„Das Kalte Herz / Das Wirtshaus im Spessart“: Ein vergessenes Kapitel der Geschichte von Grünwald
Freitag, den 22. September 2023Freitag, 20., bis Dienstag, 24. Oktober 2023, täglich 15 bis 18 Uhr
Ausstellung
Grünwald ist und war einer der zentralen Orte für die europäische Kino-Geschichte. Wie in Hollywood, Paris, Moskau, Berlin und Wien standen auch in München und Grünwald am Anfang des neuen Mediums viele jüdische Filmpioniere wie beispielsweise Alfred Gugenheim, Gründer und Aufsichtsratsvorsitzender der Orbis-Film AG an der Spitze. Weiterlesen »
„Der jiddische Witz. Intimität der Menschlichkeit“
Freitag, den 22. September 2023Mittwoch, 11. Oktober 2023, 19 Uhr
Buchpräsentation von und mit Jakob Hessing
Witze und Anekdoten in jiddischer Sprache gewähren Einblick in die verschwundene Welt der Schetl, von der die großen Klassiker der jiddischen Literatur – Mendele Mojcher Sforim, Scholem Alejchem und Jizchok Leib Perez noch erzählten. Jakob Hessing zeigt, warum jiddische Witze ihre Hintergründigkeit verlieren, wenn man sie ins Deutsche übersetzt, und wie sie sich vom diffamierenden Judenwitz unterscheiden. Weiterlesen »
„Tango Shalom“
Freitag, den 22. September 2023Montag, 9. Oktober 2023, 20 Uhr
Spielfilm – München-Premiere
Regie: Gabriel Bologna. Drehbuch: Jos Laniado. Kamera: Massimo Zeri. Schnitt: Robert Meyer Burnett. Musik: Zizi Bologna
Darsteller: Jos Laniado, Karina Smirnoff, Renée Taylor, Lainie Kazan, Judi Beecher u. v. a.
Produktion: Convivencia Forever Films. US 2021, 115 Min.
Der chassidische Rabbiner Moshe Yehuda (Jos Landiado) sieht als letzten Ausweg aus seiner Finanzmisere, den von ihm betriebenen »Cheder« und das Familienauskommen durch seine Teilnahme an einem Tango-Wettbewerb zu retten. Sein großes Dilemma: wie soll er das mit dem Paartanz anstellen, da er doch seine Tanzpartnerin (Karina Smirnoff) nicht berühren darf. Der Versuch zu tanzen, ohne den Moralkodex des orthodoxen Judentums zu verletzen, führt zu einer rührenden Slapstick-Komödie. Weiterlesen »
24. Europäischer Tag der jüdischen Kultur
Montag, den 21. August 2023Der Europäische Tag der jüdischen Kultur wird seit 1999 an einem Sonntag Anfang September in rund 30 europäischen Ländern von jüdischen und nichtjüdischen Organisationen gemeinsam veranstaltet. Er dient dazu, das europäische Judentum, seine Geschichte, Traditionen und Bräuche in Vergangenheit und Gegenwart besser kennenzulernen.
In diesem Jahr steht er unter dem Motto »Erinnerung«. Weiterlesen »
Franz Rosenzweig in Tunis
Freitag, den 23. Juni 2023Vortrag
Dienstag, 18. Juli 2023, 19:15 Uhr
Mit Prof. Dr. Norbert Waszek (Université de Paris VIII) und
Dr. Julia Schneidawind (LMU)
Julia Schneidawind widmete sich in ihrer 2022 eingereichten Dissertation dem Schicksal und der Überlieferungsgeschichte von Privatbibliotheken deutsch-jüdischer Intellektueller des 20. Jahrhunderts. Dabei stieß sie auf das Schicksal der Sammlung Rosenzweig, die noch aus Deutschland herausgebracht werden konnte, jedoch nie in Palästina ankam. »Auf Abwegen. Franz Rosenzweigs Bibliothek« ist der Titel einer gemeinsamen Veröffentlichung mit Norbert Waszek im Magazin des Dubnow-Instituts (2021). Weiterlesen »
14. Jüdische Filmtage: „Schächten“
Freitag, den 23. Juni 2023Montag, 17. Juli 2023, 19 Uhr
Drama. Österreich 2022, 110 Min.
Regie/Drehbuch: Thomas Roth
Kamera: Clemens Majunke, Musik: Erik K. Skodvin
Darsteller: Jeff Wilbusch, Paulus Manker, Miriam Fussenegger, Julia Stemberger, Christian Berkel u.a.
München-Premiere Weiterlesen »
JewTalks mit Haya Molcho
Freitag, den 23. Juni 2023Zwiegespräch
Donnerstag, 20. Juli 2023, 19 Uhr
Das Gespräch ist die zweite Veranstaltung in der Reihe „JewTalks“.
Am Anfang gab es ein kleines Lokal am Wiener Naschmarkt. Moderne levantinische Küche, familiäre Atmosphäre: das NENI. Mittlerweile gibt es NENI in ganz Europa – von München bis Paris, von Berlin bis Amsterdam, von Wien bis Mallorca. Wie es zum Siegeszug des Konzepts NENI kam und wie die israelisch-orientalische Küche die deutschen Esstische eroberte, erzählt NENI-Gründerin Haya Molcho im Gespräch mit Jil Meiteles. Weiterlesen »
Podiumsgespräch „Sicher sind wir nicht geblieben. Jüdischsein in Deutschland“
Freitag, den 23. Juni 2023Podiumsgespräch
Montag, 3. Juli 2023, 19 Uhr
Teilnehmende:
- Laura Cazés (Herausgeberin des gleichnamigen Sammelbandes)
sowie die Beitragsautoren:
- Ruben Gerczikow
- Shahrzad Eden Osterer
- Erica Zingher
»Di alte muterschprach fun nayem sfinks«* – zur Vielfalt jiddischer Literatur und jiddistischer Forschung
Mittwoch, den 7. Juni 2023Ein Symposium zum Andenken an Evita Wiecki (1968-2022)
Mittwoch, 21. Juni 2023, 15 bis 20:30 Uhr
Das Symposium erinnert an die langjährige Jiddisch-Lektorin der LMU, Dr. Evita Wiecki sel. A., die zahlreiche Studierende in eine neue Welt einführte und mit ihrer Geschichte der Jiddisch-Lehrbücher in Polen einen wichtigen Beitrag zur Erforschung der jiddischen Sprache und Kultur leistete. Sie starb viel zu früh am 12. Juni 2022. Weiterlesen »
Konzert und Lesung zu Ehren des Kantors und Komponisten Emanuel Kirschner
Montag, den 5. Juni 2023Konzert zu Ehren von Emanuel Kirschner sowie zum Andenken an den 85. Jahrestag des Abriss der alten Münchner Hauptsynagoge
Montag, 12. Juni 2023, 19 Uhr
Emanuel Kirschner (1857-1938) war einer der bedeutendsten Kantoren und Schöpfer synagogaler Musik seiner Zeit. Ab 1881 prägte er mehr 40 Jahre das religiöse und kulturelle Leben der jüdischen Gemeinde Münchens. An der Akademie der Tonkunst lehrte er seit 1893 jüdische Musik und Sologesang. Als im Juni 1938 der Abriss der Hauptsynagoge angeordnet wurde, begleitete der inzwischen 81-jährige während des letzten Gottesdienstes „mit fester Stimme“ den Auszug der Thorarollen. Die Zerstörung „seiner“ Synagoge brach ihm nach eigener Aussage das Herz. Am 28. September 1938 starb Emanuel Kirschner im Altenheim der Israelitischen Kultusgemeinde. Mit der Errichtung eines Erinnerungszeichens und einer Veranstaltung zu seinen Ehren wird 85 Jahre nach seinem Tod an den großen Künstler erinnert. Weiterlesen »
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Aktuelle Veranstaltungen
Mi. 13.05.2026 | 26. Ijar 5786
Kultur
„Wir waren die Zukunft. Leben im Kibbuz“ von und mit der Autorin Yael Neeman
Beginn 19:00Buchpräsentation und Gespräch
Mittwoch, 13. Mai 2026, 19 Uhr
Im jungen Berliner Verlag Altneuland erschien 2025 ein hebräischer Klassiker in deutscher Übersetzung, der die Geschichte der Kibbuz-Bewegung exemplarisch beschreibt.
Yael Neeman wurde 1960 in einem Kibbuz geboren, den ihre aus Ungarn und Wien geflohenen Eltern 1946 mitbegründet hatten. In »Wir waren die Zukunft« öffnet Neeman Einblicke in das kollektivistische Lebenskonzept ihrer Kindheit und Jugend sowie in die ideologische und soziale Welt dieser bedeutenden Ära der israelischen Geschichte. Es entsteht damit ein Porträt dieses Sozialexperiments, mit dessen Hilfe in Israel an einer neuen, utopischen jüdischen Gesellschaft jenseits von Pogromen und Diaspora gearbeitet wurde und wo es heute steht.
Das Gespräch mit Yael Neeman führt ihre Übersetzerin Lucia Engelbrecht. Weiterlesen »
Mi. 20.05.2026 | 4. Siwan 5786
Kultur
„Die neue autoritäre Linke. Eine akute Bedrohung für die demokratische Gesellschaft“ von und mit dem Autor Nicholas Potter
Beginn 19:00Buchpräsentation & Gespräch
Mittwoch, 20. Mai 2026, 19 Uhr
Moderation: Shahrzad Eden Osterer (BR)
Mit seinen Recherchen und Reportagen richtet Nicholas Potter, Journalist und »taz«-Redakteur, einen eindringlichen Weckruf an die demokratische Gesellschaft, gegenüber jeglicher Form autoritären Denkens und politischen Extremismus‘ wachsam und mutig zu sein. Auf Demonstrationen, an Hochschulen, in den sozialen Medien und Subkulturen ist insbesondere nach dem 7. Oktober 2023 eine Radikalisierung am Werke, die andere Meinungen verbal und ihre Vertreter körperlich attackiert. Potter, selbst ins Fadenkreuz dieser Szene geraten, zeichnet ein eindrückliches Bild der neuen autoritären Linken, ihrer Netzwerke und Ideologie. Weiterlesen »
Israelitische Kultusgemeinde
München und Oberbayern K.d.ö.R.
St.-Jakobs-Platz 18
80331 München
Tel: +49 (0)89 20 24 00 -100
Fax: +49 (0)89 20 24 00 -170
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