Kultur
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So. 26.01.2025 | 26. Tewet 5785
Beginn 16:00„Die Ermittlung“
Sonntag, 26. Januar 2025, 16 Uhr
Filmvorführung mit anschließendem Gespräch
D 2024, gekürzte Fassung 186 Min.
Regie: Rolf Peter Kahl
Produzent: Alexander van Dülmen
Produktion: Film&Mischwaren, ARTE, BR und WDR
Filmverleih: LEONINE Studios
Darsteller: Rainer Bock (Richter), Clemens Schick (Ankläger), Bernhard Schütz (Verteidiger) u. v. a.
Eine Veranstaltung im Rahmen der 16. Jüdischen Filmtage
Beitrag zur Literarischen Woche gegen Antisemitismus, veranstaltet von Kulturzentrum der IKG München & Oberbayern, Monacensia, Münchner Volkshochschule, NS-Dokumentationszentrum sowie den Stiftungen von Internationaler Jugendbibliothek, Literaturhaus und Lyrik Kabinett
Das Drama »Die Ermittlung« – basierend auf dem gleichnamigen Theaterstück von Peter Weiss – schildert den ersten Frankfurter Auschwitz-Prozess (1963 bis 1965) anhand der Gerichtsprotokolle, Zeugen- und Angeklagten-Aussagen, Presseberichten und Erinnerungen der Beteiligten. Regisseur Rolf Peter Kahl hat »Die Ermittlung. Oratorium in 11 Gesängen« in einen wirkungsmächtigen dokumentarischen Film übertragen. Die beeindruckende Erstaufführung fand beim Münchner Filmfest im Juli 2024 statt. Nun wird er am Vorabend des Internationalen Holocaust-Gedenktags erneut gezeigt.
Ein Richter, ein Verteidiger, ein Ankläger, 39 Zeugen und 18 Angeklagte spiegeln alle Nuancen unmenschlicher Kälte versus unauslöschlicher Traumatisierung in einem auf Sachlichkeit ausgerichteten Gerichtsverfahren wieder.
Den Richter verkörpert der Schauspieler Rainer Bock, der im Anschluss an die Filmvorführung über seine zentrale Rolle im Film, die Dreharbeiten und die Resonanz auf das Filmprojekt spricht. Weitere Mitwirkende sind angefragt.
Eintritt: 5 Euro
Anmeldung erforderlich unter: karten@ikg-m.de oder unter (089) 202 400-491
Veranstaltungsort: Jüdisches Gemeindezentrum, St.-Jakobs-Platz 18, 80331 München
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November 2026 | Cheschwan-Kislew
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Aktuelle Veranstaltungen
Do. 12.11.2026 | 2. Kislew 5787
Kultur
„Kinderwunsch“ – Lesung und Gespräch mit Maya Arad
Beginn 19:00Maya Arad stellt ihren gleichnamigen Roman im Gespräch mit ihrer Übersetzerin Lucia Engelbrecht vor
Donnerstag, 12. November 2026, 19 Uhr
Die 39-jährige Lehrerin Idit aus Tel Aviv möchte unbedingt Mutter werden und kämpft sich dafür über komplexe Hürden. Sie träumt von der großen Liebe, ernährt sich gesund. Gut ausgebildet und alleinstehend wird das Zeitfenster ein Kind zu bekommen, immer kleiner, während ihr Kinderwunsch immer größer wird.
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Kultur
»Als ich mit Leonard Cohen einen Hut kaufen ging«: Eine Spurensuche zum 10. Todestag
Beginn 19:00Hommage an Leonard Cohen
Montag, 16. November 2026, 19 Uhr
Mit Thomas Kraft (Texte), dem Gitarristen Steven Lichtenwimmer, dem Flamenco-Gitarristen Ricardo Volkert und der Sängerin Laura Wachter
In seinem lebenslangen Versuch der Selbstbefragung hat der kanadische Sänger, Komponist, Schriftsteller, Dichter und Maler Leonard Cohen (21.09.1934 in Westmount, Provinz Québec, – 7.11.2016 in Los Angeles) einen Kampf geführt zwischen Begehren und Disziplin, Sucht und Sehnsucht, stets in der Hoffnung auf Erlösung und Befreiung.
Die Würdigung von Thomas Kraft, der 2014 »Cohen. Eine Hommage« veröffentlichte, gefolgt 2021 von „Rock´n´Read“, 2022 „The Last DJs“ und 2024 von „Americana. Ein zerrissenes Land im Spiegel der Countrymusic“, mit neuen Texten über Cohen führt literarisch und musikalisch an sieben Orte von Montreal über London, Hydra und Nashville nach New York, Granada und Los Angeles.
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Kultur
Vortrag: Die Deutsch-Israelischen Studiengruppen und die frühen studentischen Kontakte mit Israel 1948 bis 1972
Beginn 19:00Buchpräsentation
Mittwoch, 18. November 2026, 19 Uhr
In seiner Dissertation untersuchte Jonas Hahn die ab Ende der 1950er Jahre an zahlreichen westdeutschen Universitäten gegründeten Deutsch-Israelischen Studiengruppen. Vor dem Hintergrund von NS-Zeit und Holocaust widmeten sich die Gruppen der NS-Aufarbeitung, dem Kampf gegen Antisemitismus und für engere Kontakte mit Israel. Der Autor bettet die Geschichte dieser studentischen Gruppen in den größeren Kontext der bundesdeutschen Nachkriegsgeschichte sowie der frühen deutsch-israelischen Beziehungen ein. Das im Wallstein Verlag erschienene Buch geht auf Hahns Dissertation am Lehrstuhl für Jüdische Geschichte und Kultur der LMU München zurück. Die Drucklegung unterstützte der gemeinnützige Freundeskreis des Lehrstuhls.
Weiterlesen »Israelitische Kultusgemeinde
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