Zum 100. Geburtstag von Hans Lamm – „Ein Brückenbauer, dessen Liebe zu seiner Heimat unerschütterlich war“
Donnerstag, den 6. Juni 2013Der deutsch-jüdische Publizist und langjährige Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Dr. Hans Lamm, wäre am 8. Juni 2013 hundert Jahre alt geworden. Dr. Charlotte Knobloch erinnert sich an ihn als einen „Brückenbauer zwischen Juden und Nichtjuden, zwischen Menschen anderer Herkunft und anderer Nationalität“. Sein Motto lautete „den Nachbarn suchen“. Versöhnung war sein Lebensziel, doch dieses Ziel verfolgte er streitbar, humorvoll, denn er war Zeit seines Lebens ein Nonkonformist. Weiterlesen »
„Israel braucht Freunde“ – Israeltag in München
Donnerstag, den 30. Mai 2013Tausende Münchner zeigten mit einem großen Fest am Odeonsplatz ihre Solidarität mit dem jüdischen Staat. Von Miryam Gümbel, erschienen in der Jüdischen Allgemeinen, 30.05.2013. „Ich freue mich von Herzen, dass es diese Veranstaltung gibt“ – so begrüßte Präsidentin Charlotte Knobloch Anfang Mai die vielen Besucher am Münchner Odeonsplatz, die zum Israeltag gekommen waren. Bereits zum zehnten Mal fand der deutschlandweit begangene Tag in München statt, diesmal ganz im Zeichen des 65. Bestehens des Staates Israel. Die Farben Weiß und Blau prägten dabei das Event – mit zahlreichen Flaggen Israels und Luftballons, die gegen Abend in den Himmel aufstiegen. Weiterlesen »
Wachsam bleiben
Donnerstag, den 23. Mai 2013Erinnerung an Befreiung des Konzentrationslagers Dachau. Von Miryam Gümbel, 23.05.2013. »Die Erinnerung ist unsere Stärke – das Vergessen die Kraft unserer Feinde«, sagte der Präsident des Landesverbandes der Israelitischen Kultusgemeinden in Bayern, Josef Schuster, bei der zentralen Gedenkfeier zur Erinnerung an die Befreiung des Konzentrationslagers Dachau vor 68 Jahren. Die gesellschaftlichen Entwicklungen hätten in den letzten Jahren zunehmend die Akzente beim Gedenken verschoben. Weiterlesen »
Israel ist anders
Dienstag, den 14. Mai 2013Am 14. Mai 2013 ist der jüdische Staat 65 Jahre alt geworden. Er ist so jung wie kaum ein anderes Land. Seine Gesellschaft hat nichts mit unseren Vorurteilen zu tun. Zum Glück. Ein Geburtstagsgruß von Marko Martin, erschienen in der Welt vom 14.5.2013. Weiterlesen »
Gedenken an den 10. Mai 1938 – 80. Jahrestag der Bücherverbrennung
Freitag, den 10. Mai 2013Am 10. Mai 1933 verbrannten die Nationalsozialisten in Berlin Zehntausende Bücher. Auch in vielen anderen Städten kam es zu Bücherverbrennungen. Die Bände stammten von Autorinnen und Autoren, die jüdischer Herkunft waren oder dem Nationalsozialismus kritisch gegenüberstanden. Weiterlesen »
Fest in Blau und Weiß
Donnerstag, den 9. Mai 2013Maccabi eröffnete die Freiluftsaison in der Riemer Straße. Von Miryam Gümbel, 09.05.2013. Das Maccabi-Sportfest zählt für viele Gemeindemitglieder und ihre Freunde zu den schönsten Tagen im Jahr. Am 1. Mai lockte es rund 1200 Menschen auf das Vereinsgelände in der Riemer Straße. Und allen Wettervorhersagen zum Trotz kam pünktlich zu Beginn der Veranstaltung auch die Sonne hinter den Wolken hervor. Weiterlesen »
Am Israel Chai!
Donnerstag, den 25. April 2013Jom Haazmaut 2013 – Die Kultusgemeinde feierte den 65. Unabhängigkeitstag des jüdischen Staates. Von Miryam Gümbel, 25.04.2013. Vor 65 Jahren ist der Staat Israel gegründet worden. Die Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern hat diesen Geburtstag mit einem rauschenden Fest gefeiert. Durch die untrennbare Einheit von Jom Hasikaron und Jom Haazmaut lagen dabei Freude und Trauer auch dieses Jahr wieder eng beieinander. Weiterlesen »
Erinnerung an den Aufstand im Warschauer Ghetto: Kampf für Menschenwürde
Freitag, den 19. April 2013Führende deutsche Politiker haben am Freitag, 19.4.2013, an den Aufstand im Warschauer Ghetto erinnert und den mutigen Widerstand der verfolgten Juden gewürdigt. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern und Vizepräsidentin des Jüdischen Weltkongresses (WJC) sagte in München: „Ich verneige mich vor dem Mut der jüdischen Menschen, die sich damals nicht kampflos ihrem Schicksal ergeben wollten. Sie wussten, dass sie ihr Leben wohl nicht würden retten können, aber sie wollten ihre Würde retten. Und das haben Sie. Ihr Andenken ist unvergessen. Ihr Vermächtnis ist die demokratische Verpflichtung zu Verantwortung. Gemeinsam sind wir aufgefordert, einzutreten für das respektvolle Miteinander aller Menschen, die in Freiheit und Frieden und gegenseitiger Anerkennung in unserer Gesellschaft leben und diese gestalten wollen.“ Weiterlesen »
Heubisch hört zu
Donnerstag, den 18. April 2013Bayerns Wissenschaftsminister kam zum Gedankenaustausch in die IKG. Von Miryam Gümbel, 18.04.2013. Tief bewegt verharrte Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch bei seinem Besuch am Dienstag vergangener Woche im »Gang der Erinnerung«. Die Lichtinstallation von Georg Soanca-Pollak auf dem Weg zur Synagoge im Gemeindezentrum beeindruckte ihn: Auf immer wieder von Neuem bewegende Weise sind die unterschiedlich stark in Erscheinung tretenden Namen weit mehr als eine nur eine bloße Auflistung der in der Schoa von den Nazis ermordeten Münchner. Weiterlesen »
Margaret Thatcher als Retterin
Mittwoch, den 17. April 2013Erschienen auf tachles Online, 17.4.2013. Wenn am heutigen Mittwoch der Trauergottesdienst für Margaret Thatcher in der Londoner St. Paul´s Kathedrale stattfindet, dürfte eine Teilnehmerin der «eisernen Lady» ganz besonders für eine Episode aus deren Kindheit dankbar sein. Diese ist weithin unbekannt. Dabei hat die britische Premierministerin der Jahre von 1979 bis 1990 mehrfach erklärt, sie sei am meisten nicht auf den Sieg im Falkland-Krieg oder ihre Rolle bei der Auflösung des Sowjetimperiums stolz. Als ihre grösste Errungenschaft hat Thatcher die Rettung des jüdischen Mädchens Edith Mühlbauer aus Wien betrachtet. Weiterlesen »
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