Charlotte Knobloch zu Absage von „PEGIDA“-Demonstration und Gegenkundgebung: „Feinden der Demokratie die Grenzen aufzeigen“
Donnerstag, den 12. März 2020München, 12.3.2020. Um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, hat die Landeshauptstadt München die für Sonntag geplante Demonstration der rechtsextremen Gruppe „PEGIDA“ sowie die Gegendemonstration von „München ist bunt“ abgesagt. Die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Dr. h.c. Charlotte Knobloch, erklärt hierzu: „Ich bin froh und erleichtert, dass die rechtsextreme ‚PEGIDA‘ am Wahlsonntag nicht in Sichtweite der Synagoge gegen einen Grundpfeiler der jüdischen Religion demonstrieren kann.“ Weiterlesen »
Charlotte Knobloch zur Beobachtung des „Flügels“ durch den Verfassungsschutz: „Dringend nötig, um Schaden von der Demokratie abzuwenden“
Donnerstag, den 12. März 2020München, 12.3.2020. Das Bundesamt für Verfassungsschutz hat den AfD-internen „Flügel“ offiziell unter Beobachtung gestellt. Die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Dr. h.c. Charlotte Knobloch, erklärt hierzu: „Die Beobachtung des ‚Flügels‘ durch den Verfassungsschutz ist der einzig richtige Schritt. Für eine offensichtlich rechtsextremistische Gruppierung ist eine Beobachtung dringend geboten, um weiteren Schaden von unserem demokratischen Gemeinwesen abzuwenden. Gleichzeitig müssen die staatlichen Stellen genau prüfen, wie groß der Einfluss der Gruppe innerhalb der AfD ist. Am Ende muss meiner Meinung nach eine Beobachtung der gesamten Partei stehen, die auch als Ganzes bei Wahlen antritt und in toto eine Gefahr für die freiheitliche Demokratie darstellt.“ Weiterlesen »
Zum 75. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz – Knobloch: „‚Nie wieder‘ ist Bewährungsprobe für Demokratie“
Montag, den 27. Januar 2020München/Oświęcim, 27.1.2020. Die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Dr. h.c. Charlotte Knobloch, nimmt am heutigen Montag in Oświęcim an den Gedenkfeierlichkeiten zum 75. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau teil. Hierzu erklärte sie: „Fast ein ganzes Menschenleben nach der Befreiung von Auschwitz bedroht das Vergessen uns heute wie nie zuvor. Die Erinnerung an die NS-Zeit verblasst immer mehr, Orte wie Auschwitz werden zu schrecklichen Fußnoten der Geschichte. Das ist ein Trend, der mich aufs Äußerste besorgt – gerade angesichts eines wiederaufflammenden Antisemitismus in Europa und besonders auch in Deutschland.“ Weiterlesen »
Charlotte Knobloch zur Aktion des Zentrums für Politische Schönheit: „Eine ungeheuerliche Verfehlung“
Dienstag, den 3. Dezember 2019München, 3.12.2019. Das Zentrum für Politische Schönheit hat am gestrigen Montag in unmittelbarer Nähe des Bundestages eine „Säule gegen den Verrat an der Demokratie“ errichtet, die nach Aussagen der Aktivisten auch die Asche von Opfern des Holocaust enthalten soll. Die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Dr. h.c. Charlotte Knobloch, erklärt hierzu: „Die jüngste Aktion des Zentrums für Politische Schönheit soll provozieren, ist aber tatsächlich nur geschmacklos, taktlos und pietätlos. Sollte die Behauptung des ZPS zutreffen und die ‚Widerstandssäule‘ tatsächlich mit der Asche von Holocaust-Opfern gefüllt sein, wäre das nicht nur eine Störung der Totenruhe und eine Missachtung der jüdischen Begräbnisregeln, sondern auch politisch völlig kontraproduktiv. Kein noch so legitimes Anliegen gibt dem ZPS – oder irgendjemand anderem – das Recht, die Opfer des Nationalsozialismus in einer so respektlosen Art und Weise zu instrumentalisieren.“
Charlotte Knobloch zur Landtagswahl in Thüringen: „Erosion der demokratischen Kultur“
Sonntag, den 27. Oktober 2019München, 27.10.2019. Bei der heutigen Landtagswahl in Thüringen musste die bisherige rot-rot-grüne Landesregierung deutliche Verluste hinnehmen; die AfD konnte ihr Ergebnis gegenüber der Wahl vor fünf Jahren mehr als verdoppeln. Die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Dr. h.c. Charlotte Knobloch, erklärt hierzu: „Die stetige Erosion der demokratischen Kultur setzt sich an diesem Wahlsonntag ungebremst fort. Dass eine Partei wie die sogenannte Alternative für Deutschland auf Landesebene ein solches Ergebnis einfahren kann, zeigt, dass in unserem politischen System etwas grundlegend aus den Fugen geraten ist. Wo eine solche Partei Erfolge feiert, da gibt es ein Problem.“ Weiterlesen »
Charlotte Knobloch zum Anschlag in Halle
Mittwoch, den 9. Oktober 2019München, 9.10.2019. Am heutigen Mittwoch erschoss ein Attentäter vor der Synagoge von Halle (Saale) zwei Personen. Die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Dr. h.c. Charlotte Knobloch, erklärt hierzu: „Der entsetzliche Anschlag mit zwei Todesopfern an der Hallenser Synagoge erfüllt uns mit Trauer und Wut. Unsere Gedanken sind in diesem Moment bei den Opfern dieses Terrorangriffs und bei ihren Angehörigen.“ Weiterlesen »
Charlotte Knobloch zum Tode von Marko Feingold sel. A.
Freitag, den 20. September 2019München, 20.9.2019. Am gestrigen Donnerstag ist der Holocaust-Überlebende und langjährige Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde Salzburg, Marko Feingold, im Alter von 106 Jahren gestorben. Die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern und ehemalige Präsidentin des Zentralrats, Dr. h.c. Charlotte Knobloch, erklärt hierzu: „Mit großer Trauer habe ich heute vom Tode von Marko Feingold sel. A. erfahren, der nach einem überaus langen und erfüllten Leben im Alter von 106 Jahren von uns gegangen ist. Feingold, der seinerzeit noch in der k.u.k.-Monarchie geboren wurde, war als Überlebender der Konzentrationslager Auschwitz, Dachau und Buchenwald einer der bedeutendsten Zeitzeugen des Holocaust – und eine Persönlichkeit, die nicht nur in Österreich eine Ära des jüdischen Lebens geprägt hat.“ Weiterlesen »
Antisemitische Vorfälle der vergangenen Tage laut Knobloch „quantitativ und qualitativ eine neue Dimension“
Dienstag, den 6. August 2019München, 6.8.2019. In den vergangenen Tagen kam es in München zu zwei antisemitischen Vorfällen. Nachdem zunächst am Samstag ein Gemeindemitglied in Schwabing beschimpft und anschließend einer seiner erwachsenen Söhne von einer zweiten Person bespuckt wurde, fand ein weiteres Mitglied der IKG am Montagabend im Treppenhaus seines Wohnhauses eine Davidstern-Schmiererei vor. Die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Dr. h.c. Charlotte Knobloch, erklärt hierzu: „Der Vorfall in der Hohenzollernstraße, bei dem die Familie eines Münchner Rabbiners verbal angegriffen und ein Familienmitglied auf offener Straße bespuckt wurde, ist leider symptomatisch für die schwierige Situation vieler jüdischer Menschen in der heutigen Zeit.“ Weiterlesen »
Knobloch beklagt nach Angriff auf Berliner Gemeinderabbiner schwindendes Sicherheitsgefühl für jüdische Menschen
Mittwoch, den 31. Juli 2019München, 31.7.2019. Wie heute bekannt wurde, ist der Rabbiner der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, Yehuda Teichtal, am vergangenen Wochenende Opfer eines antisemitischen Angriffs geworden. Die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Dr. h.c. Charlotte Knobloch, erklärt hierzu: „Ich bin fassungslos über den Angriff, den Rabbiner Teichtal – in Anwesenheit seines Kindes! – am Wochenende in Berlin erleben musste. Die Angst vieler Mitglieder der jüdischen Gemeinden, sich in der Öffentlichkeit als jüdisch zu erkennen zu geben, wird durch Vorfälle wie diesen noch verstärkt, das Sicherheitsgefühl schwindet weiter.“ Weiterlesen »
Bei Besuch in der IKG: Bayerische Bürgerallianz übernimmt Antisemitismus-Definition der IHRA
Dienstag, den 16. Juli 2019München, 16.7.2019. Vertreter der „Bürgerallianz Bayern“ haben bei einem Besuch in der Israelitischen Kultusgemeinde gegenüber der Präsidentin der IKG, Dr. h.c. Charlotte Knobloch, und dem Beauftragten der Staatsregierung für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus, Dr. Ludwig Spaenle, die Annahme der Antisemitismusdefinition der International Holocaust Remembrance Alliance (IHRA) erklärt. Die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Dr. h.c. Charlotte Knobloch, erklärt hierzu:
„Ich begrüße die Entscheidung der Bürgerallianz Bayern außerordentlich, die Antisemitismusdefinition der IHRA zu übernehmen und somit noch intensiver gegen Antisemitismus vorzugehen. Mit der Maßnahme gießt die Allianz das bekannte Wort vom gesamtgesellschaftlichen Widerstand gegen Antisemitismus in eine konkrete Form und übernimmt Verantwortung im Kampf für eine offene Gesellschaft und gegen Judenhass. Die Mitgliedsverbände und ihre über zwei Millionen Mitglieder in Bayern setzen so ein wichtiges Zeichen, das über den heutigen Tag hinausweist.“ Weiterlesen »
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Israelitische Kultusgemeinde
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