Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern

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Mo. 21.11.2022 | 27. Cheschwan 5783

Beginn 19:00

Buchpräsentation „Plaza Bolivar“ mit dem Autor Conrado Rubio (alias Konrad O. Bernheimer)

Montag, 21. November 2022, 19 Uhr

Moderation: Rolf-Dieter Krahmer, Presidente der MunichRe für Venezuela mit Sitz in Caracas

In seinem ersten historischen Roman erzählt Conrado Rubio aus der jüngeren Geschichte seines Geburtslandes Venezuela. Sein Protagonist spiegelt die Tragik des Landes, wo hoffnungsvoller Aufbruch immer wieder an zerstörerischer Korruption scheitert. Don Juan Vicente Morales repräsentiert eine der letzten alten Familien Venezuelas. Seine Frau und sein einziger Sohn sind durch tragische Umstände ums Leben gekommen. Als er mit der Drogenabhängigkeit seines jungen Neffen konfrontiert wird, steht sein Leben endgültig an einem Wendepunkt: Er erklärt den Drogen und der Korruption in Venezuela den Krieg. In seinem Freund, dem Herausgeber der Zeitung in San Cristóbal, findet er einen Verbündeten im Kampf gegen die Missstände. Erst spät begreift Don Juan, dass er quasi wider Willen Politiker geworden ist. Als man ihn drängt, sich als Provinzgouverneur zur Wahl zu stellen, trifft er eine Entscheidung mit fatalen Folgen für sich selbst und sein Land…

Konrad O. Bernheimer © Frank Lübke

Conrado Rubio alias Konrad O. Bernheimer wurde 1950 in der Stadt Rubio in Venezuela, wohin die Familie nach der Enteignung durch die Nationalsozialisten geflüchtet war, als Sohn eines deutsch-jüdischen Vaters und einer venezolanisch-katholischen Mutter geboren. Im Alter von vier Jahren kam er nach Deutschland. 1977 übernahm er das traditionsreiche Familienunternehmen, das er zu einem international tätigen Kunsthandelshaus ausbaute. Seit seinem Rückzug aus dem Kunsthandel ist Konrad Bernheimer erfolgreicher Buchautor.

Der Eintritt ist frei.

Anmeldung erbeten: karten@ikg-m.de oder telefonisch unter (089) 202 400-491

Veranstalter: Kulturzentrum der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern

Veranstaltungsort: Jüdisches Gemeindezentrum, St.-Jakobs-Platz 18, 80331 München

Buchcover © LangenMüller

 

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Aktuelle Veranstaltungen


Di. 06.12.2022 | 12. Kislew 5783

Kultur

Von Czernowitz in alle Welt: Edgar Hilsenrath und Jakov Lind

Beginn 19:00

Aus der Reihe »Literarische Freundschaften – ein Streifzug durch die Literaturgeschichte«
Dienstag, 6. Dezember 2022, 19 Uhr

Czernowitz blühte Ende des 19. Jahrhunderts zusehends auf. Deutsch war Verwaltungs- und Alltagssprache, Juden und Jüdinnen stellten die größte Bevölkerungsgruppe in dieser pulsierenden Kulturoase der Bukowina. Die Deportation der jüdischen Bevölkerung 1941 beendete die fast zweihundertjährige Kulturtradition. Edgar Hilsenraths Familie wurde nach Transnistrien verschleppt, um später auf verschlungenen Wegen nach Palästina zu gelangen, wo Hilsenrath auf den Wiener Jakov Lind traf, der auf ähnlich schicksalshafte Weise vor den Nazis geflohen war. Beide waren junge Arbeiter, die beschlossen, ihren weiteren Lebensweg als Schriftsteller im Exil zu beschreiten. Weiterlesen »

Di. 06.12.2022 | 12. Kislew 5783

Kultur

Zum 80. Todestag: »Dr. Siegfried Lichtenstaedter – Jurist, Schriftsteller, Orientalist«

Beginn 18:30

Gedenkveranstaltung und Gesprächsrunde
Dienstag, 6. Dezember 2022, 15:30 und 18:30 Uhr

Der 1865 geborene jüdische Jurist, Schriftsteller und Orientalist Dr. Siegfried Lichtenstaedter ist heute fast vergessen. Er war jahrzehntelang Oberregierungsrat der Bayerischen Rechnungskammer und wurde 1932 pensioniert. Sein schriftstellerisches Werk umfasst zahlreiche Schriften zu Völkerpsychologie und Politik, hauptsächlich der orientalischen Völker, für die er schon während der Studienzeit umfassende sprach- und ethnographische Studien betrieben hatte, aber auch Veröffentlichungen zu Judentum und Zionismus. Dr. Siegfried Lichtenstaedter wurde am 6. Dezember 1942 im Ghetto Theresienstadt ermordet. Weiterlesen »

Mi. 14.12.2022 | 20. Kislew 5783

Kultur

„Shalom Kitchen – Jetzt noch schnell Jude werden“: Buchpräsentation von und mit Florian Gleibs

Beginn 19:00

Mittwoch, 14. Dezember 2022, 19 Uhr

Der prominente Gastronom Florian Gleibs, startete mit 17 Jahren seine Karriere ins gastronomische Berufsleben. Er führte bereits mehrere Lokale und Clubs, als er das Restaurant des Münchner Volkstheaters übernahm, mit dem er inzwischen ins Schlachthofviertel umgezogen ist. Mit satirischen Plakaten und Give-aways wie »Judebeuteln« möchte Gleibs eine humorvolle Entkrampfung des Verhältnisses zwischen Juden und Nichtjuden bewirken. Weiterlesen »

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Fax: +49 (0)89 20 24 00 -170
E-Mail: empfang@ikg-m.de