Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern

Kultur

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Mo. 11.10.2021 | 5. Cheschwan 5782

Beginn 15:00

„Das Zelig“: Filmpräsentation in Anwesenheit der Regisseurin Tanja Cummings

Filmpräsentation

Montag, 11. Oktober 2021, 15 Uhr

Dokumentarfilm
Buch und Regie: Tanja Cummings
Kamera: Marek Iwicki
Deutschland 2020, 96 Min., OF: Deutsch, Hebräisch, Jiddisch, Polnisch, UT: Deutsch, Englisch, Polnisch

Im Münchner Café Zelig treffen sich jede Woche letzte, aus vielen Teilen Europas stammende, meist hochbetagte Überlebende der Schoah. Sie alle tragen eine traurige, dramatische, oft traumatische Familiengeschichte in sich. Doch das Café Zelig ist kein bedrückender Ort, er ist lebendig und oft von Freude und Fröhlichkeit geprägt. Das Wort »Zelig« geht auf das jiddische Wort für »gesegnet« zurück, spielt aber auch auf Gefühle von Heimat, Zugehörigkeit und Leichtigkeit an.

Im Café Zelig wird viel gelacht, gefeiert, politisch gestritten und auch getrauert. Man ahnt, wie schwer es war, wieder ins Leben zu finden – in Deutschland, im Land der Täter.

Der Dokumentarfilm wird zum fünfjährigen Bestehen des Café Zelig gezeigt.

Begrüßung: Dr. h.c. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern
Grußwort: Dr. h.c. Annette Schavan, Kuratoriumsvorsitzende der Stiftung »Erinnerung, Verantwortung und Zukunft«

Einführung: PD Dr. med. Joram Ronel, Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychosomatik, Initiator und klinischer Leiter des »Café Zelig«

Im Anschluss an die Filmvorführung spricht die Regisseurin Tanja Cummings.

Der Eintritt ist frei.

Voranmeldung erforderlich unter karten@ikg-m.de oder telefonisch unter (089) 202 400-491.

Veranstaltungsort: Jüdisches Gemeindezentrum, St.-Jakobs-Platz 18, 80331 München

Es gelten die 3G-Regel (geimpft, genesen oder negativ getestet nach geltenden gesetzlichen Vorschriften) und Maskenpflicht.

Filmszene © Tanja Cummings

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Juni 2024 | Ijar-Siwan | « »

Aktuelle Veranstaltungen


Mi. 19.06.2024 | 13. Siwan 5784

Kultur

Moses Mendelssohn, Gotthold Ephraim Lessing, Immanuel Kant und die Erziehung des Menschengeschlechts

Beginn 19:00

Vortrag von R. Prof. emer. Dr. Dr. h.c. Daniel Krochmalnik
Ein Beitrag der Reihe „Die Umkehr des Denkens. 300 Jahre Immanuel Kant“

Mittwoch, 19. Juni 2024, 19 Uhr

Anfang der 80er Jahre des 18. Jahrhunderts erscheinen in dichter Folge drei grundlegende Texte: „Die Erziehung des Menschengeschlechts“ von Gotthold Ephraim Lessing (1780), „Jerusalem oder Religiöse Macht und Judentum“ von Moses Mendelssohn (1783) und „Idee zu einer allgemeinen Geschichte in weltbürgerlicher Absicht“ von Immanuel Kant (1784). Darin behandelt das Dreigestirn der deutschen Aufklärung das Problem des Fortschritts der Menschheit. Lessing ist davon überzeugt, Mendelssohn ist skeptisch, Kant formuliert die Bedingungen der Möglichkeit. Die Verfasser nehmen auch Bezug aufeinander und ihr kontroverses Gespräch ist für die Geschichtsphilosophie bis heute von grundlegender Bedeutung. Weiterlesen »

Mi. 26.06.2024 | 20. Siwan 5784

Kultur

„Was habe ich mit Juden gemeinsam?“ – Franz Kafkas Identitäten

Beginn 19:00

Reiner Stach in Zwiesprache mit Franz Kafka
Ein Beitrag zum 100. Todestag von Franz Kafka (1883 – 1924)

Mittwoch, 26. Juni 2024, 19 Uhr

Kafkas Werke beschreiben eine Welt, in der nichts verlässlich ist, in der sich Ordnung immerzu auflöst und das Vertrauteste plötzlich fremd werden kann. Wir wissen heute, dass dies keine Vision war, sondern gelebte Erfahrung. Kafka wuchs auf in einem Spannungsfeld zwischen Deutschen und Tschechen, zwischen orthodoxem, liberalem und zionistisch gesinntem Judentum, in dem die Frage der Identität fortwährend neu verhandelt wurde. Hinzu trat eine unglückliche familiäre Konstellation, die Kafka in die Rolle eines sozialen Zaungasts drängte. Gibt es überhaupt eine menschliche Gemeinschaft, so fragte er sich, zu der ich im tiefsten Sinn des Wortes „gehöre“? Weiterlesen »

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