Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern

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Tuvia Tenenbom: „Gott spricht Jiddisch. Mein Jahr unter Ultraorthodoxen“

Freitag, den 17. November 2023

Montag, 4. Dezember 2023, 19 Uhr
von und mit Tuvia Tenenbom

Lesung: Armand Presser

Für den Suhrkamp Verlag ist »Gott spricht Jiddisch. Mein Jahr unter Ultraorthodoxen« von Tuvia Tenenbom das Buch des Monats Dezember 2023.

Nach seinen Expeditionen »Allein unter Deutschen« war er allein unter Juden, Amerikanern und Flüchtlingen. Nun will Tenenbom wissen, wie sich die orthodoxe Kultur und Lebensweise verändert und wie sich eine restriktive Welt in einer immer restriktiven Welt weiterentwickelt.

Moderation: Ellen Presser Weiterlesen »

Film-Vorpremiere „The Zone of Interest“

Montag, den 30. Oktober 2023

Mittwoch, 8. November 2023, 19 Uhr
Spielfilm – München-Vorpremiere

USA, Vereinigtes Königreich, Polen 2023, 106 Min.
Regie und Drehbuch: Jonathan Glazer; Musik: Mica Levi, Kamera: Łukasz Żal, Schnitt: Paul Watts
Darsteller: Christian Friedel, Sandra Müller u.a.

Grußwort: Dr.h.c.mult. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israeli tischen Kultusgemeinde München und Oberbayern

Der überwiegend deutschsprachige Spielfilm beschreibt das scheinbar idyllische Leben einer deutschen Familie, doch nicht irgendeiner. Im Mittelpunkt der Handlung steht die Familie von Rudolf Höß, von Mai 1940 bis November 1943 Kommandant des Konzentrationslagers Auschwitz. Die internationale Koproduktion wurde im Mai 2023 beim Internationalen Filmfestival von Cannes uraufgeführt, wo der Film großes Lob seitens der Filmkritik erhielt. Weiterlesen »

Jeder Mensch hat einen Namen: Namenslesung zum 9. November

Montag, den 30. Oktober 2023

Donnerstag, 9. November 2023, 10 bis 12 Uhr
Altes Rathaus, Marienplatz 15, München

Mit der Lesung am 9. November 2023 wird an die Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 vor 85 Jahren erinnert, die von den Zeitgenossen so genannte „Reichskristallnacht“. Diese Nacht war ein Wendepunkt, ein Fanal für das Künftige, sie war der Auftakt zum Holocaust. Die Ereignisse dieser Tage waren systematisch geplante Gewaltaktionen gegen die jüdische Bevölkerung in München und im gesamten Deutschen Reich.

Die Opfer waren Bürger dieser Stadt. Wir wollen ihrer gedenken und ihre Namen nennen.

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Gedenkveranstaltung „Trauer an der Seite Israels“

Mittwoch, den 11. Oktober 2023
Der vergangene Samstag markiert einen tiefen Einschnitt für den Staat Israel und alle, die ihn im Herzen tragen. Die albtraumhaften Bilder von den Angriffen der Hamas und die Berichte über Israelis, die ermordet oder nach Gaza entführt wurden, haben viele Menschen in unserem Land schwer getroffen, darunter auch die Mitglieder unserer Gemeinde. Viele von uns haben Freunde oder Verwandte in Israel, deren Schmerz in diesen Tagen auch unser Schmerz ist.
Im Andenken an die Ermordeten und als Zeichen des Beistandes in dieser schweren Zeit richtet die Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern K.d.Ö.R deshalb ein gemeinsames Gedenken aus.

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Charlotte Knobloch zum Ergebnis der Landtagswahl in Bayern: „Wünsche dem Wahlsieger Erfolg und verlässliche Partner“

Sonntag, den 8. Oktober 2023

München, 8.10.2023.  Aus der heutigen Wahl zum 19. Bayerischen Landtag ist die CSU als deutlicher Sieger hervorgegangen, während Bündnis 90/Die Grünen und die AfD um den zweiten Platz konkurrieren. Zum Wahlausgang erklärte die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Dr. h.c. mult. Charlotte Knobloch: „Meine Gratulation am heutigen Abend geht an Ministerpräsident Dr. Markus Söder, der als Wahlsieger auch die kommende Staatsregierung anführen wird und so weiter für unser Land in der Verantwortung steht.“ Weiterlesen »

Charlotte Knobloch zur Entscheidung des Ministerpräsidenten in der Causa Aiwanger

Sonntag, den 3. September 2023

München, 3.9.2023.  Ministerpräsident Söder hat am heutigen Sonntag bekanntgegeben, dass er Hubert Aiwanger nicht aus seinem Amt als Staatsminister und stellvertrender Ministerpräsident entlassen wird. Die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Dr. h.c. mult. Charlotte Knobloch, erklärt hierzu: „Die Entscheidung von Ministerpräsident Söder, Wirtschaftsminister Aiwanger im Amt zu belassen, ist politisch zu akzeptieren. Ich weiß, dass der Ministerpräsident diese Entscheidung als Ergebnis einer schwierigen Abwägung getroffen hat mit dem Ziel, einen gangbaren Weg für die Zukunft aufzuzeigen. Inwieweit es Hubert Aiwanger nun gelingen wird, die Vorwürfe, die noch im Raum stehen, mit Worten und Taten zu entkräften, wird sich dabei zeigen. Er muss Vertrauen wiederherstellen und deutlich machen, dass seine Aktionen demokratisch und rechtlich gefestigt sind. Die Türen der jüdischen Gemeinschaft waren für ihn immer offen.“ Weiterlesen »

24. Europäischer Tag der jüdischen Kultur

Montag, den 21. August 2023

Der Europäische Tag der jüdischen Kultur wird seit 1999 an einem Sonntag Anfang September in rund 30 europäischen Ländern von jüdischen und nichtjüdischen Organisationen gemeinsam veranstaltet. Er dient dazu, das europäische Judentum, seine Geschichte, Traditionen und Bräuche in Vergangenheit und Gegenwart besser kennenzulernen.

In diesem Jahr steht er unter dem Motto »Erinnerung«. Weiterlesen »

Schließzeiten des Restaurants Einstein

Freitag, den 28. Juli 2023

Sehr geehrte Gäste des Restaurants Einstein,

während der kommenden Sommerschließzeit vom 14. August bis 3. September bleibt das „Einstein“ geschlossen. Der letzte Öffnungstag ist somit Freitag, der 11. August, ab Montag, dem 4. September, ist das Team wieder für Sie da.

Koscheres Essen kann während dieser Zeit über Danel Feinkost in der Prinzregentenstraße 130 bezogen werden (s. Öffnungszeiten).

Das Team des Einstein wünscht eine schöne Sommerzeit!

Informationen der Erziehungsberatungsstelle zum Ferienbeginn

Freitag, den 28. Juli 2023

Sehr geehrte Mitglieder, liebe Interessierte,

zum Ferienbeginn hat die Beratungsstelle für Eltern, Kinder, Jugendliche und Familien der Israelitischen Kultusgemeinde auch in diesem Jahr wieder hilfreiche Informationsbroschüren für Eltern zusammengestellt. Diese können hier auf Deutsch und auf Russisch heruntergeladen werden.

Wir wünschen eine schöne Ferienzeit!

AfD gewinnt Landratswahl in Sonneberg – Knobloch: „Ausrufezeichen gegen die Demokratie“

Sonntag, den 25. Juni 2023

München, 25.6.2023.  Medienberichten zufolge hat der Kandidat der AfD die Landratswahl im thüringischen Landkreis Sonneberg in der Stichwahl für sich entschieden. Die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Dr. h.c. mult. Charlotte Knobloch, äußerte sich zutiefst besorgt: „Zehn Jahre nach der Gründung der AfD und sechs Jahre nach dem Einzug der rechtsextremen Partei in den Bundestag spreche ich heute nicht mehr von einem Dammbruch: Das würde das Wort entwerten. Die Gefahr für die jüdische Gemeinschaft und andere Minderheiten ist längst real. Wenn die Menschen in Sonneberg an diesem Sonntag zum ersten Mal einen Vertreter der AfD zum Landrat wählen, dann schlagen Sie damit der stabilen Demokratie in Deutschland einen weiteren Stützpfeiler aus.“ Weiterlesen »

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Aktuelle Veranstaltungen


Di. 09.06.2026 | 24. Siwan 5786

Kultur

„Vier Tage im Juni. Eine nahöstliche Tetralogie. Mossul – Tel Aviv – Babel – Istanbul“ mit Mona Yahia

Beginn 19:00

Lesung und Gespräch
Dienstag, 9. Juni 2026, 19 Uhr

In ihrem Roman »Vier Tage. Eine nahöstliche Tetralogie« erzählt Mona Yahia die Geschichte einer jüdischen Familie zwischen Mossul, Tel Aviv, Babel und Istanbul. Ausgehend von einem Wendepunkt im Jahr 1918 entfaltet sich über vier Generationen hinweg ein vielschichtiges Panorama von Aufbruch, Verlust und Exil.  In eindringlichen Momentaufnahmen – jeweils verdichtet auf einen einzigen Tag – verknüpft die Autorin persönliche Schicksale mit den Umbrüchen des 20. Jahrhunderts und stellt die Frage nach Zugehörigkeit, Erinnerung und dem eigenen Platz in der Welt. Weiterlesen »

Mo. 15.06.2026 | 30. Siwan 5786

Kultur

Buchvorstellung mit Tuvia Tenenbom: „Wie nennt Ihr dieses Land hier? Unter Siedlern“

Beginn 19:00

Buchpräsentation und Gespräch
Mit Fotos von Isi Tenenbom
Montag, 15. Juni 2026, 19 Uhr

Nach seinen Expeditionen »Allein unter Deutschen«, war er allein unter Juden, Amerikanern, Flüchtlingen und orthodoxen Juden. Inzwischen verbrachte Tenenbom acht Monate im Westjordanland unter Siedlern und sprach mit allen: religiösen Zionisten, politisch engagierten Siedlern, antizionistischen Charedim, mit Menschen, die aus wirtschaftlichen Gründen dort leben, mit Aktivisten, Journalisten, Politikern und Palästinensern.

Je mehr Gespräche er führte, desto deutlicher wurde: Ein einheitliches Bild lässt sich angesichts dieser komplexen Gemengelage nicht zeichnen. Gewalt verschweigt er nicht: »Ich gebe niemandem einen ›Rabatt‹. Ich weise nur darauf hin, dass dies ein kleiner Teil einer äußerst komplexen Geschichte ist – einer Geschichte mit vielen Schichten.« Weiterlesen »

Mi. 17.06.2026 | 2. Tamusz 5786

Kultur

Scholem-Alejchem-Vortrag: „ביכער פֿאַר אַלע“ – „Bücher für alle – populäre jiddische Literatur in Osteuropa, 1860 – 1914“

Beginn 18:15

Scholem-Alejchem-Vortrag in ondenk fun Evita Wiecki s“l
Mittwoch, 17. Juni 2026, 18:15 Uhr

Vortrag in jiddischer Sprache

  • Begrüßung: Prof. Dr. Martina Niedhammer
  • Einführung: Dr. Dasha Vakhrushova

Seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde der jiddische Buchmarkt in Osteuropa neben traditionell-religiöser chassidischer Literatur immer mehr auch von weltlichen Publikationen geprägt. Diese neuen Texte richteten sich an ein breiteres jiddischsprachiges Lesepublikum, das tatsächlich großes Interesse an den neuen Formen und Inhalten zeigte. In dieser Zeit erschienen auch die ersten jiddischen Zeitungen, ein erschwingliches und leicht zugängliches Mittel der Verbreitung allgemeinen Wissens und aufklärerischer Ideen. Allmählich wurden diese Zeitungen zu einer wichtigen Bühne für literarische Werke unterschiedlichster Qualität. Der Vortrag möchte die große Bandbreite jiddischer Publikationen aufzeigen, zu denen jiddische Leser von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs Zugang hatten, und stellt eine repräsentative Auswahl dieser Werke vor. Dazu gehören belletristische Werke diverser Genres und Stilrichtungen von verschiedener Qualität, darunter die sogenannte shund-literatur [Trivialliteratur] sowie populärwissenschaftliche Werke, die auf die Bedürfnisse der osteuropäischen jiddischen Leserschaft zugeschnitten waren. Weiterlesen »

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