Gedenkstunde zum Jom HaSchoah
Dienstag, den 12. April 2022Mittwoch, 27. April 2021, 18:30 Uhr
Alljährlich zum Jom HaSchoah würdigt die Israelitische Kultusgemeinde den Jahrestag der Befreiung der Konzentrationslager. Heuer findet die Veranstaltung erstmals seit 2019 wieder in Präsenz statt. Weiterlesen »
Charlotte Knobloch zum Tode von Michael Degen sel. A.: „Eine Stimme der Erinnerung, eine Institution auf Bühnen und Fernsehschirmen“
Dienstag, den 12. April 2022München, 12.4.2022. Der Schauspieler und Holocaust-Überlebende Michael Degen ist nach Angaben des Rowohlt-Verlages am vergangenen Samstag im Alter von 90 Jahren verstorben. Die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Dr. h.c. Charlotte Knobloch, erklärte hierzu: „Mit großer Trauer habe ich vom Tode von Michael Degen erfahren. Mit ihm verlieren wir einen großartigen Schauspieler, einen feinen Menschen und schließlich auch einen weiteren wichtigen Zeitzeugen der NS-Zeit.“ Weiterlesen »
Gesprächskonzert „Mein frecher Cousin Heinrich Heine“ – Wolf Biermann in Zwiesprache mit Heinrich Heine
Mittwoch, den 30. März 2022Bitte beachten Sie: Die Veranstaltung ist vollständig ausverkauft.
Donnerstag, 15. September 2022, 19 Uhr
Grußwort: Anton Biebl, Kulturreferent der Landeshauptstadt München
In der Reihe „Zwiesprachen zwischen gestern und heute“
Der Dichter und Liedermacher Wolf Biermann hat in seinem Werk immer wieder auf Heinrich Heine Bezug genommen. Am deutlichsten in „Deutschland. Ein Wintermärchen“ (1972), seinem Poem, dem er nicht nur den gleichen Titel gab. Auch Biermann setzte sich darin kritisch mit seinem schwierigen Vaterland auseinander. Und nach seiner Ausbürgerung 1976 traf er natürlich Heinrich Heine auf dem Friedhof am Pariser Montmartre. An diesem Abend wird Wolf Biermann eine literarische und musikalische Zwiesprache mit seinem verehrten „Cousin“ Heine führen. Weiterlesen »
Charlotte Knobloch zum Tode von Inge Deutschkron sel. A.: „Was sie weitergegeben hat, müssen in Zukunft andere weitertragen“
Mittwoch, den 9. März 2022München, 9.3.2022. Die Holocaust-Überlebende Inge Deutschkron ist im Alter von 99 Jahren gestorben. Die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Dr. h.c. Charlotte Knobloch, erklärte hierzu: „Mit großer Trauer habe ich heute vom Tode von Inge Deutschkron sel. A. erfahren. Eine Persönlichkeit des 20. Jahrhunderts, eine verbindende Figur zwischen Deutschland und Israel und eine der bedeutendsten Zeitzeuginnen ist heute von uns gegangen. Wir werden ihr ein ehrendes Andenken bewahren.“ Weiterlesen »
»Rafi, Judenbub. Die Rückkehr der Seligmanns nach Deutschland«
Mittwoch, den 9. März 2022Buchpräsentation und Gespräch mit Rafael Seligmann und Christian Ude
Dienstag, 22. März 2022, 19 Uhr
im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus Weiterlesen »
Charlotte Knobloch zu AfD-Urteil des Kölner Verwaltungsgerichts: „Sieg für den wehrhaften Rechtsstaat“
Dienstag, den 8. März 2022München, 8.3.2022. Das Bundesamt für Verfassungsschutz darf die AfD auf Bundesebene als rechtsextremen Verdachtsfall einstufen. Das hat das Verwaltungsgericht in Köln am Dienstag entschieden. Die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Dr. h.c. Charlotte Knobloch, begrüßte die Entscheidung: „Das Urteil ist eine sehr gute Nachricht für die politische Kultur in unserem Land. Es ist ein Sieg für den wehrhaften Rechtsstaat und ein klares Zeichen, dass die Demokratie den Umtrieben ihrer Gegner nicht tatenlos zusehen muss. Weiterlesen »
»Bob Dylan: Forever Young« – eine literarisch-musikalische Hommage
Samstag, den 26. Februar 2022Donnerstag, 10. März 2022, 19 Uhr
im Rahmen der Woche der Brüderlichkeit
mit Laura Wachter (Gesang), Steven Lichtenwimmer (Gitarre) und Thomas Kraft (Texte) Weiterlesen »
»Wie hättet ihr uns denn gerne?« Ein Briefwechsel zur deutschen Realität
Samstag, den 12. Februar 2022Online-Buchpräsentation und moderiertes Gespräch
Im Rahmen der Woche der Brüderlichkeit
Montag, 7. März 2022, 19 Uhr
Die Journalistin Özlem Topçu und ihr Kollege Richard C. Schneider sind neben vielem anderen auch zwei Deutsche – das ist für viele immer noch nicht selbstverständlich. Ein Jahr lang blickten sie auf Deutschland und seine Debatten. Aus ihrem Briefwechsel ist ein spannendes Buch entstanden, ein Diskurs über Mehrheitsgesellschaft und Minderheiten, in der man dazugehört und gleichzeitig doch in anderen unterschiedlichen Kulturen beheimatet sein kann. Weiterlesen »
Charlotte Knobloch zum Tode von Rabbiner Henry Brandt
Dienstag, den 8. Februar 2022München, 8.2.2022. Der Rabbiner und Zeitzeuge Henry Brandt ist am gestrigen Montag im Alter von 94 Jahren verstorben. Die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Dr. h.c. Charlotte Knobloch, erklärte hierzu: Wir trauern um Rabbiner Henry Brandt sel. A., der am gestrigen Montag im Alter von 94 Jahren verstorben ist. Mit ihm verlieren Deutschland und die jüdisch-deutsche Gemeinschaft eines ihrer wichtigsten Gesichter und eine ihrer eindringlichsten Stimmen. Wie kaum ein Zweiter hat Rabbiner Brandt dazu beigetragen, nach der völligen Zerstörung das jüdische Leben in seinem Geburtsland Deutschland wieder aufzubauen. Wir alle werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren. Weiterlesen »
Ohne Angst verschieden sein können. Jüdisches Leben jenseits von Assimilation und »Leitkultur«
Montag, den 7. Februar 2022Podiumsgespräch
mit Dr. Max Czollek, Autor der Streitschriften »Desintegriert Euch!« und »Gegenwartsbewältigung« sowie Prof. Dr. em. Shulamit Volkov, Historikerin, Universität Tel Aviv
17. Februar 2022, 19 Uhr
Einstein 28 (Einsteinstraße 28, 81675 München) und online Weiterlesen »
VeranstaltungenÜberblick »
Januar 2026 | Tewet-Schwat
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Aktuelle Veranstaltungen
So. 18.01.2026 | 29. Tewet 5786
Kulturzentrum
„Balagan“ von und mit Mirna Funk
Beginn 17:00Buchpräsentation und Gespräch
Sonntag, 18. Januar 2026, 17 Uhr
Moderation: Ellen Presser
Mirna Funk, eine der mutigsten und unkonventionellsten jüdischen Stimmen Deutschlands erzählt von Recht und Unrecht in der Kunstwelt, von schwieriger Restitution und von der Suche einer jungen Frau nach einem Weg durch das Chaos (hebr. »Balagan«), das die deutsch-jüdische Geschichte im Allgemeinen und in ihrer Familie angerichtet hat.
Mirna Funk, 1981 in Ost-Berlin geboren, studierte Philosophie und arbeitet als Autorin sowie freie Journalistin u. a. für NZZ, DIE WELT und Die ZEIT. Für ihr Romandebüt »Winternähe« wurde sie mit dem Uwe-Johnson-Förderpreis ausgezeichnet. Mirna Funk lebt in Berlin und Tel Aviv.
Mi. 21.01.2026 | 3. Schwat 5786
Kultur
Dan Ariely x Guy Katz: About the Path to Hate
Beginn 19:00Gespräch in Englisch
Mittwoch, 21. Januar 2026, 19 Uhr
An Evening on the Psychology of Antisemitism
Antisemitism is growing, raising the painful question: why? Join world-renowned behavioral scientist Dan Ariely to explore the psychological mechanisms behind hatred and how we might break these destructive cycles. His work reveals predictable patterns in human behavior, even harmful. Weiterlesen »
Do. 29.01.2026 | 11. Schwat 5786
Kultur
Hommage: „Ein Abend für Gertrud Kolmar“
Beginn 19:00Donnerstag, 29. Januar 2026, 19 Uhr
Mit Friederike Heimann und Anette Daugardt (Rezitation)
Gertrud Kolmar – geboren 1894 in Berlin, 1943 in Auschwitz ermordet – verleiht in ihren dichten, manchmal archaischen und doch oft überraschend modernen Bildwelten immer wieder dem Fremden und Ungekannten, dem Stummen und Sprachlosen, eine Stimme. Dabei durchdringen sich das Weibliche und das Jüdische in ihrer Poetik auf vielfache Weise. Nun seh‘ ich mich seltsam und kann mich nicht kennen / Da ich vor Rom, vor Karthago schon war, heißt es in „Die Jüdin“, die eine Forscherreise rüsten möchte in ihr eigenes uraltes Land.
Durch die Gedichtlesung führt Friederike Heimann, Literaturwissenschaftlerin und Autorin einer Biographie über Gertrud Kolmar» In der Feuerkette der Epoche« (Suhrkamp 2023).. Die Gedichte werden von der Berliner Schauspielerin Anette Daugardt vorgetragen. Weiterlesen »
Israelitische Kultusgemeinde
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