Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern

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Knobloch zu Urteil gegen ehemaligen KZ-Wachmann: „Täter des Holocaust weiter zur Rechenschaft ziehen“

Dienstag, den 28. Juni 2022

München, 28.6.2022. Das Landgericht Neuruppin hat einen 101-jährigen ehemaligen Wachmann des Konzentrationslagers Sachsenhausen wegen Beihilfe zum Mord in 3500 Fällen zu fünf Jahren Haft verurteilt. Die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Dr. h.c. Charlotte Knobloch, begrüßte das Urteil: „Auch fast acht Jahrzehnte nach Kriegsende sind noch Täter der NS-Zeit am Leben, und auch nach dieser langen Zeit können sie für ihre Taten zur Rechenschaft gezogen werden: Das ist die wichtige Botschaft, die vom heutigen Urteil ausgeht. Das Landgericht Neuruppin hat das richtige Zeichen gesetzt und ist heute zumindest einem kleinen Teil des massiven nationalsozialistischen Unrechts mit rechtsstaatlichen Mitteln begegnet.“ Weiterlesen »

OB Reiter und Staatsminister beim Stadtteil-Sommerfest auf dem St.-Jakobs-Platz – Knobloch: „Miteinander als Anfang von Normalität“

Sonntag, den 26. Juni 2022

München, 26.6.2022. Mit einem großen Stadtteil-Sommerfest auf dem St.-Jakobs-Platz hat die Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern (IKG) am heutigen Sonntag im Verbund mit den Anrainern den Abschluss des Festjahres „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ sowie den 15. Geburtstag des Jüdischen Zentrums Jakobsplatz gefeiert. Unter den zahlreichen prominenten Gästen waren Oberbürgermeister Dieter Reiter sowie die Staatsminister Prof. Dr. Michael Piazolo und Ulrike Scharf. Ebenfalls zugegeben war Alt-Oberbürgermeister Christian Ude, dessen Unterstützung beim Bau des Zentrums in den 2000er Jahren entscheidend war, wie die Präsidentin der IKG, Dr. h.c. Charlotte Knobloch betonte: „Ich habe mich sehr über die großartige Resonanz unter den Münchnerinnen und Münchnern gefreut. Jeder Besucher ist uns wichtig, aber wenn das Jüdische Zentrum Geburtstag feiert, dann ist Christian Ude ein besonderer Ehrengast. Ohne ihn würde keines dieser Gebäude heute stehen.“ Weiterlesen »

Knobloch zu Monumentalgemälde auf der documenta: „Unzweideutig antisemitisch“

Montag, den 20. Juni 2022

München, 20.6.2022. Trotz verschiedener Ankündigungen der Organisatoren, antisemitischen Darstellungen auf der documenta fifteen keinen Raum zu geben, hat das Monumentalgemälde „People’s Justice“ der Künstlergruppe Taring Padi ebendiese Bildsprache in den öffentlichen Raum getragen. Die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Dr. h.c. Charlotte Knobloch, erklärt hierzu: „Als Mitglied der jüdischen Gemeinschaft, aber auch als Bürgerin dieses Landes bin ich entsetzt über den blanken Judenhass, der sich im Bild von Taring Padi zeigt. Personen mit Schläfenlocken und SS-Runen, dazu ein Schweinekopf mit der Aufschrift ‚Mossad‘: Das ist derart plump und so unzweideutig antisemitisch, dass man sich fragt, wozu es all die Gesprächsreihen und die langen Debatten im Vorfeld der documenta wirklich gebraucht hat, wenn am Ende trotzdem mitten in Kassel ein solches Bild gezeigt werden kann. Weiterlesen »

Charlotte Knobloch nach BGH-Urteil zur Wittenberger „Judensau“: „Relief bleibt in Stein gemeißelter Antisemitismus“

Dienstag, den 14. Juni 2022

München, 14.6.2022. Im Streit um die „Judensau“ an der Wittenberger Stadtkirche hat der Bundesgerichtshof entschieden, dass die mittelalterliche Schmähplastik nicht entfernt werden muss. Die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Dr. h.c. Charlotte Knobloch, erklärt hierzu: „Ich hatte sehr auf eine andere Entscheidung gehofft. Denn wie auch der Vorsitzende Richter selbst bereits gesagt hat, ist dieses Relief ‚in Stein gemeißelter Antisemitismus‘ – und das bleibt es trotz der Distanzierung der Kirche durch eine erläuternde Bodenplatte und einen Aufsteller. Nun wird diese erniedrigende und verletzende Darstellung auch weiterhin offen zu sehen sein.“ Weiterlesen »

Charlotte Knobloch zum voraussichtlichen Ausscheiden der AfD aus dem Kieler Landtag: „Stolzer Tag für den deutschen Parlamentarismus“

Sonntag, den 8. Mai 2022

München, 8.5.2022. Die CDU um Ministerpräsident Daniel Günther kann nach ersten Hochrechnungen die Landtagswahl in Schleswig-Holstein deutlich für sich entscheiden. Zugleich wird die AfD nach aktuellem Stand erstmals seit ihrer Gründung aus einem Landesparlament ausscheiden. Die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Dr. h.c. Charlotte Knobloch, erklärt hierzu: „Meine Glückwünsche und mein Dank gelten heute den Menschen in Schleswig-Holstein, die – sollten die Hochrechnungen sich bestätigen – einer rechtsextremen AfD nach einer Legislaturperiode im Landtag wieder die Tür gewiesen haben. Weiterlesen »

Charlotte Knobloch zum Tode von Michael Degen sel. A.: „Eine Stimme der Erinnerung, eine Institution auf Bühnen und Fernsehschirmen“

Dienstag, den 12. April 2022

München, 12.4.2022. Der Schauspieler und Holocaust-Überlebende Michael Degen ist nach Angaben des Rowohlt-Verlages am vergangenen Samstag im Alter von 90 Jahren verstorben. Die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Dr. h.c. Charlotte Knobloch, erklärte hierzu: „Mit großer Trauer habe ich vom Tode von Michael Degen erfahren. Mit ihm verlieren wir einen großartigen Schauspieler, einen feinen Menschen und schließlich auch einen weiteren wichtigen Zeitzeugen der NS-Zeit.“ Weiterlesen »

Charlotte Knobloch zum Tode von Inge Deutschkron sel. A.: „Was sie weitergegeben hat, müssen in Zukunft andere weitertragen“

Mittwoch, den 9. März 2022

München, 9.3.2022.  Die Holocaust-Überlebende Inge Deutschkron ist im Alter von 99 Jahren gestorben. Die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Dr. h.c. Charlotte Knobloch, erklärte hierzu: „Mit großer Trauer habe ich heute vom Tode von Inge Deutschkron sel. A. erfahren. Eine Persönlichkeit des 20. Jahrhunderts, eine verbindende Figur zwischen Deutschland und Israel und eine der bedeutendsten Zeitzeuginnen ist heute von uns gegangen. Wir werden ihr ein ehrendes Andenken bewahren.“ Weiterlesen »

Charlotte Knobloch zu AfD-Urteil des Kölner Verwaltungsgerichts: „Sieg für den wehrhaften Rechtsstaat“

Dienstag, den 8. März 2022

München, 8.3.2022.  Das Bundesamt für Verfassungsschutz darf die AfD auf Bundesebene als rechtsextremen Verdachtsfall einstufen. Das hat das Verwaltungsgericht in Köln am Dienstag entschieden. Die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Dr. h.c. Charlotte Knobloch, begrüßte die Entscheidung: „Das Urteil ist eine sehr gute Nachricht für die politische Kultur in unserem Land. Es ist ein Sieg für den wehrhaften Rechtsstaat und ein klares Zeichen, dass die Demokratie den Umtrieben ihrer Gegner nicht tatenlos zusehen muss. Weiterlesen »

Frank-Walter Steinmeier als Bundespräsident wiedergewählt – Knobloch: „Bessere Wahl hätte es nicht geben können“

Sonntag, den 13. Februar 2022

München, 13.2.2022.  Die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Dr. h.c. Charlotte Knobloch, hat die heutige Wiederwahl von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier begrüßt. Knobloch erklärte in München: „Ich gratuliere dem Bundespräsidenten sehr herzlich zu seiner Wiederwahl und wünsche ihm für seine neue Amtszeit Glück, Erfolg und weiterhin eine ruhige Hand. Die Delegierten der Bundesversammlung haben heute die richtige Wahl getroffen: Unser Land behält auch in den kommenden fünf Jahren ein Staatsoberhaupt, das stets einen kühlen Kopf bewahrt, das die Politik kritisch unterstützt und das insbesondere der Gesellschaft auch in stürmischen Zeiten festen Halt gibt. Ich bleibe bei meiner Ansicht: Eine bessere Wahl hätte es nicht geben können, und die große Mehrheit in der heutigen Abstimmung bringt dies auch zum Ausdruck.“ Weiterlesen »

Charlotte Knobloch zum Tode von Rabbiner Henry Brandt

Dienstag, den 8. Februar 2022

München, 8.2.2022. Der Rabbiner und Zeitzeuge Henry Brandt ist am gestrigen Montag im Alter von 94 Jahren verstorben. Die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Dr. h.c. Charlotte Knobloch, erklärte hierzu: Wir trauern um Rabbiner Henry Brandt sel. A., der am gestrigen Montag im Alter von 94 Jahren verstorben ist. Mit ihm verlieren Deutschland und die jüdisch-deutsche Gemeinschaft eines ihrer wichtigsten Gesichter und eine ihrer eindringlichsten Stimmen. Wie kaum ein Zweiter hat Rabbiner Brandt dazu beigetragen, nach der völligen Zerstörung das jüdische Leben in seinem Geburtsland Deutschland wieder aufzubauen. Wir alle werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren. Weiterlesen »

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