Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern

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Charlotte Knobloch zum Tode von Hans-Jochen Vogel

Sonntag, den 26. Juli 2020

München, 26.7.2020.  Am heutigen Sonntag ist der ehemalige Münchner Oberbürgermeister und SPD-Vorsitzende Hans-Jochen Vogel im Alter von 94 Jahren gestorben. Die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Dr. h.c. Charlotte Knobloch, erklärte hierzu: „Der Tod von Hans-Jochen Vogel hinterlässt mich in unendlicher Trauer. Nicht nur als Politiker hat er unser Land und insbesondere München geprägt wie kein Zweiter; sein Wirken in der Stadt ist bis heute allgegenwärtig.“

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Knobloch zum 75. Jahrestag der Wiedergründung der IKG: Außergewöhnliche Leistungen seit 1945 – Normalität noch weit entfernt

Montag, den 13. Juli 2020

München, 13.7.2020.  Am Mittwoch, den 15. Juli, jährt sich die Wiedergründung der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern K.d.ö.R. zum 75. Mal. Die Präsidentin der Kultusgemeinde, Dr. h.c. Charlotte Knobloch, erklärte hierzu: „Was die Israelitische Kultusgemeinde in den vergangenen 75 Jahren geleistet hat, ist außergewöhnlich. Als die Gemeinde im Juli 1945 wiedergegründet wurde, hätte ich mir niemals träumen lassen, dass jüdisches Leben wieder ins Herz dieser Stadt zurückkehren würde. Heute haben wir erlebt, dass genau das Realität geworden ist.“

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Nach Vorstellung des Verfassungsschutzberichtes 2019 – Knobloch: Höchststand bei Rechtsextremen ist akute Gefahr für die Demokratie

Donnerstag, den 9. Juli 2020

München, 9.7.2020.  Unter Berücksichtigung der Mitglieder des „Flügels“ innerhalb der AfD erreicht die Zahl der Rechtsextremisten im heute vorgestellten Verfassungsschutzbericht für das Jahr 2019 mit über 32.000 einen neuen Höchststand. Die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Dr. h.c. Charlotte Knobloch, erklärte hierzu: „Das Anwachsen des rechtsextremen Personenpotenzials in Deutschland ist schockierend, aber es kommt nicht mehr überraschend. Der Aufstieg von politischen Gruppierungen wie der AfD hat dieser Entwicklung jahrelang den Weg bereitet, und nach der überfälligen Beobachtung des ‚Flügels‘ gibt die drastisch gestiegene Zahl von Rechtsextremen im Bericht lediglich eine besorgniserregende Realität wieder. Diese Personen sind eine akute Gefahr für die Demokratie.“ Weiterlesen »

Charlotte Knobloch zum Tode von Ulrich „Uri“ Siegel

Freitag, den 26. Juni 2020

München, 26.6.2020.  Am heutigen Freitag ist der Zeitzeuge Ulrich „Uri“ Siegel im Alter von 97 Jahren in München gestorben. Die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Dr. h.c. Charlotte Knobloch, erklärte hierzu: „Die Nachricht von Uri Siegels Tod hinterlässt bei mir tiefe Trauer und Schmerz. Als einer der letzten Menschen kannte er noch das alte Münchner Judentum aus der Zeit vor der Machtübernahme der Nationalsozialisten und konnte davon berichten. Eine Welt ohne ihn und seine Erinnerungen ist eine ärmere.“ Weiterlesen »

Knobloch: Neues Gesetz gegen Hassrede im Internet ist „Gewinn für die ganze Gesellschaft“

Freitag, den 19. Juni 2020

München, 19.6.2020.  Der Bundestag hat am gestrigen Donnerstag ein umfangreiches Gesetzespaket gegen Hass im Internet verabschiedet. Die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Dr. h.c. Charlotte Knobloch, erklärte hierzu: „Mit der neuen Regelung wird eine Strafbarkeitslücke, die bislang etwa in Sozialen Netzwerken deutlich zu sehen war, endlich wirksam geschlossen. Die Sicherheitsbehörden können Angriffe künftig leichter verfolgen; die Rechtssicherheit für die Opfer wird erhöht. Das ist nicht nur ein rechtlicher Fortschritt, sondern ein Gewinn für die ganze Gesellschaft.“ Weiterlesen »

Knobloch zur Zunahme antisemitischer Straftaten: „Hass im Netz stärker bekämpfen“

Mittwoch, den 27. Mai 2020

München, 27.5.2020. Laut der heute vorgestellten Kriminalstatistik ist die Zahl der Straftaten mit antisemitischem Hintergrund im Jahr 2019 um 13 Prozent angestiegen. Die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Dr. h.c. Charlotte Knobloch, erklärte hierzu: „Die Zunahme antisemitischer Straftaten kommt nicht mehr überraschend. Besorgniserregend ist vor allem, wie sehr Judenhass in den vergangenen Jahren wieder sichtbar geworden ist: Zwar hätte niemand geglaubt, dass er völlig überwunden sei, aber der Rückhalt, den er offenbar in Teilen der Bevölkerung genießt, ist schockierend. Verschiedene extremistische Gruppierungen haben dazu ihren Teil beigetragen, diesen Antisemitismus wieder salonfähig zu machen – allen voran die sogenannte Alternative für Deutschland.“ Weiterlesen »

Knobloch zu „Hygienedemos“: „Hass aus dem Internet auf die Straße getragen“

Sonntag, den 17. Mai 2020

München, 17.5.2020.  Auch am gestrigen Samstag haben bundesweit wieder tausende Menschen gegen die Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie demonstriert – wiederum unter Rückgriff auf Verschwörungstheorien mit teils antisemitischen Motiven. Die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Dr. h.c. Charlotte Knobloch, erklärte hierzu: „Unter dem Deckmantel des politischen Protests wurden inmitten deutscher Großstädte Verschwörungstheorien und teils offener Judenhass verbreitet. Mir macht große Sorgen, wie der Hass, der seit Jahren im Internet gärt, in großem Stil auf die Straße getragen wird. Ein erschreckender Extremismus breitet sich buchstäblich in unserer Mitte aus.“

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Knobloch zu Kommentaren zum 8. Mai: „Unerträglich von Gauland“

Mittwoch, den 6. Mai 2020

München, 6.5.2020.  Zu den Aussagen des AfD-Fraktionsvorsitzenden im Bundestag, Alexander Gauland, betreffend die Bedeutung des 8. Mai als Gedenktag erklärte die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Dr. h.c. Charlotte Knobloch: „Es ist keine Überraschung, dass Alexander Gauland im 8. Mai vor allem eine ‚absolute Niederlage‘ erkennt. Wo er als Vertreter seiner extremistischen Partei vom ‚Verlust von Gestaltungsmöglichkeit‘ redet, steht für die meisten Menschen in Deutschland fest: Der 8. Mai ist als Tag der Niederlage des NS-Regimes ein Grund für Freude und Dankbarkeit. Es war der Tag, der Freiheit und Demokratie in Deutschland wieder möglich machte.“ Weiterlesen »

Zum 75. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz – Knobloch: „‚Nie wieder‘ ist Bewährungsprobe für Demokratie“

Montag, den 27. Januar 2020

München/Oświęcim, 27.1.2020. Die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Dr. h.c. Charlotte Knobloch, nimmt am heutigen Montag in Oświęcim an den Gedenkfeierlichkeiten zum 75. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau teil. Hierzu erklärte sie: „Fast ein ganzes Menschenleben nach der Befreiung von Auschwitz bedroht das Vergessen uns heute wie nie zuvor. Die Erinnerung an die NS-Zeit verblasst immer mehr, Orte wie Auschwitz werden zu schrecklichen Fußnoten der Geschichte. Das ist ein Trend, der mich aufs Äußerste besorgt – gerade angesichts eines wiederaufflammenden Antisemitismus in Europa und besonders auch in Deutschland.“ Weiterlesen »

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