Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern

Alle Beiträge der Kategorie Nachrichten

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„Aufbau nach dem Untergang“

Montag, den 23. Dezember 2024

Sonntag, 12. Januar 2025, 14 Uhr
Vortrag

Ein Beitrag zur Veranstaltungsreihe des Kulturreferats der LH München „Stunde Null? Wie wir wurden, was wir sind“

Nach der Befreiung von der NS-Gewaltherrschaft gab es für die überlebenden Juden keine „Stunde Null“, sondern sehr unterschiedliche Versuche eines Neuanfangs auf den Trümmern ihrer Familiengeschichten. Auch die im Juli 1945 wiedergründete Israelitische Kultusgemeinde versuchte einen Weg des Aufbaus nach dem Untergang zu finden. Die Wiederinbetriebnahme der einzig erhaltenen Synagoge in München im Mai 1947 gehörte dazu. Weiterlesen »

„In der Feuerkette der Epoche“: Friederike Heimann in Zwiesprache mit Gertrud Kolmar

Donnerstag, den 21. November 2024

Dienstag, 10. Dezember 2024, 19 Uhr

Gertrud Kolmar, geboren 1894 in Berlin, ermordet 1943 in Auschwitz, gilt heute als eine der bedeutendsten deutsch-jüdischen Lyrikerinnen des 20. Jahrhunderts mit einem Werk von tiefgründiger, besonderer Schönheit. Sei es das „Wort der Stummen“ oder „Tierträume“, seien es die vielen weiblichen Außenseiterfiguren in „Weibliches Bildnis“ oder aber ganze poetische „Welten“, die Kolmar in ihren Gedichten erschafft – immer wieder ergeben sich neue, ungewöhnliche, oft überraschend aktuelle Perspektiven. So öffnet sich ein poetischer Raum zu einem nie abreißenden Gespräch, das die Dichterin heute wieder gegenwärtiger denn je erscheinen lässt. Friederike Heimann hat mit ihrem Buch »In der Feuerkette der Epoche« ein ebenso umfassendes wie berührendes Porträt Gertrud Kolmars vorgelegt – sie begibt sich in Zwiesprache mit der Dichterin und ihrem Werk. Weiterlesen »

„7. Oktober – Stimmen aus Israel“: Vorstellung des Jüdischen Almanach 2024

Montag, den 30. September 2024

Dienstag, 8. Oktober 2024, 19 Uhr
Buchpräsentation

Der 7. Oktober 2023, der sogenannte „Schwarze Schabbat“, stellt für die Israelis eine Zäsur ohnegleichen dar. Das schiere Ausmaß des Massakers der Hamas, die ungeheuerliche Brutalität, die Geiselnahmen und der darauffolgende Krieg, so lange wie noch keiner zuvor in der Geschichte des Landes, haben die gesamte Nation traumatisiert«, stellt die Publizistin und Professorin am Europäischen Form der Hebräischen Universität Jerusalem, Gisela Dachs fest. Weiterlesen »

Charlotte Knobloch zum Ergebnis der Landtagswahl in Brandenburg: „Grund zur Erleichterung, aber nicht für Euphorie“

Sonntag, den 22. September 2024

München, 22.9.2024.  Hochrechnungen zufolge hat die SPD von Ministerpräsident Dietmar Woidke die heutige Landtagswahl in Brandenburg gewonnen und damit einen möglichen Sieg der AfD verhindert. Die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Dr. h.c. mult. Charlotte Knobloch, äußerte sich erleichtert über den Wahlausgang: „Dass eine demokratische Kraft den befürchteten Wahlsieg der AfD in letzter Minute noch verhindert hat, macht mir Hoffnung für die Widerstandsfähigkeit der gesellschaftlichen und politischen Mitte – weit über Brandenburg hinaus.“ Neben den Ergebnissen selbst zeige auch die gestiegene Wahlbeteiligung, dass nicht nur Extremisten mobilisieren könnten, so Knobloch: „Viele Menschen haben heute den Weg an die Urnen gefunden, um gegen eine rechtsextreme Präsenz in ihrem Landtag zu stimmen. Dafür zolle ich ihnen Respekt.“ Weiterlesen »

»Die Rückkehr des Terrors. Wie uns der Dschihadismus herausfordert« mit Peter R. Neumann

Freitag, den 6. September 2024

Montag, 30. September 2024, 19 Uhr
Buchpremiere und Vortrag mit Prof. Dr. Peter R. Neumann

Seit dem Angriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 mobilisiert sich weltweit eine neue Gewaltbewegung, die sich in westlichen Gesellschaften schnell auszubreiten droht – nach dem Angriff gab es in Europa bereits mehr Anschlagsversuche als im gesamten Jahr zuvor. Der Terrorismus-Experte Peter R. Neumann zeigt auf, wie sich der Dschihadismus seit dem 11. September 2001 entwickelt hat und was die neue Gefahr ausmacht. Seine Analyse führt vor Augen, was Sicherheitsbehörden und Politik tun müssten, um dieser Gefahr und den daraus resultierenden möglichen gesellschaftlichen Konflikten angemessen zu begegnen. Weiterlesen »

Charlotte Knobloch zum Schusswechsel in München

Donnerstag, den 5. September 2024

München, 5. September 2024.  Nach dem Bekanntwerden der Bedrohungslage nahe des israelischen Generalkonsulats in München am Donnerstagmorgen haben die Sicherheitskräfte der Kultusgemeinde in enger Abstimmung mit der Polizei eigene Maßnahmen zur Sicherung des Jüdischen Zentrums am St.-Jakobs-Platz und weiterer Liegenschaften der Gemeinde getroffen. Der Parteienverkehr im Gemeindezentrum war kurzzeitig unterbrochen. Zum Anschlagsversuch erklärte die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Dr. h.c. mult. Charlotte Knobloch: „Durch den schnellen Einsatz der Münchner Polizei wurde heute Schlimmeres verhindert, den beteiligten Beamten gilt mein tiefer und aufrichtiger Dank. Trotzdem: Der Schock sitzt tief, dass es mitten in München zu einem solchen Schusswechsel kommen konnte, noch dazu in direkter Nähe des israelischen Generalkonsulats und am Gedenkdatum 5. September. Das Unsicherheitsgefühl nicht nur in der jüdischen Gemeinschaft wird sich nach diesem Vorfall noch einmal verfestigen. Der Auftrag für die politisch Verantwortlichen ist deshalb sehr klar: Gewalttätiger Extremismus muss wieder aus dem öffentlichen Raum zurückgedrängt werden, alles andere wäre das Ende unserer offenen Gesellschaft.“

Charlotte Knobloch zu den Landtagswahlen in Sachsen und Thüringen: „Wie die Zukunft in Deutschland aussieht, ist ab heute wieder eine schwierige Frage“

Sonntag, den 1. September 2024

München, 1. September 2024.  Nach ersten Hochrechnungen hat die CDU bei der heutigen Landtagswahl in Sachsen ihre Position als stärkste Partei knapp verteidigen können. Demgegenüber stellt die AfD im neuen Thüringer Landtag die größte Fraktion, erstmals in der Bundesrepublik wurde damit eine rechtsextreme Partei bei einer Landtagswahl stärkste Kraft. Die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Dr. h.c. mult. Charlotte Knobloch, sprach von einem Einschnitt in der Geschichte des Landes: „Auch wenn der Worst Case ausgeblieben und die AfD zumindest bei einer der beiden Wahlen nicht stärkste Kraft geworden ist: Die Ergebnisse markieren eine Abkehr von der bisherigen politischen Kultur der Bundesrepublik. Diese Kultur, die unser Land seit 1949 getragen hat und die Grundlage seines Wiederaufstiegs aus dem selbstverschuldeten Abgrund der NS-Zeit war, hat ihre Stabilität über ein Dreivierteljahrhundert lang durch alle Krisen bewahrt. Bis heute. Mit diesem Tag, obendrein genau 85 Jahre nach Beginn des Zweiten Weltkrieges, droht Deutschland wieder ein anderes Land zu werden: instabiler, kälter und ärmer, weniger sicher, weniger lebenswert.“ Weiterlesen »

Operation Entebbe: 4. JewTalks mit Avner Avraham

Donnerstag, den 29. August 2024

Dienstag, 10. September 2024, 19 Uhr
Vortrag und Gespräch

So eine vielfältige Berufskarriere wie Avner Avraham haben nur wenige vorzuweisen: Oberstleutnant a.D., ehem. Mossad-Offizier, Ausstellungskurator, Filmproduzent, Autor.

In seinem englischsprachigen Vortrag wird er die spektakuläre Kommandooperation zur Befreiung der Geiseln in Entebbe im Jahr 1976 beleuchten. Diese Anti-Terror-Operation, auch bekannt als »Operation Jonathan«, gilt als eine der gewagtesten und erfolgreichsten Missionen des Mossad und der israelischen Streitkräfte. Avraham war maßgeblich an der Dokumentation und Darstellung der historischen Ereignisse beteiligt und kuratierte dazu die Ausstellung »Operation Entebbe«. Übrigens stammte auch die Ausstellung »How to Catch a Nazi«, die 2023/2024 in München zu sehen war, von Avner Avraham. Weiterlesen »

Film: »Treasure – Familie ist ein fremdes Land«

Donnerstag, den 29. August 2024

Montag, 9. September 2024, 19:30 Uhr
München-Premiere

»Treasure – Familie ist ein fremdes Land«
Spielfilm nach dem Roman »Zu viele Männer« von Lilly Brett
Deutschland, Frankreich 2014, 112 Min. / OmdtU

Ausgezeichnet mit dem Friedenspreis des Deutschen Films – Die Brücke, 2024
Regie: Julia von Heinz, Drehbuch: Julia von Heinz und John Quester
Darsteller: Stephen Fry, Lena Dunham, Zbigniew Zamachowski, u. v.a. Weiterlesen »

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Aktuelle Veranstaltungen


Sa. 17.10.2026 | 6. Cheschwan 5787

Kultur

Zum 27. Mal: »Die lange Nacht der Münchner Museen

Beginn 20:30 Uhr:

Beitrag der IKG München und Oberbayern

Auf einen Blick:

Vorträge (je 30 Min.)
20:30 Uhr Dinah Zenker
22:00 Uhr Ellen Presser

Konzerte des Synagogenchors »Schma Kaulenu«
unter Leitung von David Rees
21:15 Uhr und 22:30 Uhr (ca. 30 Min.)

Eine Synagoge, wörtlich Ort der Zusammenkunft (zum Gebet), ist von zentraler Bedeutung für jüdisches Leben. Der Vortrag erläutert, woher der Name »Ohel Jakob kommt, ferner architektonische Besonderheiten und die Rolle der Musik.

Musikalische Begleitung: Luisa Pertsovska

Veranstaltungsort: Synagoge »Ohel Jakob«, St.-Jakobs-Platz 18, 80331 München

Das Restaurant Einstein im Jüdischen Gemeindezentrum bietet koschere Köstlichkeiten.

Das Ticket kostet 20 Euro und berechtigt zum Eintritt in über 100 beteiligte Häuser.

Weitere Informationen unter www.muenchner.de und www.ikg-m.de

So. 18.10.2026 | 7. Cheschwan 5787

Kultur

»Shvayg Mayn Harts«. Jiddische Lieder aus der goldenen Ära des New Yorker Yiddish Theatre

Beginn 17:00 Uhr:

Sasha Lurje & Roman Grinberg – Gesang
Shvayg Mayn Harts Orchestra
Dirigent: Michael Alexander Willens

Mit „Shvayg Mayn Harts“ erfüllt sich Michael Alexander Willens einen lang gehegten persönlichen Traum: die Musik seiner beiden Großväter Alexander Olshanetsky und
Herman Yablokoff wieder auf die Bühne zu bringen. Beide gehörten zu den prägenden Persönlichkeiten des jiddischen Theaters in New York.
Als Komponisten, Sänger und Bühnenstars schufen sie Lieder, die weit über die jüdische Gemeinschaft hinaus bekannt wurden und bis heute zum Schatz des jiddischen Musiktheaters zählen. Werke wie „Papirosn“, „Mayn Shtetele Belz“, „Hopkele“ oder „Ikh hob dikh tsufil lib“ erzählen von Liebe und Sehnsucht, von Heimweh und Hoffnung, von den Erinnerungen an die alte Heimat und vom Traum eines neuen Lebens in Amerika.
Gemeinsam mit dem eigens gegründeten „Shvayg Mayn Harts Orchestra“ lässt Michael Alexander Willens diese musikalische Welt neu aufleben. Mit Sasha Lurje und Roman Grinberg, der auch für die Orchesterarrangements verantwortlich zeichnet, stehen zwei der führenden Stimmen der internationalen jiddischen Musikszene auf der Bühne. Sie führen durch ein Programm voller Emotionen, Humor und Lebensfreude und schlagen eine Brücke von den Anfängen des jiddischen Theaters in Osteuropa bis zu seiner Blütezeit in New York.

Voranmeldung erforderlich möglichst bis 7. Oktober unter: festkonzert@ikg-m.de

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Mi. 21.10.2026 | 10. Cheschwan 5787

Kultur

Filmvorführung „Noga“

Beginn 19:00

Filmvorführung
Mittwoch, 21. Oktober 2026, 19 Uhr

Ein Film von Jono & Benji Bergmann mit Noga Erez und Ori Rousso
Produktion: Babka Film in Koproduktion u.a. mit Sperl Film + Fernsehproduktion
Österreich/ Deutschland/ Israel 2026, 96 Min.
Originalsprache: Hebräisch, Englisch, mit deutschen Untertiteln

Die israelische Musikerin Noga Erez ist mit ihrem kreativen Partner und Lebensgefährten Ori Rousso auf dem Weg zum internationalen Durchbruch. Zwischen ausverkauften Konzertsälen mit provokanten Hits wie »End of the Road«, politischer Zuspitzung und persönlichen Spannungen, kämpft sie darum, weiterhin gehört, vor allem aber verstanden zu werden – in einer Welt, die zunehmend aus den Fugen gerät. Weiterlesen »

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Kontakt
Israelitische Kultusgemeinde
München und Oberbayern K.d.ö.R.
St.-Jakobs-Platz 18
80331 München
Tel: +49 (0)89 20 24 00 -100
Fax: +49 (0)89 20 24 00 -170
E-Mail: empfang@ikg-m.de