Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern

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Mi. 08.05.2024 | 30. Nissan 5784

Beginn 19:30

Unter Druck: Wie schützen wir Europas Demokratie?

Podiumsgespräch
Mittwoch, 8. Mai 2024, 19:30 Uhr
Hubert-Burda-Saal im Jüdischen Gemeindezentrum

Es diskutieren:

  • Wolfgang Bücherl
    Leiter der Regionalvertretung der Europäischen Kommission in München
  • Dr. h.c. mult. Charlotte Knobloch
    Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern
  • Dr. Sergey Lagodinsky
    Mitglied des Europäischen Parlaments für BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN
    und
  • Prof. Dr. Ursula Münch
    Direktorin der Akademie für Politische Bildung Tutzing

Moderation: Richard Volkmann (Leiter der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern)

Anfang Juni wählen die Bürger Europas ein neues Parlament. Die militärische Bedrohung durch Russland, die unklare Lage in den USA und anwachsende nationalistische und populistische Bestrebungen in den Mitgliedsstaaten stellen die Europäische Union heute vor große Herausforderungen. Die jüdische Gemeinschaft als gesellschaftlicher Seismograph spürt diese Verwerfungen besonders deutlich. Jüdische Menschen beobachten die politischen Entwicklungen mit wachsender Sorge – gerade jetzt, da Angriffe auf Israel den Judenhass auch hierzulande sprunghaft haben ansteigen lassen. Wo Europas Demokratien und die europäische Demokratie stehen, wie sie sich gegen ihre Gegner rüsten und was der Einzelne dafür tun kann – darüber diskutieren wir wenige Wochen vor der Wahl.

Der Eintritt ist frei.

Anmeldung erbeten unter podiumsdiskussion@ikg-m.de.

Veranstalter: Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern

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Februar 2026 | Schwat-Adar I | « »

Aktuelle Veranstaltungen


Di. 24.02.2026 | 7. Adar 5786

Kultur

„Russische Spezialitäten“ von und mit Dmitrij Kapitelman

Beginn 19:00

Buchpräsentation und Gespräch
Dienstag, 24. Februar 2026, 19 Uhr

Moderation: Ellen Presser

Eine ukrainisch-jüdisch-moldawische Familie, lebt in Leipzig, wo sie russische Spezialitäten verkauft. Und zwar an Osteuropäer, die sich zwischen russischen Flusskrebsen, ukrainischem Wodka und georgischen Sonnenblumenkernen zuhause fühlen. Doch seit dem Krieg Russlands gegen die Ukraine ist nichts mehr wie zuvor. Die Mutter glaubt den Propagandasendungen des russischen Fernsehens. Ihr Sohn, der keine Sprache mehr liebt als die russische, keinen Menschen mehr als seine Mutter, keine Stadt mehr als Kyjiw, verzweifelt. Um seine Mutter zur Vernunft zu bringen, begibt er sich per Flixbus nach Kiew. Oder wie man inzwischen liest: Kyjiw, von wo er ihr die Wahrheit mitzubringen hofft.

Dmitrij Kapitelman, geb. 28.08.1986 in Kiew, kam achtjährig als »jüdischer Kontingentflüchtling« mit seiner Familie nach Deutschland. Heute lebt er als freier Publizist in Berlin. Zudem macht er unter dem Künstlernamen Dheema Musik. Schon seine beiden vorherigen Bücher »Das Lächeln meines unsichtbaren Vaters« (2016) und »Eine Formalie in Kiew« (2021), bei Hanser Berlin erschienen, zeichnet politischer Scharfsinn und tiefgründiger Humor aus. Weiterlesen »

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