Abe Frajndlich: „Chameleon“
Donnerstag, den 1. Februar 2024Ausstellung im Kunstfoyer
noch bis 1.4.2024
Kuratorin in München: Isabel Siben, Direktorin und Geschäftsführerin Kunstfoyer
Öffnungszeiten: täglich 09:30-18:45 Uhr.
Geboren wurde Abe Frajndlich 1946 im DP-Lager im Frankfurter Stadtteil Zeilsheim. Nach Zwischenstationen in Israel, Frankreich und Brasilien kam Abe mit zehn Jahren in die USA. Mit zwölf Jahren bekam er seine erste Kamera. Seit 1970 widmet Frajndlich sich professionell der Fotografie. Seine Bilder befinden sich in wichtigen Sammlungen in den USA und Europa. Sein Werk ist in neun Monografien dokumentiert.
Begleitprogramm
Am Sonntag, 4. Februar (Anmeldeschluss 2.2.) sowie 3. März (Anmeldeschluss 1.3.), jeweils 10 Uhr, bietet das IKG-Kulturzentrum eine Führung ein. Referentin ist Ellen Presser. Anmeldung ist unbedingt erforderlich unter karten@ikg-m.de, bitte unter Angabe von Vor- und Nachname und Mobilnummer (begrenzte Teilnehmerzahl). Die Führungsgebühr in Höhe von 5 Euro ist zum Veranstaltungsbeginn zu bezahlen. Weiterlesen »
„Lillis Tochter“: Ein Abend mit Martin Doerry
Donnerstag, den 1. Februar 2024Buchpräsentation
Dienstag, 1. Februar 2024, 19 Uhr
Als die jüdische Ärztin Lilli Jahn im Sommer 1943 von den Nazis verschleppt wird, muss ihre Tochter Ilse die Verantwortung für sich und ihre drei jüngeren Schwestern übernehmen. Sie ist 14 Jahre alt. Ihre traumatischen Erfahrungen wird sie lange verschweigen, erst mit Veröffentlichung des Briefwechsels zwischen der in Auschwitz ermordeten Lilli Jahn und ihren Kindern in Martin Doerrys gefeiertem Buch »Mein verwundetes Herz« (2002) beginnt Ilses Auseinandersetzung mit der Vergangenheit. Ihr Sohn Martin Doerry, Historiker und langjähriger Spiegel-Journalist, schreibt die Geschichte der Familie nun fort. Sein neues Buch (DVA) ist Familienbiografie und Zeitzeugnis zugleich – und das bewegende literarische Denkmal für die Mutter.
Begrüßung: Tanja Graf (Literaturhaus München)
Moderation: Mirjam Zadoff (NS-Dokumentationszentrum)
„Ich sing‘ dir von Weh und von Tod und vom Ende…“: Selma Merbaum (1924-1942) zum 100. Geburtstag
Donnerstag, den 1. Februar 2024Ein Abend mit der Lyrikerin und Performerin Nora Gomringer
Montag, 5. Februar 2024, 19 Uhr
Selma Merbaum (auch Meerbaum-Eisinger) wurde mit ihrem schmalen Werk ein bewegendes Inbild für die vom Nationalsozialismus ausgelöschte deutsch-jüdische Kultur der Bukowina.
Im Oktober 1941 musste sie mit ihrer Mutter und ihrem Stiefvater in das von den rumänischen Truppen in Czernowitz eingerichtete Ghetto ziehen; im Juni 1942 wurden sie in Viehwaggons zum Lager Cariera de Piatra (Steinbruch am Bug) gebracht. Beim Bau der Durchgangsstraße IV musste sie Schwerstarbeit verrichten und starb im Dezember 1942 entkräftet vom Fleckfieber. Ihre handgeschriebenen 57 Gedichte konnte sie vor der Deportation einer Freundin übergeben. Weiterlesen »
„Der Intellektuelle als Grenzgänger“: Inka Mülder-Bach in Zwiesprache mit Siegfried Kracauer
Freitag, den 5. Januar 2024Vortrag
Dienstag, 30. Januar 2024, 19 Uhr
An diesem Abend begibt sich die Literaturwissenschaftlerin Prof. emer. Dr. Inka Mülder-Bach in Zwiesprache mit Siegfried Kracauer. Ihr Vortrag gewährt Einblicke in sein von den Verwerfungen des 20. Jahrhunderts geprägtes Leben und den Facettenreichtum seines Denkens.
„Irena’s Vow“ (Irenas Gelübde)
Freitag, den 5. Januar 2024Spielfilm nach einer wahren Begebenheit
Kanada 2023, 121 Min.
Dienstag, 16. Januar 2024, 19 Uhr
im Rahmen der 15. Jüdischen Filmtage Weiterlesen »
Charlotte Knobloch zum Tode von Wolfgang Schäuble
Mittwoch, den 27. Dezember 2023München, 27.12.2023. Am gestrigen Dienstag ist der frühere Bundestagspräsident und langjährige Bundesminister Dr. Wolfgang Schäuble im Alter von 81 Jahren gestorben. Hierzu erklärt die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Dr. h.c. mult. Charlotte Knobloch: „Mit großer Trauer habe ich die Nachricht vom Tode Wolfgang Schäubles aufgenommen; meine Gedanken sind bei seiner Frau, seinen Kindern und Enkeln. In den langen Jahrzehnten seiner politischen Laufbahn habe ich Wolfgang Schäuble als außerordentlich aufrechten, unbeirrbaren Menschen wahrgenommen und schätzen gelernt als jemanden, dem das Wohl unseres Landes ehrlich am Herzen lag.“ Weiterlesen »
Entzünden der Chanukka-Lichter auf dem St.-Jakobs-Platz
Sonntag, den 3. Dezember 2023Donnerstag, 7. Dezember 2023, 17 Uhr
St.-Jakobs-Platz
Die Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern weist auch in diesem Jahr auf das feierliche und öffentliche Lichtzünden zu Chanukka von Chabad Lubawitsch hin. Weiterlesen »
Charlotte Knobloch zum Tode von Henry Kissinger sel. A.
Donnerstag, den 30. November 2023München, 30.11.2023. Am gestrigen Mittwoch ist der aus Fürth stammende ehemalige amerikanische Außenminister Henry Kissinger im Alter von 100 Jahren gestorben. Hierzu erklärt die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Dr. h.c. mult. Charlotte Knobloch: „Mit großer Trauer habe ich vom Tode von Henry Kissinger sel. A. erfahren. Mit ihm verlieren wir nicht nur eine der prägenden Figuren der amerikanischen Politik, sondern einen Menschen, dessen Leben wie kaum ein anderes die Höhen und Tiefen des 20. Jahrhunderts abbildete. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.“ Weiterlesen »
Tuvia Tenenbom: „Gott spricht Jiddisch. Mein Jahr unter Ultraorthodoxen“
Freitag, den 17. November 2023Montag, 4. Dezember 2023, 19 Uhr
von und mit Tuvia Tenenbom
Lesung: Armand Presser
Für den Suhrkamp Verlag ist »Gott spricht Jiddisch. Mein Jahr unter Ultraorthodoxen« von Tuvia Tenenbom das Buch des Monats Dezember 2023.
Nach seinen Expeditionen »Allein unter Deutschen« war er allein unter Juden, Amerikanern und Flüchtlingen. Nun will Tenenbom wissen, wie sich die orthodoxe Kultur und Lebensweise verändert und wie sich eine restriktive Welt in einer immer restriktiven Welt weiterentwickelt.
Moderation: Ellen Presser Weiterlesen »
Film-Vorpremiere „The Zone of Interest“
Montag, den 30. Oktober 2023Mittwoch, 8. November 2023, 19 Uhr
Spielfilm – München-Vorpremiere
USA, Vereinigtes Königreich, Polen 2023, 106 Min.
Regie und Drehbuch: Jonathan Glazer; Musik: Mica Levi, Kamera: Łukasz Żal, Schnitt: Paul Watts
Darsteller: Christian Friedel, Sandra Müller u.a.
Grußwort: Dr.h.c.mult. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israeli tischen Kultusgemeinde München und Oberbayern
Der überwiegend deutschsprachige Spielfilm beschreibt das scheinbar idyllische Leben einer deutschen Familie, doch nicht irgendeiner. Im Mittelpunkt der Handlung steht die Familie von Rudolf Höß, von Mai 1940 bis November 1943 Kommandant des Konzentrationslagers Auschwitz. Die internationale Koproduktion wurde im Mai 2023 beim Internationalen Filmfestival von Cannes uraufgeführt, wo der Film großes Lob seitens der Filmkritik erhielt. Weiterlesen »
VeranstaltungenÜberblick »
Oktober 2026 | Tischri-Cheschwan
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Aktuelle Veranstaltungen
Sa. 17.10.2026 | 6. Cheschwan 5787
Kultur
Zum 27. Mal: »Die lange Nacht der Münchner Museen
Beginn 20:30 Uhr:Beitrag der IKG München und Oberbayern
Auf einen Blick:
Vorträge (je 30 Min.)
20:30 Uhr Dinah Zenker
22:00 Uhr Ellen Presser
Konzerte des Synagogenchors »Schma Kaulenu«
unter Leitung von David Rees
21:15 Uhr und 22:30 Uhr (ca. 30 Min.)
Eine Synagoge, wörtlich Ort der Zusammenkunft (zum Gebet), ist von zentraler Bedeutung für jüdisches Leben. Der Vortrag erläutert, woher der Name »Ohel Jakob kommt, ferner architektonische Besonderheiten und die Rolle der Musik.
Musikalische Begleitung: Luisa Pertsovska
Veranstaltungsort: Synagoge »Ohel Jakob«, St.-Jakobs-Platz 18, 80331 München
Das Restaurant Einstein im Jüdischen Gemeindezentrum bietet koschere Köstlichkeiten.
Das Ticket kostet 20 Euro und berechtigt zum Eintritt in über 100 beteiligte Häuser.
Weitere Informationen unter www.muenchner.de und www.ikg-m.de
So. 18.10.2026 | 7. Cheschwan 5787
Kultur
»Shvayg Mayn Harts«. Jiddische Lieder aus der goldenen Ära des New Yorker Yiddish Theatre
Beginn 17:00 Uhr:
Sasha Lurje & Roman Grinberg – Gesang
Shvayg Mayn Harts Orchestra
Dirigent: Michael Alexander Willens
Mit „Shvayg Mayn Harts“ erfüllt sich Michael Alexander Willens einen lang gehegten persönlichen Traum: die Musik seiner beiden Großväter Alexander Olshanetsky und
Herman Yablokoff wieder auf die Bühne zu bringen. Beide gehörten zu den prägenden Persönlichkeiten des jiddischen Theaters in New York.
Als Komponisten, Sänger und Bühnenstars schufen sie Lieder, die weit über die jüdische Gemeinschaft hinaus bekannt wurden und bis heute zum Schatz des jiddischen Musiktheaters zählen. Werke wie „Papirosn“, „Mayn Shtetele Belz“, „Hopkele“ oder „Ikh hob dikh tsufil lib“ erzählen von Liebe und Sehnsucht, von Heimweh und Hoffnung, von den Erinnerungen an die alte Heimat und vom Traum eines neuen Lebens in Amerika.
Gemeinsam mit dem eigens gegründeten „Shvayg Mayn Harts Orchestra“ lässt Michael Alexander Willens diese musikalische Welt neu aufleben. Mit Sasha Lurje und Roman Grinberg, der auch für die Orchesterarrangements verantwortlich zeichnet, stehen zwei der führenden Stimmen der internationalen jiddischen Musikszene auf der Bühne. Sie führen durch ein Programm voller Emotionen, Humor und Lebensfreude und schlagen eine Brücke von den Anfängen des jiddischen Theaters in Osteuropa bis zu seiner Blütezeit in New York.
Voranmeldung erforderlich möglichst bis 7. Oktober unter: festkonzert@ikg-m.de
Mi. 21.10.2026 | 10. Cheschwan 5787
Kultur
Filmvorführung „Noga“
Beginn 19:00Filmvorführung
Mittwoch, 21. Oktober 2026, 19 Uhr
Ein Film von Jono & Benji Bergmann mit Noga Erez und Ori Rousso
Produktion: Babka Film in Koproduktion u.a. mit Sperl Film + Fernsehproduktion
Österreich/ Deutschland/ Israel 2026, 96 Min.
Originalsprache: Hebräisch, Englisch, mit deutschen Untertiteln
Die israelische Musikerin Noga Erez ist mit ihrem kreativen Partner und Lebensgefährten Ori Rousso auf dem Weg zum internationalen Durchbruch. Zwischen ausverkauften Konzertsälen mit provokanten Hits wie »End of the Road«, politischer Zuspitzung und persönlichen Spannungen, kämpft sie darum, weiterhin gehört, vor allem aber verstanden zu werden – in einer Welt, die zunehmend aus den Fugen gerät. Weiterlesen »
Israelitische Kultusgemeinde
München und Oberbayern K.d.ö.R.
St.-Jakobs-Platz 18
80331 München
Tel: +49 (0)89 20 24 00 -100
Fax: +49 (0)89 20 24 00 -170
E-Mail: empfang@ikg-m.de
