Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern

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Zum Festjahr „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland: IKG München beteiligt sich an Flaggenaktion für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus

München, 10.12.2021. Am 11. Dezember jährt sich der Erlass des Edikts aus dem Jahr 321, das heute als ältester Schriftbeleg für jüdisches Leben in Deutschland gilt, zum 1700. Mal. Zu diesem besonderen Anlass wird an zahlreichen Institutionen im ganzen Land die Flagge des Festjahres „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ 2021JLID gehisst. Auch die Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern beteiligt sich an der Aktion: Auf dem St.-Jakobs-Platz wehen die Flaggen vom heutigen Freitag an eine Woche lang. Weiterlesen »

Online-Vortrag: Memories of Murder – The Munich Olympics Terror Attack Fifty Years On

Mittwoch, 8. Dezember 2021, 19 Uhr
Online-Vortrag

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Entzünden der Chanukka-Lichter auf dem St.-Jakobs-Platz

Sonntag, 28. November 2021, 18 Uhr
St.-Jakobs-Platz

Gerade in dunklen Zeiten muss das Licht des Chanukka-Leuchters erstrahlen: Deshalb findet in diesem Jahr – mit aller Vorsicht – das öffentliche Lichtzünden an der großen, vom Künstler Gershom von Schwarze gestalteten Chanukkia erstmals seit 2019 wieder statt. Weiterlesen »

»Literarischer Zimmerspaziergang« im Dezember

»Es ging ein Mann im Syrerland…« – Ephraim Moses Lilien trifft Friedrich Rückert
Teil der Literarischen Zimmerspaziergänge

Der jüdische Zeichner, Radierer und Fotograf Ephraim Moses Lilien (1874-1925) versuchte in seinen Arbeiten den Zionismus künstlerisch zu verwirklichen und unternahm dafür auch anstrengende Reisen nach Palästina; Stefan Zweig nannte Lilien den »Dichter mit dem Zeichenstift«. Viele Gedichte des Orientalisten und Dichters Friedrich Rückert (1788-1866) gehörten um 1900 zum deutschen Bildungsgut. Als Lilien 1909 für eine Radierung mit dem Mann, der sein Kamel am Halfterband führt, den Eingangsvers der Rückert-Parabel »Es ging ein Mann im Syrerland…« zitierte, war jeder im Bilde. Weiterlesen »

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»Literarischer Zimmerspaziergang« im Januar

»Prinz Jussuf trifft den Blauen Reiter« – Else Lasker-Schüler und Franz Marc
Teil der Literarischen Zimmerspaziergänge

Else Lasker-Schüler als Prinz Jussuf, Frontispiz des Briefromans »Mein Herz«, Literaturarchiv Marbach

Als Veranstalter Literarischer Spaziergänge und Exkursionen zwischen München und dem Gardasee hat der Literaturwissenschaftler und Publizist Dirk Heißerer im Frühjahr 2020 aus der Not, keine Spaziergänge mehr veranstalten zu können, eine Tugend gemacht. Erfunden wurden Literarische Zimmerspaziergänge. Seit Mai 2021 bieten die »Literarischen Zimmerspaziergänge« in Kooperation mit dem Kulturzentrum der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern jeden Monat ein Thema zu jüdischen Autoren an und werden monatlich am ersten Sonntag auf einem eigens eingerichteten YouTube-Kanal online gestellt und bleiben dort dauerhaft.

Nicht viel Zeit war der einzigartigen Künstlerfreundschaft zwischen dem Blauen Reiter Franz Marc aus München und der jüdischen Dichterin Else Lasker-Schüler aus Elberfeld beschieden. Von der ersten Begegnung im Dezember 1912 in Berlin bis zum Kriegstod Franz Marcs Anfang März 1916 bei Verdun tauschten die beiden zahlreiche selbstbemalte Postkarten und Briefe aus. Lässt sich darin bei Franz Marc sein eigenes Werk miniaturhaft bewundern, führte Else Lasker-Schüler das Briefgespräch öffentlich fort und setzte ihrem Freund in dem eigenhändig illustrierten Briefroman »Der Malik. Eine Kaisergeschichte« (1919) ein phantasievolles Denkmal.

Online verfügbar: https://www.youtube.com/c/DrDirkHeißerer

Referent: Dr. Dirk Heißerer, Literaturwissenschaftler (https://www.lit-spaz.de/)
Veranstalter: Kulturzentrum der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern als Beitrag zu »1700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland«

Franz Marc, Blaues Pferd I, 1911, Öl auf Leinwand. Städtische Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau München, Bernhard und Elly Koehler Stiftung 1965

Vergangene Spaziergänge

  • Mai: Karl Wolfskehl (1869-1948) – »Der Zeus von Schwabing«
  • Juni: Franz Hessel (1880–1941) – »Flaneur in München«
  • Juli: Ernst Toller (1893–1939) – Schriftsteller, Revolutionär und Politiker
  • August: Carry Brachvogel (1864–1942) – Schriftstellerin und Frauenrechtlerin
  • September: Arnold Zweig (1887–1968) trifft Heinrich Mann (1871–1950)
  • Oktober: Erika Mann (1905-1969) und »Die Pfeffermühle«
  • November: »Ironie haben wir nicht!« – Heinrich Heine (1797-1856) in München
  • Dezember: »Es ging ein Mann im Syrerland…« – Ephraim Moses Lilien trifft Friedrich Rückert
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Gebetszeiten zu Schawuot

Zu Schawuot gelten folgende abweichende Gebetszeiten in der Hauptsynagoge Ohel Jakob:

  • Donnerstag, 28. Mai (Beginn 1. Tag Schawuot): Mincha 20:50 Uhr
  • Freitag, 29. Mai (1. Tag Schawuot): Schacharit 9 Uhr – kein Jiskor
  • Samstag, 30. Mai (2. Tag Schawuot): Schacharit 9 Uhr – Jiskor ca. 10:30 Uhr

Es gelten die bekannten Abstands- und Hygieneregeln sowie insbesondere der Leitfaden für Gebete in den Synagogen während der Corona-Pandemie der IKG. Die Teilnahme ist demgemäß nur nach vorheriger namentlicher Anmeldung möglich! Diese hat beim Rabbinat (Tel. (089)202400-221, E-Mail: rabbinat@ikg-m.de) zu erfolgen.

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Großereignis für Kleine

Wie München und die IKG sich auf die ersten deutschen »Junior Games« vorbereiten. Von helmut Reister, erschienen in der Jüdischen Allgemeinen von 22.02.2018. Dieses Ereignis lässt schon jetzt die Herzen aller Sportfans höher schlagen. München ist vom 30. Mai bis 3. Juni der Austragungsort der »Junior Games«. Der sportliche Wettkampf unter der Regie von Makkabi Deutschland findet hierzulande zum ersten Mal statt. Weiterlesen »

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Trauer um Johanna Angermeier

Die Verwalterin des Israelitischen Friedhofs in der Thalkirchner Straße verstarb im Alter von 78 Jahren. Ein Nachruf Helmut Reister, erschienen in der Jüdischen Allgemeinen vom 3.5.2018. Weiterlesen »

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Januar 2022 | Tewet-Schwat | « »

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