»Streiten? Unbedingt! Ein persönliches Plädoyer« mit Michel Friedman und Armin Nassehi
Montag, den 28. Februar 2022Buchpräsentation und Gespräch mit Michel Friedman und Armin Nassehi
Dienstag, 29. März 2022, 19 Uhr
Begrüßung: Dr. h.c. Charlotte Knobloch, Präsidentin der IKG München und Oberbayern Weiterlesen »
»Bob Dylan: Forever Young« – eine literarisch-musikalische Hommage
Samstag, den 26. Februar 2022Donnerstag, 10. März 2022, 19 Uhr
im Rahmen der Woche der Brüderlichkeit
mit Laura Wachter (Gesang), Steven Lichtenwimmer (Gitarre) und Thomas Kraft (Texte) Weiterlesen »
»Wie hättet ihr uns denn gerne?« Ein Briefwechsel zur deutschen Realität
Samstag, den 12. Februar 2022Online-Buchpräsentation und moderiertes Gespräch
Im Rahmen der Woche der Brüderlichkeit
Montag, 7. März 2022, 19 Uhr
Die Journalistin Özlem Topçu und ihr Kollege Richard C. Schneider sind neben vielem anderen auch zwei Deutsche – das ist für viele immer noch nicht selbstverständlich. Ein Jahr lang blickten sie auf Deutschland und seine Debatten. Aus ihrem Briefwechsel ist ein spannendes Buch entstanden, ein Diskurs über Mehrheitsgesellschaft und Minderheiten, in der man dazugehört und gleichzeitig doch in anderen unterschiedlichen Kulturen beheimatet sein kann. Weiterlesen »
Ohne Angst verschieden sein können. Jüdisches Leben jenseits von Assimilation und »Leitkultur«
Montag, den 7. Februar 2022Podiumsgespräch
mit Dr. Max Czollek, Autor der Streitschriften »Desintegriert Euch!« und »Gegenwartsbewältigung« sowie Prof. Dr. em. Shulamit Volkov, Historikerin, Universität Tel Aviv
17. Februar 2022, 19 Uhr
Einstein 28 (Einsteinstraße 28, 81675 München) und online Weiterlesen »
»Literarischer Zimmerspaziergang« im Februar
Mittwoch, den 26. Januar 2022»Manfred Sturmann: Spaziergänge mit Thomas Mann im Münchner Herzogpark«
Teil der Literarischen Zimmerspaziergänge
Seit 6. Februar 2022 online
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»Literarischer Zimmerspaziergang« im Januar
Montag, den 10. Januar 2022»Prinz Jussuf trifft den Blauen Reiter« – Else Lasker-Schüler und Franz Marc
Teil der Literarischen Zimmerspaziergänge

Else Lasker-Schüler als Prinz Jussuf, Frontispiz des Briefromans »Mein Herz«, Literaturarchiv Marbach
Als Veranstalter Literarischer Spaziergänge und Exkursionen zwischen München und dem Gardasee hat der Literaturwissenschaftler und Publizist Dirk Heißerer im Frühjahr 2020 aus der Not, keine Spaziergänge mehr veranstalten zu können, eine Tugend gemacht. Erfunden wurden Literarische Zimmerspaziergänge. Seit Mai 2021 bieten die »Literarischen Zimmerspaziergänge« in Kooperation mit dem Kulturzentrum der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern jeden Monat ein Thema zu jüdischen Autoren an und werden monatlich am ersten Sonntag auf einem eigens eingerichteten YouTube-Kanal online gestellt und bleiben dort dauerhaft.
Nicht viel Zeit war der einzigartigen Künstlerfreundschaft zwischen dem Blauen Reiter Franz Marc aus München und der jüdischen Dichterin Else Lasker-Schüler aus Elberfeld beschieden. Von der ersten Begegnung im Dezember 1912 in Berlin bis zum Kriegstod Franz Marcs Anfang März 1916 bei Verdun tauschten die beiden zahlreiche selbstbemalte Postkarten und Briefe aus. Lässt sich darin bei Franz Marc sein eigenes Werk miniaturhaft bewundern, führte Else Lasker-Schüler das Briefgespräch öffentlich fort und setzte ihrem Freund in dem eigenhändig illustrierten Briefroman »Der Malik. Eine Kaisergeschichte« (1919) ein phantasievolles Denkmal.
Online verfügbar: https://www.youtube.com/c/DrDirkHeißerer
Referent: Dr. Dirk Heißerer, Literaturwissenschaftler (https://www.lit-spaz.de/)
Veranstalter: Kulturzentrum der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern als Beitrag zu »1700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland«

Franz Marc, Blaues Pferd I, 1911, Öl auf Leinwand. Städtische Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau München, Bernhard und Elly Koehler Stiftung 1965
Vergangene Spaziergänge
- Mai: Karl Wolfskehl (1869-1948) – »Der Zeus von Schwabing«
- Juni: Franz Hessel (1880–1941) – »Flaneur in München«
- Juli: Ernst Toller (1893–1939) – Schriftsteller, Revolutionär und Politiker
- August: Carry Brachvogel (1864–1942) – Schriftstellerin und Frauenrechtlerin
- September: Arnold Zweig (1887–1968) trifft Heinrich Mann (1871–1950)
- Oktober: Erika Mann (1905-1969) und »Die Pfeffermühle«
- November: »Ironie haben wir nicht!« – Heinrich Heine (1797-1856) in München
- Dezember: »Es ging ein Mann im Syrerland…« – Ephraim Moses Lilien trifft Friedrich Rückert
Online-Vortrag: Memories of Murder – The Munich Olympics Terror Attack Fifty Years On
Montag, den 29. November 2021Mittwoch, 8. Dezember 2021, 19 Uhr
Online-Vortrag
Yerushalmi Lecture 2021 Weiterlesen »
»Literarischer Zimmerspaziergang« im Dezember
Donnerstag, den 18. November 2021»Es ging ein Mann im Syrerland…« – Ephraim Moses Lilien trifft Friedrich Rückert
Teil der Literarischen Zimmerspaziergänge
Der jüdische Zeichner, Radierer und Fotograf Ephraim Moses Lilien (1874-1925) versuchte in seinen Arbeiten den Zionismus künstlerisch zu verwirklichen und unternahm dafür auch anstrengende Reisen nach Palästina; Stefan Zweig nannte Lilien den »Dichter mit dem Zeichenstift«. Viele Gedichte des Orientalisten und Dichters Friedrich Rückert (1788-1866) gehörten um 1900 zum deutschen Bildungsgut. Als Lilien 1909 für eine Radierung mit dem Mann, der sein Kamel am Halfterband führt, den Eingangsvers der Rückert-Parabel »Es ging ein Mann im Syrerland…« zitierte, war jeder im Bilde. Weiterlesen »
MVHS Online: „Dann musst Du Nein sagen.“ – Ronen Steinke spricht mit Fritz Bauer
Montag, den 25. Oktober 2021„Dann musst Du Nein sagen.“ – Ronen Steinke spricht mit Fritz Bauer
Online-Vortrag
Achtung, geänderte Uhrzeit:
Mittwoch, 15. Dezember 2021, 19:30 Uhr
Ein Gerichtssaal wird zum Klassenzimmer der Nation: Inmitten einer Justiz, die in der jungen Bundesrepublik noch immer von braunen Seilschaften geprägt war, setzte Fritz Bauer den großen Frankfurter Auschwitz-Prozess durch und zwang die Deutschen, sich der nationalsozialistischen Vergangenheit zu stellen. Es war „die Rolle seines Lebens“, konstatiert Ronen Steinke: „Der Ankläger, der nicht aus Härte oder Vergeltungsdrang streitet. Sondern aus verzweifelter Liberalität.“ In der Begegnung mit Fritz Bauer schreitet Ronen Steinke dessen Werdegang ab, fragt nach seinem Jüdischsein – und ist sich mit ihm einig über die Bedeutung der Zivilcourage: „Dass es Pflicht ist, auch in seinem eigenen Staat für das Recht zu sorgen.“
Dr. Ronen Steinke ist Jurist, Journalist und Autor des Buches „Fritz Bauer oder Auschwitz vor Gericht.“
Moderation: Stefanie Hajak, Münchner Volkshochschule
In der Reihe „Zwiesprachen zwischen gestern und heute“
N110726
Bildungszentrum Einstein 28, Vortragssaal 1
Einsteinstr. 28, 81675 München, barrierefrei
Eintritt frei
Diese Veranstaltung findet online statt (N110728):
https://www.mvhs.de/programm/zwiesprachen-zwischen-gestern-und-heute.20168/N110728
Erinnerung für die Zukunft – Jüdisches Leben in Deutschland
Die Reihe „Erinnerung für die Zukunft“ lädt dazu ein, über jüdisches Denken und Leben ins Gespräch zu kommen. Wir erinnern an jüdische Geistesgrößen, diskutieren über jüdisches Leben heute und über den Umgang mit dem wachsenden Antisemitismus. Der Beitrag zum Festjahr „2021 – Jüdisches Leben in Deutschland“ ist eine Kooperation der MVHS und des Kulturzentrums der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern.
Neuer Termin: „… als sei alles, was eigentlich uns bevorsteht, ein Vergangenes.“ – Wolfram Eilenberger trifft Walter Benjamin (MVHS)
Montag, den 25. Oktober 2021„… als sei alles, was eigentlich uns bevorsteht, ein Vergangenes.“
Wolfram Eilenberger trifft Walter Benjamin
Achtung, neuer Termin: Mittwoch, 20. April 2022, 19 Uhr
Eine Muschel, in deren Rauschen das 19. Jahrhundert zu hören ist. Das Gedächtnis als Medium, in dem man wie im Erdreich graben muss. Ein Engel, der zurückblickt und in die Zukunft geweht wird: Walter Benjamins literarische Denkbilder laden wie seine philosophischen und ästhetischen Schriften dazu ein, sich auf ein ungewöhnliches Verständnis von Zeit und Erinnerung einzulassen, das die Gegenwart in neuem Licht erscheinen lässt. Der Philosoph Wolfram Eilenberger („Zeit der Zauberer“) stellt in der Reihe „Zwiesprachen“ mit Benjamin einen der einflussreichsten Denker des 20. Jahrhunderts vor. Er führt in Benjamins Biografie ebenso wie in sein vielschichtiges Werk ein, die beide, Leben und Werk, von so unterschiedlichen Einflüssen wie jüdischer Theologie, Marxismus und der spannungsreichen Zeitgeschichte in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts geprägt sind.
Moderation: Dr. Susanne May, Münchner Volkshochschule
In der Reihe „Zwiesprachen zwischen gestern und heute“
N130067
Bildungszentrum Einstein 28, Vortragssaal 1
Einsteinstr. 28, 81675 München, barrierefrei
Eintritt: 10,00 Euro; Schüler/Studierende 8,00 Euro
Anmeldung erforderlich: Link zur Anmeldung
Erinnerung für die Zukunft – Jüdisches Leben in Deutschland
Die Reihe „Erinnerung für die Zukunft“ lädt dazu ein, über jüdisches Denken und Leben ins Gespräch zu kommen. Wir erinnern an jüdische Geistesgrößen, diskutieren über jüdisches Leben heute und über den Umgang mit dem wachsenden Antisemitismus. Der Beitrag zum Festjahr „2021 – Jüdisches Leben in Deutschland“ ist eine Kooperation der MVHS und des Kulturzentrums der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern.
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Israelitische Kultusgemeinde
München und Oberbayern K.d.ö.R.
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80331 München
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