Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern

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Stadtrat bestätigt wegweisenden Beschluss | Knobloch: „Besonders jetzt ein wichtiges Zeichen gegen Antisemitismus“

Mittwoch, den 13. Dezember 2017

München, 13.12.2017. Der Stadtrat der Landeshauptstadt München hat heute auch im Plenum den Antrag der CSU- und SPD-Stadtratsfraktion verabschiedet, der für die Bekämpfung des Antisemitismus in Deutschland wegweisend ist. „Gerade angesichts der aktuellen Bilder setzt München damit ein bundesweit beachtetes Zeichen gegen Antisemitismus“, so Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern.  Weiterlesen »

Wegweisender Beschluss – Knobloch: „München setzt starkes Zeichen gegen Antisemitismus“

Mittwoch, den 6. Dezember 2017

München, 6.12.2017. Der Verwaltungs- und Personalausschuss der Landeshauptstadt München hat heute einen Antrag der CSU- und SPD-Stadtratsfraktion verabschiedet, der für die Bekämpfung des Antisemitismus in Deutschland wegweisend ist. „Mit diesem bemerkenswerten Vorstoß setzt München ein bundesweit beachtetes Zeichen gegen Antisemitismus“, sagte Charlotte Knobloch, Präsidentin der Kultusgemeinde München und Oberbayern.  Weiterlesen »

Gedenken an den 9. November 1938 – Gedenkveranstaltung im Alten Rathaus – Mit Reden von OB Dieter Reiter, IKG-Präsidentin Charlotte Knobloch und Direktor Prof. Dr.-Ing. Winfried Nerdinger

Donnerstag, den 9. November 2017

München, 9.11.2017. München gedachte auch an diesem 9. November der jüdischen Münchnerinnen und Münchner, die in der „Reichspogromnacht“ 1938 und in den darauf folgenden Jahren entrechtet, deportiert und ermordet wurden.

Am Abend hat im Saal des Alten Rathauses – am historischen Ort, von dem aus vor 79 Jahren mit der Hetz-Rede von Joseph Goebbels die reichsweiten Novemberpogrome initiiert wurden – die zentrale Gedenkfeier zum 9. November 1938 stattgefunden. Der scheidende Gründungsdirektor des NS-Dokumentationszentrums München Professor Dr.-Ing. Winfried Nerdinger referierte zum Thema „Bedeutung und Formen der Erinnerung“. In den Reden von Oberbürgermeister Dieter Reiter und Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, spiegelte sich auch die aktuelle politische und gesellschaftliche Situation wider – insbesondere das Erstarken der rechtsradikalen Kräfte in Deutschland und die Zunahme von Antisemitismus aus unterschiedlichen Richtungen und auf allen gesellschaftlichen Ebenen. Weiterlesen »

Bundestagswahl 2017 Knobloch: „Sie sind wieder da. – Der Erfolg der Rechtsextremen ist eine historische Zäsur für die Bundesrepublik“

Sonntag, den 24. September 2017

München, 24.9.2017. Nach den ersten Hochrechnungen wird die rechtsextreme AfD als drittstärkste Kraft in den Deutschen Bundestag einziehen. Dazu Dr. h.c. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern: „Ich bin in großer Sorge um unsere Demokratie und unser Land! Dieses Ergebnis ist ein wahr gewordener Albtraum, eine historische Zäsur. Erstmals wird eine rechtsextreme Partei fraktionsstark im Bundestag vertreten sein.“ Weiterlesen »

Arbeitsdefinition Antisemitismus der IHRA durch die Bundesregierung übernommen | Knobloch: „Ein erster wichtiger Schritt, weitere müssen folgen. Wir brauchen einen Antisemitismusbeauftragten.“

Mittwoch, den 20. September 2017

Das Bundeskabinett hat beschlossen, die internationale Arbeitsdefinition der International Holocaust Remembrance (IHRA) von Antisemitismus zu übernehmen. Dazu Dr. h.c. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern: „Ich danke der Bundesregierung für diesen wichtigen Beschluss. Er ist ein starkes Signal, ein Meilenstein im entschlossenen Kampf gegen den erstarkten Antisemitismus.“ Weiterlesen »

Mehr Antisemitismus in Deutschland | Knobloch: „Bedrückend für die jüdische Gemeinschaft und beschämend für unser Land“

Freitag, den 8. September 2017

München, 8.9.2017. Die Zahl antisemitischer und antiisraelischer Delikte nimmt in Deutschland zu. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage des Bundestagsabgeordneten Volker Beck hervor. Demnach wurden im ersten Halbjahr 2017 insgesamt 681 derartige Delikte erfasst, vier Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2016. Die Zahl der Gewaltdelikte sowie die Fälle von Volksverhetzung stiegen an. „Das entspricht leider der alltäglichen Erfahrung in unseren Gemeinden“, kommentiert Dr. h.c. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, die aktuellen Daten. Weiterlesen »

documenta 14 – geplante Performance „Auschwitz on the Beach“ | Knobloch: „Verantwortungslose Relativierung des Holocaust – darf nicht stattfinden“

Freitag, den 18. August 2017

München, 18.8.2017.  „Was hier geplant ist, ist eine groteske Inszenierung“, kritisiert Dr. h.c. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, die am 24. und 26. August 2017 im Rahmen der 14. „documenta“ geplante Performance „Auschwitz on the Beach“. Die Aktion thematisiert laut den Initiatoren „das Flüchtlingselend am Mittelmeer“. Weiterlesen »

BDS in München – Rathauskoalition setzt starkes Zeichen gegen Antisemitismus | Knobloch dankt schwarz-roter Rathauskoalition und hofft auf breiten demokratischen Konsens gegen Antisemitismus

Dienstag, den 11. Juli 2017

München, 11.7.2017.  Die Münchner Stadtratsfraktionen von CSU und SPD haben heute mit dem Antrag „Gegen jeden Antisemitismus! – Keine Zusammenarbeit mit der antisemitischen BDS-Bewegung („boykott, divestment and sanctions)“ das lang ersehnte deutliche Zeichen gegen die antisemitische BDS-Bewegung gesetzt. Die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Dr. h.c. Charlotte Knobloch, begrüßt den Antrag als „dringend erforderlich“ und eine „enorm wichtige Initiative“.

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Offizieller Festakt zu Eröffnung des Jüdischen Gymnasiums München | Knobloch: „Wichtiges Signal für die Zukunft jüdischen Lebens in München“

Mittwoch, den 5. Juli 2017

München, 5.7.2017. Das erste Jahr war ein Erfolg – darin waren sich Dr. Ludwig Spaenle, Staatsminister für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst, Beatrix Zurek, Leiterin des Referats für Bildung und Sport, und die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern Dr. h.c. Charlotte Knobloch, einig. Drei Wochen vor den Sommerferien hat das neue Jüdische Gymnasium München am 4.7.2017 zur offiziellen Eröffnungsfeier eingeladen und mit Festreden und einem bunten Programm der Schülerinnen und Schüler vor hochrangigen Ehrengästen aus Politik, Verwaltung und Wissenschaft sowie zahlreichen Eltern die Eröffnung und das bewegte, aber erfolgreiche erste Schuljahr gefeiert. Unter den Ehrengästen konnte die Präsidentin auch Ruth Melcer und Zelig Rosenblum begrüßen. Sie hatten als junge Überlebende des Holocaust vor mehr als 65 Jahren das Hebräische Gymnasium, den Vorgänger des heutigen Jüdischen Gymnasiums München, besucht. Weiterlesen »

Zum Tode von Simone Veil | Charlotte Knobloch: „Sie war ihrer Zeit immer voraus – als Versöhnerin, als Ministerin und vor allem als überzeugte Europäerin“

Freitag, den 30. Juni 2017

München, 30.06.2017. Wenige Tage vor ihrem 90. Geburtstag ist heute Simone Veil gestorben. Dazu Dr. h.c. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern: „Diese Nachricht erfüllt mich mit großer Trauer. Mit ihr verliert die Welt eine herausragende Persönlichkeit und eine beeindruckende Zeitzeugin, die die Hölle von Auschwitz überlebt hat. Frankreich verliert eine seiner klügsten und stärksten Politikerinnen und Europa verliert die erste Präsidentin und die Grande Dame des Europäischen Parlaments. Weiterlesen »

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Aktuelle Veranstaltungen


Mi. 13.05.2026 | 26. Ijar 5786

Kultur

„Wir waren die Zukunft. Leben im Kibbuz“ von und mit der Autorin Yael Neeman

Beginn 19:00

Buchpräsentation und Gespräch
Mittwoch, 13. Mai 2026, 19 Uhr 

Im jungen Berliner Verlag Altneuland erschien 2025 ein hebräischer Klassiker in deutscher Übersetzung, der die Geschichte der Kibbuz-Bewegung exemplarisch beschreibt.

Yael Neeman wurde 1960 in einem Kibbuz geboren, den ihre aus Ungarn und Wien geflohenen Eltern 1946 mitbegründet hatten. In »Wir waren die Zukunft« öffnet Neeman Einblicke in das kollektivistische Lebenskonzept ihrer Kindheit und Jugend sowie in die ideologische und soziale Welt dieser bedeutenden Ära der israelischen Geschichte. Es entsteht damit ein Porträt dieses Sozialexperiments, mit dessen Hilfe in Israel an einer neuen, utopischen jüdischen Gesellschaft jenseits von Pogromen und Diaspora gearbeitet wurde und wo es heute steht.

Das Gespräch mit Yael Neeman führt ihre Übersetzerin Lucia Engelbrecht. Weiterlesen »

Mi. 20.05.2026 | 4. Siwan 5786

Kultur

„Die neue autoritäre Linke. Eine akute Bedrohung für die demokratische Gesellschaft“ von und mit dem Autor Nicholas Potter

Beginn 19:00

Buchpräsentation & Gespräch
Mittwoch, 20. Mai 2026, 19 Uhr

Moderation: Shahrzad Eden Osterer (BR)

Mit seinen Recherchen und Reportagen richtet Nicholas Potter, Journalist und »taz«-Redakteur, einen eindringlichen Weckruf an die demokratische Gesellschaft, gegenüber jeglicher Form autoritären Denkens und politischen Extremismus‘ wachsam und mutig zu sein. Auf Demonstrationen, an Hochschulen, in den sozialen Medien und Subkulturen ist insbesondere nach dem 7. Oktober 2023 eine Radikalisierung am Werke, die andere Meinungen verbal und ihre Vertreter körperlich attackiert. Potter, selbst ins Fadenkreuz dieser Szene geraten, zeichnet ein eindrückliches Bild der neuen autoritären Linken, ihrer Netzwerke und Ideologie. Weiterlesen »

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