Anschläge in Paris | Knobloch: „Terror in einer neuen Dimension“
Samstag, den 14. November 2015München, 14.11.2015. Mit Fassungslosigkeit und Entsetzen hat Dr. h.c. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, auf die gestrigen Anschläge in Paris reagiert: „Alle Anzeichen weisen auf eine neue Dimension des islamistischen Terrors in Europa hin. Mitten in unserer aufgeklärten Gesellschaften formieren und radikalisieren sich extremistische, barbarische Kräfte, die unsere Lebensweise verachten und unsere Freiheit zerstören wollen. Dieser ungeheuerliche Hass ist die größte Bedrohung für die freie Welt.“ Weiterlesen »
Charlotte Knobloch zum Tode von Altbundeskanzler Helmut Schmidt: „Großer Staatsmann mit großem Herz“
Dienstag, den 10. November 2015München, 10.11.2015. Mit tiefer Trauer hat Dr. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, auf die Nachricht vom Tode Helmut Schmidts reagiert. Charlotte Knobloch: „Mit Helmut Schmidt verliert die Bundesrepublik eine ihrer größten Politiker-Persönlichkeiten. Geprägt von den eigenen Kriegserlebnissen, verband Helmut Schmidt herausragende historische Bildung und Geschichtsbewusstsein mit dem Verantwortungsbewusstsein des Staatsmanns.“ Weiterlesen »
Volkstrauertag 2015 – Kranzniederlegung mit militärischem Zeremoniell
Dienstag, den 10. November 2015am 15. November 2015 um 13 Uhr
auf dem Neuen Israelitischen Friedhof an der Garchinger Straße
München, 10.11.2015. Die Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern gedenkt auch in diesem Jahr der im Ersten Weltkrieg gefallenen jüdischen Soldaten aus München und Umgebung. Die Kranzniederlegung mit militärischem Zeremoniell findet am 15. November 2015 um 13 Uhr auf dem Neuen Israelitischen Friedhof an der Garchinger Str. 37 statt. Weiterlesen »
Gedenken an den 9. November 1938 im Alten Rathaus
Montag, den 9. November 2015München, 9.11.2015. München gedachte auch an diesem 9. November der Münchnerinnen und Münchner, die in der „Reichskristallnacht“ 1938 und in den darauf folgenden Jahren entrechtet, deportiert und ermordet wurden.
Am Abend hat im Saal des Alten Rathauses – an jenem historischen Ort, von dem aus vor 77 Jahren mit der Hetz-Rede von Joseph Goebbels die „Reichskristallnacht initiiert wurde – die zentrale Gedenkfeier zum 9. November 1938 stattgefunden. In den Reden von Oberbürgermeister Dieter Reiter (PDF-Download) und Dr. h.c. Charlotte Knobloch (PDF-Download), Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, spiegelt sich die aktuelle politische und gesellschaftliche Situation wider – insbesondere das Erstarken der rechtsradikalen Kräfte in Deutschland, der Zulauf bei rechtspopulistischen Demonstrationen wie von Pegida und Co. Weiterlesen »
Schändung des Denkmals für die ermordeten Sinti und Roma in Berlin | Knobloch: „Weiteres Zeichen der Zeit“ – „politische Kultur unter Beschuss von radikalen Scharfmachern“
Donnerstag, den 29. Oktober 2015München/Berlin, 29.10.2015. In Berlin wurde das Denkmal für die ermordeten Sinti und Roma Europas mit einem Hakenkreuz geschändet. In den Eingangsbereich sprayten die Täter den Schriftzug „Vergasen“. Dazu Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern: Weiterlesen »
Gewalt in Israel: Appell an Gesellschaft und Politik. Knobloch fordert mehr Solidarität und Empathie für die Menschen in Israel
Montag, den 26. Oktober 2015München, 26.10.2015. Vor ihrer Abreise zum Governing Board des World Jewish Congress (WJC), bei dem in Rom Spitzenvertreter von jüdischen Gemeinden aus der ganzen Welt zusammen kommen, um über aktuelle Herausforderungen zu diskutieren – etwa auch die jüngste Eskalation des Konflikts zwischen Israel und den Palästinensern –, appellierte Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern auch an Politik und Gesellschaft in Deutschland, wieder entschlossener und solidarischer an der Seite der einzigen Demokratie im Nahen Osten zu stehen: Weiterlesen »
Pegida – das Gegenteil von „Wehret den Anfängen!“ | Knobloch: „Die Neonazis sind eine Schande für unser Land – sie nicht zu stoppen, auch!“
Dienstag, den 20. Oktober 2015München, 20.10.2015. „Die Maske ist längst gefallen. Pegida ist eine offen rassistische, fremdenfeindliche und antisemitische Bewegung, die gestoppt werden muss, wenn Politik und Justiz die Formeln ‚Nie wieder!‘ und ‚Wehret den Anfängen!‘ nicht endgültig als hohle Phrasen beerdigen wollen“, kommentiert Dr. h.c. Charlotte Knobloch das einjährige Pegida-Bestehen vor dem Hintergrund der gestrigen Kranzniederlegung von Pegida-Teilnehmern am Platz der Opfer des Nationalsozialismus in München. Sie fordert das Verbot der Aufmärsche, das die Verwaltungsbehörden wenn nötig bis vor das Bundeverfassungs-gericht vorbringen müssten. Weiterlesen »
Antisemitische Hetze bei palästinensischer Protestkundgebung in Berlin – Knobloch: „Ein Schlag ins Gesicht der jüdischen Gemeinschaft und eine Schande für unsere Demokratie“
Freitag, den 16. Oktober 2015München,16.10.2015. Dr. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, verurteilt die antisemitische Hetze bei der heutigen Protestkundgebung, die vor dem Kanzleramt in Berlin unter dem Motto „Stoppt den israelischen Staatsterror“ stattfindet. „Die Veranstalter beschwören die ‚Intifada bis zum Ziel‘. Hinzu kommt, dass wie schon im letzten Jahr die Situation in Israel missbraucht wird, um auch antijüdische Hetze zu verbreiten,“ so die ehemalige Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland.
Mitzvah Day in der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern: Vorstand beschließt Besuch in Flüchtlingseinrichtung und Fest zu Chanukka
Dienstag, den 13. Oktober 2015München,13.10.2015. Vertreter des Vorstands der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern wollen am 15. November – dem sogenannten Mitzvah Day* – eine Flüchtlingseinrichtung besuchen. Des Weiteren veranstaltet die Gemeinde zu Chanukka einen „Bunten Abend“ für Polizeibeamte und -beamtinnen und freiwillige Flüchtlingshelfer, darunter auch Mitglieder der jüdischen Gemeinde. Das beschloss der Vorstand der Israelitischen Kultusgemeinde bei seiner Sitzung am Montagabend. Weiterlesen »
9. November 2015: Öffentliche Namenslesung (15 bis 18 Uhr) und Gedenkveranstaltung (19 Uhr) erinnern an die „Reichskristallnacht“ 1938
Dienstag, den 13. Oktober 2015PRESSE-EINLADUNG UND TERMINHINWEIS: Gedenken an den 9. November 1938 – Jeder Mensch hat einen Namen – München, 13.10.2014.
Am Montag, 9. November 2015, gedenkt München auch in diesem Jahr der jüdischen Münchnerinnen und Münchner, die in der „Reichskristallnacht“ 1938 und den darauf folgenden Jahren entrechtet, deportiert und ermordet wurden. Weiterlesen »
VeranstaltungenÜberblick »
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Aktuelle Veranstaltungen
So. 06.09.2026 | 24. Elul 5786
Kultur
»Nicht«. Ein Abend mit Dror Mishani
Beginn 17:00 Uhr:Buchpräsentation und Gespräch zum Europäischen Tag der jüdischen Kultur
Moderation: Richard C. Schneider (Journalist und Sachbuchautor)
Lesung: Robert Dölle (Residenztheater)
Sprachen: Englisch & Deutsch (mit einer Lesekostprobe auf Hebräisch)
Ursprünglich erwartete das IKG-Kulturzentrum den Schriftsteller Dror Mishani bereits im Juni 2025 zur Vorstellung von »Fenster ohne Aussicht. Tagebuch aus Tel Aviv«, entstanden nach dem 7. Oktober 2023. Der am 13. Juni 2025 ausgebrochene israelisch-iranische Zwölftagekrieg machte diese Einladung zunichte.
Inzwischen hat Dror Mishani einen neuen Roman vollendet mit dem Titel »Nicht«. Es geht darin um Liebe: die zwischen Mann und Frau, Lebende und Erinnerte, Künstlerin und Musik, Mensch und Tier. Kann eine Lüge eine Liebe retten? Oder gewinnt das Zerstörerische darin die Oberhand? Dror Mishani ist ein Meister der Charakterstudie und weit mehr als ein Krimiautor. Er sagt: »Ich habe angefangen, Kriminalromane zu schreiben, um die Wahrheit menschlicher Gewalt zu dokumentieren und den Versuch zu unternehmen, sie zu verstehen«.
So. 06.09.2026 | 24. Elul 5786
Kultur
Einladung zum Europäischen Tag der jüdischen Kultur 2026 unter dem Motto »Liebe«
Beginn 10:00 Uhr:»An der frischen Luft«
10:00 Uhr
Rundgang am Alten Israelitischen Friedhof
an der Thalkirchner Straße mit Ellen Presser
bereits ausgebucht
Voranmeldung für weitere Führung am
So, 25. Oktober (mit Rückbestätigung) per
E-Mail unter karten@ikg-m.de (Stichwort: Ende Sommerzeit)
»Auf jüdischen Spuren durch die Münchner Altstadt«
mit Chaim Frank
11:00 Uhr
Begrenzte Teilnehmerzahl. Beitrag 10 Euro.
Voranmeldung unter karten@ikg-m.de (Stichwort: Stadtführung)
4.09. – Treffpunkt wird mit Rückbestätigung mitgeteilt.
»Die Synagoge Ohel Jakob« (Zelt Jakobs)
von vielen Seiten«
Referentin: Dinah Zenker
Vortrag mit Besichtigung, Einlass am Synagogenportal,
ohne Voranmeldung
13:00 Uhr (Einlass ab 12:30 Uhr)
15:00 Uhr (Einlass ab 14:30 Uhr)
Beitrag 5 Euro.
Bücher- und CD-Flohmarkt
12:00 – 17:00 Uhr
»Liebe geht auch durch den Magen«
Jüdische koschere Spezialitäten
im Restaurant Einstein
12:00 – 21:00 Uhr
Tischreservierung unter www.einstein-restaurant.de
Informationen unter (089) 202 400 491
www.ikg-m.de/kulturzentrum/aktuell/
Organisation: Kulturzentrum der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern
Veranstaltungsort: Jüdisches Gemeindezentrum, St.-Jakobs-Platz 18, 80331 München
Mi. 23.09.2026 | 12. Tischri 5787
Kultur
»Briefe an meinen Vater«. Von und mit Konrad Bernheimer
Beginn 19:00 Uhr:Moderation: Ellen Presser
Konrad Bernheimer stellt das Schicksal seines Vaters Kurt sehr persönlich in den historischen Kontext dessen Lebenszeit: als Sohn des renommierten Kunsthändlers und Antiquitätensammlers Otto Bernheimer, als Bruder, Student der Kunstgeschichte, Emigranten in den venezolanischen Anden und Familienvater. 1954 kommt Konrad mit Mutter und zwei Schwestern zum Großvater nach München – ohne den Vater. Erst viel später erfährt Konrad Bernheimer, inzwischen selbst ein international erfolgreicher Kunsthändler, was mit seinem Vater einst geschah. Aus überlieferten Dokumenten und Familienerinnerungen entwickelt Bernheimer jr. eine Zwiesprache mit dem abwesenden Vater über Scham und Schuld, Liebe und Prägungen und die Last, die einem die Geschichte auferlegt, denn »Erinnerung bedeutet, dass etwas bleibt – auch wenn so vieles verschwunden ist«.
Israelitische Kultusgemeinde
München und Oberbayern K.d.ö.R.
St.-Jakobs-Platz 18
80331 München
Tel: +49 (0)89 20 24 00 -100
Fax: +49 (0)89 20 24 00 -170
E-Mail: empfang@ikg-m.de
