Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern

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8. Oktober 2023

Charlotte Knobloch zum Ergebnis der Landtagswahl in Bayern: „Wünsche dem Wahlsieger Erfolg und verlässliche Partner“

München, 8.10.2023.  Aus der heutigen Wahl zum 19. Bayerischen Landtag ist die CSU als deutlicher Sieger hervorgegangen, während Bündnis 90/Die Grünen und die AfD um den zweiten Platz konkurrieren. Zum Wahlausgang erklärte die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Dr. h.c. mult. Charlotte Knobloch: „Meine Gratulation am heutigen Abend geht an Ministerpräsident Dr. Markus Söder, der als Wahlsieger auch die kommende Staatsregierung anführen wird und so weiter für unser Land in der Verantwortung steht.“

Am Ende eines für alle Beteiligten aufreibenden Wahlkampfes stehe nun ein Votum für Kontinuität in Bayern, so Knobloch: „Ich wünsche dem Ministerpräsidenten für seine Arbeit in den kommenden fünf Jahren eine glückliche Hand, viel Erfolg und natürlich verlässliche Partner an seiner Seite. Im Interesse unseres Landes hoffe ich auf Stabilität.“

Dies könnte schließlich auch der demokratischen Kultur zugutekommen, wie Knobloch abschließend betonte: „Das Ergebnis der rechtsextremen AfD wird für die Arbeit im neuen Landtag eine schwere Belastung darstellen, Minderheiten wie die jüdische Gemeinschaft werden so weiter verunsichert. Deshalb muss auch die neue Staatsregierung den Kampf gegen Extremismus mit allen Mitteln fortsetzen – und ich weiß, dass sie das auch tun wird.“

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Di. 24.02.2026 | 7. Adar 5786

Kultur

„Russische Spezialitäten“ von und mit Dmitrij Kapitelman

Beginn 19:00

Buchpräsentation und Gespräch
Dienstag, 24. Februar 2026, 19 Uhr

Moderation: Ellen Presser

Eine ukrainisch-jüdisch-moldawische Familie, lebt in Leipzig, wo sie russische Spezialitäten verkauft. Und zwar an Osteuropäer, die sich zwischen russischen Flusskrebsen, ukrainischem Wodka und georgischen Sonnenblumenkernen zuhause fühlen. Doch seit dem Krieg Russlands gegen die Ukraine ist nichts mehr wie zuvor. Die Mutter glaubt den Propagandasendungen des russischen Fernsehens. Ihr Sohn, der keine Sprache mehr liebt als die russische, keinen Menschen mehr als seine Mutter, keine Stadt mehr als Kyjiw, verzweifelt. Um seine Mutter zur Vernunft zu bringen, begibt er sich per Flixbus nach Kiew. Oder wie man inzwischen liest: Kyjiw, von wo er ihr die Wahrheit mitzubringen hofft.

Dmitrij Kapitelman, geb. 28.08.1986 in Kiew, kam achtjährig als »jüdischer Kontingentflüchtling« mit seiner Familie nach Deutschland. Heute lebt er als freier Publizist in Berlin. Zudem macht er unter dem Künstlernamen Dheema Musik. Schon seine beiden vorherigen Bücher »Das Lächeln meines unsichtbaren Vaters« (2016) und »Eine Formalie in Kiew« (2021), bei Hanser Berlin erschienen, zeichnet politischer Scharfsinn und tiefgründiger Humor aus. Weiterlesen »

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