Moshe Fischel ist Neuer Gemeindekantor
Freitag, den 2. September 2011Seit Anfang September hat die Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern mit Moshe Fishel einen neuen Kantor. Fishel hat sich im Auswahlprozess aus 20 Bewerbern als bester Kandidat herauskristallisiert und erhielt die begehrte Festeinstellung als Gemeindekantor. Weiterlesen »
Hofpfisterei baut koscheres Sortiment aus
Donnerstag, den 28. Juli 2011Bereits seit August 2000 sind die meisten Brotsorten der Hofpfisterei als koscher zertifiziert. Das Zertifikat ist jeweils für ein Jahr gültig. Die Verlängerung wird regelmäßig von der Hofpfisterei beantragt.
Neben dem bewährten Angebot an koscheren Brotsorten, die seit zehn Jahren zertifiziert werden, sind ab sofort auch verschiedene Semmel- und Feingebäcksorten in den Hofpfisterei-Filialen in Bayern und Baden-Württemberg als koscher zertifiziert. Weiterlesen »
Parschas Matos – Werte und Prioritäten
Freitag, den 22. Juli 2011Der Abschnitt für diese Woche befindet sich im Buch Bamidbar (4. Buch Moses) 30,2-32,42. In der Haftara wird dazu Jeremias 1,1-2,3 gelesen. Hierzu Gedanken von Rabbi Yossy Goldman über „Prioritäten und Preisschilder“: Was ist wichtiger: das Geld oder der Mensch, das Geld oder die Kinder? Natürlich würde niemand zugeben, Geld über seine Kinder zu stellen; aber ist das nicht sehr verbreitet? Machen nicht die meisten Eltern, auch die guten, gelegentlich diesen Fehler? Weiterlesen »
Zedaka: Nehmen und geben
Montag, den 4. Juli 2011Warum sollte man Zedaka, Geld für wohltätige Zwecke, geben? Kürzlich hat Brackman gehört, wie jemand dagegen argumentierte, Geld an die zu geben, die weniger Glück hatten als man selbst: „Ich habe hart für mein Geld gearbeitet und möchte es für mich behalten. Ich schufte, um in der Lage zu sein, mir ein schönes Auto und Zuhause leisten und in den Urlaub fahren zu können. Also warum sollte ich jemand mein Bares geben? Wenn jemand Geld will, sollte der so hart dafür arbeiten, wie ich es getan habe!“ Klingt irgendwie vernünftig, nicht wahr? Oder vielleicht doch nicht? Ein Artikel von Levi Brackman in der Jüdischen Allgemeinen vom 30. Juli 2011. Weiterlesen »
Selbstverliebtheit kann den Menschen zu Fall bringen
Mittwoch, den 29. Juni 2011Es ist noch nicht lange her, dass der Wochenabschnitt Schelach Lecha zu lesen wa (4. Buch Moses 13,1 – 15,41). Er beginnt mit der Mission der zwölf Spione. Sie werden ausgesandt, um das Land Israel zu erkunden. „Da schickte Mosche aus der Wüste Paran gemäß dem Wort des Ewigen lauter Männer, die Häupter unter den Israeliten waren“ (4. Buch Moses 13,3). Raschi bemerkt zu dieser Stelle, dass „jedesmal, wenn die Tora den Ausdruck »Anaschim« verwendet, es sich um wichtige und angesehene Männer handelt“. Der Ramban, Nachmanides, fügt hinzu: „Die Tora zählt die Kundschafter entsprechend ihrer geistigen Stufe auf. Je heiliger die Person, desto früher wird sie in der Liste der Kundschafter aufgezählt.“ Von Rabbiner Moishe Baumel in der Jüdischen Allgemeinen. Weiterlesen »
Auge um Auge, Schlag auf Schlag
Montag, den 13. Juni 2011In der Jüdischen Allgemeinen vom 9. Juni 2011 sinniert Chajm Guski darüber, warum das Tora-Prinzip „Auge um Auge“ so oft missverstanden wird. Die Phrase werde von „böswilligen Menschen“ sehr häufig im Zusammenhang mit dem Judentum zitiert. Wie kaum ein anderer Satz aus der Tora ist dieser sprichwörtlich geworden. So sprichwörtlich, dass niemand mehr weiß, dass die Unterstellung aus antijüdischer Polemik stammt. Diese behauptet, das Judentum sei eine Religion, die nach dem Prinzip der Vergeltung Recht spricht. Im Kontrast zum Christentum, dem das Prinzip der Nächstenliebe zugrunde liege. Ber im Judentum geht es nicht um Vergeltung oder das Recht des Stärkeren wie im Westernroman, schreibt Guski. Weiterlesen »
Erleuchtung für 200 Euro
Montag, den 30. Mai 2011Yehuda Bergs Kabbalah Centre ist ein amerikanisches Familienunternehmen. Von Los Angeles aus haben seine Eltern, Philip und Karen Berg, ihre äußerst lose an alte jüdische Mystik angelehnten Lehren in die Welt und in die Köpfe von Madonna, Roseanne Barr und Ashton Kutcher gebracht. Jetzt hatte der Hollywood-Kabbalist Yehuda Berg einen Auftritt in Berlin. Fabian Wolff war dabei und berichtete in der Jüdischen Allgemeinen über seine Eindrücke. Weiterlesen »
G8-Treffen: Appell der Religionen an die Politik
Donnerstag, den 26. Mai 2011Bordeaux | Hochrangige Religionsführer haben vor Beginn des G8-Gipfels in Deauville an die dort versammelten Staats- und Regierungschefs appelliert, Klimawandel, Wirtschaftskrise und Armut in den Mittelpunkt ihrer Beratungen zu stellen. Bei einem „Religiösen G8-Treffen“ in Bordeaux forderten sie in einer am 24.5.2011 veröffentlichten Erklärung zudem den Ausbau von Investitionen in den Frieden. Verglichen mit den Rüstungsetats, seien die Beträge für gewaltfreie Konfliktlösung und -prävention minimal und müssten gesteigert werden. Weiterlesen »
Die meisten Deutschen glauben an einen G-tt
Mittwoch, den 18. Mai 2011Wie gläubig sind die Deutschen? Ist der Osten noch immer das Land der Atheisten? Welchen Stellenwert haben christliche Werte in unserem Alltag? Anlässlich des Evangelischen Kirchentags in Dresden hat der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) beim Forschungsinstitut Infratest dimap eine Studie zu Kirche und Glaube in Deutschland in Auftrag gegeben. Demnach bekennen sich mehr als die Hälfte der Deutschen sich zu einem Glauben. Auffällig ist der gravierende Ost-West-Unterschied. Weiterlesen »
Deutschland wird zum Staat der Gläubigen erhoben
Mittwoch, den 11. Mai 2011Auf Spiegel Online hinterfragt Autor Frank Patalong den Erkenntnisgewinn der Glaubensfrage im Zensus 2011. Er wähnt Ungenauigkeit bei der Suche nach der Antwort auf die spannenden Frage „Was glauben eigentlich die Deutschen?“ Patalong meint nicht, dass der Zensus hier weiterhelfen wird. Zwar werden entsprechende Daten erhoben, aber das Ergebnis stehe jetzt schon fest: „Finden wird die Volksbefragung nichts als Gläubige – Atheisten sind nicht vorgesehen“, so Patalong. Weiterlesen »
VeranstaltungenÜberblick »
September 2026 | Elul-Tischri
- So
- Mo
- Di
- Mi
- Do
- Fr
- Sa
- 1
- 2
- 3
- 4
- 5
- 6
- 7
- 8
- 9
- 10
- 11
- 12
- 13
- 14
- 15
- 16
- 17
- 18
- 19
- 20
- 21
- 22
- 23
- 24
- 25
- 26
- 27
- 28
- 29
- 30
Aktuelle Veranstaltungen
Mi. 23.09.2026 | 12. Tischri 5787
Kultur
»Briefe an meinen Vater«. Von und mit Konrad Bernheimer
Beginn 19:00 Uhr:Moderation: Ellen Presser
Konrad Bernheimer stellt das Schicksal seines Vaters Kurt sehr persönlich in den historischen Kontext dessen Lebenszeit: als Sohn des renommierten Kunsthändlers und Antiquitätensammlers Otto Bernheimer, als Bruder, Student der Kunstgeschichte, Emigranten in den venezolanischen Anden und Familienvater. 1954 kommt Konrad mit Mutter und zwei Schwestern zum Großvater nach München – ohne den Vater. Erst viel später erfährt Konrad Bernheimer, inzwischen selbst ein international erfolgreicher Kunsthändler, was mit seinem Vater einst geschah. Aus überlieferten Dokumenten und Familienerinnerungen entwickelt Bernheimer jr. eine Zwiesprache mit dem abwesenden Vater über Scham und Schuld, Liebe und Prägungen und die Last, die einem die Geschichte auferlegt, denn »Erinnerung bedeutet, dass etwas bleibt – auch wenn so vieles verschwunden ist«.
Sa. 17.10.2026 | 6. Cheschwan 5787
Kultur
Zum 27. Mal: »Die lange Nacht der Münchner Museen
Beginn 20:30 Uhr:Beitrag der IKG München und Oberbayern
Auf einen Blick:
Vorträge (je 30 Min.)
20:30 Uhr Dinah Zenker
22:00 Uhr Ellen Presser
Konzerte des Synagogenchors »Schma Kaulenu«
unter Leitung von David Rees
21:15 Uhr und 22:30 Uhr (ca. 30 Min.)
Eine Synagoge, wörtlich Ort der Zusammenkunft (zum Gebet), ist von zentraler Bedeutung für jüdisches Leben. Der Vortrag erläutert, woher der Name »Ohel Jakob kommt, ferner architektonische Besonderheiten und die Rolle der Musik.
Musikalische Begleitung: Luisa Pertsovska
Veranstaltungsort: Synagoge »Ohel Jakob«, St.-Jakobs-Platz 18, 80331 München
Das Restaurant Einstein im Jüdischen Gemeindezentrum bietet koschere Köstlichkeiten.
Das Ticket kostet 20 Euro und berechtigt zum Eintritt in über 100 beteiligte Häuser.
Weitere Informationen unter www.muenchner.de und www.ikg-m.de
So. 18.10.2026 | 7. Cheschwan 5787
Kultur
»Shvayg Mayn Harts«. Jiddische Lieder aus der goldenen Ära des New Yorker Yiddish Theatre
Beginn 17:00 Uhr:
Sasha Lurje & Roman Grinberg – Gesang
Shvayg Mayn Harts Orchestra
Dirigent: Michael Alexander Willens
Mit „Shvayg Mayn Harts“ erfüllt sich Michael Alexander Willens einen lang gehegten persönlichen Traum: die Musik seiner beiden Großväter Alexander Olshanetsky und
Herman Yablokoff wieder auf die Bühne zu bringen. Beide gehörten zu den prägenden Persönlichkeiten des jiddischen Theaters in New York.
Als Komponisten, Sänger und Bühnenstars schufen sie Lieder, die weit über die jüdische Gemeinschaft hinaus bekannt wurden und bis heute zum Schatz des jiddischen Musiktheaters zählen. Werke wie „Papirosn“, „Mayn Shtetele Belz“, „Hopkele“ oder „Ikh hob dikh tsufil lib“ erzählen von Liebe und Sehnsucht, von Heimweh und Hoffnung, von den Erinnerungen an die alte Heimat und vom Traum eines neuen Lebens in Amerika.
Gemeinsam mit dem eigens gegründeten „Shvayg Mayn Harts Orchestra“ lässt Michael Alexander Willens diese musikalische Welt neu aufleben. Mit Sasha Lurje und Roman Grinberg, der auch für die Orchesterarrangements verantwortlich zeichnet, stehen zwei der führenden Stimmen der internationalen jiddischen Musikszene auf der Bühne. Sie führen durch ein Programm voller Emotionen, Humor und Lebensfreude und schlagen eine Brücke von den Anfängen des jiddischen Theaters in Osteuropa bis zu seiner Blütezeit in New York.
Voranmeldung erforderlich möglichst bis 7. Oktober unter: festkonzert@ikg-m.de
Israelitische Kultusgemeinde
München und Oberbayern K.d.ö.R.
St.-Jakobs-Platz 18
80331 München
Tel: +49 (0)89 20 24 00 -100
Fax: +49 (0)89 20 24 00 -170
E-Mail: empfang@ikg-m.de

