Kultur

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2. Dezember 2019

„Jüdisches Leben in Ost und West nach 1945“

Moderation: Ellen Presser

Sonntag, 16. Februar, 17 Uhr

Die DDR, der selbsternannte „antifaschistische deutsche Staat“, wollte nach außen als der bessere deutsche Staat gelten, war jedoch wie der gesamte Ostblock antijüdisch. Die sozialistische Variante des Antisemitismus war der Antizionismus. Es gab so gut wie kein sichtbares jüdisches Leben in der DDR, die wenigen kleinen Gemeinden führten ein Schattendasein, eine Verantwortung für die NS-Zeit wurde abgelehnt. In der Bundesrepublik verlief der Wiederaufbau jüdischer Gemeinden langsam, doch stetig. Erst Ende der 1970er Jahre begann mit der Ausstrahlung der gleichnamigen Fernsehserie eine breite Auseinandersetzung mit dem Holocaust. Nach dem Ende des Kalten Krieges floh eine große Zahl von Juden vor dem Antisemitismus in der ehemaligen UdSSR und vergrößerte die jüdische Gemeinschaft im wiedervereinigten Deutschland.

Auf dem Podium wird über die Entwicklung jüdischen Lebens in den beiden deutschen Staaten und die Chancen und Folgen der Wiedervereinigung diskutiert.

Wiederaufbau der Neuen Synagoge an der Oranienburgerstraße in Berlin, um 1988 © Landesarchiv Berlin

Wiederaufbau der Neuen Synagoge an der Oranienburger Straße in Berlin, um 1988 © Landesarchiv Berlin

Der Eintritt ist frei.

Anmeldung ist erbeten unter (089) 202400-491 oder per Email an karten@ikg-m.de.

Gefördert von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Veranstalter: Münchner Volkshochschule und Kulturzentrum der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern

Veranstaltungsort: Jüdisches Gemeindezentrum, St.-Jakobs-Platz 18, 80331 München

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