Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern

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MVHS: Zwischen Gehen und Bleiben – Der Roman „Es wird wieder Tag“ von Minka Pradelski

Montag, den 25. Oktober 2021

Zwischen Gehen und Bleiben – Der  Roman „Es wird wieder Tag“ von Minka Pradelski
Lesung und Gespräch

Donnerstag, 4. November 2021, 19 Uhr

Die Nachkriegsjahre sind nicht nur durch Besatzung und Wiederaufbau bestimmt, sondern auch durch die Erfahrungen der „displaced persons“. Viele von ihnen, darunter auch jüdische Überlebende, beginnen eine provisorische Existenz in Westdeutschland und schwanken zwischen Gehen und Bleiben. In diesem Kontext befasst sich der Roman „Es wird wieder Tag“ von Minka Pradelski anhand der fiktiven Biografien seiner Figuren mit unterschiedlichen Strategien des Überlebens. Wie ist ein Neubeginn ausgerechnet in Deutschland möglich? Was passiert, wenn ehemals Verfolgte ihren Peinigern zufällig begegnen? Wie können die Überlebenden ihre Traumata ertragen? Die Stärke dieses Romans liegt darin, auf Fragen wie diese keine eindimensionalen Antworten zu liefern und dennoch vehement für das Weiterleben einzutreten.

Minka Pradelski (geb. 1947) lebt als Autorin und Filmemacherin in Frankfurt am Main. Ihr aktueller Roman „Es wird wieder Tag“ ist 2020 erschienen.

Moderation: Dorothee Lossin, Münchner Volkshochschule

N244020
Bildungszentrum Einstein 28, Vortragssaal 1
Einsteinstr. 28, 81675 München, barrierefrei
Eintritt frei

Anmeldung erforderlich

https://www.mvhs.de/programm/erinnerung-in-der-vielfalt-der-stimmen.20167/N244020

Auch als Online-Übertragung buchbar (N244021):

https://www.mvhs.de/programm/erinnerung-in-der-vielfalt-der-stimmen.20167/N244021


Erinnerung für die Zukunft – Jüdisches Leben in Deutschland

Die Reihe „Erinnerung für die Zukunft“ lädt dazu ein, über jüdisches Denken und Leben ins Gespräch zu kommen. Wir erinnern an jüdische Geistesgrößen, diskutieren über jüdisches Leben heute und über den Umgang mit dem wachsenden Antisemitismus. Der Beitrag zum Festjahr „2021 – Jüdisches Leben in Deutschland“ ist eine Kooperation der MVHS und des Kulturzentrums der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern.

„Diagnose: Judenhass. Die Wiederkehr einer deutschen Krankheit“

Dienstag, den 19. Oktober 2021

Ein Gesprächsabend mit dem Autorenpaar Eva Gruberová und Helmut Zeller

Sonntag, 7. November 2021, 17 Uhr Weiterlesen »

„The Best of Film Music“

Dienstag, den 19. Oktober 2021

Duo Levinsky & Igor Budinstein

Sonntag, 31. Oktober 2021, 17 Uhr Weiterlesen »

„Iber der grenets – Über die Grenze“

Dienstag, den 19. Oktober 2021

Buchvorstellung – deutsch-jiddische Lesung – Gespräch

Donnerstag, 28. Oktober 2021, 19 Uhr Weiterlesen »

„Rembrandt und seine jüdischen Nachbarn“: Konrad Bernheimer blättert im Oeuvre von Rembrandt

Samstag, den 9. Oktober 2021

»Zwiesprachen zwischen Gestern und Heute« im Rahmen des Herbstschwerpunktes der MVHS »Erinnerung für die Zukunft – Jüdisches Leben in Deutschland«

Dienstag, 26. Oktober 2021, 19 Uhr Weiterlesen »

„Das Zelig“: Filmpräsentation in Anwesenheit der Regisseurin Tanja Cummings

Sonntag, den 19. September 2021

Filmpräsentation

Montag, 11. Oktober 2021, 15 Uhr Weiterlesen »

Filmvorführung „Walter Kaufmann – Welch ein Leben!“

Sonntag, den 19. September 2021

Filmvorführung

Sonntag, 3. Oktober 2021, 15 Uhr Weiterlesen »

Filmvorführung und Gespräch: „Schachnovelle“

Sonntag, den 19. September 2021

Filmvorführung und Gespräch mit dem Produzenten

Donnerstag, 23. September 2021, 20 Uhr Weiterlesen »

»Also dann in Berlin…« Artur und Maria Brauner – Eine Geschichte vom Überleben, von großem Kino und der Macht der Liebe

Donnerstag, den 16. September 2021

Buchpräsentation mit Alice Brauner

Begrüßung: Dr. h.c. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern

Dienstag, 5. Oktober 2021, 19 Uhr
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22. Europäischer Tag der jüdischen Kultur

Dienstag, den 24. August 2021

Sonntag, 5. September 2021

Der Europäische Tag der jüdischen Kultur wird seit 1999 am ersten Sonntag im September in rund 30 europäischen Ländern von jüdischen und nichtjüdischen Organisationen gemeinsam veranstaltet. Er dient dazu, das europäische Judentum, seine Geschichte, Traditionen und Bräuche in Vergangenheit und Gegenwart besser kennenzulernen.

In diesem Jahr steht er unter dem Motto »Dialog«. Weiterlesen »

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Aktuelle Veranstaltungen


Mi. 13.05.2026 | 26. Ijar 5786

Kultur

„Wir waren die Zukunft. Leben im Kibbuz“ von und mit der Autorin Yael Neeman

Beginn 19:00

Buchpräsentation und Gespräch
Mittwoch, 13. Mai 2026, 19 Uhr 

Im jungen Berliner Verlag Altneuland erschien 2025 ein hebräischer Klassiker in deutscher Übersetzung, der die Geschichte der Kibbuz-Bewegung exemplarisch beschreibt.

Yael Neeman wurde 1960 in einem Kibbuz geboren, den ihre aus Ungarn und Wien geflohenen Eltern 1946 mitbegründet hatten. In »Wir waren die Zukunft« öffnet Neeman Einblicke in das kollektivistische Lebenskonzept ihrer Kindheit und Jugend sowie in die ideologische und soziale Welt dieser bedeutenden Ära der israelischen Geschichte. Es entsteht damit ein Porträt dieses Sozialexperiments, mit dessen Hilfe in Israel an einer neuen, utopischen jüdischen Gesellschaft jenseits von Pogromen und Diaspora gearbeitet wurde und wo es heute steht.

Das Gespräch mit Yael Neeman führt ihre Übersetzerin Lucia Engelbrecht. Weiterlesen »

Mi. 20.05.2026 | 4. Siwan 5786

Kultur

„Die neue autoritäre Linke. Eine akute Bedrohung für die demokratische Gesellschaft“ von und mit dem Autor Nicholas Potter

Beginn 19:00

Buchpräsentation & Gespräch
Mittwoch, 20. Mai 2026, 19 Uhr

Moderation: Shahrzad Eden Osterer (BR)

Mit seinen Recherchen und Reportagen richtet Nicholas Potter, Journalist und »taz«-Redakteur, einen eindringlichen Weckruf an die demokratische Gesellschaft, gegenüber jeglicher Form autoritären Denkens und politischen Extremismus‘ wachsam und mutig zu sein. Auf Demonstrationen, an Hochschulen, in den sozialen Medien und Subkulturen ist insbesondere nach dem 7. Oktober 2023 eine Radikalisierung am Werke, die andere Meinungen verbal und ihre Vertreter körperlich attackiert. Potter, selbst ins Fadenkreuz dieser Szene geraten, zeichnet ein eindrückliches Bild der neuen autoritären Linken, ihrer Netzwerke und Ideologie. Weiterlesen »

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