Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern

Alle Beiträge der Kategorie Kultur

« Zurück

Sommerfest der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern auf dem St.-Jakobs-Platz

Dienstag, den 24. Mai 2022

Sonntag, 26. Juni 2022, 13 bis 17 Uhr

Zum Abschluss des verlängerten Festjahres »1700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland« und aus Anlass des 15. Geburtstags des Jüdischen Zentrums lädt die Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern zu einem großen Sommerfest auf dem St.-Jakobs-Platz ein. Für alle Gäste, ob groß oder klein, junggeblieben oder jung, gibt es ein attraktives Angebote mit Spielen, Quiz-Darbietungen und zwei Bücher-Flohmärkten mit Spezialitäten und Raritäten von Belletristik bis zum Fachbuch zu jüdischer und israelischer Literatur. Das koschere Restaurant Einstein und das CouCou Food Market im Jüdischen Museum und das Stadtcafé sorgen außerdem für ein umfangreiches Gastro-Angebot. Weiterlesen »

Gedenkstunde zum Jom HaSchoah

Dienstag, den 12. April 2022

Mittwoch, 27. April 2021, 18:30 Uhr

Alljährlich zum Jom HaSchoah würdigt die Israelitische Kultusgemeinde den Jahrestag der Befreiung der Konzentrationslager. Heuer findet die Veranstaltung erstmals seit 2019 wieder in Präsenz statt. Weiterlesen »

Gesprächskonzert „Mein frecher Cousin Heinrich Heine“ – Wolf Biermann in Zwiesprache mit Heinrich Heine

Mittwoch, den 30. März 2022

Bitte beachten Sie: Die Veranstaltung ist vollständig ausverkauft.

Donnerstag, 15. September 2022, 19 Uhr

Grußwort: Anton Biebl, Kulturreferent der Landeshauptstadt München

In der Reihe „Zwiesprachen zwischen gestern und heute“

Der Dichter und Liedermacher Wolf Biermann hat in seinem Werk immer wieder auf Heinrich Heine Bezug genommen. Am deutlichsten in „Deutschland. Ein Wintermärchen“ (1972), seinem Poem, dem er nicht nur den gleichen Titel gab. Auch Biermann setzte sich darin kritisch mit seinem schwierigen Vaterland auseinander. Und nach seiner Ausbürgerung 1976 traf er natürlich Heinrich Heine auf dem Friedhof am Pariser Montmartre. An diesem Abend wird Wolf Biermann eine literarische und musikalische Zwiesprache mit seinem verehrten „Cousin“ Heine führen. Weiterlesen »

»Rafi, Judenbub. Die Rückkehr der Seligmanns nach Deutschland«

Mittwoch, den 9. März 2022

Buchpräsentation und Gespräch mit Rafael Seligmann und Christian Ude

Dienstag, 22. März 2022, 19 Uhr
im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus Weiterlesen »

»Streiten? Unbedingt! Ein persönliches Plädoyer« mit Michel Friedman und Armin Nassehi

Montag, den 28. Februar 2022

Buchpräsentation und Gespräch mit Michel Friedman und Armin Nassehi
Dienstag, 29. März 2022, 19 Uhr

Begrüßung: Dr. h.c. Charlotte Knobloch, Präsidentin der IKG München und Oberbayern Weiterlesen »

»Bob Dylan: Forever Young« – eine literarisch-musikalische Hommage

Samstag, den 26. Februar 2022

Donnerstag, 10. März 2022, 19 Uhr
im Rahmen der Woche der Brüderlichkeit

mit Laura Wachter (Gesang), Steven Lichtenwimmer (Gitarre) und Thomas Kraft (Texte) Weiterlesen »

»Wie hättet ihr uns denn gerne?« Ein Briefwechsel zur deutschen Realität

Samstag, den 12. Februar 2022

Online-Buchpräsentation und moderiertes Gespräch
Im Rahmen der Woche der Brüderlichkeit

Montag, 7. März 2022, 19 Uhr

Die Journalistin Özlem Topçu und ihr Kollege Richard C. Schneider sind neben vielem anderen auch zwei Deutsche – das ist für viele immer noch nicht selbstverständlich. Ein Jahr lang blickten sie auf Deutschland und seine Debatten. Aus ihrem Briefwechsel ist ein spannendes Buch entstanden, ein Diskurs über Mehrheitsgesellschaft und Minderheiten, in der man dazugehört und gleichzeitig doch in anderen unterschiedlichen Kulturen beheimatet sein kann. Weiterlesen »

Ohne Angst verschieden sein können. Jüdisches Leben jenseits von Assimilation und »Leitkultur«

Montag, den 7. Februar 2022

Podiumsgespräch
mit Dr. Max Czollek, Autor der Streitschriften »Desintegriert Euch!« und »Gegenwartsbewältigung« sowie Prof. Dr. em. Shulamit Volkov, Historikerin, Universität Tel Aviv

17. Februar 2022, 19 Uhr
Einstein 28 (Einsteinstraße 28, 81675 München) und online
Weiterlesen »

»Literarischer Zimmerspaziergang« im Februar

Mittwoch, den 26. Januar 2022

»Manfred Sturmann: Spaziergänge mit Thomas Mann im Münchner Herzogpark«
Teil der Literarischen Zimmerspaziergänge
Seit 6. Februar 2022 online
Weiterlesen »

»Literarischer Zimmerspaziergang« im Januar

Montag, den 10. Januar 2022

»Prinz Jussuf trifft den Blauen Reiter« – Else Lasker-Schüler und Franz Marc
Teil der Literarischen Zimmerspaziergänge

Else Lasker-Schüler als Prinz Jussuf, Frontispiz des Briefromans »Mein Herz«, Literaturarchiv Marbach

Als Veranstalter Literarischer Spaziergänge und Exkursionen zwischen München und dem Gardasee hat der Literaturwissenschaftler und Publizist Dirk Heißerer im Frühjahr 2020 aus der Not, keine Spaziergänge mehr veranstalten zu können, eine Tugend gemacht. Erfunden wurden Literarische Zimmerspaziergänge. Seit Mai 2021 bieten die »Literarischen Zimmerspaziergänge« in Kooperation mit dem Kulturzentrum der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern jeden Monat ein Thema zu jüdischen Autoren an und werden monatlich am ersten Sonntag auf einem eigens eingerichteten YouTube-Kanal online gestellt und bleiben dort dauerhaft.

Nicht viel Zeit war der einzigartigen Künstlerfreundschaft zwischen dem Blauen Reiter Franz Marc aus München und der jüdischen Dichterin Else Lasker-Schüler aus Elberfeld beschieden. Von der ersten Begegnung im Dezember 1912 in Berlin bis zum Kriegstod Franz Marcs Anfang März 1916 bei Verdun tauschten die beiden zahlreiche selbstbemalte Postkarten und Briefe aus. Lässt sich darin bei Franz Marc sein eigenes Werk miniaturhaft bewundern, führte Else Lasker-Schüler das Briefgespräch öffentlich fort und setzte ihrem Freund in dem eigenhändig illustrierten Briefroman »Der Malik. Eine Kaisergeschichte« (1919) ein phantasievolles Denkmal.

Online verfügbar: https://www.youtube.com/c/DrDirkHeißerer

Referent: Dr. Dirk Heißerer, Literaturwissenschaftler (https://www.lit-spaz.de/)
Veranstalter: Kulturzentrum der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern als Beitrag zu »1700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland«

Franz Marc, Blaues Pferd I, 1911, Öl auf Leinwand. Städtische Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau München, Bernhard und Elly Koehler Stiftung 1965

Vergangene Spaziergänge

  • Mai: Karl Wolfskehl (1869-1948) – »Der Zeus von Schwabing«
  • Juni: Franz Hessel (1880–1941) – »Flaneur in München«
  • Juli: Ernst Toller (1893–1939) – Schriftsteller, Revolutionär und Politiker
  • August: Carry Brachvogel (1864–1942) – Schriftstellerin und Frauenrechtlerin
  • September: Arnold Zweig (1887–1968) trifft Heinrich Mann (1871–1950)
  • Oktober: Erika Mann (1905-1969) und »Die Pfeffermühle«
  • November: »Ironie haben wir nicht!« – Heinrich Heine (1797-1856) in München
  • Dezember: »Es ging ein Mann im Syrerland…« – Ephraim Moses Lilien trifft Friedrich Rückert
« Vorherige Einträge Nächste Einträge »

VeranstaltungenÜberblick »

September 2026 | Elul-Tischri | « »

Aktuelle Veranstaltungen


Mi. 23.09.2026 | 12. Tischri 5787

Kultur

»Briefe an meinen Vater«. Von und mit Konrad Bernheimer

Beginn 19:00 Uhr:

Moderation: Ellen Presser

Konrad Bernheimer stellt das Schicksal seines Vaters Kurt sehr persönlich in den historischen Kontext dessen Lebenszeit: als Sohn des renommierten Kunsthändlers und Antiquitätensammlers Otto Bernheimer, als Bruder, Student der Kunstgeschichte, Emigranten in den venezolanischen Anden und Familienvater. 1954 kommt Konrad mit Mutter und zwei Schwestern zum Großvater nach München – ohne den Vater. Erst viel später erfährt Konrad Bernheimer, inzwischen selbst ein international erfolgreicher Kunsthändler, was mit seinem Vater einst geschah. Aus überlieferten Dokumenten und Familienerinnerungen entwickelt Bernheimer jr. eine Zwiesprache mit dem abwesenden Vater über Scham und Schuld, Liebe und Prägungen und die Last, die einem die Geschichte auferlegt, denn »Erinnerung bedeutet, dass etwas bleibt – auch wenn so vieles verschwunden ist«.

Weiterlesen »

Sa. 17.10.2026 | 6. Cheschwan 5787

Kultur

Zum 27. Mal: »Die lange Nacht der Münchner Museen

Beginn 20:30 Uhr:

Beitrag der IKG München und Oberbayern

Auf einen Blick:

Vorträge (je 30 Min.)
20:30 Uhr Dinah Zenker
22:00 Uhr Ellen Presser

Konzerte des Synagogenchors »Schma Kaulenu«
unter Leitung von David Rees
21:15 Uhr und 22:30 Uhr (ca. 30 Min.)

Eine Synagoge, wörtlich Ort der Zusammenkunft (zum Gebet), ist von zentraler Bedeutung für jüdisches Leben. Der Vortrag erläutert, woher der Name »Ohel Jakob kommt, ferner architektonische Besonderheiten und die Rolle der Musik.

Musikalische Begleitung: Luisa Pertsovska

Veranstaltungsort: Synagoge »Ohel Jakob«, St.-Jakobs-Platz 18, 80331 München

Das Restaurant Einstein im Jüdischen Gemeindezentrum bietet koschere Köstlichkeiten.

Das Ticket kostet 20 Euro und berechtigt zum Eintritt in über 100 beteiligte Häuser.

Weitere Informationen unter www.muenchner.de und www.ikg-m.de

So. 18.10.2026 | 7. Cheschwan 5787

Kultur

»Shvayg Mayn Harts«. Jiddische Lieder aus der goldenen Ära des New Yorker Yiddish Theatre

Beginn 17:00 Uhr:

Sasha Lurje & Roman Grinberg – Gesang
Shvayg Mayn Harts Orchestra
Dirigent: Michael Alexander Willens

Mit „Shvayg Mayn Harts“ erfüllt sich Michael Alexander Willens einen lang gehegten persönlichen Traum: die Musik seiner beiden Großväter Alexander Olshanetsky und
Herman Yablokoff wieder auf die Bühne zu bringen. Beide gehörten zu den prägenden Persönlichkeiten des jiddischen Theaters in New York.
Als Komponisten, Sänger und Bühnenstars schufen sie Lieder, die weit über die jüdische Gemeinschaft hinaus bekannt wurden und bis heute zum Schatz des jiddischen Musiktheaters zählen. Werke wie „Papirosn“, „Mayn Shtetele Belz“, „Hopkele“ oder „Ikh hob dikh tsufil lib“ erzählen von Liebe und Sehnsucht, von Heimweh und Hoffnung, von den Erinnerungen an die alte Heimat und vom Traum eines neuen Lebens in Amerika.
Gemeinsam mit dem eigens gegründeten „Shvayg Mayn Harts Orchestra“ lässt Michael Alexander Willens diese musikalische Welt neu aufleben. Mit Sasha Lurje und Roman Grinberg, der auch für die Orchesterarrangements verantwortlich zeichnet, stehen zwei der führenden Stimmen der internationalen jiddischen Musikszene auf der Bühne. Sie führen durch ein Programm voller Emotionen, Humor und Lebensfreude und schlagen eine Brücke von den Anfängen des jiddischen Theaters in Osteuropa bis zu seiner Blütezeit in New York.

Voranmeldung erforderlich möglichst bis 7. Oktober unter: festkonzert@ikg-m.de

Weiterlesen »

Alle Veranstaltungen »

Israelitische Kultusgemeinde
Kontakt
Israelitische Kultusgemeinde
München und Oberbayern K.d.ö.R.
St.-Jakobs-Platz 18
80331 München
Tel: +49 (0)89 20 24 00 -100
Fax: +49 (0)89 20 24 00 -170
E-Mail: empfang@ikg-m.de