Charlotte Knobloch zu Maßnahmenpaket der Bundesregierung gegen Rechtsextremismus: „Wichtiger Schritt im Kampf um gesellschaftlichen Zusammenhalt“
Mittwoch, den 25. November 2020München, 25.11.2020. Zum heute vorgestellten Maßnahmenkatalog des Kabinettsausschusses der Bundesregierung zur Bekämpfung von Rechtsextremismus und Rassismus erklärt die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Dr. h.c. Charlotte Knobloch: „Mit dem umfangreichen Maßnahmenpaket, das der Kabinettsausschuss zur Bekämpfung von Rechtsextremismus und Rassismus heute auf den Weg gebracht hat, lässt die Bundesregierung ihren Ankündigungen zur Bekämpfung des Antisemitismus die nötigen Taten folgen. Weiterlesen »
Nach BDS-Urteil des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs – Knobloch: „Symbolkraft des Münchner Beschlusses bleibt“
Donnerstag, den 19. November 2020München, 19.11.2020. Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof hat mit Urteil vom 17. November entschieden, dass die Landeshauptstadt München entgegen einem Stadtratsbeschluss vom Dezember 2017 ihre Räumlichkeiten auch für Veranstaltungen mit BDS-Bezug zur Verfügung stellen muss. Die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Dr. h.c. Charlotte Knobloch, erklärte hierzu: „Das heute bekannt gewordene Urteil des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofes zur Abhaltung von Veranstaltungen mit BDS-Bezug in städtischen Münchner Räumlichkeiten hat mich sehr enttäuscht. Der Landeshauptstadt München danke ich nichtsdestotrotz für ihren wichtigen und richtungweisenden Beschluss aus dem Jahr 2017, dessen Symbolkraft ungebrochen bleibt.“ Weiterlesen »
Charlotte Knobloch zum Anschlag in Wien: „Unvorstellbare Verachtung für menschliches Leben“
Dienstag, den 3. November 2020München, 3.11.2020. Mit Entsetzen hat die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Dr. h.c. Charlotte Knobloch, auf den Anschlag in Wien mit meshreren Toten reagiert: „Ich bin erschüttert über dieses furchtbare Attentat. Die Bilder, die uns aus Wien erreicht haben, zeigen eine Rohheit und eine Verachtung für menschliches Leben, die man sich kaum vorstellen kann. Unser aller Gedanken sind in diesem Moment bei den Opfern und ihren Angehörigen, unser Dank gilt den Einsatzkräften, die Schlimmeres verhindert haben.“ Weiterlesen »
Digitaler Gedenkakt zum Jahrestag des 9. November 1938
Montag, den 2. November 2020Auch in diesem Jahr hat die Arbeitsgruppe „Gedenken an den 9. November 1938“ wieder mehrere Veranstaltungen zum Gedenken an die Pogromnacht vom 9. November 1938 geplant. Leider haben die aktuellen Einschränkungen infolge der stark gestiegenen Coronavirus-Infektionszahlen eine Durchführung an den gewohnten Orten unmöglich gemacht. Die einzelnen Veranstaltungen weichen in diesem Jahr vollständig in den digitalen Raum aus.
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Charlotte Knobloch zum Tode von Thomas Oppermann
Montag, den 26. Oktober 2020München, 26.10.2020. Am gestrigen Sonntag ist der Vizepräsident des Deutschen Bundestages, Thomas Oppermann, im Alter von 66 Jahren gestorben. Die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Dr. h.c. Charlotte Knobloch, erklärte hierzu: „Ich bin bestürzt über den plötzlichen Tod von Thomas Oppermann. Ich habe ihn selbst viele Male getroffen und stets als zupackenden Politiker, vor allem aber als ehrlichen und aufrichtigen Menschen erlebt. Über viele Jahre in der Politik hat Thomas Oppermann sich um unser Land verdient gemacht; auch das Amt des Vizepräsidenten des Bundestages füllte er zuletzt würdevoll, souverän und fair aus. Weiterlesen »
Neuerliche Versteigerung von NS-Devotionalien bei „Hermann Historica“ – Knobloch: „Erschüttert über so viel Verantwortungslosigkeit“
Donnerstag, den 22. Oktober 2020München, 22.10.2020. Das Münchner Auktionshaus „Hermann Historica“ hat knapp ein Jahr nach der heftig kritisierten Auktion von persönlichen Gegenständen verschiedener Nazigrößen für den morgigen Freitag (23.10.) eine ähnliche Versteigerung angekündigt. Die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Dr. h.c. Charlotte Knobloch, erklärte hierzu: „Als ich von der Auktion erfahren habe, wollte ich zuerst meinen Augen nicht trauen. Es ist unglaublich, dass Hermann Historica noch immer nichts aus den Vorfällen – und der Kritik – der vergangenen Jahre gelernt hat und weiterhin persönliche Gegenstände führender Nationalsozialisten versteigert. Ich bin erschüttert über so viel Verantwortungslosigkeit. Die Versteigerung sollte in dieser Form auf keinen Fall stattfinden.“ Weiterlesen »
Charlotte Knobloch zum Tode von Ruth Klüger: „Mit unglaublicher Wortgewalt gegen das Vergessen“
Mittwoch, den 7. Oktober 2020München, 7.10.2020. Die Literaturwissenschaftlerin, Schriftstellerin und Holocaustüberlebende Ruth Klüger ist im Alter von 88 Jahren gestorben. Die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Dr. h.c. Charlotte Knobloch, erklärte hierzu: „Die Nachricht vom Tode von Ruth Klüger hat mich tief erschüttert. Über Jahrzehnte zählte sie zu den bedeutendsten Stimmen der Überlebenden des Holocaust; mit ihrer außergewöhnlichen Lebensgeschichte hat sie Generationen von Menschen erreicht und beeindruckt.“ Weiterlesen »
Nach Attacke vor Synagoge in Hamburg – Knobloch: „Angriff weckt düsterste Erinnerungen“
Montag, den 5. Oktober 2020München, 5.10.2020. Ein jüdischer Student, der sich auf dem Weg zum Gebet in die Synagoge befand, ist am Sonntagabend in Hamburg mit einem Klappspaten angegriffen und dabei schwer verletzt worden. Die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Dr. h.c. Charlotte Knobloch, erklärte hierzu: „Dieser furchtbare Angriff fast auf den Tag genau ein Jahr nach dem Anschlag von Halle weckt die düstersten Erinnerungen in der jüdischen Gemeinschaft – weit über Hamburg hinaus. Mit der nun anstehenden juristischen Aufarbeitung und der Bestrafung des Täters muss endlich auch das judenfeindliche Grundrauschen angegangen werden, das erst zu dieser Tat geführt hat. Dem angegriffenen Studenten wünsche ich eine schnelle und vollständige Genesung.“ Weiterlesen »
Öffentliches Schofarblasen zu Rosch Haschana
Dienstag, den 15. September 2020Die Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern lädt für den kommenden Sonntag zum öffentlichen Blasen des Widderhorns (hebr. „Schofar“) anlässlich des Neujahrsfestes Rosch Haschana auf den St.-Jakobs-Platz ein. Aus Gründen des Infektionsschutzes wird dieser Teil des G’ttesdienstes ins Freie verlegt.
Mit Grußworten von Dr. h.c. Charlotte Knobloch und Rabbiner Shmuel Aharon Brodman
Für die Teilnahme an der Veranstaltung ist keine Anmeldung erforderlich.
21. Europäischer Tag der jüdischen Kultur
Mittwoch, den 2. September 2020»Jewish Journeys – Jüdische(s) Reisen« lautet das diesjährige Motto, das sich das Kulturzentrum der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern zu Herzen genommen hat. Kommen Sie mit auf Reise durch unser vielfältiges Programm!
Sonntag, 13. September 2020, ab 11 Uhr Weiterlesen »
VeranstaltungenÜberblick »
Oktober 2026 | Tischri-Cheschwan
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Aktuelle Veranstaltungen
Sa. 17.10.2026 | 6. Cheschwan 5787
Kultur
Zum 27. Mal: »Die lange Nacht der Münchner Museen
Beginn 20:30 Uhr:Beitrag der IKG München und Oberbayern
Auf einen Blick:
Vorträge (je 30 Min.)
20:30 Uhr Dinah Zenker
22:00 Uhr Ellen Presser
Konzerte des Synagogenchors »Schma Kaulenu«
unter Leitung von David Rees
21:15 Uhr und 22:30 Uhr (ca. 30 Min.)
Eine Synagoge, wörtlich Ort der Zusammenkunft (zum Gebet), ist von zentraler Bedeutung für jüdisches Leben. Der Vortrag erläutert, woher der Name »Ohel Jakob kommt, ferner architektonische Besonderheiten und die Rolle der Musik.
Musikalische Begleitung: Luisa Pertsovska
Veranstaltungsort: Synagoge »Ohel Jakob«, St.-Jakobs-Platz 18, 80331 München
Das Restaurant Einstein im Jüdischen Gemeindezentrum bietet koschere Köstlichkeiten.
Das Ticket kostet 20 Euro und berechtigt zum Eintritt in über 100 beteiligte Häuser.
Weitere Informationen unter www.muenchner.de und www.ikg-m.de
So. 18.10.2026 | 7. Cheschwan 5787
Kultur
»Shvayg Mayn Harts«. Jiddische Lieder aus der goldenen Ära des New Yorker Yiddish Theatre
Beginn 17:00 Uhr:
Sasha Lurje & Roman Grinberg – Gesang
Shvayg Mayn Harts Orchestra
Dirigent: Michael Alexander Willens
Mit „Shvayg Mayn Harts“ erfüllt sich Michael Alexander Willens einen lang gehegten persönlichen Traum: die Musik seiner beiden Großväter Alexander Olshanetsky und
Herman Yablokoff wieder auf die Bühne zu bringen. Beide gehörten zu den prägenden Persönlichkeiten des jiddischen Theaters in New York.
Als Komponisten, Sänger und Bühnenstars schufen sie Lieder, die weit über die jüdische Gemeinschaft hinaus bekannt wurden und bis heute zum Schatz des jiddischen Musiktheaters zählen. Werke wie „Papirosn“, „Mayn Shtetele Belz“, „Hopkele“ oder „Ikh hob dikh tsufil lib“ erzählen von Liebe und Sehnsucht, von Heimweh und Hoffnung, von den Erinnerungen an die alte Heimat und vom Traum eines neuen Lebens in Amerika.
Gemeinsam mit dem eigens gegründeten „Shvayg Mayn Harts Orchestra“ lässt Michael Alexander Willens diese musikalische Welt neu aufleben. Mit Sasha Lurje und Roman Grinberg, der auch für die Orchesterarrangements verantwortlich zeichnet, stehen zwei der führenden Stimmen der internationalen jiddischen Musikszene auf der Bühne. Sie führen durch ein Programm voller Emotionen, Humor und Lebensfreude und schlagen eine Brücke von den Anfängen des jiddischen Theaters in Osteuropa bis zu seiner Blütezeit in New York.
Voranmeldung erforderlich möglichst bis 7. Oktober unter: festkonzert@ikg-m.de
Mi. 21.10.2026 | 10. Cheschwan 5787
Kultur
Filmvorführung „Noga“
Beginn 19:00Filmvorführung
Mittwoch, 21. Oktober 2026, 19 Uhr
Ein Film von Jono & Benji Bergmann mit Noga Erez und Ori Rousso
Produktion: Babka Film in Koproduktion u.a. mit Sperl Film + Fernsehproduktion
Österreich/ Deutschland/ Israel 2026, 96 Min.
Originalsprache: Hebräisch, Englisch, mit deutschen Untertiteln
Die israelische Musikerin Noga Erez ist mit ihrem kreativen Partner und Lebensgefährten Ori Rousso auf dem Weg zum internationalen Durchbruch. Zwischen ausverkauften Konzertsälen mit provokanten Hits wie »End of the Road«, politischer Zuspitzung und persönlichen Spannungen, kämpft sie darum, weiterhin gehört, vor allem aber verstanden zu werden – in einer Welt, die zunehmend aus den Fugen gerät. Weiterlesen »
Israelitische Kultusgemeinde
München und Oberbayern K.d.ö.R.
St.-Jakobs-Platz 18
80331 München
Tel: +49 (0)89 20 24 00 -100
Fax: +49 (0)89 20 24 00 -170
E-Mail: empfang@ikg-m.de
