Zum Tode von Altbundeskanzler Helmut Kohl | Charlotte Knobloch: „Herausragender Politiker mit ausgeprägten Erinnerungs- und Verantwortungsbewusstsein“
Freitag, den 16. Juni 2017München, 16.06.2017. Mit tiefer Trauer und Betroffenheit hat Dr. h.c. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, die Nachricht von Tode des ehemaligen Bundeskanzlers Dr. Helmut Kohl vernommen. Knobloch: „Zwei Entwicklungen bleiben für immer mit seiner langen Amtszeit und seinem Namen verbunden: Die Deutsche Einheit und die Voraussetzung dafür, die Vertiefung der europäischen Einigung. Beides wäre ohne seine außergewöhnliche Fähigkeit, ein gutes persönliches Vertrauensverhältnis zu Menschen wie Michail Gorbatschow herzustellen, nicht realisierbar gewesen.“ Weiterlesen »
Charlotte Knobloch zu den Protesten gegen die KOPI-Palästinakonferenz in Frankfurt a.M.
Freitag, den 9. Juni 2017München, 9.6.2017. Die Protestkundgebung gegen die KOPI-Palästinakonferenz hat meine volle Unterstützung. Es ist inakzeptabel, dass in Deutschland Judenhass wieder in dieser Form salon- und hoffähig wird. Weiterlesen »
Gedenken anlässlich des 72. Jahrestages der Befreiung am jüdischen Mahnmal in der KZ-Gedenkstätte Dachau | Knobloch: „Es macht mich wütend, dass ’nie wieder!‘ zur hohlen Phrase verkommen konnte.“
Sonntag, den 30. April 2017München/Dachau, 30.04.2017. Anlässlich des 72. Jahrestages der Befreiung hat Dr. h.c. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, bei der Gedenkstunde in der KZ-Gedenkstätte Dachau die Halbherzigkeit kritisiert, „mit der die offenkundigen Fehlentwicklungen und Rückschritte hierzulande und in ganz Europa nicht angemessen entschlossen bekämpft werden“. Von Politik und Zivilgesellschaft forderte sie mehr Engagement und Ehrlichkeit im Umgang mit dem erstarkenden Antisemitismus. Weiterlesen »
Antisemitismusbericht des Bundestages | Knobloch fordert deutlich mehr Einsatz gegen Judenfeindlichkeit
Montag, den 24. April 2017München, 24.4.2017. Zum zweiten Mal nach 2012 hat heute ein fraktionsübergreifend vom Deutschen Bundestag beauftragter unabhängiger Expertenkreis einen Antisemitismusbericht für Deutschland vorgestellt. Dieser soll Ausdruck der deutlich angestiegenen politischen Aufmerksamkeit für dieses Problem sein und verweist auf die Vielfältigkeit der Erscheinungsformen von Antisemitismus in den verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen. Dazu Dr. h.c. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern: Weiterlesen »
Anschläge in Ägypten | Knobloch: „Widerwärtige antichristliche, menschenverachtende Tat – religiöse Minderheiten müssen im arabischen Raum endlich besser geschützt werden“
Sonntag, den 9. April 2017München, 9.4.2017. Bei zwei Terroranschlägen auf christliche Kirchen in Ägypten hat es an diesem Palmsonntag viele Tote und Verletzte gegeben. Dazu Charlotte Knobloch in einer ersten Reaktion: „Nach der menschenverachtenden Terrortat am Freitag in Stockholm müssen wir schon wieder viele Tote und Verletzte beklagen, die Opfer der maßlosen Grausamkeit islamistischer Attentäter geworden sind. Weiterlesen »
NPD: Innenminister de Maizière will staatliche Finanzierung entziehen | Knobloch: „Einzig logische Reaktion im Sinne der wehrhaften freiheitlichen Demokratie“
Freitag, den 7. April 2017München, 7.4.2017. Nach dem gescheiterten Verbotsverfahren gegen die rechtsextreme NPD hat Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière ein Gesetzesverfahren eingeleitet, um der Partei die staatliche Finanzierung zu entziehen. Dazu Dr. h.c. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern K.d.ö.R.: „Ich danke dem Innenminister Dr. de Maizière für sein rasches und konsequentes Vorgehen. Weiterlesen »
AfD | Knobloch: „Für jüdische Menschen nicht wählbar!“
Donnerstag, den 6. April 2017München, 6.4.2017. In der heutigen Ausgabe der Zeitung „Die Welt“ stellt AfD-Bundesvorsitzende Frauke Petry ihre Partei als „einer der wenigen politischen Garanten jüdischen Lebens“ dar. Dazu Dr. h.c. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern und WJC-Beauftragte für Holocaustgedenken: „Es ist an Dreistigkeit und Verlogenheit kaum zu übertreffen, wie die AfD die berechtigten Sorgen jüdischer Menschen vor Antisemitismus unter Muslimen in Deutschland für ihre Zwecke missbraucht. Weiterlesen »
Europa wird 60 | Knobloch: „Wir müssen das Jahrhundertprojekt des Friedens bewahren“
Freitag, den 24. März 2017München, 24. März 2017. Am 25. März 1957 haben Deutschland, Frankreich, Italien, die Niederlande, Belgien und Luxemburg die Römischen Verträge unterzeichnet und damit den Grundstein der heutigen Europäischen Union gelegt. Anlässlich des Jubiläums der Geburtsstunde der EU appelliert Dr. h.c. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, an die Politiker und Bevölkerungen der EU, dieses Jahrhundertwerk des Friedens zu bewahren und zu stärken. Weiterlesen »
Terror im Herzen von London | Knobloch: „Die Terroristen erreichen nur, dass wir noch enger zusammenrücken
Donnerstag, den 23. März 2017München, 23.03.2017. Bei dem gestrigen Anschlag in London mit drei Ermordeten und 40 Verletzten gehen Ermittler und Experten von einem islamistischen Hintergrund aus. Nach Ansicht von Scotland Yard war der Attentäter „vom internationalen Terrorismus inspiriert“. Dazu Dr. h.c. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern: Das barbarische Verbrechen des Attentäters erfüllt uns mit Abscheu und Schrecken. Wir trauern um den Polizisten, der in Erfüllung seiner Pflicht sein Leben gab, und um die wehrlosen Opfer, die willkürlich aus ihrem Leben und ihren Familien gerissen wurden. Ihnen, den Hinterbliebenen und den vielen zum Teil schwer Verletzten sowie ihren Angehörigen gelten unsere Gedanken und unser Mitgefühl.“ Weiterlesen »
Charlotte Knobloch zu türkischen Nazivergleichen
Mittwoch, den 22. März 2017Stellungnahme von Dr. h.c. Charlotte Knobloch zu den Nazi-Vergleichen des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan und der Ankündigung seiner Partei AKP, vorerst keine Wahlauftritte in Deutschland mehr zu veranstalten: Weiterlesen »
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November 2025 | Cheschwan-Kislew
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Aktuelle Veranstaltungen
So. 30.11.2025 | 10. Kislew 5786
Kultur
„Das Sterben der Demokratie“: Ein Abend mit Richard C. Schneider und Peter R. Neumann
Beginn 18:00Buchpräsentation und Gespräch
Sonntag, 30. November 2025, 18 Uhr
Moderation: Shahrzad Eden Osterer (Bayerischer Rundfunk)
Weltweit gewinnen Rechtspopulisten massiv an Unterstützung und gefährden die liberale Demokratie. Peter R. Neumann, einer der international renommiertesten Extremismus-Experten, und der vielfach ausgezeichnete Journalist und Dokumentarfilmer Richard C. Schneider haben sich unter anderem in Ungarn, Frankreich, den Niederlanden, Italien und den USA umgesehen. Ihre augenöffnende Recherche (Rowohlt Berlin) zeigt wie unter einem Brennglas, welcher Gefahr Deutschland gegenübersteht. Weiterlesen »
Mi. 03.12.2025 | 13. Kislew 5786
Kultur
„Vom Überleben ins Leben“: Eine jüdische Biografie im München der Nachkriegszeit mit Roman Haller
Beginn 19:00Buchpräsentation und Gespräch
Mittwoch, 3. Dezember 2025, 19 Uhr
Vorstellung der Autobiografie von Roman Haller
Moderation: Shahrzad Osterer (BR)
Roman Haller erzählt von seiner Geburt 1944 in einem Waldversteck in Polen, vom Aufwachsen in Deutschland, einem Land, das seine Eltern ermordet hätte, wenn es ihrer in der NS-Zeit habhaft geworden wäre, vom jüdischen Alltag zwischen Schwarzmarkt und Schulbank, Davidstern und Lederhose. Mit Humor schildert er, wie das Leben trotz allem weiterging und wie er seinen Platz im München der Nachkriegszeit fand. Weiterlesen »
Do. 04.12.2025 | 14. Kislew 5786
Kultur
„Schweigend stand sie vor der geschlossenen Tür“ – Zwiesprache mit Zeruya Shalev und Anne Birkenhauer
Beginn 19:00Lesung und Gespräch
Donnerstag, 4. Dezember 2025, 19 Uhr
Die Schriftstellerin Zeruya Shalev und Anne Birkenhauer, ihre Übersetzerin, unterhalten sich auf Hebräisch und Deutsch über Shalevs vorletzten Roman »Schicksal«.
Lesung in hebräischer und deutscher Sprache
Moderation und Übersetzung des Zwiegesprächs: Anne Birkenhauer Weiterlesen »
Israelitische Kultusgemeinde
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