Statement zum „Global March to Jerusalem“: Knobloch fordert Solidarität mit Israel
Donnerstag, den 29. März 2012Am morgigen Freitag, 30. März 2012, findet der anti-israelische „Global March to Jerusalem“ statt. Einer der Organisatoren dieser Initiative erklärte zu dem geplanten Sturm auf Israels Grenzen: „Wir sind bereit, Märtyrer für unsere palästinensischen Brüder zu werden.“
Dazu Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern und WJC-Vizepräsidentin: „Gemeinsam mit der Botschaft des Staates Israel in Berlin fordere ich die internationale Öffentlichkeit dazu auf, Israels Recht auf Selbstverteidigung als souveränen demokratischen Staat anzuerkennen und den israelfeindlichen Charakter der Initiatoren des GMJ und seiner Unterstützer anzuprangern.“
Knobloch weiter: „Wir hoffen, dass die Nachbarstaaten Israels diese Demonstrationen, die sich gegen Israel wenden und die Zusammenstöße mit Gewaltopfern bewusst einkalkulieren, nicht eskalieren lassen.“
Hintergründe zu den Akteuren und Absichten des GMJ finden Sie hier (PDF) sowie im Internet auf der Homepage der Botschaft des Staates Israel in Berlin oder dem Offiziellen Blog der Botschaft.
Anschlag in Toulouse muss als Warnsignal begriffen werden
Donnerstag, den 22. März 2012Der mutmaßliche Attentäter von Toulouse, der sieben Menschen ermordet haben soll, bezeichnete sich selbst als „Mudschaheddin“ und bekannte sich zur al-Qaida. Dazu erklärt Charlotte Knobloch, Präsidentin der IKG und WJC-Vizepräsidentin: „Was sich in Frankreich realisiert hat, droht uns auch in Deutschland schon seit Langem.“ Weiterlesen »
Charlotte Knobloch zu Ahmadinedschads erneuter öffentlicher Holocaustleugnung
Dienstag, den 20. März 2012Jüdischer Weltkongress fordert von Deutschland deutliche Reaktion auf perfide Aussagen des iranischen Präsidenten im ZDF-Interview. BRÜSSEL /MÜNCHEN – Der Jüdische Weltkongress (WJC), der weltweite Dachverband jüdischer Gemeinden und Verbände, hat sich entsetzt über die ungenierte Holocaustleugnung und Israelhetze des iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad im deutschen Fernsehen gezeigt. WJC-Vizepräsidentin Charlotte Knobloch forderte die Bundesregierung auf, sowohl öffentlich als auch diplomatisch gegenüber dem Iran klar Stellung zu beziehen und die Aussagen des iranischen Präsidenten auf das Schärfste zu verurteilen. Weiterlesen »
Schießerei vor einer jüdischen Schule in Toulous – Knobloch erschüttert über „entsetzliches Verbrechen“
Montag, den 19. März 2012Ein Unbekannter hat am 19.3.2012 vor einer jüdischen Schule in der südfranzösischen Stadt Toulouse mehrere Menschen getötet oder verletzt. In einer ersten Reaktion sagte Charlotte Knobloch: „Ich bin zutiefst erschüttert und entsetzt. Dieser Angriff auf arglose Kinder ist abscheulich und zeugt von größter Unmenschlichkeit. Mein tiefes Mitgefühl gilt den Familien und Freunden der Opfer dieses heimtückischen Verbrechens.“ Weiterlesen »
Knobloch gratuliert Gauck – Bundespräsident soll Interessen der jüdischen Gemeinschaft thematisieren
Sonntag, den 18. März 2012Charlotte Knobloch gratuliert Dr. h.c. Joachim Gauck zu seiner Wahl zum neuen Präsidenten der Bundesrepublik Deutschland. Knobloch: „Ich freue mich von Herzen über dieses klare und weitgehend parteiübergreifende Ergebnis. Ich schätze Joachim Gauck sehr und habe höchsten Respekt und höchste Anerkennung für ihn. Ich bin sicher, dass er das Staatsoberhaupt sein wird, das Deutschland jetzt braucht – ein Bürgerpräsident, in dem sich jedes Mitglied unserer Gesellschaft wiederfinden kann.“ Weiterlesen »
DIESEN SAMSTAG!! JEWROVISION 2012 in München
Mittwoch, den 29. Februar 2012Am 3. März 2012 ist es endlich soweit: Die Jewrovision 2012 findet in München statt – Motto „Back to the roots“. Weiterlesen »
Knobloch verurteilt antisemitische Hetze gegen Itay Shechter
Dienstag, den 28. Februar 2012Charlotte Knobloch ist entsetzt über die antisemitischen Anfeindungen gegen den Profifußballer Itay Shechter vom 1. FC Kaiserslautern. Am vergangenen Sonntag hatten Hooligans den Hitlergruß gezeigt und den israelischen Stürmer als „Drecksjuden“ beleidigt. Weiterlesen »
Jüdischer Weltkongress entsetzt über Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Leugnung des Holocausts
Donnerstag, den 23. Februar 2012WJC: Urteil gibt Anleitung für Holocaustleugnung. NEW YORK/ MÜNCHEN – Führende Vertreter des Jüdischen Weltkongresses (WJC), dem weltweiten Dachverband jüdischer Gemeinden und Organisationen, haben sich entsetzt über eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts gezeigt, dem zufolge die Leugnung des Holocaust in Deutschland dann straffrei bleiben müsse, wenn sie „untrennbar mit Meinungsäußerungen verbunden“ sei (1BvR 461/08). Ein Urteil gegen einen 88-jährigen Rechtsradikalen wurde vom Gericht aufgehoben. Weiterlesen »
Demokratie mit Leben füllen – Knobloch wünscht sich mehr aufgeklärten Patriotismus
Donnerstag, den 23. Februar 2012Knobloch beim 20. Politischen Aschermittwoch in der Oberlausitz
München/Bautzen. Am heutigen 22. Februar 2012, hält Dr. h.c. Charlotte Knobloch am Abend die Festrede beim 20. Politischen Aschermittwoch in der Oberlausitz. Weiterlesen »
Save the Date: JEWROVISION in München am 3. März 2012
Mittwoch, den 15. Februar 2012Die Jewrovision ist der größte jüdische Gesangs- und Tanzwettbewerb in Europa. Teilnehmer sind jüdische Kinder und Jugendliche aus ganz Deutschland. Weiterlesen »
VeranstaltungenÜberblick »
Mai 2026 | Nissan-Ijar
- So
- Mo
- Di
- Mi
- Do
- Fr
- Sa
- 1
- 2
- 3
- 4
- 5
- 6
- 7
- 8
- 9
- 10
- 11
- 12
- 13
- 14
- 15
- 16
- 17
- 18
- 19
- 20
- 21
- 22
- 23
- 24
- 25
- 26
- 27
- 28
- 29
- 30
- 31
Aktuelle Veranstaltungen
Mi. 13.05.2026 | 26. Ijar 5786
Kultur
„Wir waren die Zukunft. Leben im Kibbuz“ von und mit der Autorin Yael Neeman
Beginn 19:00Buchpräsentation und Gespräch
Mittwoch, 13. Mai 2026, 19 Uhr
Im jungen Berliner Verlag Altneuland erschien 2025 ein hebräischer Klassiker in deutscher Übersetzung, der die Geschichte der Kibbuz-Bewegung exemplarisch beschreibt.
Yael Neeman wurde 1960 in einem Kibbuz geboren, den ihre aus Ungarn und Wien geflohenen Eltern 1946 mitbegründet hatten. In »Wir waren die Zukunft« öffnet Neeman Einblicke in das kollektivistische Lebenskonzept ihrer Kindheit und Jugend sowie in die ideologische und soziale Welt dieser bedeutenden Ära der israelischen Geschichte. Es entsteht damit ein Porträt dieses Sozialexperiments, mit dessen Hilfe in Israel an einer neuen, utopischen jüdischen Gesellschaft jenseits von Pogromen und Diaspora gearbeitet wurde und wo es heute steht.
Das Gespräch mit Yael Neeman führt ihre Übersetzerin Lucia Engelbrecht. Weiterlesen »
Mi. 20.05.2026 | 4. Siwan 5786
Kultur
„Die neue autoritäre Linke. Eine akute Bedrohung für die demokratische Gesellschaft“ von und mit dem Autor Nicholas Potter
Beginn 19:00Buchpräsentation & Gespräch
Mittwoch, 20. Mai 2026, 19 Uhr
Moderation: Shahrzad Eden Osterer (BR)
Mit seinen Recherchen und Reportagen richtet Nicholas Potter, Journalist und »taz«-Redakteur, einen eindringlichen Weckruf an die demokratische Gesellschaft, gegenüber jeglicher Form autoritären Denkens und politischen Extremismus‘ wachsam und mutig zu sein. Auf Demonstrationen, an Hochschulen, in den sozialen Medien und Subkulturen ist insbesondere nach dem 7. Oktober 2023 eine Radikalisierung am Werke, die andere Meinungen verbal und ihre Vertreter körperlich attackiert. Potter, selbst ins Fadenkreuz dieser Szene geraten, zeichnet ein eindrückliches Bild der neuen autoritären Linken, ihrer Netzwerke und Ideologie. Weiterlesen »
Israelitische Kultusgemeinde
München und Oberbayern K.d.ö.R.
St.-Jakobs-Platz 18
80331 München
Tel: +49 (0)89 20 24 00 -100
Fax: +49 (0)89 20 24 00 -170
E-Mail: empfang@ikg-m.de
