„Die Ermittlung“
Montag, den 23. Dezember 2024Sonntag, 26. Januar 2025, 16 Uhr
Filmvorführung mit anschließendem Gespräch
D 2024, gekürzte Fassung 186 Min.
Regie: Rolf Peter Kahl
Produzent: Alexander van Dülmen
Produktion: Film&Mischwaren, ARTE, BR und WDR
Filmverleih: LEONINE Studios
Darsteller: Rainer Bock (Richter), Clemens Schick (Ankläger), Bernhard Schütz (Verteidiger) u. v. a.
Eine Veranstaltung im Rahmen der 16. Jüdischen Filmtage
Beitrag zur Literarischen Woche gegen Antisemitismus, veranstaltet von Kulturzentrum der IKG München & Oberbayern, Monacensia, Münchner Volkshochschule, NS-Dokumentationszentrum sowie den Stiftungen von Internationaler Jugendbibliothek, Literaturhaus und Lyrik Kabinett
Das Drama »Die Ermittlung« – basierend auf dem gleichnamigen Theaterstück von Peter Weiss – schildert den ersten Frankfurter Auschwitz-Prozess (1963 bis 1965) anhand der Gerichtsprotokolle, Zeugen- und Angeklagten-Aussagen, Presseberichten und Erinnerungen der Beteiligten. Regisseur Rolf Peter Kahl hat »Die Ermittlung. Oratorium in 11 Gesängen« in einen wirkungsmächtigen dokumentarischen Film übertragen. Die beeindruckende Erstaufführung fand beim Münchner Filmfest im Juli 2024 statt. Nun wird er am Vorabend des Internationalen Holocaust-Gedenktags erneut gezeigt. Weiterlesen »
Literarische Woche gegen Antisemitismus
Donnerstag, den 12. Dezember 202420. bis 27. Januar 2025
Münchner Literatur- und Bildungsinstitutionen setzen mit einer Veranstaltungswoche ein Zeichen der Solidarität mit der jüdischen Gemeinschaft der Stadt und in ganz Deutschland
Eine Kooperation des Kulturzentrums der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, der Monacensia im Hildebrandhaus, der Münchner Volkshochschule, des NS-Dokumentationszentrums, der Stiftung Internationale Jugendbibliothek, der Stiftung Literaturhaus München und der Stiftung Lyrik Kabinett
»Es braucht hohe Zäune für ein Judentum in Deutschland.« Der lakonische Befund von Ronen Steinke von der Süddeutschen Zeitung blickt auf eine Vielzahl bedrohlicher antisemitischer Entwicklungen; bedrohlich nicht nur für Jüdinnen und Juden, sondern für die deutsche Gegenwartsgesellschaft als Ganze. Die Polizei verzeichnete im Jahr 2023 mit über 5000 antisemitischen Gewalttaten eine Verdoppelung der Zahlen aus dem Vorjahr. Jüdische Schulen und Synagogen müssen von der Polizei beschützt werden. Zu den alltäglichen antisemitischen Beleidigungen und Belästigungen tritt eine wachsende Gewaltbereitschaft.
Angst ist für viele jüdische Bürger dieses Landes wieder ein konkretes Lebensgefühl geworden. Weiterlesen »
„Der ganzen Welt benachbart“ mit Efrat Gal-Ed und Daria Vakhrushova
Donnerstag, den 21. November 2024Mittwoch, 11. Dezember 2024, 19:15 Uhr
Vorstellung einer jiddistischen Buchreihe mit Lesung mit Efrat Gal-Ed und Daria Vakhrushova
Jiddistik Edition & Forschung blickt mit zehn Publikationen auf zwölf ertragreiche Jahre zurück. Diese Reihe ist heute weltweit die einzige, in der moderne jiddische Literatur in wissenschaftlichen Editionen veröffentlicht wird. Sie setzt damit die lange unterbrochene Tradition des jiddischen Buchdrucks im deutschen Sprachraum fort. Mit Beiträgen zu Sprache, Literatur, Kultur und Geschichte präsentieren die Sammelbände eine breite Palette jiddistischer Forschung der Gegenwart. Die Anthologien legen facettenreiche Textsammlungen moderner jiddischer Lyrik, Prosa und Essays erstmals in standardisierter Schreibweise vor. Die Reihe zeichnet sich durch drei Publikationssprachen aus: Deutsch, Englisch und Jiddisch; das Jiddische wird konsequent in hebräischer Schrift vorgelegt. An diesem Abend stellen zwei aus dem Herausgeberteam neue Veröffentlichungen der Reihe vor. Von besonderem Interesse für Studierende und für Freunde des Jiddischen sind eine Anthologie jiddischer Erzählungen, eine Anthologie jiddischer Essays und die Neuedition der herausragenden Grammatik von Elye Falkovitsh. Weiterlesen »
„In der Feuerkette der Epoche“: Friederike Heimann in Zwiesprache mit Gertrud Kolmar
Donnerstag, den 21. November 2024Dienstag, 10. Dezember 2024, 19 Uhr
Gertrud Kolmar, geboren 1894 in Berlin, ermordet 1943 in Auschwitz, gilt heute als eine der bedeutendsten deutsch-jüdischen Lyrikerinnen des 20. Jahrhunderts mit einem Werk von tiefgründiger, besonderer Schönheit. Sei es das „Wort der Stummen“ oder „Tierträume“, seien es die vielen weiblichen Außenseiterfiguren in „Weibliches Bildnis“ oder aber ganze poetische „Welten“, die Kolmar in ihren Gedichten erschafft – immer wieder ergeben sich neue, ungewöhnliche, oft überraschend aktuelle Perspektiven. So öffnet sich ein poetischer Raum zu einem nie abreißenden Gespräch, das die Dichterin heute wieder gegenwärtiger denn je erscheinen lässt. Friederike Heimann hat mit ihrem Buch »In der Feuerkette der Epoche« ein ebenso umfassendes wie berührendes Porträt Gertrud Kolmars vorgelegt – sie begibt sich in Zwiesprache mit der Dichterin und ihrem Werk. Weiterlesen »
„Gedicht für den unvollkommenen Menschen“
Montag, den 4. November 2024Montag, 18. November 2024, 19 Uhr
Buchpräsentation
Die israelische Dichterin Agi Mishol und ihre Übersetzerin Anne Birkenhauer:
Präsentation des neuen Bandes in der Edition Lyrik Kabinett bei Hanser Weiterlesen »
„7. Oktober 2023 – Judenhass“: Ein Plädoyer von Michel Friedman
Dienstag, den 15. Oktober 2024Donnerstag, 7. November 2024, 19 Uhr
Buchpräsentation und Vortrag
Begrüßung: Dr. h. c. mult. Charlotte Knobloch, Präsidentin der IKG München und Obb.
Brandanschläge auf Synagogen. Hetze an Schulen. Ein Mob, der das Existenzrecht Israels verneint: Judenhass, in Deutschland. – Nach dem Terrorangriff der Hamas auf Israel zeigt sich einmal mehr, wie wenig das Versprechen des „Nie wieder“ gilt und wie sehr Antisemitismus von verschiedenen Seiten gesellschaftsfähig geworden ist. Der renommierte Publizist, Philosoph und Jurist Prof. Dr. Michel Friedman spricht über das Versagen der Politik, die Ignoranz der Gesellschaft und darüber, wie zu verhindern ist, dass Gewalt gegen Juden weiter um sich greift. Weiterlesen »
25. Lange Nacht der Museen
Montag, den 30. September 2024Samstag, 19. Oktober 2024, 20:30 bis 23:30 Uhr
Vortrag und Konzert – Beitrag der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern
Eine Synagoge ist von zentraler Bedeutung für das jüdische Leben. Der Vortrag erläutert, woher der Name »Ohel Jakob« kommt, welche architektonischen Besonderheiten die Münchner Hauptsynagoge aufweist, welche Rolle Musik spielt. Dazu gibt es Auftritte des Synagogenchors »Schma Kaulenu« (hebr. »Höre unsere Stimme«).
Auf einen Blick:
- 20:30 und 21:45 Vortrag von Ellen Presser (je 30 Min.)
- 21:00 und 22:15 Konzert des Synagogenchors »Schma Kaulenu« unter Leitung von David Rees (je 30 Min.); musikalische Begleitung: Luisa Pertsovska.
Das Restaurant Einstein im Jüdischen Gemeindezentrum bietet koschere Köstlichkeiten von 19:30 bis 23:30 Uhr.
Tickets: 20 Euro (berechtigt zum Eintritt in alle rund 90 beteiligten Häuser)
Weitere Informationen unter www.muenchner.de und www.ikg-m.de
Veranstaltungsort: Synagoge »Ohel Jakob«, St.-Jakobs-Platz 15, 80331 München (barrierefrei)
„7. Oktober – Stimmen aus Israel“: Vorstellung des Jüdischen Almanach 2024
Montag, den 30. September 2024Dienstag, 8. Oktober 2024, 19 Uhr
Buchpräsentation
Der 7. Oktober 2023, der sogenannte „Schwarze Schabbat“, stellt für die Israelis eine Zäsur ohnegleichen dar. Das schiere Ausmaß des Massakers der Hamas, die ungeheuerliche Brutalität, die Geiselnahmen und der darauffolgende Krieg, so lange wie noch keiner zuvor in der Geschichte des Landes, haben die gesamte Nation traumatisiert«, stellt die Publizistin und Professorin am Europäischen Form der Hebräischen Universität Jerusalem, Gisela Dachs fest. Weiterlesen »
»Die Rückkehr des Terrors. Wie uns der Dschihadismus herausfordert« mit Peter R. Neumann
Freitag, den 6. September 2024Montag, 30. September 2024, 19 Uhr
Buchpremiere und Vortrag mit Prof. Dr. Peter R. Neumann
Seit dem Angriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 mobilisiert sich weltweit eine neue Gewaltbewegung, die sich in westlichen Gesellschaften schnell auszubreiten droht – nach dem Angriff gab es in Europa bereits mehr Anschlagsversuche als im gesamten Jahr zuvor. Der Terrorismus-Experte Peter R. Neumann zeigt auf, wie sich der Dschihadismus seit dem 11. September 2001 entwickelt hat und was die neue Gefahr ausmacht. Seine Analyse führt vor Augen, was Sicherheitsbehörden und Politik tun müssten, um dieser Gefahr und den daraus resultierenden möglichen gesellschaftlichen Konflikten angemessen zu begegnen. Weiterlesen »
»Shtern faln«: Konzert mit dem »Kadya Trio«
Donnerstag, den 29. August 2024Mittwoch, 18. September 2024, 17:30 Uhr
Alan Bern (USA/Deutschland; Klavier, Akkordeon) ist der künstlerische Gründungsdirektor des Yiddish Summer Weimar und der Other Music Academy (OMA). Der vielseitige Komponist gilt als Pionier der modernen Klezmer-Musik und der Neuen Jüdischen Musik (Brave Old World, The Other Europeans, Diaspora Redux und Semer Ensemble). Im aktuellen Programm werden wunderbare jiddische Gedichte der Schriftstellerin und Poetin Kadya Molodowsky (10. Mai 1894, Bereza Kartuska, Russisches Kaiserreich – 23. März 1975, Philadelphia, USA) in berührender, neuer Vertonung von Alan Bern, dargeboten. Weiterlesen »
VeranstaltungenÜberblick »
Juli 2026 | Siwan-Tamus
- So
- Mo
- Di
- Mi
- Do
- Fr
- Sa
- 1
- 2
- 3
- 4
- 5
- 6
- 7
- 8
- 9
- 10
- 11
- 12
- 13
- 14
- 15
- 16
- 17
- 18
- 19
- 20
- 21
- 22
- 23
- 24
- 25
- 26
- 27
- 28
- 29
- 30
- 31
Israelitische Kultusgemeinde
München und Oberbayern K.d.ö.R.
St.-Jakobs-Platz 18
80331 München
Tel: +49 (0)89 20 24 00 -100
Fax: +49 (0)89 20 24 00 -170
E-Mail: empfang@ikg-m.de

