Filmvorführung im Rahmen des 3. JewTalks: „The Boy“
Donnerstag, den 1. Februar 2024Donnerstag, 29. Februar 2024, 19 Uhr
Kurzfilm
Israel 2023, 23 Min., OF (Hebräisch mit deutschen Untertiteln)
Regisseur Yahav Winner sel. A. war gerade 22, als der Vater seines besten Freundes vor dessen Augen von einer Rakete aus dem Gazastreifen getötet wurde. Rund 15 Jahre danach verarbeitete Winner dieses Trauma in seiner Abschlussarbeit an der Filmhochschule. Weiterlesen »
Auf Peters Spuren: Ein Abend für und mit Peter Stephan Jungk
Donnerstag, den 1. Februar 2024Dienstag, 27. Februar 2024, 19 Uhr
Es ist an der Zeit, das vielfältige Werk und Wirken von Peter Stephan Jungk (geb. 1952 in Santa Monica/USA) in den Blick zu nehmen und zu würdigen. Der Schriftsteller, Drehbuchautor, Filmemacher und Übersetzer schuf mit seinen weltläufigen Erzählungen ein vielgelobtes Werk entlang der Grenzen von Autobiographie und Fiktion. Zwischen Los Angeles, Wien, Berlin, Salzburg, Jerusalem und Paris entstanden „Dachüberdemkopflosigkeitsgeschichten“, Romane, Dokumentarfilme und Essays im Spannungsfeld der Fragen nach seiner jüdischen Herkunft, der Suche nach Heimat, einer beständigen Unruhe wie auch den Diskrepanzen zwischen dem inneren Erleben und der entfremdeten äußeren Wirklichkeit.
Nach einer Einführung und einigen persönlichen und literarischen Annäherungen von Freunden, Fans und Weggefährten gibt es ein Zwiegespräch mit Peter Stephan Jungk.
Es folgt eine exklusive Lesung aus dem Skript seines neuen Romans, »Die Wandlungen des David Baum«, und die Übergabe des zu seinen Ehren entstandenen Sammelbandes. Weiterlesen »
Abe Frajndlich: „Chameleon“
Donnerstag, den 1. Februar 2024Ausstellung im Kunstfoyer
noch bis 1.4.2024
Kuratorin in München: Isabel Siben, Direktorin und Geschäftsführerin Kunstfoyer
Öffnungszeiten: täglich 09:30-18:45 Uhr.
Geboren wurde Abe Frajndlich 1946 im DP-Lager im Frankfurter Stadtteil Zeilsheim. Nach Zwischenstationen in Israel, Frankreich und Brasilien kam Abe mit zehn Jahren in die USA. Mit zwölf Jahren bekam er seine erste Kamera. Seit 1970 widmet Frajndlich sich professionell der Fotografie. Seine Bilder befinden sich in wichtigen Sammlungen in den USA und Europa. Sein Werk ist in neun Monografien dokumentiert.
Begleitprogramm
Am Sonntag, 4. Februar (Anmeldeschluss 2.2.) sowie 3. März (Anmeldeschluss 1.3.), jeweils 10 Uhr, bietet das IKG-Kulturzentrum eine Führung ein. Referentin ist Ellen Presser. Anmeldung ist unbedingt erforderlich unter karten@ikg-m.de, bitte unter Angabe von Vor- und Nachname und Mobilnummer (begrenzte Teilnehmerzahl). Die Führungsgebühr in Höhe von 5 Euro ist zum Veranstaltungsbeginn zu bezahlen. Weiterlesen »
„Lillis Tochter“: Ein Abend mit Martin Doerry
Donnerstag, den 1. Februar 2024Buchpräsentation
Dienstag, 1. Februar 2024, 19 Uhr
Als die jüdische Ärztin Lilli Jahn im Sommer 1943 von den Nazis verschleppt wird, muss ihre Tochter Ilse die Verantwortung für sich und ihre drei jüngeren Schwestern übernehmen. Sie ist 14 Jahre alt. Ihre traumatischen Erfahrungen wird sie lange verschweigen, erst mit Veröffentlichung des Briefwechsels zwischen der in Auschwitz ermordeten Lilli Jahn und ihren Kindern in Martin Doerrys gefeiertem Buch »Mein verwundetes Herz« (2002) beginnt Ilses Auseinandersetzung mit der Vergangenheit. Ihr Sohn Martin Doerry, Historiker und langjähriger Spiegel-Journalist, schreibt die Geschichte der Familie nun fort. Sein neues Buch (DVA) ist Familienbiografie und Zeitzeugnis zugleich – und das bewegende literarische Denkmal für die Mutter.
Begrüßung: Tanja Graf (Literaturhaus München)
Moderation: Mirjam Zadoff (NS-Dokumentationszentrum)
„Ich sing‘ dir von Weh und von Tod und vom Ende…“: Selma Merbaum (1924-1942) zum 100. Geburtstag
Donnerstag, den 1. Februar 2024Ein Abend mit der Lyrikerin und Performerin Nora Gomringer
Montag, 5. Februar 2024, 19 Uhr
Selma Merbaum (auch Meerbaum-Eisinger) wurde mit ihrem schmalen Werk ein bewegendes Inbild für die vom Nationalsozialismus ausgelöschte deutsch-jüdische Kultur der Bukowina.
Im Oktober 1941 musste sie mit ihrer Mutter und ihrem Stiefvater in das von den rumänischen Truppen in Czernowitz eingerichtete Ghetto ziehen; im Juni 1942 wurden sie in Viehwaggons zum Lager Cariera de Piatra (Steinbruch am Bug) gebracht. Beim Bau der Durchgangsstraße IV musste sie Schwerstarbeit verrichten und starb im Dezember 1942 entkräftet vom Fleckfieber. Ihre handgeschriebenen 57 Gedichte konnte sie vor der Deportation einer Freundin übergeben. Weiterlesen »
„Der Intellektuelle als Grenzgänger“: Inka Mülder-Bach in Zwiesprache mit Siegfried Kracauer
Freitag, den 5. Januar 2024Vortrag
Dienstag, 30. Januar 2024, 19 Uhr
An diesem Abend begibt sich die Literaturwissenschaftlerin Prof. emer. Dr. Inka Mülder-Bach in Zwiesprache mit Siegfried Kracauer. Ihr Vortrag gewährt Einblicke in sein von den Verwerfungen des 20. Jahrhunderts geprägtes Leben und den Facettenreichtum seines Denkens.
„Irena’s Vow“ (Irenas Gelübde)
Freitag, den 5. Januar 2024Spielfilm nach einer wahren Begebenheit
Kanada 2023, 121 Min.
Dienstag, 16. Januar 2024, 19 Uhr
im Rahmen der 15. Jüdischen Filmtage Weiterlesen »
Charlotte Knobloch zum Tode von Wolfgang Schäuble
Mittwoch, den 27. Dezember 2023München, 27.12.2023. Am gestrigen Dienstag ist der frühere Bundestagspräsident und langjährige Bundesminister Dr. Wolfgang Schäuble im Alter von 81 Jahren gestorben. Hierzu erklärt die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Dr. h.c. mult. Charlotte Knobloch: „Mit großer Trauer habe ich die Nachricht vom Tode Wolfgang Schäubles aufgenommen; meine Gedanken sind bei seiner Frau, seinen Kindern und Enkeln. In den langen Jahrzehnten seiner politischen Laufbahn habe ich Wolfgang Schäuble als außerordentlich aufrechten, unbeirrbaren Menschen wahrgenommen und schätzen gelernt als jemanden, dem das Wohl unseres Landes ehrlich am Herzen lag.“ Weiterlesen »
Entzünden der Chanukka-Lichter auf dem St.-Jakobs-Platz
Sonntag, den 3. Dezember 2023Donnerstag, 7. Dezember 2023, 17 Uhr
St.-Jakobs-Platz
Die Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern weist auch in diesem Jahr auf das feierliche und öffentliche Lichtzünden zu Chanukka von Chabad Lubawitsch hin. Weiterlesen »
Charlotte Knobloch zum Tode von Henry Kissinger sel. A.
Donnerstag, den 30. November 2023München, 30.11.2023. Am gestrigen Mittwoch ist der aus Fürth stammende ehemalige amerikanische Außenminister Henry Kissinger im Alter von 100 Jahren gestorben. Hierzu erklärt die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Dr. h.c. mult. Charlotte Knobloch: „Mit großer Trauer habe ich vom Tode von Henry Kissinger sel. A. erfahren. Mit ihm verlieren wir nicht nur eine der prägenden Figuren der amerikanischen Politik, sondern einen Menschen, dessen Leben wie kaum ein anderes die Höhen und Tiefen des 20. Jahrhunderts abbildete. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.“ Weiterlesen »
VeranstaltungenÜberblick »
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Aktuelle Veranstaltungen
Di. 09.06.2026 | 24. Siwan 5786
Kultur
„Vier Tage im Juni. Eine nahöstliche Tetralogie. Mossul – Tel Aviv – Babel – Istanbul“ mit Mona Yahia
Beginn 19:00Lesung und Gespräch
Dienstag, 9. Juni 2026, 19 Uhr
In ihrem Roman »Vier Tage. Eine nahöstliche Tetralogie« erzählt Mona Yahia die Geschichte einer jüdischen Familie zwischen Mossul, Tel Aviv, Babel und Istanbul. Ausgehend von einem Wendepunkt im Jahr 1918 entfaltet sich über vier Generationen hinweg ein vielschichtiges Panorama von Aufbruch, Verlust und Exil. In eindringlichen Momentaufnahmen – jeweils verdichtet auf einen einzigen Tag – verknüpft die Autorin persönliche Schicksale mit den Umbrüchen des 20. Jahrhunderts und stellt die Frage nach Zugehörigkeit, Erinnerung und dem eigenen Platz in der Welt. Weiterlesen »
Mo. 15.06.2026 | 30. Siwan 5786
Kultur
Buchvorstellung mit Tuvia Tenenbom: „Wie nennt Ihr dieses Land hier? Unter Siedlern“
Beginn 19:00Buchpräsentation und Gespräch
Mit Fotos von Isi Tenenbom
Montag, 15. Juni 2026, 19 Uhr
Nach seinen Expeditionen »Allein unter Deutschen«, war er allein unter Juden, Amerikanern, Flüchtlingen und orthodoxen Juden. Inzwischen verbrachte Tenenbom acht Monate im Westjordanland unter Siedlern und sprach mit allen: religiösen Zionisten, politisch engagierten Siedlern, antizionistischen Charedim, mit Menschen, die aus wirtschaftlichen Gründen dort leben, mit Aktivisten, Journalisten, Politikern und Palästinensern.
Je mehr Gespräche er führte, desto deutlicher wurde: Ein einheitliches Bild lässt sich angesichts dieser komplexen Gemengelage nicht zeichnen. Gewalt verschweigt er nicht: »Ich gebe niemandem einen ›Rabatt‹. Ich weise nur darauf hin, dass dies ein kleiner Teil einer äußerst komplexen Geschichte ist – einer Geschichte mit vielen Schichten.« Weiterlesen »
Mi. 17.06.2026 | 2. Tamusz 5786
Kultur
Scholem-Alejchem-Vortrag: „ביכער פֿאַר אַלע“ – „Bücher für alle – populäre jiddische Literatur in Osteuropa, 1860 – 1914“
Beginn 18:15Scholem-Alejchem-Vortrag in ondenk fun Evita Wiecki s“l
Mittwoch, 17. Juni 2026, 18:15 Uhr
Vortrag in jiddischer Sprache
- Begrüßung: Prof. Dr. Martina Niedhammer
- Einführung: Dr. Dasha Vakhrushova
Seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde der jiddische Buchmarkt in Osteuropa neben traditionell-religiöser chassidischer Literatur immer mehr auch von weltlichen Publikationen geprägt. Diese neuen Texte richteten sich an ein breiteres jiddischsprachiges Lesepublikum, das tatsächlich großes Interesse an den neuen Formen und Inhalten zeigte. In dieser Zeit erschienen auch die ersten jiddischen Zeitungen, ein erschwingliches und leicht zugängliches Mittel der Verbreitung allgemeinen Wissens und aufklärerischer Ideen. Allmählich wurden diese Zeitungen zu einer wichtigen Bühne für literarische Werke unterschiedlichster Qualität. Der Vortrag möchte die große Bandbreite jiddischer Publikationen aufzeigen, zu denen jiddische Leser von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs Zugang hatten, und stellt eine repräsentative Auswahl dieser Werke vor. Dazu gehören belletristische Werke diverser Genres und Stilrichtungen von verschiedener Qualität, darunter die sogenannte shund-literatur [Trivialliteratur] sowie populärwissenschaftliche Werke, die auf die Bedürfnisse der osteuropäischen jiddischen Leserschaft zugeschnitten waren. Weiterlesen »
Israelitische Kultusgemeinde
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