Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern

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Doppelte Ehre: Michael Bardos erhält die Ohel-Jakob-Medaille und wird Ehrenmitglied der IKG München

Donnerstag, den 6. Juli 2017

Eine außergewöhnliche Ehrung für einen außergewöhnlichen Mann: Michael Bardos, der erst vor wenigen Wochen seinen 90. Geburtstag feierte, wurde in der vergangenen Woche gleich doppelt ausgezeichnet. In der Feier im Gemeindezentrum wurde er zum Ehrenmitglied der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern ernannt – und erhielt zudem die Ohel-Jakob-Medaille, die höchste Auszeichnung der IKG. Von Helmut Reister, erschienen in der Jüdischen Allgemeinen, 6.7.2017 Weiterlesen »

Offizieller Festakt zu Eröffnung des Jüdischen Gymnasiums München | Knobloch: „Wichtiges Signal für die Zukunft jüdischen Lebens in München“

Mittwoch, den 5. Juli 2017

München, 5.7.2017. Das erste Jahr war ein Erfolg – darin waren sich Dr. Ludwig Spaenle, Staatsminister für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst, Beatrix Zurek, Leiterin des Referats für Bildung und Sport, und die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern Dr. h.c. Charlotte Knobloch, einig. Drei Wochen vor den Sommerferien hat das neue Jüdische Gymnasium München am 4.7.2017 zur offiziellen Eröffnungsfeier eingeladen und mit Festreden und einem bunten Programm der Schülerinnen und Schüler vor hochrangigen Ehrengästen aus Politik, Verwaltung und Wissenschaft sowie zahlreichen Eltern die Eröffnung und das bewegte, aber erfolgreiche erste Schuljahr gefeiert. Weiterlesen »

Trauer: „Er wird unendlich fehlen“

Donnerstag, den 8. Juni 2017

Der langjährige Religionslehrer Marcus Schroll verstarb im Alter von 48 Jahren. Von Helmut Reister, erschienen in der Jüdischen Allgemeinen vom 8.6.2017. Dieser Abschied fällt nicht nur der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern unendlich schwer. Alle, die Marcus Schroll kannten, erfüllt die Nachricht von seinem viel zu frühen Tod mit tiefer Trauer und Schmerz. Weiterlesen »

Judenhass in münchner Linienbus

Donnerstag, den 25. Mai 2017

Nach dem antisemitischen Vorfall ermittelt die Polizei nun wegen Volksverhetzung. Von Helmut Reister, erschienen in der Jüdischen Allgemeinen vom 25.05.2017. Von Menschen wie Ihnen lebt unsere Demokratie, unser friedliches und respektvolles Miteinander, unser Gemeinwesen. Danke!« Der Dank von IKG-Präsidentin Charlotte Knobloch kommt aus tiefstem Herzen und richtet sich an eine 38-jährige Münchnerin und ihren Lebensgefährten. Die beiden haben zwar keine Heldentat vollbracht, aber sie haben Zivilcourage bewiesen – während alle anderen schwiegen. Weiterlesen »

München feiert Israel

Mittwoch, den 24. Mai 2017

Mehrere Hundert Münchnerinnen und Münchner haben am Mittwoch auf dem Odeonsplatz mit einem bunten Fest den 69. Geburtstag des Staates Israel gefeiert. An den Ständen gab es allerhand typisch israelische kulinarische Speisen, unterschiedliche Produkte aus Israel und Informationsmaterial von deutschen und israelischen Organisationen und Vereinen. Auf der Bühne wurde musiziert und getanzt. Die Redner verweisen auf die vielen Erfolgsgeschichten und die alltäglichen positiven Seiten des jungen Staates, die oftmals in der öffentlichen Diskussion zu kurz kommen. „Vor 69 Jahren wurde mit dem Staat Israel ein Wunder wahr“, sagte Dr. h.c. Charlotte Knobloch in ihrer Rede. Seitdem zeige dieser kleine Staat der Welt, „wie gut es gelingen kann, dass Menschen aus allen fünf Kontinenten, über alle Unterschiede hinweg, gemeinsam miteinander leben und sich gegenseitig bereichern.“ Weiterlesen »

Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle beim Israeltag in München

Mittwoch, den 24. Mai 2017

Bayerns Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle erinnerte heute beim Israeltag in München in Vertretung für den Bayerischen Ministerpräsidenten an die besondere Verantwortung Bayerns und Deutschlands für Israel. Diese Verantwortung, die aus dem Verbrechen der Schoah erwächst, ein gemeinsames Fundament von Grundüberzeugungen sowie die Bindung an das abendländische Welt- und Menschenbild bezeichnete der Kultusminister als den „Kitt, der die Menschen beider Länder verbindet“. Weiterlesen »

Selfies mit dem OB

Donnerstag, den 18. Mai 2017

Im Gespräch mit der Sinai-Grundschule beantwortete Dieter Reiter private und politische Fragen. Von Helmut Reister, erschienen in der Jüdischen Allgemeinen, 18.5.2017. Grundschulunterricht mit dem Münchner Oberbürgermeister gibt es nicht? Doch. Ein Projekt der Sinai-Schule machte es nun möglich. Im sogenannten kleinen, aber immer noch ziemlich großen Sitzungssaal des Rathauses am Marienplatz »unterrichtete« jüngst Dieter Reiter die beiden vierten Klassen der Sinai-Schule in den Fächern Heimat- und Sachkunde. Weiterlesen »

Sie waren Helden

Donnerstag, den 18. Mai 2017

Wie die Kultusgemeinde München den Tag der Befreiung durch die Rote Armee beging. Von Helmut Reister, erschienen in der Jüdischen Allgemeinen, 18.5.2017. Ende von Schoa, Krieg und Nationalsozialismus: Wie tief der 9. Mai 1945 auch noch Jahrzehnte später jene Menschen berührt, die diesen Tag selbst erlebt haben, tritt bei den alljährlichen Gedenkfeierlichkeiten der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern immer sehr deutlich hervor. Weiterlesen »

Gedenken anlässlich des 72. Jahrestages der Befreiung am jüdischen Mahnmal in der KZ-Gedenkstätte Dachau | Knobloch: „Es macht mich wütend, dass ’nie wieder!‘ zur hohlen Phrase verkommen konnte.“

Sonntag, den 30. April 2017

München/Dachau, 30.04.2017. Anlässlich des 72. Jahrestages der Befreiung hat Dr. h.c. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, bei der Gedenkstunde in der KZ-Gedenkstätte Dachau die Halbherzigkeit kritisiert, „mit der die offenkundigen Fehlentwicklungen und Rückschritte hierzulande und in ganz Europa nicht angemessen entschlossen bekämpft werden“.  Von Politik und Zivilgesellschaft forderte sie mehr Engagement und Ehrlichkeit im Umgang mit dem erstarkenden Antisemitismus. Weiterlesen »

Zeitzeugen: »Mir sajnen do!«

Sonntag, den 23. April 2017

Das Münchner Café Zelig feierte mit einer Filmvorführung im Klinikum rechts der Isar sein Jubiläum. Von Ellen Presser, erschienen in der Jüdischen Allgemeinen vom 21.04.2017. Seit mehr als einem Jahr treffen sich in den Räumen der B’nai-B’rith-Loge dienstagnachmittags Holocaust-Überlebende im Café Zelig. Weiterlesen »

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Aktuelle Veranstaltungen


Di. 17.10.2017 | 27. Tischri 5778

Literaturhandlung

Micha Brumlik, Christoph Kasten: Rosenzweig, Luther und die Schrift. Ein deutsch-jüdischer Dialog.

Beginn 19:00

Was fand der Philosoph und Übersetzer Rosenzweig an Luther und seiner Bibelübersetzung? Weiterlesen »

Di. 24.10.2017 | 4. Cheschwan 5778

Veranstaltungen

Feierstunde zu Ehren von drei „Gerechten unter den Völkern“

Beginn 16:00

Mit Eröffnung der Yad Vashem-Ausstellung „Ich bin meines Bruders Hüter“ (Gerechte unter den Völkern) Weiterlesen »

Do. 26.10.2017 | 6. Cheschwan 5778

Kulturzentrum

„Nicht ganz koscher – Vaterjuden in Deutschland“

Beginn 19:00

Buchpräsentation mit Ruth Zeifert und Gespräch mit den Rabbinern Dr. Tom Kučera und Steven E. Langnas (angefragt) Weiterlesen »

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