Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern

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Zum 76. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Dachau – Knobloch: „Wir brauchen ein Gegengewicht zu Extremismus und Geschichtsvergessenheit“

Mittwoch, den 28. April 2021

München, 28.4.2021.  Anlässlich des 76. Jahrestages der Befreiung des Konzentrationslagers Dachau am morgigen Donnerstag (29.4.) erinnerte Dr. h.c. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, an die entscheidende Bedeutung des Gedenkens für die demokratische Kultur unseres Landes.

Knobloch betonte dabei: „Der Hass und insbesondere der Antisemitismus, die die Demokratie schon einmal zu Fall gebracht haben, besitzen heute noch dasselbe schreckliche Potenzial. Wir erleben seit Jahren und besonders seit Beginn der Pandemie, wie schnell Teile der Gesellschaft abdriften können. Weiterlesen »

Charlotte Knobloch zum bayerischen Verfassungsschutzbericht 2020: „Erschreckende Angriffe auf offene Gesellschaft“

Montag, den 19. April 2021

München, 19.4.2021.  Innenminister Herrmann hat am heutigen Montag den Bericht des Bayerischen Landesamtes für Verfassungsschutz für das Jahr 2020 vorgestellt, demzufolge u.a. die Zahl der rechtsextremen Gewalttaten stark angestiegen ist. Hierzu erklärte die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Dr. h.c. Charlotte Knobloch: „Der heute veröffentlichte Bericht des Verfassungsschutzes schreibt die negativen Trends der vergangenen Jahre nahezu ungebrochen fort.“ Weiterlesen »

Zum 100. Geburtstag von Ernst Ludwig Ehrlich sel. A. – Knobloch: „Zeitlebens mit aller Kraft für den christlich-jüdischen Dialog“

Freitag, den 26. März 2021

München, 26.3.2021. Am morgigen Samstag wäre der Judaist und Historiker Ernst Ludwig Ehrlich 100 Jahre alt geworden. Zu diesem Anlass erklärte die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern und Schirmherrin des Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerks, Dr. h.c. Charlotte Knobloch: „Wie kaum ein anderer hat Ernst Ludwig Ehrlich sel. A. den christlich-jüdischen Dialog im 20. Jahrhundert geprägt. Als Überlebender der Judenverfolgung im nationalsozialistischen Deutschland erlebte er schon in jungen Jahren, welche Abgründe der Mensch auftun kann. Seine ganze Kraft widmete er daher in den folgenden Jahrzehnten dem Dialog, der die Menschen aneinander binden sollte. Weiterlesen »

Charlotte Knobloch zu Ergebnissen der Landtagswahlen: „Extremismus und Hass bekommen Grenzen aufgezeigt“

Sonntag, den 14. März 2021

München, 14.3.2021.  Bei den heutigen Wahlen zu den Landtagen von Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg wurden die Amtsinhaber gestärkt, während die AfD in beiden Ländern Stimmen verlor. Die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Dr. h.c. Charlotte Knobloch, erklärte hierzu:

„Die heutigen Stimmverluste für die AfD sind für mich eindeutig eine gute Nachricht: Sie belegen, dass Extremismus und Hass an der Wahlurne Grenzen aufgezeigt werden. Jede Stimme, die die AfD verliert, stützt zugleich die demokratischen Parteien in den Landtagen. Das ist ein wichtiges Signal.“

Knobloch erklärte weiter: „Wenige Prozentpunkte Verlust sind jedoch nicht die deutliche Zurückweisung einer rechtsextremen Partei, die viele sich heute gewünscht hätten. Die Botschaft, dass Hass in den Parlamenten nichts verloren hat, muss von den weiteren Wahlen in diesem Jahr noch viel klarer ausgehen. Jeder Einzelne hat das mit seiner Stimme in der Hand, und jeder Einzelne trägt dafür Verantwortung.“

Nach Beschluss des Kölner Verwaltungsgerichts – Knobloch: „Aufgabe des Verfassungsschutzes nicht leichter gemacht“

Freitag, den 5. März 2021

München, 5.3.2021.  Das Kölner Verwaltungsgericht hat am heutigen Freitag die Beobachtung der AfD durch den Verfassungsschutz bis zum Ende des laufenden Eilverfahrens untersagt. Die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Dr. h.c. Charlotte Knobloch, erklärt hierzu: „Ich empfinde den Beschluss des Verwaltungsgerichts als erschreckend und enttäuschend. Auch wenn das gesprochene Recht stets zu respektieren ist, kann ich die heutige Entscheidung in keinster Weise nachvollziehen. Die Aufgabe des Verfassungsschutzes, Gruppierungen im Blick zu behalten, die die Werte unseres Grundgesetzes bekämpfen, wird durch diesen Beschluss nicht leichter.“ Weiterlesen »

Verfassungsschutz stuft AfD als rechtsextremen Verdachtsfall ein – Knobloch: „Zeichen einer wehrhaften Demokratie“

Mittwoch, den 3. März 2021

München, 3.3.2021.  Das Bundesamt für Verfassungsschutz hat nach Medienberichten die AfD auf Bundesebene als rechtsextremen Verdachtsfall eingestuft. Die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Dr. h.c. Charlotte Knobloch, erklärt hierzu:  „Ich bin froh und erleichtert über die Entscheidung des Bundesamts für Verfassungsschutz, die AfD in Gänze zum Verdachtsfall zu erklären. Das Amt erkennt damit in seinem Handeln an, was faktisch seit Langem offensichtlich war: Die AfD ist eine rechtsextreme Partei, und ihre Tätigkeiten sind eine Gefahr für unsere freiheitliche Gesellschaft. Die Einstufung als Verdachtsfall ist das Zeichen einer wehrhaften Demokratie. Die Entscheidung macht deutlich, dass Worte und Taten des Hasses nicht folgenlos bleiben.“ Weiterlesen »

Nach Wahl von Armin Laschet zum CDU-Parteichef – Knobloch: „Kampf gegen Extremismus schärfer führen“

Samstag, den 16. Januar 2021

München, 16.1.2021.  Der digitale CDU-Bundesparteitag hat am heutigen Samstag den nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Armin Laschet zum neuen Parteivorsitzenden gewählt. Die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Dr. h.c. Charlotte Knobloch, erklärte hierzu: „Ich gratuliere Armin Laschet zu seiner Wahl und der gesamten CDU zu einer hervorragenden Entscheidung. Als Regierungschef des bevölkerungsreichsten Bundeslandes hat Armin Laschet gezeigt, dass er Großes leisten und Menschen bewegen kann. Die CDU inmitten der Corona-Pandemie ins Superwahljahr zu führen, wird nun seine größte und wichtigste Aufgabe. Ich habe aber jede Zuversicht, dass er dieser Herausforderung gerecht werden wird und wünsche ihm viel Erfolg und eine glückliche Hand.“ Weiterlesen »

Charlotte Knobloch zu Maßnahmenpaket der Bundesregierung gegen Rechtsextremismus: „Wichtiger Schritt im Kampf um gesellschaftlichen Zusammenhalt“

Mittwoch, den 25. November 2020

München, 25.11.2020.  Zum heute vorgestellten Maßnahmenkatalog des Kabinettsausschusses der Bundesregierung zur Bekämpfung von Rechtsextremismus und Rassismus erklärt die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Dr. h.c. Charlotte Knobloch: „Mit dem umfangreichen Maßnahmenpaket, das der Kabinettsausschuss zur Bekämpfung von Rechtsextremismus und Rassismus heute auf den Weg gebracht hat, lässt die Bundesregierung ihren Ankündigungen zur Bekämpfung des Antisemitismus die nötigen Taten folgen. Weiterlesen »

Nach BDS-Urteil des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs – Knobloch: „Symbolkraft des Münchner Beschlusses bleibt“

Donnerstag, den 19. November 2020

München, 19.11.2020.  Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof hat mit Urteil vom 17. November entschieden, dass die Landeshauptstadt München entgegen einem Stadtratsbeschluss vom Dezember 2017 ihre Räumlichkeiten auch für Veranstaltungen mit BDS-Bezug zur Verfügung stellen muss. Die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Dr. h.c. Charlotte Knobloch, erklärte hierzu: „Das heute bekannt gewordene Urteil des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofes zur Abhaltung von Veranstaltungen mit BDS-Bezug in städtischen Münchner Räumlichkeiten hat mich sehr enttäuscht. Der Landeshauptstadt München danke ich nichtsdestotrotz für ihren wichtigen und richtungweisenden Beschluss aus dem Jahr 2017, dessen Symbolkraft ungebrochen bleibt.“ Weiterlesen »

Charlotte Knobloch zum Anschlag in Wien: „Unvorstellbare Verachtung für menschliches Leben“

Dienstag, den 3. November 2020

München, 3.11.2020.  Mit Entsetzen hat die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Dr. h.c. Charlotte Knobloch, auf den Anschlag in Wien mit meshreren Toten reagiert: „Ich bin erschüttert über dieses furchtbare Attentat. Die Bilder, die uns aus Wien erreicht haben, zeigen eine Rohheit und eine Verachtung für menschliches Leben, die man sich kaum vorstellen kann. Unser aller Gedanken sind in diesem Moment bei den Opfern und ihren Angehörigen, unser Dank gilt den Einsatzkräften, die Schlimmeres verhindert haben.“ Weiterlesen »

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Aktuelle Veranstaltungen


So. 30.11.2025 | 10. Kislew 5786

Kultur

„Das Sterben der Demokratie“: Ein Abend mit Richard C. Schneider und Peter R. Neumann

Beginn 18:00

Buchpräsentation und Gespräch
Sonntag, 30. November 2025, 18 Uhr

Moderation: Shahrzad Eden Osterer (Bayerischer Rundfunk)

Weltweit gewinnen Rechtspopulisten massiv an Unterstützung und gefährden die liberale Demokratie. Peter R. Neumann, einer der international renommiertesten Extremismus-Experten, und der vielfach ausgezeichnete Journalist und Dokumentarfilmer Richard C. Schneider haben sich unter anderem in Ungarn, Frankreich, den Niederlanden, Italien und den USA umgesehen. Ihre augenöffnende Recherche (Rowohlt Berlin) zeigt wie unter einem Brennglas, welcher Gefahr Deutschland gegenübersteht. Weiterlesen »

Mi. 03.12.2025 | 13. Kislew 5786

Kultur

„Vom Überleben ins Leben“: Eine jüdische Biografie im München der Nachkriegszeit mit Roman Haller

Beginn 19:00

Buchpräsentation und Gespräch
Mittwoch, 3. Dezember 2025, 19 Uhr

Vorstellung der Autobiografie von Roman Haller

Moderation: Shahrzad Osterer (BR)

Roman Haller erzählt von seiner Geburt 1944 in einem Waldversteck in Polen, vom Aufwachsen in Deutschland, einem Land, das seine Eltern ermordet hätte, wenn es ihrer in der NS-Zeit habhaft geworden wäre, vom jüdischen Alltag zwischen Schwarzmarkt und Schulbank, Davidstern und Lederhose. Mit Humor schildert er, wie das Leben trotz allem weiterging und wie er seinen Platz im München der Nachkriegszeit fand. Weiterlesen »

Do. 04.12.2025 | 14. Kislew 5786

Kultur

„Schweigend stand sie vor der geschlossenen Tür“ – Zwiesprache mit Zeruya Shalev und Anne Birkenhauer

Beginn 19:00

Lesung und Gespräch
Donnerstag, 4. Dezember 2025, 19 Uhr

Die Schriftstellerin Zeruya Shalev und Anne Birkenhauer, ihre Übersetzerin, unterhalten sich auf Hebräisch und Deutsch über Shalevs vorletzten Roman »Schicksal«.

Lesung in hebräischer und deutscher Sprache

Moderation und Übersetzung des Zwiegesprächs: Anne Birkenhauer Weiterlesen »

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