Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern

Veranstaltungen Kulturzentrum

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Mi. 08.11.2023 | 24. Cheschwan 5784

Beginn 19:00

Film-Vorpremiere „The Zone of Interest“

Mittwoch, 8. November 2023, 19 Uhr
Spielfilm – München-Vorpremiere

USA, Vereinigtes Königreich, Polen 2023, 106 Min.
Regie und Drehbuch: Jonathan Glazer; Musik: Mica Levi, Kamera: Łukasz Żal, Schnitt: Paul Watts
Darsteller: Christian Friedel, Sandra Müller u.a.

Grußwort: Dr.h.c.mult. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israeli tischen Kultusgemeinde München und Oberbayern

Der überwiegend deutschsprachige Spielfilm beschreibt das scheinbar idyllische Leben einer deutschen Familie, doch nicht irgendeiner. Im Mittelpunkt der Handlung steht die Familie von Rudolf Höß, von Mai 1940 bis November 1943 Kommandant des Konzentrationslagers Auschwitz. Die internationale Koproduktion wurde im Mai 2023 beim Internationalen Filmfestival von Cannes uraufgeführt, wo der Film großes Lob seitens der Filmkritik erhielt.

Deutscher Kinostart ist am 29. Februar 2024.

Anlässlich des Gedenkens zum 85. Jahrestag der sogenannten »Kristallnacht«, mit der das Tor zur systematischen Judenvernichtung aufgestoßen wurde, wird der Film am 8. November 2023 in München als Vorpremiere gezeigt.

Veranstalter: Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern in Zusammenarbeit mit dem deutschen Verleih LEONINE Studios
Der Eintritt ist frei.

Eine Anmeldung über das Büro des IKG-Kulturzentrums per Email unter karten@ikg-m.de (Stichwort: Filmtheater) oder (089) 20 24 00-491 ist bis 7.11. erforderlich.

Veranstaltungsort: Filmtheater Sendlinger Tor, Sendlinger-Tor-Platz 11, 80331 München

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Aktuelle Veranstaltungen


Di. 09.06.2026 | 24. Siwan 5786

Kultur

„Vier Tage im Juni. Eine nahöstliche Tetralogie. Mossul – Tel Aviv – Babel – Istanbul“ mit Mona Yahia

Beginn 19:00

Lesung und Gespräch
Dienstag, 9. Juni 2026, 19 Uhr

In ihrem Roman »Vier Tage. Eine nahöstliche Tetralogie« erzählt Mona Yahia die Geschichte einer jüdischen Familie zwischen Mossul, Tel Aviv, Babel und Istanbul. Ausgehend von einem Wendepunkt im Jahr 1918 entfaltet sich über vier Generationen hinweg ein vielschichtiges Panorama von Aufbruch, Verlust und Exil.  In eindringlichen Momentaufnahmen – jeweils verdichtet auf einen einzigen Tag – verknüpft die Autorin persönliche Schicksale mit den Umbrüchen des 20. Jahrhunderts und stellt die Frage nach Zugehörigkeit, Erinnerung und dem eigenen Platz in der Welt. Weiterlesen »

Mo. 15.06.2026 | 30. Siwan 5786

Kultur

Buchvorstellung mit Tuvia Tenenbom: „Wie nennt Ihr dieses Land hier? Unter Siedlern“

Beginn 19:00

Buchpräsentation und Gespräch
Mit Fotos von Isi Tenenbom
Montag, 15. Juni 2026, 19 Uhr

Nach seinen Expeditionen »Allein unter Deutschen«, war er allein unter Juden, Amerikanern, Flüchtlingen und orthodoxen Juden. Inzwischen verbrachte Tenenbom acht Monate im Westjordanland unter Siedlern und sprach mit allen: religiösen Zionisten, politisch engagierten Siedlern, antizionistischen Charedim, mit Menschen, die aus wirtschaftlichen Gründen dort leben, mit Aktivisten, Journalisten, Politikern und Palästinensern.

Je mehr Gespräche er führte, desto deutlicher wurde: Ein einheitliches Bild lässt sich angesichts dieser komplexen Gemengelage nicht zeichnen. Gewalt verschweigt er nicht: »Ich gebe niemandem einen ›Rabatt‹. Ich weise nur darauf hin, dass dies ein kleiner Teil einer äußerst komplexen Geschichte ist – einer Geschichte mit vielen Schichten.« Weiterlesen »

Mi. 17.06.2026 | 2. Tamusz 5786

Kultur

Scholem-Alejchem-Vortrag: „ביכער פֿאַר אַלע“ – „Bücher für alle – populäre jiddische Literatur in Osteuropa, 1860 – 1914“

Beginn 18:15

Scholem-Alejchem-Vortrag in ondenk fun Evita Wiecki s“l
Mittwoch, 17. Juni 2026, 18:15 Uhr

Vortrag in jiddischer Sprache

  • Begrüßung: Prof. Dr. Martina Niedhammer
  • Einführung: Dr. Dasha Vakhrushova

Seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde der jiddische Buchmarkt in Osteuropa neben traditionell-religiöser chassidischer Literatur immer mehr auch von weltlichen Publikationen geprägt. Diese neuen Texte richteten sich an ein breiteres jiddischsprachiges Lesepublikum, das tatsächlich großes Interesse an den neuen Formen und Inhalten zeigte. In dieser Zeit erschienen auch die ersten jiddischen Zeitungen, ein erschwingliches und leicht zugängliches Mittel der Verbreitung allgemeinen Wissens und aufklärerischer Ideen. Allmählich wurden diese Zeitungen zu einer wichtigen Bühne für literarische Werke unterschiedlichster Qualität. Der Vortrag möchte die große Bandbreite jiddischer Publikationen aufzeigen, zu denen jiddische Leser von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs Zugang hatten, und stellt eine repräsentative Auswahl dieser Werke vor. Dazu gehören belletristische Werke diverser Genres und Stilrichtungen von verschiedener Qualität, darunter die sogenannte shund-literatur [Trivialliteratur] sowie populärwissenschaftliche Werke, die auf die Bedürfnisse der osteuropäischen jiddischen Leserschaft zugeschnitten waren. Weiterlesen »

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