Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern

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Terror in Nizza | Knobloch: „Eine neue Stufe der Grausamkeit, aber unsere Liebe ist stärker als der Hass!“

Freitag, den 15. Juli 2016

München, 15.7.2016. „Ich bin tief erschüttert und entsetzt“, sagte Dr. h.c. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, nach dem Terroranschlag im französischen Nizza. „Die schrecklichen Bilder von der Strandpromenade sind Zeugnisse einer neuen Dimension der Grausamkeit. Menschen, die sich nach Feiern und Fröhlichkeit sehnten, wurden an einem Tag der Freude abscheulich aus dem Leben gerissen. Dieser ungeheuerliche Hass lässt mir den Atem stocken. Meine Gedanken sind mit den Angehörigen der mehr als 80 Toten, mit den vielen Verletzten und ihren Familien, sowie mit allen Franzosen, die an ihrem Nationalfeiertag erneut so tief ins Herz getroffen wurden. Es ist ein Schlag in die freiheitsliebende Seele.“ Weiterlesen »

Ergebnis der Gemeindewahlen 2016

Dienstag, den 12. Juli 2016

München, 12.7.2016. Bei den Vorstandswahlen der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern (IKG) am 7. und 10. Juli 2016 haben die Wählerinnen und Wähler der Gemeinde die 15 Mitglieder des Gemeindevorstands der IKG gewählt. Weiterlesen »

Knobloch zum Tod von Elie Wiesel

Sonntag, den 3. Juli 2016

„Ein unermesslicher Verlust – ein wichtiger Botschafter wider das Vergessen und das Wiederholen ist von uns gegangen“

München, 3.7.2016. Der Holocaust-Überlebende und Friedensnobelpreisträger Elie Wiesel ist tot. Dazu Dr. h.c. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern und Beauftragte für Holocaust-Gedenken des World Jewish Congress: „Mit dem Schriftsteller und Friedensnobelpreisträger Elie Wiesel hat die Welt einen herausragenden Botschafter für Humanität und Menschlichkeit verloren. Er wusste, dass die läuternde und mahnende Erinnerung an den Holocaust – als singuläres und präzedenzloses Menschheitsverbrechen – ein unerlässlicher Baustein für die Gestaltung einer besseren Gegenwart und Zukunft ist.“ Weiterlesen »

Knobloch fordert Verbot von Al-Quds-Aufmärschen in Deutschland: „Widerlichste antisemitische Propaganda und offene Aufrufe zu Gewalt gegen Juden darf es auf deutschen Straßen nie wieder geben!“

Mittwoch, den 29. Juni 2016

München, 29.6.2016. Im Vorfeld zahlreicher Demonstrationen, die zum islamistischen Al-Quds-Tag auch in Deutschland angemeldet sind, hat Dr. h.c. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, das Verbot derartiger Propaganda-Veranstaltungen in Deutschland gefordert. „Es ist ein unerträglicher Missbrauch der demokratischen Versammlungsfreiheit und ein Eklat mit Ansage, dass auch in diesem Jahr Demonstrationen zum israelfeindlichen Al-Quds-Tag stattfinden sollen“, beklagt die ehemalige Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland. Weiterlesen »

Knobloch verurteilt Anschlag in Tel Aviv und fordert mehr Solidarität mit Israel

Donnerstag, den 9. Juni 2016

„Das Attentat macht uns betroffen, aber auch die mangelnde Empathie und das Mitgefühl für die Menschen in Israel.“

München, 9.6.2016. Bei einem Terroranschlag in Tel Aviv haben am Mittwochabend zwei Palästinenser vier Israelis getötet und mehrere Menschen verletzt. Dazu Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern: „Ich bin erschüttert und entsetzt über das Attentat im Zentrum von Tel Aviv. Die Terroristen haben an einem der belebtesten und beliebtesten Orte der Stadt wahllos auf Menschen geschossen, vier junge Leben geraubt und sechs weitere Menschen zum Teil schwer verletzt. Meine Gedanken sind mit ihnen, ihren Angehörigen und den Hinterbliebenen der Ermordeten sowie mit allen Menschen in Israel, die seit Jahrzehnten und speziell in den letzten Wochen und Monaten heimgesucht werden von Terror und Angst.“  Weiterlesen »

Möglicher Terroranschlag in Bayern | Tödlicher Messerangriff in Grafing – Knobloch: „Unser Land braucht mehr Wehrhaftigkeit und keine Flickschusterei – umfassende Strategie gegen islamistische Radikalisierung nötig“

Dienstag, den 10. Mai 2016

München, 10.5.2016 Laut Medienberichten hat am frühen Morgen ein Mann am S-Bahnhof Grafing mehrere Passanten mit einem Messer verletzt. Ein Opfer erlag im Krankenhaus den Folgen des Angriffs, drei weitere Menschen wurden verletzt. Wegen des Verdachts auf einen islamistischen Hintergrund hat das Landeskriminalamt die Ermittlungen aufgenommen. Dazu Dr. h.c. Charlotte Knobloch: „Ich bin erschüttert und bestürzt. Mein Mitgefühl gilt den Opfern, ihren Angehörigen und den Hinterbliebenen des Ermordeten. Sollten sich die Hinweise auf die islamistische Motivation des Täters bestätigen, wäre das die erste tödliche islamistische Terrortat in jüngerer Zeit in München und damit auch in Bayern die Realisierung der gefürchteten tödlichen terroristischen Bedrohung, wie sie seit Jahren die Welt in Atem hält.“ Weiterlesen »

Ehrendes Gedenken für die im Kampf gegen den Nationalsozialismus gefallenen jüdischen Soldaten | Knobloch: „Unsere Erinnerung mündet in unsere Verantwortung: Wir sind wehrhaft!“

Montag, den 9. Mai 2016

München, 9.05.2016. Bei einer Gedenkfeier mit Kranzniederlegung auf dem Israelitischen Friedhof gedachte die Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern heute anlässlich des 71. Jahrestages der Befreiung vom Nationalsozialismus der im Kampf gegen den Nationalsozialismus gefallenen jüdischen Soldaten. Dr. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, mahnte aus dem Geist der Erinnerung zur Verantwortung für die Demokratie und zur Wehrhaftigkeit: „Unsere Erinnerung an das einzigartige Menschheitsverbrechen der Shoah und die Erinnerung an die unter bittersten Qualen errungene Befreiung vom Nationalsozialismus münden in die Verantwortung, die wir als Demokraten für unser freiheitliches Land und die Würde des Menschen tragen. Wir sind wehrhaft!“ Weiterlesen »

Terror in Brüssel| Knobloch: „Wir werden uns an diesen Terror nicht gewöhnen, wir befinden uns im Krieg!“

Dienstag, den 22. März 2016

München, 22.3.2016. Aktuellen Medienberichten zufolge haben sich am Morgen in Brüssel mehrere Explosionen am Flughafen und im Metro-System in der Nähe von EU-Institutionen ereignet. Alles weist auf einen terroristischen Hintergrund hin. Mit Entsetzen und Betroffenheit äußerte sich dazu Dr. h.c. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, in einer ersten Reaktion: Weiterlesen »

Mehr Anstrengungen und Konsequenz gegen islamistischen Terror gefordert – Knobloch: „Kampf gegen den internationalen Terrorismus ist zentrale Aufgabe bei der Verteidigung der Freiheit“

Freitag, den 18. März 2016

Buenos Aires/ München, 18.3.2016. Am Jahrestag des Terroranschlags auf die israelische Botschaft in Buenos Aires im Jahr 1992 hat Dr. h.c. Charlotte Knobloch mehr Entschlossenheit und konsequenteres Vorgehen im gemeinschaftlichen Kampf der Staatengemeinschaft gegen den internationalen Terrorismus gefordert. Knobloch: „Der islamistische Terror ist die größte Bedrohung unserer Zeit. Die Terroristen zielen nie nur auf ein bestimmtes Ziel oder eine bestimmte Gemeinschaft. Sie verachten die Freiheit und die westliche, zivilisierte, liberale Lebensweise.“ Weiterlesen »

Zum Tod von Guido Westerwelle – Knobloch: „Wahrer Freund der jüdischen Gemeinschaft und des Staates Israel“

Freitag, den 18. März 2016

München, 18.3.2016. Mit großer Trauer und Bestürzung hat Dr. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, auf den Tod des ehemaligen Außenministers und FDP-Vorsitzenden Guido Westerwelle reagiert: „Mit Guido Westerwelle verliert die Bundesrepublik Deutschland Weiterlesen »

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Aktuelle Veranstaltungen


Do. 05.03.2026 | 16. Adar 5786

Kultur

»Wie rettet man das Tote Meer?«

Vorstellung eines Dokumentarfilmprojekts und Vortrag im Rahmen der 17. Jüdischen Filmtage

Initiatoren: Florentinfilm, Herzliya / Israel

Das Tote Meer stirbt. Es verliert anderthalb Meter pro Jahr. Der Wasserspiegel sinkt, die Strände verschwinden, Erdfälle öffnen sich. Wenn das so weitergeht, ist es in 30 Jahren verschwunden.

Der in Entstehung befindliche Film will die Geschichte dieses Binnenmeeres aus der Perspektive von drei Personen erzählen: Mosche Bernstein, einem orthodoxen jungen Mann, der statt in der Jeschiwa zu lernen, mit seiner Kamera die Salzschichten, Rückzugslinien, sich ändernden Farben, dokumentiert; Oded Rahav, Umweltaktivist , Extremsportler und Gründer der Initiative Dead Sea Guardians; Jackie ben Zaken, ehem. Marine-Soldat, der dort seine innere Ruhe wiederfand und nun Bewußtseins-Touren leitet, mit Blick auf die sich ändernden Landschaften und seltene geologische Phänomene, die das zurückweichende Wasser freigibt.

Präsentation des Film-Teasers zur in Vorbereitung befindlichen Film-Dokumentation mit den Filmemachern Harel Yana und Mordechai Malka

»Last chance to save the Dead Sea«
Vortrag des Umweltaktivisten Oded Rahav
in engl. Sprache mit Powerpoint-Präsentation

Moderation: Emanuel Rotstein

Eintritt frei.

Anmeldung erbeten unter karten@ikg-m.de oder (089) 202 400 4i91

Veranstalter: Kulturzentrum der IKG München & Oberbayern mit freundlicher Unterstützung von florentinfilm

Veranstaltungsort: Jüdisches Gemeindezentrum, St.-Jakobs-Platz 18

Di. 10.03.2026 | 21. Adar 5786

Kultur

„Lieber Gott als nochmals Jesus“ – eine humoristische Beichte mit Ilja Richter

Beginn 19:00

Buchpräsentation

Dienstag, 10. März 2026, 19 Uhr
Teil der Woche der Brüderlichkeit

Ilja Richter nimmt seine Zuhörerschaft mit auf (s)eine Suche nach religiöser Heimat und Zugehörigkeit. Dabei umkreist er das Thema Judentum / Christentum in bitter-komischen Geschichten, pointierten Glossen, mit Fakten und Zitaten – und Musik. Damit eröffnet er seinen ganz eigenen, ungewöhnlichen Blick in die Welt des Glaubens.

Ilja Richter, 1952 in Ost-Berlin geboren, ist das Kind einer jüdischen Mutter und eines nichtjüdischen Vaters, der als Kommunist 9 ½ Jahre in Zuchthaus und KZ verbrachte. Er gehört zu den vielseitigsten Künstlern in jeder nur denkbaren Sparte: als Schauspieler, Synchron- und Hörfunksprecher, Sänger, Autor, Theater- und Musical-Regisseur und -Darsteller. Frühe Berühmtheit erlangte er als jüngster TV-Moderator mit der Sendung »Disco« im ZDF. Weiterlesen »

Do. 12.03.2026 | 23. Adar 5786

Kultur

Ephraim Kishon. Ein Leben für den Humor

Beginn 19:00

Ein Abend mit der Biographin Silja Behre
Donnerstag, 12. März 2026, 19 Uhr
Teil der 
Woche der Brüderlichkeit

Seit den 1960er-Jahren führten Ephraim Kishons Bücher immer wieder die Bestseller-Listen an, wurden teilweise auch verfilm, inklusive zwei Oscar-Nominierungen. Wie kam es dazu, dass der aus Budapest stammende Israeli Ephraim Kishon (1924-2005) mit seinen Humoresken gerade beim deutschen Publikum seinen größten Erfolg hatte? Ausgehend von Kishons eigenen Aufzeichnungen, Erinnerungen von Zeitzeugen und Weggefährten sowie Presseberichten und Archivmaterial beschreibt die Biographin Silja Behre seine Erfolgsgeschichte im Spannungsfeld von Literatur, Humor und Politik. Weiterlesen »

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