Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern

Kultur

« Zurück

24. August 2021

22. Europäischer Tag der jüdischen Kultur

Sonntag, 5. September 2021

Der Europäische Tag der jüdischen Kultur wird seit 1999 am ersten Sonntag im September in rund 30 europäischen Ländern von jüdischen und nichtjüdischen Organisationen gemeinsam veranstaltet. Er dient dazu, das europäische Judentum, seine Geschichte, Traditionen und Bräuche in Vergangenheit und Gegenwart besser kennenzulernen.

In diesem Jahr steht er unter dem Motto »Dialog«.

Das Kulturzentrum der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern bereitet ein interessantes Programm vor: Führungen durch die Outdoor-Ausstellung »Jüdische Geschichten aus München und Oberbayern. Von A wie Abraham de Municha bis Z wie Zuwanderung«, auf dem Alten Israelitischen Friedhof sowie als Kooperation mit dem Jüdischen Museum München am »Erinnerungsort Olympia-Attentat«.

Ein Bücherflohmarkt mit ausgewählten Schätzen zur Literatur zum Judentum sowie die Präsentation der Ausstellungspublikation »Jüdische Geschichten aus München und Oberbayern« runden das Programm ab.

Rundgänge auf dem Alten Israelitischen Friedhof

mit Ellen Presser

10 und 12 Uhr Leider sind beide Termine bereits restlos ausgebucht!

Die Entwicklung der Israelitischen Kultusgemeinde lässt sich auch an der Geschichte ihrer Friedhöfe nachvollziehen. So zeugen die Grabsteine auf dem alten jüdischen Friedhof an der Thalkirchner Straße vom Aufstieg der Gemeinde im neunzehnten Jahrhundert und ihrem Niedergang in der NS-Zeit.

Der im Jahr 1816, kurz nach der Gründung der Gemeinde, eröffnete Ort des »ewigen Lebens« wurde 1908 durch den neuen jüdischen Friedhof an der Garchinger Straße abgelöst. Besichtigung ist nur im Rahmen weniger Führungen möglich.

Anmeldung: Begrenzte Teilnehmerzahl. Teilnahme nur nach Voranmeldung (mit Rückbestätigung) unter Telefon (089) 202 400 491 oder E-Mail: karten@ikg-m.de (Stichwort 1. bzw. 2. Rundgang). Der Treffpunkt wird mit der Rückbestätigung bekannt gegeben.
Dauer: 90 Minuten
Teilnahmegebühr: 10,- Euro.
Bei Schlechtwetter muss dieses Angebot ersatzlos entfallen.

Hinweis: Für Männer und verheiratete Frauen ist beim Betreten des Friedhofs eine Kopfbedeckung vorgeschrieben.

 

Führung durch die Outdoor-Ausstellung »Jüdische Geschichten aus München und Oberbayern – von A wie Abraham de Municha bis Z wie Zuwanderung«

12 und 16 Uhr

Bitte beachten Sie: Der Termin um 16 Uhr ist bereits ausgebucht!

Die Ausstellung wurde anlässlich des Festjahrs »1700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland« durch das Kulturzentrum vorbereitet.

Auf acht Litfass-Säulen wird ein alphabetischer Streifzug durch das jüdische Leben in München und Oberbayern unternommen. Erzählt wird die Geschichte von Abraham de Municha (1229), dem ersten dokumentierten Juden in München, bis zur Gegenwart. Dabei geht es nicht nur um Verfolgung und Vertreibung, sondern auch um Zuwanderung und Zuversicht – vier Erfahrungen, die jüdische Geschichte in München seit jeher prägen.

Die begleitende Ausstellungs-Publikation kann ab dem 5. September über das Kulturzentrum gegen eine Schutzgebühr erworben werden.

Referentin: Dr. Sibylle von Tiedemann, Historikerin und Mitarbeiterin des Kulturzentrums
Treffpunkt: Brunnen am St.- Jakobs-Platz, 80331 München.
Dauer: 60 Minuten
Anmeldung: Begrenzte Teilnehmerzahl. Teilnahme nur nach Voranmeldung (mit Rückbestätigung) unter Telefon (089) 202 400 491 oder E-Mail: ausstellung@ikg-m.de (Stichwort 1. bzw. 2. Rundgang); Teilnahme: 5,- Euro

Führung in der Synagoge »Ohel Jakob« (Zelt Jakobs)

© Marina Maisel

mit Vortrag von Ellen Presser

15:30 Uhr

Die 2006 eröffnete Hauptsynagoge »Ohel Jakob« der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern ist nach der in der Pogromnacht 1938 zerstörten orthodoxen Synagoge benannt. Die Architektur wird geprägt durch aufeinander gestellte Kuben: ein massiver Felssockel unter einem gläsernen Aufbau, den ein bronzefarbener, Metallschleier umhüllt. Dieses Wechselspiel aus Stabilität und Fragilität, Dauerhaftigkeit und Provisorium ist eine bauliche Metapher für die jüdischen Leitmotive Tempel und Zelt.

Corona-Hinweis: Es gilt die »3G-Regel« (geimpft, genesen oder getestet) sowie eine FFP2-Maskenpflicht.
Teilnahme nur nach Voranmeldung (mit Rückbestätigung) unter Telefon (089) 202 400 491 oder E-Mail: karten@ikg-m.de; Teilnahme: 5,- Euro

Konzert der Berliner Band Sistanagila

Sistanagila © Sistanagila

18 Uhr

Ein weiterer Höhepunkt ist das Konzert der Berliner Band Sistanagila im Jüdischen Gemeindezentrum am Jakobsplatz. Die israelischen und iranischen Musiker bedienen sich folkloristischer und religiöser Klezmer-Melodien, sephardischer und traditionell persischer Musik sowie moderner und klassischer Kompositionen.

Mit Yuval Halpern (Gesang und musikalische Leitung), Hemad Darabi (Gitarre), Jawad Salkhordeh (Tombak), Avi Albers Ben Chamo (Kontrabass), Omri Abramov (Saxophon).

Initiator und Management: Babak Shafian

Veranstaltungsort: Jüdisches Gemeindezentrum, St.-Jakobs-Platz 18, 80331 München
Veranstalter: Kulturzentrum der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern mit freundlicher Unterstützung des Zentralrats der Juden in Deutschland

Eintritt: 5,- Euro

Anmeldung: Telefon (089) 202 400-491 oder E-Mail: karten@ikg-m.de
Corona-Hinweis: Es gilt die »3G-Regel« (geimpft, genesen oder getestet) sowie eine FFP2-Maskenpflicht.

Restaurant Einstein mit koscherer Küche

12 bis 20 Uhr

Jüdische und israelischen Spezialitäten.
Telefon (089) 20 24 00-332.

Hausgemachte jüdisch-israelische Spezialitäten wie Challe, Falafel, Babaganoush, Gefilte Fisch und Schowarma.

Der Restaurant-Besuch ist nur nach vorheriger Anmeldung unter www.einstein-restaurant.de möglich.

„Bete’awon“ heißt Guten Appetit!

Alle Beiträge der Kategorie Kultur ansehen »

VeranstaltungenÜberblick »

Aktuelle Veranstaltungen


Sa. 17.10.2026 | 6. Cheschwan 5787

Kultur

Zum 27. Mal: »Die lange Nacht der Münchner Museen

Beginn 20:30 Uhr:

Beitrag der IKG München und Oberbayern

Auf einen Blick:

Vorträge (je 30 Min.)
20:30 Uhr Dinah Zenker
22:00 Uhr Ellen Presser

Konzerte des Synagogenchors »Schma Kaulenu«
unter Leitung von David Rees
21:15 Uhr und 22:30 Uhr (ca. 30 Min.)

Eine Synagoge, wörtlich Ort der Zusammenkunft (zum Gebet), ist von zentraler Bedeutung für jüdisches Leben. Der Vortrag erläutert, woher der Name »Ohel Jakob kommt, ferner architektonische Besonderheiten und die Rolle der Musik.

Musikalische Begleitung: Luisa Pertsovska

Veranstaltungsort: Synagoge »Ohel Jakob«, St.-Jakobs-Platz 18, 80331 München

Das Restaurant Einstein im Jüdischen Gemeindezentrum bietet koschere Köstlichkeiten.

Das Ticket kostet 20 Euro und berechtigt zum Eintritt in über 100 beteiligte Häuser.

Weitere Informationen unter www.muenchner.de und www.ikg-m.de

So. 18.10.2026 | 7. Cheschwan 5787

Kultur

»Shvayg Mayn Harts«. Jiddische Lieder aus der goldenen Ära des New Yorker Yiddish Theatre

Beginn 17:00 Uhr:

Sasha Lurje & Roman Grinberg – Gesang
Shvayg Mayn Harts Orchestra
Dirigent: Michael Alexander Willens

Mit „Shvayg Mayn Harts“ erfüllt sich Michael Alexander Willens einen lang gehegten persönlichen Traum: die Musik seiner beiden Großväter Alexander Olshanetsky und
Herman Yablokoff wieder auf die Bühne zu bringen. Beide gehörten zu den prägenden Persönlichkeiten des jiddischen Theaters in New York.
Als Komponisten, Sänger und Bühnenstars schufen sie Lieder, die weit über die jüdische Gemeinschaft hinaus bekannt wurden und bis heute zum Schatz des jiddischen Musiktheaters zählen. Werke wie „Papirosn“, „Mayn Shtetele Belz“, „Hopkele“ oder „Ikh hob dikh tsufil lib“ erzählen von Liebe und Sehnsucht, von Heimweh und Hoffnung, von den Erinnerungen an die alte Heimat und vom Traum eines neuen Lebens in Amerika.
Gemeinsam mit dem eigens gegründeten „Shvayg Mayn Harts Orchestra“ lässt Michael Alexander Willens diese musikalische Welt neu aufleben. Mit Sasha Lurje und Roman Grinberg, der auch für die Orchesterarrangements verantwortlich zeichnet, stehen zwei der führenden Stimmen der internationalen jiddischen Musikszene auf der Bühne. Sie führen durch ein Programm voller Emotionen, Humor und Lebensfreude und schlagen eine Brücke von den Anfängen des jiddischen Theaters in Osteuropa bis zu seiner Blütezeit in New York.

Voranmeldung erforderlich möglichst bis 7. Oktober unter: festkonzert@ikg-m.de

Weiterlesen »

Mi. 21.10.2026 | 10. Cheschwan 5787

Kultur

Filmvorführung „Noga“

Beginn 19:00

Filmvorführung
Mittwoch, 21. Oktober 2026, 19 Uhr

Ein Film von Jono & Benji Bergmann mit Noga Erez und Ori Rousso
Produktion: Babka Film in Koproduktion u.a. mit Sperl Film + Fernsehproduktion
Österreich/ Deutschland/ Israel 2026, 96 Min.
Originalsprache: Hebräisch, Englisch, mit deutschen Untertiteln

Die israelische Musikerin Noga Erez ist mit ihrem kreativen Partner und Lebensgefährten Ori Rousso auf dem Weg zum internationalen Durchbruch. Zwischen ausverkauften Konzertsälen mit provokanten Hits wie »End of the Road«, politischer Zuspitzung und persönlichen Spannungen, kämpft sie darum, weiterhin gehört, vor allem aber verstanden zu werden – in einer Welt, die zunehmend aus den Fugen gerät. Weiterlesen »

Alle Veranstaltungen »

Israelitische Kultusgemeinde
Kontakt
Israelitische Kultusgemeinde
München und Oberbayern K.d.ö.R.
St.-Jakobs-Platz 18
80331 München
Tel: +49 (0)89 20 24 00 -100
Fax: +49 (0)89 20 24 00 -170
E-Mail: empfang@ikg-m.de