27. Januar 2017 | Knobloch: „Braune Renaissance ist das Gegenteil von ’nie wieder!'“
Freitag, den 27. Januar 2017München, 27. Januar 2017. In Bayern gab es im Jahr 2016 einen Anstieg um 33 Prozent bei den antisemitischen Straftaten. Neben Volksverhetzung verzeichnet die erschreckende Polizeistatistik, die das Innenministerium auf eine Anfrage der SPD-Landtagsfraktion veröffentlichte, auch schwere Gewaltdelikte wie Bedrohung, Sachbeschädigung, Totschlag und sogar Mord. „Ausgerechnet am Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust sind diese Zahlen ein Schlag ins Gesicht nicht nur der jüdischen Gemeinschaft, sondern der gesamten Gesellschaft“, so Dr. h.c. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern. Weiterlesen »
NPD-Verbotsverfahren | Knobloch bedauert Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts
Dienstag, den 17. Januar 2017München, 17.01.2017. Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe hat heute den Antrag auf das Verbot der NPD abgelehnt. Dazu Dr. h.c. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern: „Ich respektiere die Entscheidung selbstverständlich, aber ich bedauere sie sehr. Einerseits kann ich die juristische Argumentation, es liege keine konkrete Bedrohung der freiheitlich-demokratischen Grundordnung vor, nachvollziehen. Dessen ungeachtet bleibe ich dabei, dass das Verbot einer offensichtlich rechtsextremen Partei wichtig für die politische Hygiene in unserem Land gewesen wäre – vor allem aufgrund der spezifischen deutschen Geschichte, nicht zuletzt aber auch vor dem Hintergrund des erstarkenden Rechtspopulismus und -extremismus in der Gegenwart.“ Weiterlesen »
Zum Tod von Roman Herzog | Knobloch: „Großer Verlust für die Bundesrepublik – zeitlebens leidenschaftlicher Einsatz für Demokratie und Rechtsstaatlichkeit“
Dienstag, den 10. Januar 2017München, 10.1.2017. Mit großer Trauer hat Dr. Charlotte Knobloch, die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, die Nachricht vom Tod des ehemaligen Bundespräsidenten Roman Herzog aufgenommen. Charlotte Knobloch: „Wir verlieren einen herausragenden Repräsentanten unseres Landes. Roman Herzog verkörperte als Verfassungsrechtler und als Mensch ein außergewöhnlich kraftvolles und mitreißendes Verständnis von Rechtsstaat, der zivilgesellschaftlichen Verantwortung des Einzelnen und wehrhafter Demokratie.“ Weiterlesen »
Mutmaßliche Terrortat auf Weihnachtsmarkt in Berlin – Knobloch: „Menschenverachtender Anschlag auf unsere Lebensweise und unsere Kultur“
Dienstag, den 20. Dezember 2016München, 20.12.2016. Die Polizei geht davon aus, dass es sich bei dem gestrigen Vorfall auf dem Weihnachtsmarkt am Berliner Breitscheidplatz um einen Anschlag handelt. Dazu Dr. h.c. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern: „Dieser feige Mord erfüllt uns mit Entsetzen und Trauer. Unsere Gedanken sind bei den Todesopfern, ihren Hinterbliebenen und den vielen Verletzten und ihren Familien. Wenn sich der Verdacht auf einen Terroranschlag inmitten der deutschen Hauptstadt erhärtet, wurden unsere schlimmsten Befürchtungen Realität. Seit Monaten rufen islamistische Hassprediger zu Anschlägen in Europa auf, mobilisieren Terroristen und hetzen gegen unsere Vorstellung von einem Leben in Freiheit und Vielfalt. Sie appellieren an Fanatiker, sich gezielt Mittel und Ziele zu suchen, die Symbolkraft und Wirkungsmacht entfachen, um unsere Gesellschaften im Mark zu treffen.“ Weiterlesen »
Charlotte Knobloch zum Tod von Hildegard Hamm-Brücher: „Die große Liberale hinterlässt für uns alle einen wichtigen Auftrag – gerade in dieser Zeit!“
Freitag, den 9. Dezember 2016München, 09.12.2016. Mit großer Trauer hat Dr. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, auf den Tod von Dr. Hildegard Hamm-Brücher reagiert: „Wir verlieren die Grand Dame der Bundesrepublik Deutschland, eine couragierte Demokratin par excellence – eine der größten Persönlichkeiten, die wir politisch wie menschlich hatten. Mit ihrem Lebensweg und ihrer politischen Laufbahn vom Münchner Stadtrat bis zur Staatsministerin im Auswärtigen Amt, mit ihrer unbestechlichen Haltung und Integrität bleibt Hildegard Hamm-Brücher ein Vorbild für gelebtes Geschichts- und Verantwortungsbewusstsein. Vor dem Hintergrund ihrer eigenen bitteren Erfahrung im NS-Regime hat sie sich ein Leben lang für eine freiheitliche und gerechte Gesellschaft eingesetzt. Mutig hat sie ihre Position, auch gegen den Mainstream in der eigenen Partei, aufrechterhalten.“ Weiterlesen »
Verleihung der Ohel-Jakob-Medaille in Gold an die Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland Dr. Angela Merkel am zehntem Jahrestag der Einweihung der neuen Münchner Hauptsynagoge Ohel Jakob
Freitag, den 11. November 2016München, 9. November 2016. Die Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern hat die Ohel-Jakob-Medaille in Gold an die Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland Dr. Angela Merkel verliehen. Am zehnten Jahrestag der Einweihung der neuen Münchner Hauptsynagoge Ohel Jakob würdigte die Kultusgemeinde mit ihrer höchsten Auszeichnung Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkels herausragende Verdienste um das Judentum in Deutschland, ihren entschlossenen Einsatz gegen jede Form von Antisemitismus und ihr entschiedenes Bekenntnis zum jüdischen Staat Israel. Weiterlesen »
Volkstrauertag 2016 Kranzniederlegung mit militärischem Zeremoniell auf dem Neuen Israelitischen Friedhof an der Garchinger Straße
Freitag, den 11. November 2016München, den 10.11.2016. Gemeinsam mit der Bundeswehr gedenkt die Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern am Volkstrauertag der im Ersten Weltkrieg gefallenen jüdischen Soldaten. Die Kranzniederlegung mit militärischem Zeremoniell findet am kommenden Sonntag, dem 13. November 2016, um 13 Uhr auf dem Neuen Israelitischen Friedhof an der Garchinger Straße statt. Weiterlesen »
NPD scheitert in Straßburg: Knobloch: „Verfassungsfeinde können keine Verfassungstreue einklagen!“
Donnerstag, den 27. Oktober 2016München, 27.10.2016 Die rechtsextreme NPD ist vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg mit ihrer Beschwerde gescheitert, in Deutschland als verfassungswidrig stigmatisiert zu werden. Die Richter wiesen dies als offensichtlich unbegründet ab. Dazu Dr. h.c. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern:
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Presse-Einladung zum Festakt in der Synagoge Ohel Jakob am 9. November 2016
Freitag, den 21. Oktober 2016Festakt anlässlich des 10. Jahrestages
der Einweihung der neuen Münchner
Hauptsynagoge Ohel Jakob
und
Verleihung der Ohel-Jakob Medaille in Gold an
Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel
am Mittwoch, 9. November 2016, um 19 Uhr
in der Synagoge Ohel Jakob
München, 25. Oktober 2016. Die Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern K.d.ö.R. (IKG) verleiht die Ohel-Jakob-Medaille in Gold an die Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland Dr. Angela Merkel. Die IKG verleiht ihre höchste Auszeichnung in Dankbarkeit für Bundeskanzlerin Angela Merkels herausragende Verdienste um das Judentum in Deutschland, ihren entschlossenen Einsatz gegen jede Form von Antisemitismus und ihr entschiedenes Bekenntnis zum jüdischen Staat Israel. Die Preisverleihung findet im Rahmen der feierlichen Jubiläumsveranstaltung anlässlich des zehnten Jahrestages der Eröffnung der neuen Münchner Hauptsynagoge Ohel Jakob am 9. November 2016 um 19 Uhr in der Synagoge Ohel Jakob statt. Weiterlesen »
Die Hohen Jüdischen Feiertage 2016: „Shana tova!“ – Ein gutes neues Jahr 5777!
Freitag, den 30. September 2016Jüdische Gemeinschaft begeht Neujahr und Jom Kippur, den Tag der Versöhnung. München, 29.9.2016. „Shana tova u‘metuka!“ („Ein gutes und süßes Jahr!“) – das wünscht man sich in diesen Tagen in der jüdischen Gemeinschaft. Denn am 2. Oktober beginnt in diesem Jahr mit dem Sonnenuntergang das jüdische Neujahrsfest Rosch Haschana und damit nach dem jüdischen Kalender das Jahr 5777. Als Zeichen für den Wunsch nach einem guten und süßen neuen Jahr ist es Brauch, in Honig getauchte Apfelstücke, Honigkuchen und Zimmes (gegarte und süß-pikant gewürzte Karotten) zu essen. Das zweitägige Neujahrsfest eröffnet zugleich die Reihe der höchsten jüdischen Feiertage. Weiterlesen »
VeranstaltungenÜberblick »
Oktober 2026 | Tischri-Cheschwan
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Aktuelle Veranstaltungen
Sa. 17.10.2026 | 6. Cheschwan 5787
Kultur
Zum 27. Mal: »Die lange Nacht der Münchner Museen
Beginn 20:30 Uhr:Beitrag der IKG München und Oberbayern
Auf einen Blick:
Vorträge (je 30 Min.)
20:30 Uhr Dinah Zenker
22:00 Uhr Ellen Presser
Konzerte des Synagogenchors »Schma Kaulenu«
unter Leitung von David Rees
21:15 Uhr und 22:30 Uhr (ca. 30 Min.)
Eine Synagoge, wörtlich Ort der Zusammenkunft (zum Gebet), ist von zentraler Bedeutung für jüdisches Leben. Der Vortrag erläutert, woher der Name »Ohel Jakob kommt, ferner architektonische Besonderheiten und die Rolle der Musik.
Musikalische Begleitung: Luisa Pertsovska
Veranstaltungsort: Synagoge »Ohel Jakob«, St.-Jakobs-Platz 18, 80331 München
Das Restaurant Einstein im Jüdischen Gemeindezentrum bietet koschere Köstlichkeiten.
Das Ticket kostet 20 Euro und berechtigt zum Eintritt in über 100 beteiligte Häuser.
Weitere Informationen unter www.muenchner.de und www.ikg-m.de
So. 18.10.2026 | 7. Cheschwan 5787
Kultur
»Shvayg Mayn Harts«. Jiddische Lieder aus der goldenen Ära des New Yorker Yiddish Theatre
Beginn 17:00 Uhr:
Sasha Lurje & Roman Grinberg – Gesang
Shvayg Mayn Harts Orchestra
Dirigent: Michael Alexander Willens
Mit „Shvayg Mayn Harts“ erfüllt sich Michael Alexander Willens einen lang gehegten persönlichen Traum: die Musik seiner beiden Großväter Alexander Olshanetsky und
Herman Yablokoff wieder auf die Bühne zu bringen. Beide gehörten zu den prägenden Persönlichkeiten des jiddischen Theaters in New York.
Als Komponisten, Sänger und Bühnenstars schufen sie Lieder, die weit über die jüdische Gemeinschaft hinaus bekannt wurden und bis heute zum Schatz des jiddischen Musiktheaters zählen. Werke wie „Papirosn“, „Mayn Shtetele Belz“, „Hopkele“ oder „Ikh hob dikh tsufil lib“ erzählen von Liebe und Sehnsucht, von Heimweh und Hoffnung, von den Erinnerungen an die alte Heimat und vom Traum eines neuen Lebens in Amerika.
Gemeinsam mit dem eigens gegründeten „Shvayg Mayn Harts Orchestra“ lässt Michael Alexander Willens diese musikalische Welt neu aufleben. Mit Sasha Lurje und Roman Grinberg, der auch für die Orchesterarrangements verantwortlich zeichnet, stehen zwei der führenden Stimmen der internationalen jiddischen Musikszene auf der Bühne. Sie führen durch ein Programm voller Emotionen, Humor und Lebensfreude und schlagen eine Brücke von den Anfängen des jiddischen Theaters in Osteuropa bis zu seiner Blütezeit in New York.
Voranmeldung erforderlich möglichst bis 7. Oktober unter: festkonzert@ikg-m.de
Mi. 21.10.2026 | 10. Cheschwan 5787
Kultur
Filmvorführung „Noga“
Beginn 19:00Filmvorführung
Mittwoch, 21. Oktober 2026, 19 Uhr
Ein Film von Jono & Benji Bergmann mit Noga Erez und Ori Rousso
Produktion: Babka Film in Koproduktion u.a. mit Sperl Film + Fernsehproduktion
Österreich/ Deutschland/ Israel 2026, 96 Min.
Originalsprache: Hebräisch, Englisch, mit deutschen Untertiteln
Die israelische Musikerin Noga Erez ist mit ihrem kreativen Partner und Lebensgefährten Ori Rousso auf dem Weg zum internationalen Durchbruch. Zwischen ausverkauften Konzertsälen mit provokanten Hits wie »End of the Road«, politischer Zuspitzung und persönlichen Spannungen, kämpft sie darum, weiterhin gehört, vor allem aber verstanden zu werden – in einer Welt, die zunehmend aus den Fugen gerät. Weiterlesen »
Israelitische Kultusgemeinde
München und Oberbayern K.d.ö.R.
St.-Jakobs-Platz 18
80331 München
Tel: +49 (0)89 20 24 00 -100
Fax: +49 (0)89 20 24 00 -170
E-Mail: empfang@ikg-m.de
