Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern

Kultur

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Do. 23.09.2021 | 17. Tischri 5782

Beginn 20:00

Filmvorführung und Gespräch: „Schachnovelle“

Filmvorführung und Gespräch mit dem Produzenten

Donnerstag, 23. September 2021, 20 Uhr

Schachnovelle
Spielfilm
Regie: Philipp Stölzl
Drehbuch: Eldar Grigorian
Produktion: Philipp Worm & Tobias Walker
Darsteller: Oliver Masucci, Albrecht Schuch, Birgit Minichmayr, Rolf Lassgård, Andreas Lust, Samuel Finzi u. a.
Deutschland 2021, 111 Min.

Bartok (Oliver Masucci) bastelt in der Isolationshaft Schachfiguren aus Brotkrumen © Studio Canal

Wien 1938: der Anschluss Österreichs. Kurz bevor der Anwalt Josef Bartok mit seiner Frau Anna in die USA fliehen kann, wird er verhaftet und im Hotel Metropol, Hauptquartier der Gestapo, festgesetzt. Als Vermögensverwalter soll er dem Gestapo-Chef Böhm Zugang zu den Konten seiner Mandanten verschaffen. Als Bartok sich weigert, kommt er in Isolationshaft. Was ihn vor der restlosen Verzweiflung bewahrt, ist ein Buch mit Schachpartien, einer Königsdisziplin des Kampfes. Kann er sich im wirklichen Leben gegen das NS-Regime behaupten? Das Drehbuch basiert auf Stefan Zweigs gleichnamiger letzter Erzählung.

Mit dem Produzenten Philipp Worm spricht Ellen Presser.

Eintritt: 11,– Euro, Ermäßigung für Rentner mit Nachweis
Ticket-Vorbestellung ab Mitte Sept. unter (0 89)591983 oder online www.city-kinos.de

Veranstalter: Studio

Canal, Walker + Worm Film, DOR Film, City Kinos und Kulturzentrum der Israelitischen Kulturgemeinde München und Oberbayern 

Veranstaltungsort: City Kinos, Sonnenstraße 12a, 80331 München

McConnor spielt das letzte Spiel gegen Centovic © Studio Canal

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Juni 2024 | Ijar-Siwan | « »

Aktuelle Veranstaltungen


Mi. 19.06.2024 | 13. Siwan 5784

Kultur

Moses Mendelssohn, Gotthold Ephraim Lessing, Immanuel Kant und die Erziehung des Menschengeschlechts

Beginn 19:00

Vortrag von R. Prof. emer. Dr. Dr. h.c. Daniel Krochmalnik
Ein Beitrag der Reihe „Die Umkehr des Denkens. 300 Jahre Immanuel Kant“

Mittwoch, 19. Juni 2024, 19 Uhr

Anfang der 80er Jahre des 18. Jahrhunderts erscheinen in dichter Folge drei grundlegende Texte: „Die Erziehung des Menschengeschlechts“ von Gotthold Ephraim Lessing (1780), „Jerusalem oder Religiöse Macht und Judentum“ von Moses Mendelssohn (1783) und „Idee zu einer allgemeinen Geschichte in weltbürgerlicher Absicht“ von Immanuel Kant (1784). Darin behandelt das Dreigestirn der deutschen Aufklärung das Problem des Fortschritts der Menschheit. Lessing ist davon überzeugt, Mendelssohn ist skeptisch, Kant formuliert die Bedingungen der Möglichkeit. Die Verfasser nehmen auch Bezug aufeinander und ihr kontroverses Gespräch ist für die Geschichtsphilosophie bis heute von grundlegender Bedeutung. Weiterlesen »

Mi. 26.06.2024 | 20. Siwan 5784

Kultur

„Was habe ich mit Juden gemeinsam?“ – Franz Kafkas Identitäten

Beginn 19:00

Reiner Stach in Zwiesprache mit Franz Kafka
Ein Beitrag zum 100. Todestag von Franz Kafka (1883 – 1924)

Mittwoch, 26. Juni 2024, 19 Uhr

Kafkas Werke beschreiben eine Welt, in der nichts verlässlich ist, in der sich Ordnung immerzu auflöst und das Vertrauteste plötzlich fremd werden kann. Wir wissen heute, dass dies keine Vision war, sondern gelebte Erfahrung. Kafka wuchs auf in einem Spannungsfeld zwischen Deutschen und Tschechen, zwischen orthodoxem, liberalem und zionistisch gesinntem Judentum, in dem die Frage der Identität fortwährend neu verhandelt wurde. Hinzu trat eine unglückliche familiäre Konstellation, die Kafka in die Rolle eines sozialen Zaungasts drängte. Gibt es überhaupt eine menschliche Gemeinschaft, so fragte er sich, zu der ich im tiefsten Sinn des Wortes „gehöre“? Weiterlesen »

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