Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern

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Do. 12.10.2023 | 27. Tischri 5784

Beginn 18:30

Gedenkveranstaltung „Trauer an der Seite Israels“

Der vergangene Samstag markiert einen tiefen Einschnitt für den Staat Israel und alle, die ihn im Herzen tragen. Die albtraumhaften Bilder von den Angriffen der Hamas und die Berichte über Israelis, die ermordet oder nach Gaza entführt wurden, haben viele Menschen in unserem Land schwer getroffen, darunter auch die Mitglieder unserer Gemeinde. Viele von uns haben Freunde oder Verwandte in Israel, deren Schmerz in diesen Tagen auch unser Schmerz ist.
Im Andenken an die Ermordeten und als Zeichen des Beistandes in dieser schweren Zeit richtet die Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern K.d.Ö.R deshalb ein gemeinsames Gedenken aus.

Zu der Veranstaltung mit dem Titel „Trauer an der Seite Israels“ am Donnerstag, 12. Oktober 2023, um 18:30 Uhr auf dem St.-Jakobs-Platz laden wir die ganze Münchner Stadtgesellschaft ein, gemeinsam mit uns der Toten zu gedenken.
Es sprechen:
  • Talya Lador-Fresher, Generalkonsulin des Staates Israel für Süddeutschland
  • Ilse Aigner MdL, Präsidentin des Bayerischen Landtages
  • Dr. Markus Söder MdL, Bayerischer Ministerpräsident
  • Dieter Reiter, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt München
  • Reinhard Kardinal Marx, Erzbischof von München und Freising
  • Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm, Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern
  • Dr. h.c. mult. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern

Rabbiner Shmuel Aharon Brodman, Gemeinderabbiner der IKG München und Oberbayern, wird das Gebet El Male Rachamim sprechen.

 

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Aktuelle Veranstaltungen


Mi. 19.06.2024 | 13. Siwan 5784

Kultur

Moses Mendelssohn, Gotthold Ephraim Lessing, Immanuel Kant und die Erziehung des Menschengeschlechts

Beginn 19:00

Vortrag von R. Prof. emer. Dr. Dr. h.c. Daniel Krochmalnik
Ein Beitrag der Reihe „Die Umkehr des Denkens. 300 Jahre Immanuel Kant“

Mittwoch, 19. Juni 2024, 19 Uhr

Anfang der 80er Jahre des 18. Jahrhunderts erscheinen in dichter Folge drei grundlegende Texte: „Die Erziehung des Menschengeschlechts“ von Gotthold Ephraim Lessing (1780), „Jerusalem oder Religiöse Macht und Judentum“ von Moses Mendelssohn (1783) und „Idee zu einer allgemeinen Geschichte in weltbürgerlicher Absicht“ von Immanuel Kant (1784). Darin behandelt das Dreigestirn der deutschen Aufklärung das Problem des Fortschritts der Menschheit. Lessing ist davon überzeugt, Mendelssohn ist skeptisch, Kant formuliert die Bedingungen der Möglichkeit. Die Verfasser nehmen auch Bezug aufeinander und ihr kontroverses Gespräch ist für die Geschichtsphilosophie bis heute von grundlegender Bedeutung. Weiterlesen »

Mi. 26.06.2024 | 20. Siwan 5784

Kultur

„Was habe ich mit Juden gemeinsam?“ – Franz Kafkas Identitäten

Beginn 19:00

Reiner Stach in Zwiesprache mit Franz Kafka
Ein Beitrag zum 100. Todestag von Franz Kafka (1883 – 1924)

Mittwoch, 26. Juni 2024, 19 Uhr

Kafkas Werke beschreiben eine Welt, in der nichts verlässlich ist, in der sich Ordnung immerzu auflöst und das Vertrauteste plötzlich fremd werden kann. Wir wissen heute, dass dies keine Vision war, sondern gelebte Erfahrung. Kafka wuchs auf in einem Spannungsfeld zwischen Deutschen und Tschechen, zwischen orthodoxem, liberalem und zionistisch gesinntem Judentum, in dem die Frage der Identität fortwährend neu verhandelt wurde. Hinzu trat eine unglückliche familiäre Konstellation, die Kafka in die Rolle eines sozialen Zaungasts drängte. Gibt es überhaupt eine menschliche Gemeinschaft, so fragte er sich, zu der ich im tiefsten Sinn des Wortes „gehöre“? Weiterlesen »

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