Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern

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Parschas Matos – Werte und Prioritäten

Freitag, den 22. Juli 2011

Der Abschnitt für diese Woche befindet sich im Buch Bamidbar (4. Buch Moses) 30,2-32,42. In der Haftara wird dazu Jeremias 1,1-2,3 gelesen. Hierzu Gedanken von Rabbi Yossy Goldman über „Prioritäten und Preisschilder“: Was ist wichtiger: das Geld oder der Mensch, das Geld oder die Kinder? Natürlich würde niemand zugeben, Geld über seine Kinder zu stellen; aber ist das nicht sehr verbreitet? Machen nicht die meisten Eltern, auch die guten, gelegentlich diesen Fehler? Weiterlesen »

Zedaka: Nehmen und geben

Montag, den 4. Juli 2011

Warum sollte man Zedaka, Geld für wohltätige Zwecke, geben? Kürzlich hat Brackman gehört, wie jemand dagegen argumentierte, Geld an die zu geben, die weniger Glück hatten als man selbst: „Ich habe hart für mein Geld gearbeitet und möchte es für mich behalten. Ich schufte, um in der Lage zu sein, mir ein schönes Auto und Zuhause leisten und in den Urlaub fahren zu können. Also warum sollte ich jemand mein Bares geben? Wenn jemand Geld will, sollte der so hart dafür arbeiten, wie ich es getan habe!“ Klingt irgendwie vernünftig, nicht wahr? Oder vielleicht doch nicht? Ein Artikel von Levi Brackman in der Jüdischen Allgemeinen vom 30. Juli 2011. Weiterlesen »

Selbstverliebtheit kann den Menschen zu Fall bringen

Mittwoch, den 29. Juni 2011

Es ist noch nicht lange her, dass der Wochenabschnitt Schelach Lecha zu lesen wa (4. Buch Moses 13,1 – 15,41). Er beginnt mit der Mission der zwölf Spione. Sie werden ausgesandt, um das Land Israel zu erkunden. „Da schickte Mosche aus der Wüste Paran gemäß dem Wort des Ewigen lauter Männer, die Häupter unter den Israeliten waren“ (4. Buch Moses 13,3). Raschi bemerkt zu dieser Stelle, dass „jedesmal, wenn die Tora den Ausdruck »Anaschim« verwendet, es sich um wichtige und angesehene Männer handelt“. Der Ramban, Nachmanides, fügt hinzu: „Die Tora zählt die Kundschafter entsprechend ihrer geistigen Stufe auf. Je heiliger die Person, desto früher wird sie in der Liste der Kundschafter aufgezählt.“ Von Rabbiner Moishe Baumel in der Jüdischen Allgemeinen. Weiterlesen »

Auge um Auge, Schlag auf Schlag

Montag, den 13. Juni 2011

In der Jüdischen Allgemeinen vom 9. Juni 2011 sinniert Chajm Guski darüber, warum das Tora-Prinzip „Auge um Auge“ so oft missverstanden wird. Die Phrase werde von „böswilligen Menschen“ sehr häufig im Zusammenhang mit dem Judentum zitiert. Wie kaum ein anderer Satz aus der Tora ist dieser sprichwörtlich geworden. So sprichwörtlich, dass niemand mehr weiß, dass die Unterstellung aus antijüdischer Polemik stammt. Diese behauptet, das Judentum sei eine Religion, die nach dem Prinzip der Vergeltung Recht spricht. Im Kontrast zum Christentum, dem das Prinzip der Nächstenliebe zugrunde liege. Ber im Judentum geht es nicht um Vergeltung oder das Recht des Stärkeren wie im Westernroman, schreibt Guski. Weiterlesen »

Erleuchtung für 200 Euro

Montag, den 30. Mai 2011

Yehuda Bergs Kabbalah Centre ist ein amerikanisches Familienunternehmen. Von Los Angeles aus haben seine Eltern, Philip und Karen Berg, ihre äußerst lose an alte jüdische Mystik angelehnten Lehren in die Welt und in die Köpfe von Madonna, Roseanne Barr und Ashton Kutcher gebracht. Jetzt hatte der Hollywood-Kabbalist Yehuda Berg einen Auftritt in Berlin. Fabian Wolff war dabei und berichtete in der Jüdischen Allgemeinen über seine Eindrücke. Weiterlesen »

G8-Treffen: Appell der Religionen an die Politik

Donnerstag, den 26. Mai 2011

Bordeaux | Hochrangige Religionsführer haben vor Beginn des G8-Gipfels in Deauville an die dort versammelten Staats- und Regierungschefs appelliert, Klimawandel, Wirtschaftskrise und Armut in den Mittelpunkt ihrer Beratungen zu stellen. Bei einem „Religiösen G8-Treffen“ in Bordeaux forderten sie in einer am 24.5.2011 veröffentlichten Erklärung zudem den Ausbau von Investitionen in den Frieden. Verglichen mit den Rüstungsetats, seien die Beträge für gewaltfreie Konfliktlösung und -prävention minimal und müssten gesteigert werden. Weiterlesen »

Die meisten Deutschen glauben an einen G-tt

Mittwoch, den 18. Mai 2011

Wie gläubig sind die Deutschen? Ist der Osten noch immer das Land der Atheisten? Welchen Stellenwert haben christliche Werte in unserem Alltag? Anlässlich des Evangelischen Kirchentags in Dresden hat der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) beim Forschungsinstitut Infratest dimap eine Studie zu Kirche und Glaube in Deutschland in Auftrag gegeben. Demnach bekennen sich mehr als die Hälfte der Deutschen sich zu einem Glauben. Auffällig ist der gravierende Ost-West-Unterschied. Weiterlesen »

Deutschland wird zum Staat der Gläubigen erhoben

Mittwoch, den 11. Mai 2011

Auf Spiegel Online hinterfragt Autor Frank Patalong den Erkenntnisgewinn der Glaubensfrage im Zensus 2011. Er wähnt Ungenauigkeit bei der Suche nach der Antwort auf die spannenden Frage „Was glauben eigentlich die Deutschen?“ Patalong meint nicht, dass der Zensus hier weiterhelfen wird. Zwar werden entsprechende Daten erhoben, aber das Ergebnis stehe jetzt schon fest: „Finden wird die Volksbefragung nichts als Gläubige – Atheisten sind nicht vorgesehen“, so Patalong. Weiterlesen »

Ägyptens Religionskonflikt

Dienstag, den 10. Mai 2011

Kairo | Gewaltsame Konflikte zwischen Muslimen und koptischen Christen lassen Ägypten nicht zur Ruhe kommen. Bei Straßenschlachten am 7. und 8. Mai 2011 sind in Kairo mindestens zwölf Menschen ums Leben gekommen. 230 weitere wurden verletzt. Grund für die blutige Auseinandersetzung war ein Gerücht, wonach eine zum Islam konvertierte Christin angeblich in einer koptisch-christlichen Kirche festgehalten wurde. Bei der Auseinandersetzung fielen Medienberichten zufolge Schüsse. Von ultrakonservativen Religionsführern aufgestachelte Muslime sollen zudem Brandbomben auf die Kirche, Wohnhäuser und Geschäfte geworfen haben. Weiterlesen »

Wer an G“tt glaubt, lebt länger

Dienstag, den 3. Mai 2011

Der Welt vom 2.5.2011 zufolge haben Wissenschaftler nachgewiesen, dass die Religiosität einen positiven Einfluss auf die Gesundheit und die Lebenserwartung hätten. Die beobachteten Effekte seien unabhängig davon, an welchen G“tt die Menschen glauben. Autorin Danielle Bengsch schreibt, religiöse Menschen seien weniger einsam und gestresst. Das sei gut für ihr Herz. Auch Fasten- und Ruhezeiten seien eine sehr gute Gesundheitsvorsorge. Regelmäßige Kirchgänge sollen demnach das Leben zusätzlich verlängern – um bis zu 14 Jahre. Weiterlesen »

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