Knobloch: „Erfolg der rechtsradikalen Populisten ist Gefahr für politische Kultur und demokratische Verfasstheit unseres Landes“
Sonntag, den 13. März 2016München, 13.3.2016. Landtagswahlen in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt: Die ersten Hochrechnungen sagen den Einzug der rechtspopulistischen AfD mit zweistelligen Stimmenanteilen als dritt- oder zweitstärkste Kraft voraus. Dazu Dr. h.c. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern: „Der massive Rechtsruck in unserem Land gibt Anlass zu großer Sorge. Wenn Wählerinnen und Wähler in so enormem Ausmaß dem Ruf von Rechtspopulisten und -extremisten folgen, liegt ein Versagen der demokratischen Parteien vor.“ Weiterlesen »
NPD-Verbotsverfahren – Knobloch: „Verbot ist Gebot der politischen Hygiene“
Montag, den 7. Dezember 2015München, 7.12.2015 Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe hat das Hauptverfahren im NPD-Verbotsantrag eröffnet. Dazu Dr. h.c. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern: „Alles andere als die Eröffnung des Hauptsacheverfahrens wäre ein Armutszeugnis unseres Staates gewesen, der sich als wehrhaft versteht. Weiterlesen »
Anschläge in Paris | Knobloch: „Terror in einer neuen Dimension“
Samstag, den 14. November 2015München, 14.11.2015. Mit Fassungslosigkeit und Entsetzen hat Dr. h.c. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, auf die gestrigen Anschläge in Paris reagiert: „Alle Anzeichen weisen auf eine neue Dimension des islamistischen Terrors in Europa hin. Mitten in unserer aufgeklärten Gesellschaften formieren und radikalisieren sich extremistische, barbarische Kräfte, die unsere Lebensweise verachten und unsere Freiheit zerstören wollen. Dieser ungeheuerliche Hass ist die größte Bedrohung für die freie Welt.“ Weiterlesen »
Charlotte Knobloch zum Tode von Altbundeskanzler Helmut Schmidt: „Großer Staatsmann mit großem Herz“
Dienstag, den 10. November 2015München, 10.11.2015. Mit tiefer Trauer hat Dr. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, auf die Nachricht vom Tode Helmut Schmidts reagiert. Charlotte Knobloch: „Mit Helmut Schmidt verliert die Bundesrepublik eine ihrer größten Politiker-Persönlichkeiten. Geprägt von den eigenen Kriegserlebnissen, verband Helmut Schmidt herausragende historische Bildung und Geschichtsbewusstsein mit dem Verantwortungsbewusstsein des Staatsmanns.“ Weiterlesen »
Volkstrauertag 2015 – Kranzniederlegung mit militärischem Zeremoniell
Dienstag, den 10. November 2015am 15. November 2015 um 13 Uhr
auf dem Neuen Israelitischen Friedhof an der Garchinger Straße
München, 10.11.2015. Die Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern gedenkt auch in diesem Jahr der im Ersten Weltkrieg gefallenen jüdischen Soldaten aus München und Umgebung. Die Kranzniederlegung mit militärischem Zeremoniell findet am 15. November 2015 um 13 Uhr auf dem Neuen Israelitischen Friedhof an der Garchinger Str. 37 statt. Weiterlesen »
Gedenken an den 9. November 1938 im Alten Rathaus
Montag, den 9. November 2015München, 9.11.2015. München gedachte auch an diesem 9. November der Münchnerinnen und Münchner, die in der „Reichskristallnacht“ 1938 und in den darauf folgenden Jahren entrechtet, deportiert und ermordet wurden.
Am Abend hat im Saal des Alten Rathauses – an jenem historischen Ort, von dem aus vor 77 Jahren mit der Hetz-Rede von Joseph Goebbels die „Reichskristallnacht initiiert wurde – die zentrale Gedenkfeier zum 9. November 1938 stattgefunden. In den Reden von Oberbürgermeister Dieter Reiter (PDF-Download) und Dr. h.c. Charlotte Knobloch (PDF-Download), Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, spiegelt sich die aktuelle politische und gesellschaftliche Situation wider – insbesondere das Erstarken der rechtsradikalen Kräfte in Deutschland, der Zulauf bei rechtspopulistischen Demonstrationen wie von Pegida und Co. Weiterlesen »
Schändung des Denkmals für die ermordeten Sinti und Roma in Berlin | Knobloch: „Weiteres Zeichen der Zeit“ – „politische Kultur unter Beschuss von radikalen Scharfmachern“
Donnerstag, den 29. Oktober 2015München/Berlin, 29.10.2015. In Berlin wurde das Denkmal für die ermordeten Sinti und Roma Europas mit einem Hakenkreuz geschändet. In den Eingangsbereich sprayten die Täter den Schriftzug „Vergasen“. Dazu Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern: Weiterlesen »
Gewalt in Israel: Appell an Gesellschaft und Politik. Knobloch fordert mehr Solidarität und Empathie für die Menschen in Israel
Montag, den 26. Oktober 2015München, 26.10.2015. Vor ihrer Abreise zum Governing Board des World Jewish Congress (WJC), bei dem in Rom Spitzenvertreter von jüdischen Gemeinden aus der ganzen Welt zusammen kommen, um über aktuelle Herausforderungen zu diskutieren – etwa auch die jüngste Eskalation des Konflikts zwischen Israel und den Palästinensern –, appellierte Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern auch an Politik und Gesellschaft in Deutschland, wieder entschlossener und solidarischer an der Seite der einzigen Demokratie im Nahen Osten zu stehen: Weiterlesen »
Pegida – das Gegenteil von „Wehret den Anfängen!“ | Knobloch: „Die Neonazis sind eine Schande für unser Land – sie nicht zu stoppen, auch!“
Dienstag, den 20. Oktober 2015München, 20.10.2015. „Die Maske ist längst gefallen. Pegida ist eine offen rassistische, fremdenfeindliche und antisemitische Bewegung, die gestoppt werden muss, wenn Politik und Justiz die Formeln ‚Nie wieder!‘ und ‚Wehret den Anfängen!‘ nicht endgültig als hohle Phrasen beerdigen wollen“, kommentiert Dr. h.c. Charlotte Knobloch das einjährige Pegida-Bestehen vor dem Hintergrund der gestrigen Kranzniederlegung von Pegida-Teilnehmern am Platz der Opfer des Nationalsozialismus in München. Sie fordert das Verbot der Aufmärsche, das die Verwaltungsbehörden wenn nötig bis vor das Bundeverfassungs-gericht vorbringen müssten. Weiterlesen »
Antisemitische Hetze bei palästinensischer Protestkundgebung in Berlin – Knobloch: „Ein Schlag ins Gesicht der jüdischen Gemeinschaft und eine Schande für unsere Demokratie“
Freitag, den 16. Oktober 2015München,16.10.2015. Dr. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, verurteilt die antisemitische Hetze bei der heutigen Protestkundgebung, die vor dem Kanzleramt in Berlin unter dem Motto „Stoppt den israelischen Staatsterror“ stattfindet. „Die Veranstalter beschwören die ‚Intifada bis zum Ziel‘. Hinzu kommt, dass wie schon im letzten Jahr die Situation in Israel missbraucht wird, um auch antijüdische Hetze zu verbreiten,“ so die ehemalige Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland.
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März 2026 | Adar I-Adar II
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Aktuelle Veranstaltungen
Do. 05.03.2026 | 16. Adar 5786
Kultur
»Wie rettet man das Tote Meer?«
Vorstellung eines Dokumentarfilmprojekts und Vortrag im Rahmen der 17. Jüdischen Filmtage
Initiatoren: Florentinfilm, Herzliya / Israel
Das Tote Meer stirbt. Es verliert anderthalb Meter pro Jahr. Der Wasserspiegel sinkt, die Strände verschwinden, Erdfälle öffnen sich. Wenn das so weitergeht, ist es in 30 Jahren verschwunden.
Der in Entstehung befindliche Film will die Geschichte dieses Binnenmeeres aus der Perspektive von drei Personen erzählen: Mosche Bernstein, einem orthodoxen jungen Mann, der statt in der Jeschiwa zu lernen, mit seiner Kamera die Salzschichten, Rückzugslinien, sich ändernden Farben, dokumentiert; Oded Rahav, Umweltaktivist , Extremsportler und Gründer der Initiative Dead Sea Guardians; Jackie ben Zaken, ehem. Marine-Soldat, der dort seine innere Ruhe wiederfand und nun Bewußtseins-Touren leitet, mit Blick auf die sich ändernden Landschaften und seltene geologische Phänomene, die das zurückweichende Wasser freigibt.
Präsentation des Film-Teasers zur in Vorbereitung befindlichen Film-Dokumentation mit den Filmemachern Harel Yana und Mordechai Malka
»Last chance to save the Dead Sea«
Vortrag des Umweltaktivisten Oded Rahav
in engl. Sprache mit Powerpoint-Präsentation
Moderation: Emanuel Rotstein
Eintritt frei.
Anmeldung erbeten unter karten@ikg-m.de oder (089) 202 400 4i91
Veranstalter: Kulturzentrum der IKG München & Oberbayern mit freundlicher Unterstützung von florentinfilm
Veranstaltungsort: Jüdisches Gemeindezentrum, St.-Jakobs-Platz 18
Di. 10.03.2026 | 21. Adar 5786
Kultur
„Lieber Gott als nochmals Jesus“ – eine humoristische Beichte mit Ilja Richter
Beginn 19:00Buchpräsentation
Dienstag, 10. März 2026, 19 Uhr
Teil der Woche der Brüderlichkeit
Ilja Richter nimmt seine Zuhörerschaft mit auf (s)eine Suche nach religiöser Heimat und Zugehörigkeit. Dabei umkreist er das Thema Judentum / Christentum in bitter-komischen Geschichten, pointierten Glossen, mit Fakten und Zitaten – und Musik. Damit eröffnet er seinen ganz eigenen, ungewöhnlichen Blick in die Welt des Glaubens.
Ilja Richter, 1952 in Ost-Berlin geboren, ist das Kind einer jüdischen Mutter und eines nichtjüdischen Vaters, der als Kommunist 9 ½ Jahre in Zuchthaus und KZ verbrachte. Er gehört zu den vielseitigsten Künstlern in jeder nur denkbaren Sparte: als Schauspieler, Synchron- und Hörfunksprecher, Sänger, Autor, Theater- und Musical-Regisseur und -Darsteller. Frühe Berühmtheit erlangte er als jüngster TV-Moderator mit der Sendung »Disco« im ZDF. Weiterlesen »
Do. 12.03.2026 | 23. Adar 5786
Kultur
Ephraim Kishon. Ein Leben für den Humor
Beginn 19:00Ein Abend mit der Biographin Silja Behre
Donnerstag, 12. März 2026, 19 Uhr
Teil der Woche der Brüderlichkeit
Seit den 1960er-Jahren führten Ephraim Kishons Bücher immer wieder die Bestseller-Listen an, wurden teilweise auch verfilm, inklusive zwei Oscar-Nominierungen. Wie kam es dazu, dass der aus Budapest stammende Israeli Ephraim Kishon (1924-2005) mit seinen Humoresken gerade beim deutschen Publikum seinen größten Erfolg hatte? Ausgehend von Kishons eigenen Aufzeichnungen, Erinnerungen von Zeitzeugen und Weggefährten sowie Presseberichten und Archivmaterial beschreibt die Biographin Silja Behre seine Erfolgsgeschichte im Spannungsfeld von Literatur, Humor und Politik. Weiterlesen »
Israelitische Kultusgemeinde
München und Oberbayern K.d.ö.R.
St.-Jakobs-Platz 18
80331 München
Tel: +49 (0)89 20 24 00 -100
Fax: +49 (0)89 20 24 00 -170
E-Mail: empfang@ikg-m.de
