 13.01.2019 | 7. Schwat 5779

Kulturzentrum

Gesprächsrunde: Jüdisches Amerika

Beginn 17:00

»Amerika ist die Ferne. Amerika heißt die Freiheit. In Amerika lebt immer irgendein Verwandter.« (Joseph Roth, 1927)

»Lady Liberty«, die New York vorgelagerte Freiheitsstatue, war für Generationen von Einwanderern  das erste Zeichen für ein besseres Leben in der neuen Welt. Darunter waren mehr als zwei

Deidre Berger © AJC

Millionen Juden, die Pogrome in Osteuropa im 19. Jahrhundert und die drohende Vernichtung während der NS-Zeit zu dieser Reise ins Ungewisse veranlasst hatten. Für viele der deutschen Juden war Amerika zwar ihre neue Adresse, aber das Band, das sie mit Berlin oder Frankfurt, Hamburg oder München und anderen Orten verband, war nicht so leicht zu trennen. Sie blieben oft ihren Wurzeln emotional tief verbunden. Erst die nächste Generation wollte so schnell wie möglich amerikanisch werden.

Über Juden in Amerika und die Beziehungen im deutsch-amerikanisch-jüdischen Kontext diskutieren

Deidre Berger, seit 2000 Direktorin des American Jewish Committee Berlin
Deborah Feldman (geb. in New York), Schriftstellerin, heute Berlin
Yascha Mounk (geb. in München), Politologe und Publizist, lehrt an der Harvard University (Boston) und am Tony Blair Institute for Global Change (London).

Deborah Feldman © Marina Maise

Moderation: Mirjam Zadoff, 2014–2018 Professorin für Geschichte an der Indiana University Bloomington, Inhaberin des Alvin H. Rosenfeld Lehrstuhls für Jüdische Studien, seit Mai 2018 Direktorin des NS-Dokumentationszentrums München.

Yascha Mounk © Marina Maisel

Eintritt 7 Euro (Schüler, Studenten, Münchenpass-Inhaber Eintritt frei)

Veranstalter
Kulturzentrum der Israelitischen Kultus­gemeinde München und Oberbayern und Münchner Volkshochschule im Rahmen des USA-Themenschwerpunkts USA der MVHS im Winterhalbjahr 2018/2019

Veranstaltungsort
Jüdisches Gemeindezentrum, St.-Jakobs-Platz 18

Mirjam Zadoff © Orla Connolly

Do. 14.02.2019 | 9. Adar I 5779

Kulturzentrum

„An die Gemeinschaft und an die Welt – Gedanken zu drängenden Fragen der Zeit“

Beginn 19:00

Buchpräsentation mit Rabbiner Pinchas Goldschmidt

„Seit vielen Jahren spielt Rabbiner Pinchas Goldschmidt eine führende Rolle im jüdischen Leben Europas. In diesen Essays und Reden verknüpft er das Judentum mit einigen der dringlichsten gesellschaftlichen, moralischen und spirituellen Herausforderungen unserer Zeit.“ (Rabbiner Lord Jonathan Sacks)

Rabbiner Pinchas Goldschmidt, geboren 1963 in Zürich, ist seit 1993 Oberrabbiner von Moskau und seit 2011 Präsident der Europäischen Rabbinerkonferenz.

Begrüßung: Dr. h.c. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München & Oberbayern

 

Eintritt frei.
Anmeldung erbeten im Büro des IKG-Kulturzentrums unter (089) 202400-491 oder karten@ikg-m.de

Veranstalter
Europäische Rabbinerkonferenz Stiftung und Kulturzentrum der Israelitischen Kultusgemeinde

Veranstaltungsort
Jüdisches Gemeindezentrum, St.-Jakobs-Platz 18

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Kontakt
Israelitische Kultusgemeinde
München und Oberbayern K.d.ö.R.
St.-Jakobs-Platz 18
80331 München
Tel: +49 (0)89 20 24 00 -100
Fax: +49 (0)89 20 24 00 -170
E-Mail: info@ikg-m.de