Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern

Kultur

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So. 05.05.2024 | 27. Nissan 5784

Beginn 17:00

Gedenke und erinnere zu Jom Haschoah: Die Pianistin von Theresienstadt

Sonntag, 5. Mai 2024, 17 Uhr

Die Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern lädt anlässlich des 79. Jahrestages der Befreiung der Konzentrationslager und Erew Jom Haschoah ein:

Abend zum Gedenken an Alice Herz-Sommer (1903-2014)

Schirmherrschaft:
Dr. h.c. mult. Charlotte Knobloch
S.K.H. Herzog Franz von Bayern

Der Eintritt ist frei.

Anmeldung erbeten bis 3.5. unter Telefon (089) 202400-491 oder karten@ikg-m.de.

Organisation: Kulturzentrum der Israelitischen Kultusgemeinde

Veranstalter: Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern

Programm (im Hubert-Burda-Saal)

  • Begrüßung: Dr. h.c. mult. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern
  • Werke aus dem Terezin-Programm
    spielt der Pianist Daniel Seng (Sprecher: Dr. Reinhard Piechocki)
    „Die Pianistin von Theresienstadt“
  • Film von Inga Wolfram (gekürzte Fassung)

Fortsetzung Programm (in der Hauptsynagoge Ohel Jakob)

  • Mincha/Maariv
    in der Synagoge „Ohel Jakob“ mit dem Synagogenchor „Schma Kaulenu“ unter Leitung von David Rees
  • El Mole Rachamim
    vorgetragen von Rabbiner Shmuel Aharon Brodman
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Aktuelle Veranstaltungen


Mi. 19.06.2024 | 13. Siwan 5784

Kultur

Moses Mendelssohn, Gotthold Ephraim Lessing, Immanuel Kant und die Erziehung des Menschengeschlechts

Beginn 19:00

Vortrag von R. Prof. emer. Dr. Dr. h.c. Daniel Krochmalnik
Ein Beitrag der Reihe „Die Umkehr des Denkens. 300 Jahre Immanuel Kant“

Mittwoch, 19. Juni 2024, 19 Uhr

Anfang der 80er Jahre des 18. Jahrhunderts erscheinen in dichter Folge drei grundlegende Texte: „Die Erziehung des Menschengeschlechts“ von Gotthold Ephraim Lessing (1780), „Jerusalem oder Religiöse Macht und Judentum“ von Moses Mendelssohn (1783) und „Idee zu einer allgemeinen Geschichte in weltbürgerlicher Absicht“ von Immanuel Kant (1784). Darin behandelt das Dreigestirn der deutschen Aufklärung das Problem des Fortschritts der Menschheit. Lessing ist davon überzeugt, Mendelssohn ist skeptisch, Kant formuliert die Bedingungen der Möglichkeit. Die Verfasser nehmen auch Bezug aufeinander und ihr kontroverses Gespräch ist für die Geschichtsphilosophie bis heute von grundlegender Bedeutung. Weiterlesen »

Mi. 26.06.2024 | 20. Siwan 5784

Kultur

„Was habe ich mit Juden gemeinsam?“ – Franz Kafkas Identitäten

Beginn 19:00

Reiner Stach in Zwiesprache mit Franz Kafka
Ein Beitrag zum 100. Todestag von Franz Kafka (1883 – 1924)

Mittwoch, 26. Juni 2024, 19 Uhr

Kafkas Werke beschreiben eine Welt, in der nichts verlässlich ist, in der sich Ordnung immerzu auflöst und das Vertrauteste plötzlich fremd werden kann. Wir wissen heute, dass dies keine Vision war, sondern gelebte Erfahrung. Kafka wuchs auf in einem Spannungsfeld zwischen Deutschen und Tschechen, zwischen orthodoxem, liberalem und zionistisch gesinntem Judentum, in dem die Frage der Identität fortwährend neu verhandelt wurde. Hinzu trat eine unglückliche familiäre Konstellation, die Kafka in die Rolle eines sozialen Zaungasts drängte. Gibt es überhaupt eine menschliche Gemeinschaft, so fragte er sich, zu der ich im tiefsten Sinn des Wortes „gehöre“? Weiterlesen »

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