Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern

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Knobloch zum Einzug der AfD in den Landtag: „Schlechte Nachricht für die demokratische Kultur Bayerns“

Sonntag, den 14. Oktober 2018

München, 14.10.2018. Die Hochrechnungen am Wahlabend zeigen, dass im nächsten Bayerischen Landtag erstmals auch die AfD vertreten sein wird. Die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Dr. h.c. Charlotte Knobloch, erklärte hierzu: „Der wahrscheinliche Einzug der AfD in den Bayerischen Landtag ist eine schlechte Nachricht für unser Land und seine über Jahrzehnte gewachsene demokratische Kultur.“

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Knobloch fordert wehrhafte Demokratie gegen die AfD

Montag, den 3. September 2018

München, 3.9.2018. Im Nachgang der rechtsextremen Demonstrationen in Chemnitz mehren sich die Forderungen nach einer Beobachtung der „Alternative für Deutschland“ durch den Verfassungsschutz. Die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Dr. h.c. Charlotte Knobloch, erklärte hierzu: „Die Beobachtung der AfD durch den Verfassungsschutz ist aus meiner Sicht überfällig.

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Nach Auslieferung nach Deutschland: Knobloch fordert Prüfung aller Rechtsmittel gegen ehemaligen SS-Mann

Mittwoch, den 22. August 2018

München, 22.8.2018. Jakiv Palij, ehemaliger Aufseher im Zwangsarbeiterlager Trawniki, wurde am gestrigen Dienstag von den USA nach Deutschland abgeschoben. Hierzu erklärte die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Dr. h.c. Charlotte Knobloch: „Es ist angemessen, dass Jakiv Palij, der während des Zweiten Weltkrieges schwere persönliche Schuld auf sich geladen hat, nicht länger in den Vereinigten Staaten verbleiben darf.“

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Urteile im „NSU-Prozess“ verkündet – Knobloch: „Urteil kann kein Schlussstrich sein“

Mittwoch, den 11. Juli 2018

München, 11.7.2018.  Mit der Verurteilung u.a. von Beate Zschäpe zu lebenslanger Haft ist in München nach mehr als fünf Jahren der sog. NSU-Prozess zu Ende gegangen. Die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Dr. h.c. Charlotte Knobloch, erklärte dazu: „Die heutigen Schuldsprüche sind ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Aufarbeitung des Terrors durch den sogenannten ‚NSU‘.“

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Zum Tode von Claude Lanzmann – Knobloch: „Ein Kämpfer gegen das Vergessen“

Donnerstag, den 5. Juli 2018

München, 5.7.2018.  Im Alter von 92 Jahren ist heute der Regisseur und Filmproduzent Claude Lanzmann gestorben. Dazu Dr. h.c. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern: „Mit großer Trauer habe ich heute vom Tode von Claude Lanzmann erfahren. Mit ihm ist heute eine der wichtigsten Stimmen des Holocaustgedenkens für immer verstummt, sein Ableben hinterlässt eine schmerzliche Lücke in der Erinnerungsarbeit und in der europäischen Kultur ganz allgemein.“

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Polen schwächt umstrittenes Holocaust-Gesetz ab – Knobloch: „Glaubwürdigkeit des Holocaust-Gedenkens erhalten“

Donnerstag, den 28. Juni 2018

München, 28.6.2018.  Die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Dr. h.c. Charlotte Knobloch, begrüßte den Beschluss des polnischen Parlaments vom Mittwoch, das umstrittene Gesetz, welches u.a. die Bezeichnung „polnische Todeslager“ für die von Nazi-Deutschland im besetzten Polen betriebenen Konzentrations- und Vernichtungslager unter Strafe stellt, zu ändern.

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Antrittsbesuch des Beauftragten für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus, Dr. Ludwig Spaenle, in der IKG – Knobloch: „Antisemitismus auf dem Vormarsch“

Montag, den 25. Juni 2018

München, 25.6.2018. Am heutigen Montag begrüßte die Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern den seit Mai amtierenden Beauftragten der Bayerischen Staatsregierung für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus, für Erinnerungsarbeit und geschichtliches Erbe, Dr. Ludwig Spaenle, zum Antrittsbesuch im Gemeindezentrum am Münchner St.-Jakobs-Platz. Der Beauftragte hatte sich zunächst in einem nichtöffentlichen Gespräch mit dem Gemeindevorstand vorgestellt und trat anschließend gemeinsam mit diesem vor die Presse. Weiterlesen »

Kundgebung gegen Antisemitismus am 8. Juni um 14.30 Uhr | „Wir wünschen uns ein starkes Zeichen der Münchner“

Donnerstag, den 31. Mai 2018

Unbenannt

Unter dem Motto „Zusammenstehen gegen Antisemitismus!“ (PDF-Download) ruft am Freitag, den 8. Juni 2018, um 14.30 Uhr der Münchner Oberbürgermeister Dieter Reiter mit einem breiten Bündnis politischer, kirchlicher und zivilgesellschaftlicher Institutionen und Organisationen zu einer Solidaritätsaktion auf dem St.-Jakobs-Platz in München auf. Die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Dr. h.c. Charlotte Knobloch, hofft auf eine rege Beteiligung und ein deutliches Signal der Münchner Bevölkerung. Weiterlesen »

Verstärkter Terror gegen Israel – Knobloch verurteilt jüngste Angriffswelle auf israelische Dörfer und Städte

Mittwoch, den 30. Mai 2018

München, 30.5.2018. Allein seit Dienstagmorgen sind Hunderte Raketen und Granaten aus dem Gazastreifen auf Israel abgefeuert worden. Die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München Dr. h.c. Chrlotte Knobloch verurteilt die terroristischen Aktivitäten, für die die Hamas verantwortlich ist, und ruft in der Bundesrepublik Deutschland zu Solidarität und Empathie mit der israelischen Bevölkerung auf. Weiterlesen »

Auch München feiert Israel

Donnerstag, den 24. Mai 2018

Mit einem großen Fest und vielen Prominenten beging die IKG den 70. Jahrestag der Unabhängigkeit des jüdischen Staates. Von Helmut Reister, erschiennen in der Jüdischen Allgemeinen vom 24.05.2018. Siebzig Jahre Israel – das war auch für die Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern ein Grund zum Feiern. Mehr als 500 Gäste aus Politik und Gesellschaft waren vergangene Woche der Einladung zu den Feierlichkeiten in der Ohel-Jakob-Synagoge gefolgt, die unter der Schirmherrschaft des israelischen Botschafters in Deutschland, Jeremy Issacharoff, standen. Weiterlesen »

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Dezember 2018 | Kislew-Tewet | « »

Aktuelle Veranstaltungen


So. 13.01.2019 | 7. Schwat 5779

Kulturzentrum

Gesprächsrunde: Jüdisches Amerika

Beginn 17:00

»Amerika ist die Ferne. Amerika heißt die Freiheit. In Amerika lebt immer irgendein Verwandter.« (Joseph Roth, 1927)

»Lady Liberty«, die New York vorgelagerte Freiheitsstatue, war für Generationen von Einwanderern  das erste Zeichen für ein besseres Leben in der neuen Welt. Darunter waren mehr als zwei

Deidre Berger © AJC

Millionen Juden, die Pogrome in Osteuropa im 19. Jahrhundert und die drohende Vernichtung während der NS-Zeit zu dieser Reise ins Ungewisse veranlasst hatten. Für viele der deutschen Juden war Amerika zwar ihre neue Adresse, aber das Band, das sie mit Berlin oder Frankfurt, Hamburg oder München und anderen Orten verband, war nicht so leicht zu trennen. Sie blieben oft ihren Wurzeln emotional tief verbunden. Erst die nächste Generation wollte so schnell wie möglich amerikanisch werden.

Über Juden in Amerika und die Beziehungen im deutsch-amerikanisch-jüdischen Kontext diskutieren

Deidre Berger, seit 2000 Direktorin des American Jewish Committee Berlin
Deborah Feldman (geb. in New York), Schriftstellerin, heute Berlin
Yascha Mounk (geb. in München), Politologe und Publizist, lehrt an der Harvard University (Boston) und am Tony Blair Institute for Global Change (London).

Deborah Feldman © Marina Maise

Moderation: Mirjam Zadoff, 2014–2018 Professorin für Geschichte an der Indiana University Bloomington, Inhaberin des Alvin H. Rosenfeld Lehrstuhls für Jüdische Studien, seit Mai 2018 Direktorin des NS-Dokumentationszentrums München.

Yascha Mounk © Marina Maisel

Eintritt 7 Euro (Schüler, Studenten, Münchenpass-Inhaber Eintritt frei)

Veranstalter
Kulturzentrum der Israelitischen Kultus­gemeinde München und Oberbayern und Münchner Volkshochschule im Rahmen des USA-Themenschwerpunkts USA der MVHS im Winterhalbjahr 2018/2019

Veranstaltungsort
Jüdisches Gemeindezentrum, St.-Jakobs-Platz 18

Mirjam Zadoff © Orla Connolly

Do. 14.02.2019 | 9. Adar I 5779

Kulturzentrum

„An die Gemeinschaft und an die Welt – Gedanken zu drängenden Fragen der Zeit“

Beginn 19:00

Buchpräsentation mit Rabbiner Pinchas Goldschmidt

„Seit vielen Jahren spielt Rabbiner Pinchas Goldschmidt eine führende Rolle im jüdischen Leben Europas. In diesen Essays und Reden verknüpft er das Judentum mit einigen der dringlichsten gesellschaftlichen, moralischen und spirituellen Herausforderungen unserer Zeit.“ (Rabbiner Lord Jonathan Sacks)

Rabbiner Pinchas Goldschmidt, geboren 1963 in Zürich, ist seit 1993 Oberrabbiner von Moskau und seit 2011 Präsident der Europäischen Rabbinerkonferenz.

Begrüßung: Dr. h.c. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München & Oberbayern

 

Eintritt frei.
Anmeldung erbeten im Büro des IKG-Kulturzentrums unter (089) 202400-491 oder karten@ikg-m.de

Veranstalter
Europäische Rabbinerkonferenz Stiftung und Kulturzentrum der Israelitischen Kultusgemeinde

Veranstaltungsort
Jüdisches Gemeindezentrum, St.-Jakobs-Platz 18

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Kontakt
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St.-Jakobs-Platz 18
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Fax: +49 (0)89 20 24 00 -170
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