Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern

Alle Beiträge der Kategorie Nachrichten

Religion  |  Kultur  |  Jugend

« Zurück

Informationen der Gemeinde zu Veranstaltungen und Angeboten

Mittwoch, den 18. März 2020

Infolge der Corona-Krise sowie der staatlichen Notverordnungen gelten in der Gemeinde aktuell folgende Änderungen:

Kultus
Alle Synagogen der Gemeinde sind bis auf Weiteres geschlossen. Die täglichen Gebete entfallen ersatzlos.

Verwaltung
Zum Schutz der Mitarbeiter der Gemeinde wird der Parteienverkehr im Jüdischen Gemeindezentrum eingestellt. Die Verwaltung ist weiterhin telefonisch unter (089) 202400127 oder per Mail an mitgliederverwaltung@ikg-m.de für Sie da.

Veranstaltungen
Sämtliche Veranstaltungen, Kurse und Versammlungen im Gemeindezentrum der IKG sind abgesagt. Die Jüdische Volkshochschule und die Bibliothek im Jüdischen Gemeindezentrum sowie das Jugend- und Kulturzentrum bleiben bis auf Weiteres geschlossen.

Erziehungswesen
Die Krippe und die Kitas im Jüdischen Gemeindezentrum und in der Möhlstraße sowie die Sinai-Grundschule und das Jüdische Gymnasium München bleiben bis zu den Ferien geschlossen.

Sozialabteilung
Alle Veranstaltungen der Sozialabteilung entfallen. Die Beratung findet ausschließlich telefonisch unter (089) 202400275 statt.

Saul-Eisenberg-Seniorenheim
Zum Schutz der Bewohnerinnen und Bewohner des Seniorenheims sind Angehörige und Freunde aufgerufen, bis auf Weiteres von Besuchen im Seniorenheim abzusehen und diese auf absolute Ausnahmefälle zu beschränken.

Besuche sind vorab mit Herrn Kristian Greite (Leitung der Einrichtung) und Frau Dinah Zenker (Pfegedienstleitung) unter (089) 381730 bzw. eisenberg-seniorenheim@awo-muenchen.de abzustimmen. Alle Veranstaltungen im Seniorenheim entfallen.

Restaurant „Einstein“
Der öffentliche Restaurantbetrieb ist eingestellt. Gemeindemitglieder können bis zum 31. März 2020 Speisen bestellen (Telefon (089) 202400332 oder (089) 202400333) und im Restaurant abholen. Die Bestellung ist von Sonntag bis Freitag jeweils zwischen 10 und 16 Uhr, die Abholung von Sonntag bis Donnerstag jeweils zwischen 11:30 und 18 Uhr sowie am Freitag von 11:30 bis 16 Uhr möglich. Weitere Informationen zu Pessach sind der allgemeinen Menükarte sowie der Auswahl an Seder-Menüs zu entnehmen.

Neuer Israelitischer Friedhof
Der Friedhof ist für den Publikumsverkehr bis auf Weiteres geschlossen. Hiervon ausgenommen ist lediglich die Bestattung von Gemeindemitgliedern. Besuche sind ausschließlich für Gemeindemitglieder und deren Angehörige nach vorheriger Anmeldung bei der Friedhofsverwaltung möglich.

 

Charlotte Knobloch zu Absage von „PEGIDA“-Demonstration und Gegenkundgebung: „Feinden der Demokratie die Grenzen aufzeigen“

Donnerstag, den 12. März 2020

München, 12.3.2020.  Um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, hat die Landeshauptstadt München die für Sonntag geplante Demonstration der rechtsextremen Gruppe „PEGIDA“ sowie die Gegendemonstration von „München ist bunt“ abgesagt. Die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Dr. h.c. Charlotte Knobloch, erklärt hierzu: „Ich bin froh und erleichtert, dass die rechtsextreme ‚PEGIDA‘ am Wahlsonntag nicht in Sichtweite der Synagoge gegen einen Grundpfeiler der jüdischen Religion demonstrieren kann.“ Weiterlesen »

Charlotte Knobloch zur Beobachtung des „Flügels“ durch den Verfassungsschutz: „Dringend nötig, um Schaden von der Demokratie abzuwenden“

Donnerstag, den 12. März 2020

München, 12.3.2020. Das Bundesamt für Verfassungsschutz hat den AfD-internen „Flügel“ offiziell unter Beobachtung gestellt. Die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Dr. h.c. Charlotte Knobloch, erklärt hierzu: „Die Beobachtung des ‚Flügels‘ durch den Verfassungsschutz ist der einzig richtige Schritt. Für eine offensichtlich rechtsextremistische Gruppierung ist eine Beobachtung dringend geboten, um weiteren Schaden von unserem demokratischen Gemeinwesen abzuwenden. Gleichzeitig müssen die staatlichen Stellen genau prüfen, wie groß der Einfluss der Gruppe innerhalb der AfD ist. Am Ende muss meiner Meinung nach eine Beobachtung der gesamten Partei stehen, die auch als Ganzes bei Wahlen antritt und in toto eine Gefahr für die freiheitliche Demokratie darstellt.“ Weiterlesen »

»Das gibt es nur in Israel: Ein ganz normales Land. Aber nur fast«

Freitag, den 21. Februar 2020

Buchpräsentation und Vortrag mit Ben Segenreich im Rahmen der Woche der Brüderlichkeit

Donnerstag, 12. März 2020, 19 Uhr Weiterlesen »

„Jüdisches Leben in Ost und West nach 1945“

Donnerstag, den 6. Februar 2020

Sonntag, 16. Februar, 17 Uhr

Die DDR, der selbsternannte „antifaschistische deutsche Staat“, wollte nach außen als der bessere deutsche Staat gelten, war jedoch wie der gesamte Ostblock antijüdisch. Die sozialistische Variante des Antisemitismus war der Antizionismus. Es gab so gut wie kein sichtbares jüdisches Leben in der DDR, die wenigen kleinen Gemeinden führten ein Schattendasein, eine Verantwortung für die NS-Zeit wurde abgelehnt. In der Bundesrepublik verlief der Wiederaufbau jüdischer Gemeinden langsam, doch stetig. Erst Ende der 1970er Jahre begann mit der Ausstrahlung der gleichnamigen Fernsehserie eine breite Auseinandersetzung mit dem Holocaust. Nach dem Ende des Kalten Krieges floh eine große Zahl von Juden vor dem Antisemitismus in der ehemaligen UdSSR und vergrößerte die jüdische Gemeinschaft im wiedervereinigten Deutschland. Weiterlesen »

Jüdische Filmtage: »Crescendo« #makemusicnotwar

Mittwoch, den 5. Februar 2020

Film und Gespräch

Drama, Spielfilm
Deutschland, 102 Min., Originalsprache: Deutsch (Dialoge in Englisch, Hebräisch, Arabisch mit dt. UT)

Link zum Trailer

Samstag, 15. Februar, 19:30 Uhr Weiterlesen »

Jüdische Filmtage: »Flimmerkammer #6 – Jüdisches Kinovarieté«

Mittwoch, den 5. Februar 2020

Wochenschau
Neukomposition: Josef Piras

Max Davidson Comedy: Call of the Cuckoo (USA, 1927)
Regie: Clyde Bruckmann
Neukomposition: Dominik Giesriegl

Die Puppe (DE, 1919)
Regie: Ernst Lubitsch
Musik: Martin Smolka (2010)

Varieté-Nummern zwischen den Filmen

Jewish Chamber Orchestra Munich
Dirigent
: Daniel Grossmann
Durch den Abend führt Zeynep Bozbay.

Dienstag, 11. Februar, 20:30 Uhr Weiterlesen »

Matinée zur Wahl mit OB-Kandidaten

Freitag, den 31. Januar 2020

Am 15. März finden in Bayern die Kommunalwahlen statt; in München wird neben dem Stadtrat auch ein neuer Oberbürgermeister bzw. eine neue Oberbürgermeisterin gewählt. Aus diesem Grund haben wir die Kandidatinnen und Kandidaten für dieses Amt aus den Reihen der demokratischen Parteien gebeten, in unserer Gemeinde ihre Ideen für unsere Stadt und speziell für das jüdische Leben in München vorzustellen.

Die Matinée wird am Sonntag, den 9. Februar 2020, um 11 Uhr im Hubert-Burda-Saal des Gemeindezentrums stattfinden.

Wir begrüßen:

  • Kristina Frank, OB-Kandidatin der CSU
  • Katrin Habenschaden, OB-Kandidatin von Bündnis 90/Die Grünen
  • Prof. Dr. Jörg Hoffmann, OB-Kandidat der FDP
  • Hans-Peter Mehling, OB-Kandidat der Freien Wähler sowie
  • Christian Vorländer, Stv. Vorsitzender der SPD-Fraktion im Münchner Stadtrat in Vertretung für Oberbürgermeister Dieter Reiter

Im Anschluss an die Veranstaltung sind Sie herzlich zu einem Stehempfang eingeladen.

Wir bitten um Anmeldung an anmeldung@ikg-m.de.

Jüdische Filmtage: »Die vorletzte Freiheit – Landschaften des Otto Dov Kulka«

Mittwoch, den 29. Januar 2020

Film und Gespräch

Dokumentarfilm

Deutschland, Tschechien 2018, 65 Min. dt. / hebr. / tschech. OF mit dt. Untertiteln
Link zum Trailer

Donnerstag, 6. Februar, 19 Uhr Weiterlesen »

Jüdische Filmtage »Wie ich lernte, bei mir selbst Kind zu sein«

Dienstag, den 28. Januar 2020

Spielfilm

Österreich 2019, 134 Min.
Link zum Trailer

Sonntag, 2. Februar, 17 Uhr Weiterlesen »

« Vorherige Einträge Nächste Einträge »

VeranstaltungenÜberblick »

Aktuelle Veranstaltungen


Sa. 17.10.2026 | 6. Cheschwan 5787

Kultur

Zum 27. Mal: »Die lange Nacht der Münchner Museen

Beginn 20:30 Uhr:

Beitrag der IKG München und Oberbayern

Auf einen Blick:

Vorträge (je 30 Min.)
20:30 Uhr Dinah Zenker
22:00 Uhr Ellen Presser

Konzerte des Synagogenchors »Schma Kaulenu«
unter Leitung von David Rees
21:15 Uhr und 22:30 Uhr (ca. 30 Min.)

Eine Synagoge, wörtlich Ort der Zusammenkunft (zum Gebet), ist von zentraler Bedeutung für jüdisches Leben. Der Vortrag erläutert, woher der Name »Ohel Jakob kommt, ferner architektonische Besonderheiten und die Rolle der Musik.

Musikalische Begleitung: Luisa Pertsovska

Veranstaltungsort: Synagoge »Ohel Jakob«, St.-Jakobs-Platz 18, 80331 München

Das Restaurant Einstein im Jüdischen Gemeindezentrum bietet koschere Köstlichkeiten.

Das Ticket kostet 20 Euro und berechtigt zum Eintritt in über 100 beteiligte Häuser.

Weitere Informationen unter www.muenchner.de und www.ikg-m.de

So. 18.10.2026 | 7. Cheschwan 5787

Kultur

»Shvayg Mayn Harts«. Jiddische Lieder aus der goldenen Ära des New Yorker Yiddish Theatre

Beginn 17:00 Uhr:

Sasha Lurje & Roman Grinberg – Gesang
Shvayg Mayn Harts Orchestra
Dirigent: Michael Alexander Willens

Mit „Shvayg Mayn Harts“ erfüllt sich Michael Alexander Willens einen lang gehegten persönlichen Traum: die Musik seiner beiden Großväter Alexander Olshanetsky und
Herman Yablokoff wieder auf die Bühne zu bringen. Beide gehörten zu den prägenden Persönlichkeiten des jiddischen Theaters in New York.
Als Komponisten, Sänger und Bühnenstars schufen sie Lieder, die weit über die jüdische Gemeinschaft hinaus bekannt wurden und bis heute zum Schatz des jiddischen Musiktheaters zählen. Werke wie „Papirosn“, „Mayn Shtetele Belz“, „Hopkele“ oder „Ikh hob dikh tsufil lib“ erzählen von Liebe und Sehnsucht, von Heimweh und Hoffnung, von den Erinnerungen an die alte Heimat und vom Traum eines neuen Lebens in Amerika.
Gemeinsam mit dem eigens gegründeten „Shvayg Mayn Harts Orchestra“ lässt Michael Alexander Willens diese musikalische Welt neu aufleben. Mit Sasha Lurje und Roman Grinberg, der auch für die Orchesterarrangements verantwortlich zeichnet, stehen zwei der führenden Stimmen der internationalen jiddischen Musikszene auf der Bühne. Sie führen durch ein Programm voller Emotionen, Humor und Lebensfreude und schlagen eine Brücke von den Anfängen des jiddischen Theaters in Osteuropa bis zu seiner Blütezeit in New York.

Voranmeldung erforderlich möglichst bis 7. Oktober unter: festkonzert@ikg-m.de

Weiterlesen »

Mi. 21.10.2026 | 10. Cheschwan 5787

Kultur

Filmvorführung „Noga“

Beginn 19:00

Filmvorführung
Mittwoch, 21. Oktober 2026, 19 Uhr

Ein Film von Jono & Benji Bergmann mit Noga Erez und Ori Rousso
Produktion: Babka Film in Koproduktion u.a. mit Sperl Film + Fernsehproduktion
Österreich/ Deutschland/ Israel 2026, 96 Min.
Originalsprache: Hebräisch, Englisch, mit deutschen Untertiteln

Die israelische Musikerin Noga Erez ist mit ihrem kreativen Partner und Lebensgefährten Ori Rousso auf dem Weg zum internationalen Durchbruch. Zwischen ausverkauften Konzertsälen mit provokanten Hits wie »End of the Road«, politischer Zuspitzung und persönlichen Spannungen, kämpft sie darum, weiterhin gehört, vor allem aber verstanden zu werden – in einer Welt, die zunehmend aus den Fugen gerät. Weiterlesen »

Alle Veranstaltungen »

Israelitische Kultusgemeinde
Kontakt
Israelitische Kultusgemeinde
München und Oberbayern K.d.ö.R.
St.-Jakobs-Platz 18
80331 München
Tel: +49 (0)89 20 24 00 -100
Fax: +49 (0)89 20 24 00 -170
E-Mail: empfang@ikg-m.de