NPD-Verbotsverfahren | Knobloch bedauert Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts
Dienstag, den 17. Januar 2017München, 17.01.2017. Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe hat heute den Antrag auf das Verbot der NPD abgelehnt. Dazu Dr. h.c. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern: „Ich respektiere die Entscheidung selbstverständlich, aber ich bedauere sie sehr. Einerseits kann ich die juristische Argumentation, es liege keine konkrete Bedrohung der freiheitlich-demokratischen Grundordnung vor, nachvollziehen. Dessen ungeachtet bleibe ich dabei, dass das Verbot einer offensichtlich rechtsextremen Partei wichtig für die politische Hygiene in unserem Land gewesen wäre – vor allem aufgrund der spezifischen deutschen Geschichte, nicht zuletzt aber auch vor dem Hintergrund des erstarkenden Rechtspopulismus und -extremismus in der Gegenwart.“ Weiterlesen »
Zum Tod von Roman Herzog | Knobloch: „Großer Verlust für die Bundesrepublik – zeitlebens leidenschaftlicher Einsatz für Demokratie und Rechtsstaatlichkeit“
Dienstag, den 10. Januar 2017München, 10.1.2017. Mit großer Trauer hat Dr. Charlotte Knobloch, die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, die Nachricht vom Tod des ehemaligen Bundespräsidenten Roman Herzog aufgenommen. Charlotte Knobloch: „Wir verlieren einen herausragenden Repräsentanten unseres Landes. Roman Herzog verkörperte als Verfassungsrechtler und als Mensch ein außergewöhnlich kraftvolles und mitreißendes Verständnis von Rechtsstaat, der zivilgesellschaftlichen Verantwortung des Einzelnen und wehrhafter Demokratie.“ Weiterlesen »
Mutmaßliche Terrortat auf Weihnachtsmarkt in Berlin – Knobloch: „Menschenverachtender Anschlag auf unsere Lebensweise und unsere Kultur“
Dienstag, den 20. Dezember 2016München, 20.12.2016. Die Polizei geht davon aus, dass es sich bei dem gestrigen Vorfall auf dem Weihnachtsmarkt am Berliner Breitscheidplatz um einen Anschlag handelt. Dazu Dr. h.c. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern: „Dieser feige Mord erfüllt uns mit Entsetzen und Trauer. Unsere Gedanken sind bei den Todesopfern, ihren Hinterbliebenen und den vielen Verletzten und ihren Familien. Wenn sich der Verdacht auf einen Terroranschlag inmitten der deutschen Hauptstadt erhärtet, wurden unsere schlimmsten Befürchtungen Realität. Seit Monaten rufen islamistische Hassprediger zu Anschlägen in Europa auf, mobilisieren Terroristen und hetzen gegen unsere Vorstellung von einem Leben in Freiheit und Vielfalt. Sie appellieren an Fanatiker, sich gezielt Mittel und Ziele zu suchen, die Symbolkraft und Wirkungsmacht entfachen, um unsere Gesellschaften im Mark zu treffen.“ Weiterlesen »
Charlotte Knobloch zum Tod von Hildegard Hamm-Brücher: „Die große Liberale hinterlässt für uns alle einen wichtigen Auftrag – gerade in dieser Zeit!“
Freitag, den 9. Dezember 2016München, 09.12.2016. Mit großer Trauer hat Dr. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, auf den Tod von Dr. Hildegard Hamm-Brücher reagiert: „Wir verlieren die Grand Dame der Bundesrepublik Deutschland, eine couragierte Demokratin par excellence – eine der größten Persönlichkeiten, die wir politisch wie menschlich hatten. Mit ihrem Lebensweg und ihrer politischen Laufbahn vom Münchner Stadtrat bis zur Staatsministerin im Auswärtigen Amt, mit ihrer unbestechlichen Haltung und Integrität bleibt Hildegard Hamm-Brücher ein Vorbild für gelebtes Geschichts- und Verantwortungsbewusstsein. Vor dem Hintergrund ihrer eigenen bitteren Erfahrung im NS-Regime hat sie sich ein Leben lang für eine freiheitliche und gerechte Gesellschaft eingesetzt. Mutig hat sie ihre Position, auch gegen den Mainstream in der eigenen Partei, aufrechterhalten.“ Weiterlesen »
Verleihung der Ohel-Jakob-Medaille in Gold an die Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland Dr. Angela Merkel am zehntem Jahrestag der Einweihung der neuen Münchner Hauptsynagoge Ohel Jakob
Freitag, den 11. November 2016München, 9. November 2016. Die Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern hat die Ohel-Jakob-Medaille in Gold an die Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland Dr. Angela Merkel verliehen. Am zehnten Jahrestag der Einweihung der neuen Münchner Hauptsynagoge Ohel Jakob würdigte die Kultusgemeinde mit ihrer höchsten Auszeichnung Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkels herausragende Verdienste um das Judentum in Deutschland, ihren entschlossenen Einsatz gegen jede Form von Antisemitismus und ihr entschiedenes Bekenntnis zum jüdischen Staat Israel. Weiterlesen »
Volkstrauertag 2016 Kranzniederlegung mit militärischem Zeremoniell auf dem Neuen Israelitischen Friedhof an der Garchinger Straße
Freitag, den 11. November 2016München, den 10.11.2016. Gemeinsam mit der Bundeswehr gedenkt die Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern am Volkstrauertag der im Ersten Weltkrieg gefallenen jüdischen Soldaten. Die Kranzniederlegung mit militärischem Zeremoniell findet am kommenden Sonntag, dem 13. November 2016, um 13 Uhr auf dem Neuen Israelitischen Friedhof an der Garchinger Straße statt. Weiterlesen »
NPD scheitert in Straßburg: Knobloch: „Verfassungsfeinde können keine Verfassungstreue einklagen!“
Donnerstag, den 27. Oktober 2016München, 27.10.2016 Die rechtsextreme NPD ist vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg mit ihrer Beschwerde gescheitert, in Deutschland als verfassungswidrig stigmatisiert zu werden. Die Richter wiesen dies als offensichtlich unbegründet ab. Dazu Dr. h.c. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern:
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Presse-Einladung zum Festakt in der Synagoge Ohel Jakob am 9. November 2016
Freitag, den 21. Oktober 2016Festakt anlässlich des 10. Jahrestages
der Einweihung der neuen Münchner
Hauptsynagoge Ohel Jakob
und
Verleihung der Ohel-Jakob Medaille in Gold an
Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel
am Mittwoch, 9. November 2016, um 19 Uhr
in der Synagoge Ohel Jakob
München, 25. Oktober 2016. Die Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern K.d.ö.R. (IKG) verleiht die Ohel-Jakob-Medaille in Gold an die Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland Dr. Angela Merkel. Die IKG verleiht ihre höchste Auszeichnung in Dankbarkeit für Bundeskanzlerin Angela Merkels herausragende Verdienste um das Judentum in Deutschland, ihren entschlossenen Einsatz gegen jede Form von Antisemitismus und ihr entschiedenes Bekenntnis zum jüdischen Staat Israel. Die Preisverleihung findet im Rahmen der feierlichen Jubiläumsveranstaltung anlässlich des zehnten Jahrestages der Eröffnung der neuen Münchner Hauptsynagoge Ohel Jakob am 9. November 2016 um 19 Uhr in der Synagoge Ohel Jakob statt. Weiterlesen »
Die Hohen Jüdischen Feiertage 2016: „Shana tova!“ – Ein gutes neues Jahr 5777!
Freitag, den 30. September 2016Jüdische Gemeinschaft begeht Neujahr und Jom Kippur, den Tag der Versöhnung. München, 29.9.2016. „Shana tova u‘metuka!“ („Ein gutes und süßes Jahr!“) – das wünscht man sich in diesen Tagen in der jüdischen Gemeinschaft. Denn am 2. Oktober beginnt in diesem Jahr mit dem Sonnenuntergang das jüdische Neujahrsfest Rosch Haschana und damit nach dem jüdischen Kalender das Jahr 5777. Als Zeichen für den Wunsch nach einem guten und süßen neuen Jahr ist es Brauch, in Honig getauchte Apfelstücke, Honigkuchen und Zimmes (gegarte und süß-pikant gewürzte Karotten) zu essen. Das zweitägige Neujahrsfest eröffnet zugleich die Reihe der höchsten jüdischen Feiertage. Weiterlesen »
75. Jahrestag des Massakers von Babi Jar – Knobloch: „Inbegriff des Schreckens“
Donnerstag, den 29. September 2016Kiew/München, 29.9.2016. IKG-Präsidentin Charlotte Knobloch mahnt beim Gedenken zu mehr Mitgefühl mit den Opfern. Von Helmut Reister, erschienen in der Jüdischen Allgemeinen vom 13.10.2016. Ein kleiner Tagesausflug ist eine Fahrt mit dem Auto von München nach Kiew, der Hauptstadt der Ukraine, nicht gerade. Rund 1800 Kilometer liegen zwischen den beiden Städten. Und doch gibt es Verbindungen, die emotional nicht enger beieinander liegen könnten. Weiterlesen »
VeranstaltungenÜberblick »
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Aktuelle Veranstaltungen
So. 06.09.2026 | 24. Elul 5786
Kultur
»Nicht«. Ein Abend mit Dror Mishani
Beginn 17:00 Uhr:Buchpräsentation und Gespräch zum Europäischen Tag der jüdischen Kultur
Moderation: Richard C. Schneider (Journalist und Sachbuchautor)
Lesung: Robert Dölle (Residenztheater)
Sprachen: Englisch & Deutsch (mit einer Lesekostprobe auf Hebräisch)
Ursprünglich erwartete das IKG-Kulturzentrum den Schriftsteller Dror Mishani bereits im Juni 2025 zur Vorstellung von »Fenster ohne Aussicht. Tagebuch aus Tel Aviv«, entstanden nach dem 7. Oktober 2023. Der am 13. Juni 2025 ausgebrochene israelisch-iranische Zwölftagekrieg machte diese Einladung zunichte.
Inzwischen hat Dror Mishani einen neuen Roman vollendet mit dem Titel »Nicht«. Es geht darin um Liebe: die zwischen Mann und Frau, Lebende und Erinnerte, Künstlerin und Musik, Mensch und Tier. Kann eine Lüge eine Liebe retten? Oder gewinnt das Zerstörerische darin die Oberhand? Dror Mishani ist ein Meister der Charakterstudie und weit mehr als ein Krimiautor. Er sagt: »Ich habe angefangen, Kriminalromane zu schreiben, um die Wahrheit menschlicher Gewalt zu dokumentieren und den Versuch zu unternehmen, sie zu verstehen«.
So. 06.09.2026 | 24. Elul 5786
Kultur
Einladung zum Europäischen Tag der jüdischen Kultur 2026 unter dem Motto »Liebe«
Beginn 10:00 Uhr:»An der frischen Luft«
10:00 Uhr
Rundgang am Alten Israelitischen Friedhof
an der Thalkirchner Straße mit Ellen Presser
bereits ausgebucht
Voranmeldung für weitere Führung am
So, 25. Oktober (mit Rückbestätigung) per
E-Mail unter karten@ikg-m.de (Stichwort: Ende Sommerzeit)
»Auf jüdischen Spuren durch die Münchner Altstadt«
mit Chaim Frank
11:00 Uhr
Begrenzte Teilnehmerzahl. Beitrag 10 Euro.
Voranmeldung unter karten@ikg-m.de (Stichwort: Stadtführung)
4.09. – Treffpunkt wird mit Rückbestätigung mitgeteilt.
»Die Synagoge Ohel Jakob« (Zelt Jakobs)
von vielen Seiten«
Referentin: Dinah Zenker
Vortrag mit Besichtigung, Einlass am Synagogenportal,
ohne Voranmeldung
13:00 Uhr (Einlass ab 12:30 Uhr)
15:00 Uhr (Einlass ab 14:30 Uhr)
Beitrag 5 Euro.
Bücher- und CD-Flohmarkt
12:00 – 17:00 Uhr
»Liebe geht auch durch den Magen«
Jüdische koschere Spezialitäten
im Restaurant Einstein
12:00 – 21:00 Uhr
Tischreservierung unter www.einstein-restaurant.de
Informationen unter (089) 202 400 491
www.ikg-m.de/kulturzentrum/aktuell/
Organisation: Kulturzentrum der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern
Veranstaltungsort: Jüdisches Gemeindezentrum, St.-Jakobs-Platz 18, 80331 München
Mi. 23.09.2026 | 12. Tischri 5787
Kultur
»Briefe an meinen Vater«. Von und mit Konrad Bernheimer
Beginn 19:00 Uhr:Moderation: Ellen Presser
Konrad Bernheimer stellt das Schicksal seines Vaters Kurt sehr persönlich in den historischen Kontext dessen Lebenszeit: als Sohn des renommierten Kunsthändlers und Antiquitätensammlers Otto Bernheimer, als Bruder, Student der Kunstgeschichte, Emigranten in den venezolanischen Anden und Familienvater. 1954 kommt Konrad mit Mutter und zwei Schwestern zum Großvater nach München – ohne den Vater. Erst viel später erfährt Konrad Bernheimer, inzwischen selbst ein international erfolgreicher Kunsthändler, was mit seinem Vater einst geschah. Aus überlieferten Dokumenten und Familienerinnerungen entwickelt Bernheimer jr. eine Zwiesprache mit dem abwesenden Vater über Scham und Schuld, Liebe und Prägungen und die Last, die einem die Geschichte auferlegt, denn »Erinnerung bedeutet, dass etwas bleibt – auch wenn so vieles verschwunden ist«.
Israelitische Kultusgemeinde
München und Oberbayern K.d.ö.R.
St.-Jakobs-Platz 18
80331 München
Tel: +49 (0)89 20 24 00 -100
Fax: +49 (0)89 20 24 00 -170
E-Mail: empfang@ikg-m.de
