Kultur
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Di. 05.10.2021 | 29. Tischri 5782
Beginn 19:00»Also dann in Berlin…« Artur und Maria Brauner – Eine Geschichte vom Überleben, von großem Kino und der Macht der Liebe
Buchpräsentation mit Alice Brauner
Begrüßung: Dr. h.c. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern
Dienstag, 5. Oktober 2021, 19 Uhr
Lieblingslieder von Artur und Maria Brauner singt Vivian Kanner, begleitet vom Akkordeonisten Maxim Shagaev Wie Artur Brauner (1918, Lódz – 2019, Berlin) und seine Frau Maria, ursprünglich Theresa (1925, Lwów/ Lemberg – 2017, Berlin) die NS-Zeit überlebten, einander in Stettin kennenlernten, wäre schon Stoff für einen Film. Von Kindesbeinen an leidenschaftlicher Kino-Fan, drehte Brauner 1947 in den Trümmern von Berlin seinen ersten Film, zwei Jahre später eröffnete er seine CCC Filmstudios und wurde einer der größten Filmproduzenten Europas.
Die Historikerin Alice Brauner erzählt die Geschichte ihrer Eltern und geht damit auf viele Facetten jüdischer Geschichte vor, während und nach dem Holocaust ein, aber auch den deutschen Wiederaufbau und die europäische Filmindustrie, die ihr Vater mitprägte.

Alice Brauner ©Daniela Incoronato
Dr. Alice Brauner, Jahrgang 1966, ist Journalistin und Filmproduzentin und leitet seit 2019 die CCC Filmkunst. Für die Familienbiographie arbeitete sie mit der Literaturwissenschaftlerin Heike Gronemeier zusammen.
Moderation: Günter Keil, Journalist und Autor
Eintritt: Spenden erbeten
Anmeldung: karten@ikg-m.de oder (0 89) 202 400-491
Veranstalter: Kulturzentrum der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern
Veranstaltungsort: Jüdisches Gemeindezentrum, St.-Jakobs-Platz 18, 80331 München
Es gilt die »3G-Regel« (geimpft, genesen oder getestet) sowie eine Maskenpflicht.
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Aktuelle Veranstaltungen
Mi. 20.05.2026 | 4. Siwan 5786
Kultur
„Die neue autoritäre Linke. Eine akute Bedrohung für die demokratische Gesellschaft“ von und mit dem Autor Nicholas Potter
Beginn 19:00Buchpräsentation & Gespräch
Mittwoch, 20. Mai 2026, 19 Uhr
Moderation: Shahrzad Eden Osterer (BR)
Mit seinen Recherchen und Reportagen richtet Nicholas Potter, Journalist und »taz«-Redakteur, einen eindringlichen Weckruf an die demokratische Gesellschaft, gegenüber jeglicher Form autoritären Denkens und politischen Extremismus‘ wachsam und mutig zu sein. Auf Demonstrationen, an Hochschulen, in den sozialen Medien und Subkulturen ist insbesondere nach dem 7. Oktober 2023 eine Radikalisierung am Werke, die andere Meinungen verbal und ihre Vertreter körperlich attackiert. Potter, selbst ins Fadenkreuz dieser Szene geraten, zeichnet ein eindrückliches Bild der neuen autoritären Linken, ihrer Netzwerke und Ideologie. Weiterlesen »
Di. 09.06.2026 | 24. Siwan 5786
Kultur
„Vier Tage im Juni. Eine nahöstliche Tetralogie. Mossul – Tel Aviv – Babel – Istanbul“ mit Mona Yahia
Beginn 19:00Lesung und Gespräch
Dienstag, 9. Juni 2026, 19 Uhr
In ihrem Roman »Vier Tage. Eine nahöstliche Tetralogie« erzählt Mona Yahia die Geschichte einer jüdischen Familie zwischen Mossul, Tel Aviv, Babel und Istanbul. Ausgehend von einem Wendepunkt im Jahr 1918 entfaltet sich über vier Generationen hinweg ein vielschichtiges Panorama von Aufbruch, Verlust und Exil. In eindringlichen Momentaufnahmen – jeweils verdichtet auf einen einzigen Tag – verknüpft die Autorin persönliche Schicksale mit den Umbrüchen des 20. Jahrhunderts und stellt die Frage nach Zugehörigkeit, Erinnerung und dem eigenen Platz in der Welt. Weiterlesen »
Mo. 15.06.2026 | 30. Siwan 5786
Kultur
Buchvorstellung mit Tuvia Tenenbom: „Wie nennt Ihr dieses Land hier? Unter Siedlern“
Beginn 19:00Buchpräsentation und Gespräch
Mit Fotos von Isi Tenenbom
Montag, 15. Juni 2026, 19 Uhr
Nach seinen Expeditionen »Allein unter Deutschen«, war er allein unter Juden, Amerikanern, Flüchtlingen und orthodoxen Juden. Inzwischen verbrachte Tenenbom acht Monate im Westjordanland unter Siedlern und sprach mit allen: religiösen Zionisten, politisch engagierten Siedlern, antizionistischen Charedim, mit Menschen, die aus wirtschaftlichen Gründen dort leben, mit Aktivisten, Journalisten, Politikern und Palästinensern.
Je mehr Gespräche er führte, desto deutlicher wurde: Ein einheitliches Bild lässt sich angesichts dieser komplexen Gemengelage nicht zeichnen. Gewalt verschweigt er nicht: »Ich gebe niemandem einen ›Rabatt‹. Ich weise nur darauf hin, dass dies ein kleiner Teil einer äußerst komplexen Geschichte ist – einer Geschichte mit vielen Schichten.« Weiterlesen »
Israelitische Kultusgemeinde
München und Oberbayern K.d.ö.R.
St.-Jakobs-Platz 18
80331 München
Tel: +49 (0)89 20 24 00 -100
Fax: +49 (0)89 20 24 00 -170
E-Mail: empfang@ikg-m.de

