Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern

Alle Beiträge der Kategorie Jugend

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EINLADUNG: „Lo Minor“ präsentiert die Jubiläums-Revue

Dienstag, den 24. November 2015

Seit 10 Jahren beeindruckt die Theatergruppe „Lo Minor“ des Jugendzentrums Neshama mit ihren Inszenierungen und Konzerten. Am 29.11.15 will das Jugendzentrum Neshama diese ereignisreichen Jahren Revue passieren lassen und den runden Geburtstag mit möglichst vielen Gästen fieren. Mit einem unterhaltsamen Programm wird eine Brücke aus der Vergangenheit in die Zukunft geschlagen. Weiterlesen »

Jewrovision in Mannheim – „NEXT GENERATION – LEDOR WADOR“

Dienstag, den 30. Juni 2015

Die größte jüdische Musikveranstaltung – Jewrovision 2016 findet im kommenden Jahr, am 6. Februar in Mannheim statt und feiert somit ein beachtliches Jubiläum. Sie ist in ein Mini-Machane vom 05.- 07. Februar 2016 eingebunden. Alle 10 bis 19-jährigen erwarten gemeinsame unvergessliche Tage voller Musik, Tanz und Action, die wir miteinander gestalten und erleben werden. Weiterlesen »

Kabbalat Schabbat der Jugend am 13. Februar

Dienstag, den 27. Januar 2015

Das Jugendzentrum Neshama lädt am 13. Februar 2015 herzlich ein zum

Kabbalat Schabbat der Jugend mit anschließendem Kiddush und Schabbat-Diner

Treffpunkt ist um 17:00 Uhr in der Ohel-Jakob-Synagoge am Jakobsplatz.
Bitte meldet Euch über die Homepage des Jugendzentrums an.

Kabbalat Schabbat der Jugend

Casting zum Jewrovision 2015

Dienstag, den 14. Oktober 2014

Am kommenden Sonntag, 19.10.2014, ist es soweit: Das Juze Neshama beginnt mit seinen Vorbereitungen für die Jewrovision 2015 in Köln. Daher laden wir alle talentierten Sänger und Tänzer zu unserem Casting! Beginn 13 Uhr im JuZe

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Minimachane in Prag

Dienstag, den 14. Oktober 2014

Die Madrichim des Jugendzentrums haben sich für die Minimachane nach Prag ein super Programm vorbereitet.

 

Theaterwoche im Jugendzentrum vom 30. Juni bis zum 3. Juli 2014

Mittwoch, den 25. Juni 2014

Liebe Theaterfans, im Rahmen seiner traditionellen Theaterwoche begrüßt das Jugendzentrum »Neshama« der IKG München alle Theaterfans im Projekt »Theater Connects People«. Vom 30. Juni bis zum 3. Juli 2014 verwandelt sich das Haus, treppauf, treppab, in eine bunte Kunstund Theaterwelt und ihr könnt die tolle Kraft des Theaters unter dem Motto »Anders sein« erleben. Weiterlesen »

„Denkendes Ohr“ – Bauarbeiten für Barenboim-Said-Akademie beginnen in Berlin

Freitag, den 9. Mai 2014

In Berlin haben die Bauarbeiten für die zukünftige Barenboim-Said-Akademie begonnen – eine ungewöhnliche Musikhochschule, die hauptsächlich junge Musiker aus dem Nahen Osten ausbilden soll. Von Ayala Goldmann, erschienen auf Jüdische Allgemeine Online, 9.5.2014. Weiterlesen »

Jewrovision: Bar-Mitzwah-Feier an der Alster

Montag, den 3. März 2014

Das Jugendzentrum Jachad aus Köln gewinnt die 13. Jewrovision. Von Katrin Richter, erschienen auf Jüdische Allgemeine Onilne, 3.3.2014. Um 1.14 Uhr standen sie fest, die Gewinner der 13. Jewrovision in Hamburg: Das Kölner Jugendzentrum Jachad machte das Rennen um die Trophäe des Gesangswettbewerbs des Zentralrats der Juden. Platz zwei ging an das Olam-Team aus Berlin, und den dritten Platz belegten die Gastgeber aus Hamburg, das Jugendzentrum Chasak.  Weiterlesen »

Hamburg, wir kommen!

Donnerstag, den 20. Februar 2014

Endspurt in den Jugendzentren Neshama, Olam, Jachad und Amichai. Erschienen auf Jüdische Allgemeine Online, 20.2.2014. München: Jemand klatscht in die Hände. Alle setzen sich – einer neben den anderen – und schauen aufs Klavier. Sehr brav sieht das aus, wenn da nicht diese zappelnden Füße wären. Zu allen »Jujuju«- und »Jojojo«-Stimmübungen, zu den Dreiklängen rauf und runter, zappelnde Füße unter den Stühlen, die irgendwann nicht mehr zu halten sind. 16 Jungen und Mädchen zwischen 13 und 18 Jahren springen auf und bieten eine Show, dass die Wände wackeln. Weiterlesen »

„Die besten Unis der Welt“

Donnerstag, den 30. Januar 2014

Elena Eyngorn vom Instituts für Luft- und Raumfahrt der TU Berlin im Interview über eine Kooperation mit israelischen Hochschulen und die Unterstützung der Europäischen Union. Von Ingo Way, erschienen in der Jüdischen Allgemeinen, 30.1.2014. Weiterlesen »

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Aktuelle Veranstaltungen


So. 27.01.2019 | 21. Schwat 5779

Kulturzentrum

Jüdische Filmtage: „Schwarzer Honig. Leben und Werk von Abraham Sutzkever“

Beginn 17:00

„Black Honey. The Life and Poetry of Avraham Sutskever“

Dokumentarfilm
Regie: Uri Barbash
Drehbuch: Uri Barbash, Hadas Kalderon
Produzent: Yair Qedar
Kamera: Tulik Galon
Schnitt: Ori Derdikman

Musik: Alon Lothringer. Ton: Ami Arad
Israel 2018, 76 Min., hebr./engl./jidd. OV mit dt. Untertiteln

Abraham Sutzkever (1913–2010) zählt zu den bedeutendsten Jiddisch schreibenden Schriftsteller des 20. Jahrhunderts. Bei Wilna geboren, verbrachte er fünf Jahre seiner Kindheit in Sibirien, wohin die Eltern 1915 deportiert worden waren.

Seit den frühen 1930er Jahren gehörte er zum avantgardistischen jüdischen Autoren- und Künstlerkreis »Jung-Wilne«. Ab 1934 veröffentlichte er regelmäßig in Warschauer und Wilnaer

Abraham Sutzkever © Familienbesitz

Zeitschriften. 1937 erschien sein erster Gedichtband »Lider« (Lieder). Im Ghetto von Wilna schloss er sich einer Untergrundorganisation an und rettete Handschriften und Dokumente vor der Vernichtung durch die Deutschen. Dort musste er auch mitansehen, wie seine Mutter und sein Sohn ermordet wurden. Ihm gelang als einem von wenigen die Flucht aus dem Ghetto. Zunächst ging er nach Moskau, wo er bereits 1944 über die Vernichtung der Juden in seiner Heimat berichtete. In späteren Arbeiten dokumentierte er die Gräuel der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft.

Nach dem Krieg war Sutzkever Zeuge im Nürnberger Kriegsverbrecherprozess, 1947 emigrierte er nach Israel, wo er die renommierte Literaturzeitschrift »Di goldene kejt« gründete.

Der Film des israelischen Regisseurs Uri Barbash porträtiert einen Menschen, dem die Poesie half das Erlebte zu überstehen und Zeugnis abzulegen. Sutzkevers Werke sind in über 30 Sprachen übersetzt.

Einführung: Dr. Evita Wiecki, Jiddisch-Lektorin am Lehrstuhl für Jüdische Geschichte und Kultur an der Ludwig-Maximilians-Universität München

Schlusswort: Yair Qedar, preisgekrönter israelischer Filmproduzent

Eintritt: 5 Euro (Schüler, Studenten, Münchenpass-Inhaber frei)

Karten unter 089/20 24 00-491, per E-Mail an karten@ikg-m.de und an der Abendkasse

Veranstalter: Kulturzentrum der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern

Veranstaltungsort: Jüdisches Gemeindezentrum, St.-Jakobs-Platz 18

 

Mo. 04.02.2019 | 29. Schwat 5779

Kulturzentrum

Jüdische Filmtage: „116 Cameras“

Beginn 19:00

Dokumentarkurzfilm
Regie: Davina Pardo
Produzent: Davina Pardo
USA 2017, 15 Min., amerik. OF

Anschließend Podiumsgespräch

Wer erzählt die Geschichte von NS-Verfolgung und Holocaust, wenn keine Zeitzeuginnen und Zeitzeugen mehr da sind? Ausgehend von dieser Frage hat das Shoah Foundation Institute for Visual History and Education an der University of Southern California in Los Angeles ein ehrgeiziges neues Projekt in Angriff genommen, um Überlebende als digitale 3D-Projektionen dazustellen, die mit zukünftigen Generationen interagieren werden.

Eva Schloss © USC Shoah Foundation

Der Kurzfilm »116 Cameras« folgt der Auschwitz-Überlebenden Eva Schloss, während sie an diesem einzigartigen Prozess teilnimmt und reflektiert, wie sich ihre Rolle als Zeitzeugin des Holocaust im Laufe der Zeit verändert hat. Die Mutter von Eva Schloss war ab 1953 übrigens in zweiter Ehe mit Anne Franks Vater verheiratet.

Zur Frage nach »digitalen Zeitzeugen« und damit zum Thema, wie sich das Erinnern verändern wird, wenn es die Stimmen lebender Zeitzeuginnen und Zeitzeugen nicht mehr geben wird, diskutieren:

Michaela Melián, Professorin an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg, 2008 Gewinnerin des Kunstwettbewerbs der Stadt München »Opfer des Nationalsozialismus – Neue Formen des Erinnerns und Gedenkens«, mit dem Audiokunstprojekt »Memory Loops«;

Verena Lucia Nägel, Politologin, u.a. seit 2017 Betreuerin des Archivs »Fortunoff Video Archive for Holocaust  Testimonies« der Yale University an der Freien Universität Berlin;

Armand Presser, Sprecher für Rundfunk- und Filmbeiträge, Berater für das BR-Projekt »Die Quellen sprechen«

und

Dr. Jörg Skriebeleit, seit 1999 Leiter der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg

Moderation: Prof. Dr. Mirjam Zadoff, Direktorin des NS-Dokumentationszentrums München

Eintritt  frei

Veranstalter: NS-Dokumentationszentrum München in Kooperation mit dem Kulturzentrum der Israelitischen Kultusgemeinde München und Öberbayern

Veranstaltungsort: NS-Dokumentationszentrum München, Max-Mannheimer-Platz 1, 80333 München

So. 10.02.2019 | 5. Adar I 5779

Kulturzentrum

Jüdische Filmtage: Vortrag „Die Situation ist neu und reizvoll“ – Thomas Mann im Tonfilm (1929)

Beginn 17:00

Vortrag mit Filmbeispielen von Dr. Dirk Heißerer

Thomas Mann im Aufnahmestudio, Berlin 1929 © Presse-Foto GmbH

Als einer der ersten Schriftsteller überhaupt trat Thomas Mann (1875–1955) im Januar 1929 in einem Tonfilm mit dem Titel »Worte zum Gedächtnis Lessings« auf. Er thematisierte darin die Möglichkeiten des neuen Mediums und verband den antiken Mythos mit der modernen Technik.

Thomas Mann war zeitlebens ein eifriger Kinogänger, verfasste selbst Drehbücher und sah Verfilmungen seiner Romane »Buddenbrooks« (1923) und »Königliche Hoheit« (1953). Im Exil unterstützte er die Zürcher Filmagentur  von Julius Marx und Bernhard Diebold, die mit Hollywood über Verfilmungen nach Stoffen von Emigranten verhandelte. Sein ehrgeizigstes Filmprojekt, die Verfilmung der Tetralogie »Joseph und seine Brüder«, kam zwar, anders als vergleichbare Historienfilme, wie »Land of The Pharaohs« (1955) oder »The Ten Commandments« (1956), nicht zustande. Doch anhand von Illustrationen zur »Joseph«-Legende und mit Blick auf die Moses-Novelle »Das Gesetz« (1944) kann man erahnen, wie der Film hätte aussehen können.

Der Vortrag korrespondiert mit dem gleichnamigen Aufsatz in der Zeitschrift. JUNI-Magazin für Literatur und Kultur (Bielefeld, Aisthesis Verlag), H. 55/56, Januar 2019.

 Der Tonfilm vom 22. Januar 1929 wurde von der Tobis-Industrie GmbH in Berlin aufgenommen. Dauer: 3:52, archiviert im Bundesarchiv-Filmarchiv, Berlin (Signatur: BArch 20520).

Dr. Dirk Heißerer ist Literaturwissenschaftler in München, Veranstalter literarischer Spaziergänge und Exkursionen (www.lit-spaz.de) sowie Vorsitzender des Thomas-Mann-Forums München (www.tmfm.de).

Eintritt 5 Euro (Schüler, Studenten, Münchenpass-Inhaber Eintritt frei)

Karten unter Telefon (089)202400-491, per E-Mail an karten@ikg-m.de und an der Abendkasse

Veranstalter: Kulturzentrum der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern & Thomas-Mann-Forum München

Veranstaltungsort: Jüdisches Gemeindezentrum, St.-Jakobs-Platz 18, 80331 München

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