Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern

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Charlotte Knobloch zum Tode von Thomas Oppermann

Montag, den 26. Oktober 2020

München, 26.10.2020.  Am gestrigen Sonntag ist der Vizepräsident des Deutschen Bundestages, Thomas Oppermann, im Alter von 66 Jahren gestorben. Die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Dr. h.c. Charlotte Knobloch, erklärte hierzu: „Ich bin bestürzt über den plötzlichen Tod von Thomas Oppermann. Ich habe ihn selbst viele Male getroffen und stets als zupackenden Politiker, vor allem aber als ehrlichen und aufrichtigen Menschen erlebt. Über viele Jahre in der Politik hat Thomas Oppermann sich um unser Land verdient gemacht; auch das Amt des Vizepräsidenten des Bundestages füllte er zuletzt würdevoll, souverän und fair aus. Weiterlesen »

Neuerliche Versteigerung von NS-Devotionalien bei „Hermann Historica“ – Knobloch: „Erschüttert über so viel Verantwortungslosigkeit“

Donnerstag, den 22. Oktober 2020

München, 22.10.2020.  Das Münchner Auktionshaus „Hermann Historica“ hat knapp ein Jahr nach der heftig kritisierten Auktion von persönlichen Gegenständen verschiedener Nazigrößen für den morgigen Freitag (23.10.) eine ähnliche Versteigerung angekündigt. Die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Dr. h.c. Charlotte Knobloch, erklärte hierzu: „Als ich von der Auktion erfahren habe, wollte ich zuerst meinen Augen nicht trauen. Es ist unglaublich, dass Hermann Historica noch immer nichts aus den Vorfällen – und der Kritik – der vergangenen Jahre gelernt hat und weiterhin persönliche Gegenstände führender Nationalsozialisten versteigert. Ich bin erschüttert über so viel Verantwortungslosigkeit. Die Versteigerung sollte in dieser Form auf keinen Fall stattfinden.“ Weiterlesen »

Charlotte Knobloch zum Tode von Ruth Klüger: „Mit unglaublicher Wortgewalt gegen das Vergessen“

Mittwoch, den 7. Oktober 2020

München, 7.10.2020.  Die Literaturwissenschaftlerin, Schriftstellerin und Holocaustüberlebende Ruth Klüger ist im Alter von 88 Jahren gestorben. Die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Dr. h.c. Charlotte Knobloch, erklärte hierzu: „Die Nachricht vom Tode von Ruth Klüger hat mich tief erschüttert. Über Jahrzehnte zählte sie zu den bedeutendsten Stimmen der Überlebenden des Holocaust; mit ihrer außergewöhnlichen Lebensgeschichte hat sie Generationen von Menschen erreicht und beeindruckt.“ Weiterlesen »

Nach Attacke vor Synagoge in Hamburg – Knobloch: „Angriff weckt düsterste Erinnerungen“

Montag, den 5. Oktober 2020

München, 5.10.2020.  Ein jüdischer Student, der sich auf dem Weg zum Gebet in die Synagoge befand, ist am Sonntagabend in Hamburg mit einem Klappspaten angegriffen und dabei schwer verletzt worden. Die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Dr. h.c. Charlotte Knobloch, erklärte hierzu: „Dieser furchtbare Angriff fast auf den Tag genau ein Jahr nach dem Anschlag von Halle weckt die düstersten Erinnerungen in der jüdischen Gemeinschaft – weit über Hamburg hinaus. Mit der nun anstehenden juristischen Aufarbeitung und der Bestrafung des Täters muss endlich auch das judenfeindliche Grundrauschen angegangen werden, das erst zu dieser Tat geführt hat. Dem angegriffenen Studenten wünsche ich eine schnelle und vollständige Genesung.“ Weiterlesen »

Zum Festakt „70 Jahre Zentralrat“ – Knobloch: „Ohne den Zentralrat wäre unser Land nicht, was es ist“

Montag, den 14. September 2020

München, 14.9.2020.  Zum morgigen Festakt anlässlich des 70. Jahrestages der Gründung des Zentralrates der Juden in Deutschland erklärt die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Dr. h.c. Charlotte Knobloch:„Siebzig Jahre nach seiner Gründung ist der Zentralrat aus den öffentlichen Debatten unseres Landes nicht mehr wegzudenken – gut so! Der Zentralrat hat sich zusammen mit der Bundesrepublik in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder neu erfunden und das jüdische Leben Deutschlands gestützt und bereichert. Ohne ihn wäre unser Land nicht, was es heute ist.“ Weiterlesen »

Charlotte Knobloch zum Tode von Hans-Jochen Vogel

Sonntag, den 26. Juli 2020

München, 26.7.2020.  Am heutigen Sonntag ist der ehemalige Münchner Oberbürgermeister und SPD-Vorsitzende Hans-Jochen Vogel im Alter von 94 Jahren gestorben. Die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Dr. h.c. Charlotte Knobloch, erklärte hierzu: „Der Tod von Hans-Jochen Vogel hinterlässt mich in unendlicher Trauer. Nicht nur als Politiker hat er unser Land und insbesondere München geprägt wie kein Zweiter; sein Wirken in der Stadt ist bis heute allgegenwärtig.“

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Knobloch zum 75. Jahrestag der Wiedergründung der IKG: Außergewöhnliche Leistungen seit 1945 – Normalität noch weit entfernt

Montag, den 13. Juli 2020

München, 13.7.2020.  Am Mittwoch, den 15. Juli, jährt sich die Wiedergründung der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern K.d.ö.R. zum 75. Mal. Die Präsidentin der Kultusgemeinde, Dr. h.c. Charlotte Knobloch, erklärte hierzu: „Was die Israelitische Kultusgemeinde in den vergangenen 75 Jahren geleistet hat, ist außergewöhnlich. Als die Gemeinde im Juli 1945 wiedergegründet wurde, hätte ich mir niemals träumen lassen, dass jüdisches Leben wieder ins Herz dieser Stadt zurückkehren würde. Heute haben wir erlebt, dass genau das Realität geworden ist.“

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Nach Vorstellung des Verfassungsschutzberichtes 2019 – Knobloch: Höchststand bei Rechtsextremen ist akute Gefahr für die Demokratie

Donnerstag, den 9. Juli 2020

München, 9.7.2020.  Unter Berücksichtigung der Mitglieder des „Flügels“ innerhalb der AfD erreicht die Zahl der Rechtsextremisten im heute vorgestellten Verfassungsschutzbericht für das Jahr 2019 mit über 32.000 einen neuen Höchststand. Die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Dr. h.c. Charlotte Knobloch, erklärte hierzu: „Das Anwachsen des rechtsextremen Personenpotenzials in Deutschland ist schockierend, aber es kommt nicht mehr überraschend. Der Aufstieg von politischen Gruppierungen wie der AfD hat dieser Entwicklung jahrelang den Weg bereitet, und nach der überfälligen Beobachtung des ‚Flügels‘ gibt die drastisch gestiegene Zahl von Rechtsextremen im Bericht lediglich eine besorgniserregende Realität wieder. Diese Personen sind eine akute Gefahr für die Demokratie.“ Weiterlesen »

Charlotte Knobloch zum Tode von Ulrich „Uri“ Siegel

Freitag, den 26. Juni 2020

München, 26.6.2020.  Am heutigen Freitag ist der Zeitzeuge Ulrich „Uri“ Siegel im Alter von 97 Jahren in München gestorben. Die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Dr. h.c. Charlotte Knobloch, erklärte hierzu: „Die Nachricht von Uri Siegels Tod hinterlässt bei mir tiefe Trauer und Schmerz. Als einer der letzten Menschen kannte er noch das alte Münchner Judentum aus der Zeit vor der Machtübernahme der Nationalsozialisten und konnte davon berichten. Eine Welt ohne ihn und seine Erinnerungen ist eine ärmere.“ Weiterlesen »

Knobloch: Neues Gesetz gegen Hassrede im Internet ist „Gewinn für die ganze Gesellschaft“

Freitag, den 19. Juni 2020

München, 19.6.2020.  Der Bundestag hat am gestrigen Donnerstag ein umfangreiches Gesetzespaket gegen Hass im Internet verabschiedet. Die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Dr. h.c. Charlotte Knobloch, erklärte hierzu: „Mit der neuen Regelung wird eine Strafbarkeitslücke, die bislang etwa in Sozialen Netzwerken deutlich zu sehen war, endlich wirksam geschlossen. Die Sicherheitsbehörden können Angriffe künftig leichter verfolgen; die Rechtssicherheit für die Opfer wird erhöht. Das ist nicht nur ein rechtlicher Fortschritt, sondern ein Gewinn für die ganze Gesellschaft.“ Weiterlesen »

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Aktuelle Veranstaltungen


Sa. 17.10.2026 | 6. Cheschwan 5787

Kultur

Zum 27. Mal: »Die lange Nacht der Münchner Museen

Beginn 20:30 Uhr:

Beitrag der IKG München und Oberbayern

Auf einen Blick:

Vorträge (je 30 Min.)
20:30 Uhr Dinah Zenker
22:00 Uhr Ellen Presser

Konzerte des Synagogenchors »Schma Kaulenu«
unter Leitung von David Rees
21:15 Uhr und 22:30 Uhr (ca. 30 Min.)

Eine Synagoge, wörtlich Ort der Zusammenkunft (zum Gebet), ist von zentraler Bedeutung für jüdisches Leben. Der Vortrag erläutert, woher der Name »Ohel Jakob kommt, ferner architektonische Besonderheiten und die Rolle der Musik.

Musikalische Begleitung: Luisa Pertsovska

Veranstaltungsort: Synagoge »Ohel Jakob«, St.-Jakobs-Platz 18, 80331 München

Das Restaurant Einstein im Jüdischen Gemeindezentrum bietet koschere Köstlichkeiten.

Das Ticket kostet 20 Euro und berechtigt zum Eintritt in über 100 beteiligte Häuser.

Weitere Informationen unter www.muenchner.de und www.ikg-m.de

So. 18.10.2026 | 7. Cheschwan 5787

Kultur

»Shvayg Mayn Harts«. Jiddische Lieder aus der goldenen Ära des New Yorker Yiddish Theatre

Beginn 17:00 Uhr:

Sasha Lurje & Roman Grinberg – Gesang
Shvayg Mayn Harts Orchestra
Dirigent: Michael Alexander Willens

Mit „Shvayg Mayn Harts“ erfüllt sich Michael Alexander Willens einen lang gehegten persönlichen Traum: die Musik seiner beiden Großväter Alexander Olshanetsky und
Herman Yablokoff wieder auf die Bühne zu bringen. Beide gehörten zu den prägenden Persönlichkeiten des jiddischen Theaters in New York.
Als Komponisten, Sänger und Bühnenstars schufen sie Lieder, die weit über die jüdische Gemeinschaft hinaus bekannt wurden und bis heute zum Schatz des jiddischen Musiktheaters zählen. Werke wie „Papirosn“, „Mayn Shtetele Belz“, „Hopkele“ oder „Ikh hob dikh tsufil lib“ erzählen von Liebe und Sehnsucht, von Heimweh und Hoffnung, von den Erinnerungen an die alte Heimat und vom Traum eines neuen Lebens in Amerika.
Gemeinsam mit dem eigens gegründeten „Shvayg Mayn Harts Orchestra“ lässt Michael Alexander Willens diese musikalische Welt neu aufleben. Mit Sasha Lurje und Roman Grinberg, der auch für die Orchesterarrangements verantwortlich zeichnet, stehen zwei der führenden Stimmen der internationalen jiddischen Musikszene auf der Bühne. Sie führen durch ein Programm voller Emotionen, Humor und Lebensfreude und schlagen eine Brücke von den Anfängen des jiddischen Theaters in Osteuropa bis zu seiner Blütezeit in New York.

Voranmeldung erforderlich möglichst bis 7. Oktober unter: festkonzert@ikg-m.de

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Mi. 21.10.2026 | 10. Cheschwan 5787

Kultur

Filmvorführung „Noga“

Beginn 19:00

Filmvorführung
Mittwoch, 21. Oktober 2026, 19 Uhr

Ein Film von Jono & Benji Bergmann mit Noga Erez und Ori Rousso
Produktion: Babka Film in Koproduktion u.a. mit Sperl Film + Fernsehproduktion
Österreich/ Deutschland/ Israel 2026, 96 Min.
Originalsprache: Hebräisch, Englisch, mit deutschen Untertiteln

Die israelische Musikerin Noga Erez ist mit ihrem kreativen Partner und Lebensgefährten Ori Rousso auf dem Weg zum internationalen Durchbruch. Zwischen ausverkauften Konzertsälen mit provokanten Hits wie »End of the Road«, politischer Zuspitzung und persönlichen Spannungen, kämpft sie darum, weiterhin gehört, vor allem aber verstanden zu werden – in einer Welt, die zunehmend aus den Fugen gerät. Weiterlesen »

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Kontakt
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München und Oberbayern K.d.ö.R.
St.-Jakobs-Platz 18
80331 München
Tel: +49 (0)89 20 24 00 -100
Fax: +49 (0)89 20 24 00 -170
E-Mail: empfang@ikg-m.de