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16. Januar 2021
Nach Wahl von Armin Laschet zum CDU-Parteichef – Knobloch: „Kampf gegen Extremismus schärfer führen“
München, 16.1.2021. Der digitale CDU-Bundesparteitag hat am heutigen Samstag den nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Armin Laschet zum neuen Parteivorsitzenden gewählt. Die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Dr. h.c. Charlotte Knobloch, erklärte hierzu: „Ich gratuliere Armin Laschet zu seiner Wahl und der gesamten CDU zu einer hervorragenden Entscheidung. Als Regierungschef des bevölkerungsreichsten Bundeslandes hat Armin Laschet gezeigt, dass er Großes leisten und Menschen bewegen kann. Die CDU inmitten der Corona-Pandemie ins Superwahljahr zu führen, wird nun seine größte und wichtigste Aufgabe. Ich habe aber jede Zuversicht, dass er dieser Herausforderung gerecht werden wird und wünsche ihm viel Erfolg und eine glückliche Hand.“
Knobloch erklärte außerdem: „Nicht nur die Bundestagswahl im September verpflichtet alle demokratischen Parteien, den politischen Extremismus jetzt noch stärker zurückzudrängen. Der Hass, der unter anderem in Halle und Hanau längst Menschenleben gefordert hat, wird seit Jahren von der AfD in die Parlamente getragen. Auch unter Armin Laschet bleibt es daher die vordringlichste Aufgabe der Volkspartei CDU, diesem Hass einen Riegel vorzuschieben und die demokratische Kultur unseres Landes zu stärken. Der Kampf gegen den Extremismus muss weiter mit aller Schärfe geführt werden.“
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Di. 24.02.2026 | 7. Adar 5786
Kultur
„Russische Spezialitäten“ von und mit Dmitrij Kapitelman
Beginn 19:00Buchpräsentation und Gespräch
Dienstag, 24. Februar 2026, 19 Uhr
Moderation: Ellen Presser
Eine ukrainisch-jüdisch-moldawische Familie, lebt in Leipzig, wo sie russische Spezialitäten verkauft. Und zwar an Osteuropäer, die sich zwischen russischen Flusskrebsen, ukrainischem Wodka und georgischen Sonnenblumenkernen zuhause fühlen. Doch seit dem Krieg Russlands gegen die Ukraine ist nichts mehr wie zuvor. Die Mutter glaubt den Propagandasendungen des russischen Fernsehens. Ihr Sohn, der keine Sprache mehr liebt als die russische, keinen Menschen mehr als seine Mutter, keine Stadt mehr als Kyjiw, verzweifelt. Um seine Mutter zur Vernunft zu bringen, begibt er sich per Flixbus nach Kiew. Oder wie man inzwischen liest: Kyjiw, von wo er ihr die Wahrheit mitzubringen hofft.
Dmitrij Kapitelman, geb. 28.08.1986 in Kiew, kam achtjährig als »jüdischer Kontingentflüchtling« mit seiner Familie nach Deutschland. Heute lebt er als freier Publizist in Berlin. Zudem macht er unter dem Künstlernamen Dheema Musik. Schon seine beiden vorherigen Bücher »Das Lächeln meines unsichtbaren Vaters« (2016) und »Eine Formalie in Kiew« (2021), bei Hanser Berlin erschienen, zeichnet politischer Scharfsinn und tiefgründiger Humor aus. Weiterlesen »
Israelitische Kultusgemeinde
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