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„Kinderwunsch“ – Lesung und Gespräch mit Maya Arad
Maya Arad stellt ihren gleichnamigen Roman im Gespräch mit ihrer Übersetzerin Lucia Engelbrecht vor
Donnerstag, 12. November 2026, 19 Uhr
Die 39-jährige Lehrerin Idit aus Tel Aviv möchte unbedingt Mutter werden und kämpft sich dafür über komplexe Hürden. Sie träumt von der großen Liebe, ernährt sich gesund. Gut ausgebildet und alleinstehend wird das Zeitfenster ein Kind zu bekommen, immer kleiner, während ihr Kinderwunsch immer größer wird.
Weiterlesen »Filmvorführung „Noga“
Filmvorführung
Mittwoch, 21. Oktober 2026, 19 Uhr
Ein Film von Jono & Benji Bergmann mit Noga Erez und Ori Rousso
Produktion: Babka Film in Koproduktion u.a. mit Sperl Film + Fernsehproduktion
Österreich/ Deutschland/ Israel 2026, 96 Min.
Originalsprache: Hebräisch, Englisch, mit deutschen Untertiteln
Die israelische Musikerin Noga Erez ist mit ihrem kreativen Partner und Lebensgefährten Ori Rousso auf dem Weg zum internationalen Durchbruch. Zwischen ausverkauften Konzertsälen mit provokanten Hits wie »End of the Road«, politischer Zuspitzung und persönlichen Spannungen, kämpft sie darum, weiterhin gehört, vor allem aber verstanden zu werden – in einer Welt, die zunehmend aus den Fugen gerät. Weiterlesen »
»Sie kamen, um uns zu töten. Mein Leben als Jüdin vor und nach dem 7. Oktober« – Ein Abend mit Dafna Gerstner
Buchpräsentation & Gespräch mit der Autorin
Mittwoch, 7. Oktober 2026, 19 Uhr
Lesung: Ulla Wagener
Moderation: Richard Volkmann
Dafna Gerstner stammt aus Israel und lebt seit 2011 in Deutschland. 2023 wurde sie Zeugin des brutalen Massakers der Hamas vom 7. Oktober im Kibbuz Be’eri. Wie durch ein Wunder überlebte sie in einem nicht abschließbaren Schutzraum in der Wohnung ihres Bruders Eitan. Dreißig Menschen von dort, darunter Kleinkinder, wurden nach Gaza verschleppt – nicht alle haben die Geiselhaft überlebt. Es starben insgesamt 102 aus dem Kibbuz Be‘eri, darunter auch Dafnas Bruder Eitan, der als Mitglied der Bereitschaftseinheit das Leben zahlreicher Kibbuz-Mitglieder rettete im für ihn tödlichen Kampf gegen die Terroristen.
In ihrem Buch erzählt die Überlebende Dafna Gerstner vom Leben im Kibbuz vor und nach dem Massaker, aber auch davon, was es heißt zu überleben. Sie berichtet von den traumatischen Folgen des Terrorangriffs – sowohl für sie persönlich als auch für die israelische Gesellschaft. Doch auch die Spaltung der deutschen Gesellschaft hat ihr Leben als Jüdin in Deutschland verändert.
Charlotte Knobloch zum Ergebnis der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: „Statik unserer Demokratie funktioniert nicht mehr“
Magdeburg/München, 6.9.2026. Die „Alternative für Deutschland“ hat die heutige Landtagswahl in Sachsen-Anhalt klar gewonnen, die absolute Mehrheit der Mandate nach ersten Ergebnissen aber verpasst. Die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern K.d.ö.R., Dr. h.c. mult. Charlotte Knobloch, reagierte mit Entsetzen auf das Ergebnis:
„An Tagen wie diesem fällt es mir schwer, meine Heimat noch wiederzuerkennen. Dass Rechtsextreme in Deutschland in dieser Art wieder Wahlen gewinnen, das hätte ich mir in meinen schlimmsten Albträumen nicht vorstellen können. Das Wahlergebnis aus Sachsen-Anhalt ist ein Zeichen, dass die Statik der Demokratie in unserem Land nicht mehr funktioniert – und ich sage ganz offen: Das macht mir Angst.“ Weiterlesen »
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Zimmes statt Zores. Anmerkungen zur koscheren Esskultur
Vortrag
Montag, 30. November 2026, 19 Uhr
Im Anschluss an die Mitgliederversammlung der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit gibt es im öffentlichen Teil ab 19 Uhr einen Vortrag zum Thema »Zimmes statt Zores. Anmerkungen zur koscheren Esskultur« von Ellen Presser. Sie ist gemeinsam mit Ruth Melcer, Autorin des Buches »Ruths Kochbuch: Die wunderbaren Rezepte meiner jüdischen Familie« (2015). Voranmeldung ist erforderlich in der Geschäftsstelle unter info@gcjz-m.de oder (089) 594 720. Veranstaltungsart ist das Jüdische Gemeindezentrum, St.-Jakobs-Platz 18.
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Entzünden der Chanukka-Lichter auf dem St.-Jakobs-Platz
Donnerstag, 7. Dezember 2023, 17 Uhr
St.-Jakobs-Platz
Die Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern weist auch in diesem Jahr auf das feierliche und öffentliche Lichtzünden zu Chanukka von Chabad Lubawitsch hin. Weiterlesen »
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Großereignis für Kleine
Wie München und die IKG sich auf die ersten deutschen »Junior Games« vorbereiten. Von helmut Reister, erschienen in der Jüdischen Allgemeinen von 22.02.2018. Dieses Ereignis lässt schon jetzt die Herzen aller Sportfans höher schlagen. München ist vom 30. Mai bis 3. Juni der Austragungsort der »Junior Games«. Der sportliche Wettkampf unter der Regie von Makkabi Deutschland findet hierzulande zum ersten Mal statt. Weiterlesen »
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November 2026 | Cheschwan-Kislew
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Aktuelle Veranstaltungen
Do. 12.11.2026 | 2. Kislew 5787
Kultur
„Kinderwunsch“ – Lesung und Gespräch mit Maya Arad
Beginn 19:00Maya Arad stellt ihren gleichnamigen Roman im Gespräch mit ihrer Übersetzerin Lucia Engelbrecht vor
Donnerstag, 12. November 2026, 19 Uhr
Die 39-jährige Lehrerin Idit aus Tel Aviv möchte unbedingt Mutter werden und kämpft sich dafür über komplexe Hürden. Sie träumt von der großen Liebe, ernährt sich gesund. Gut ausgebildet und alleinstehend wird das Zeitfenster ein Kind zu bekommen, immer kleiner, während ihr Kinderwunsch immer größer wird.
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Kultur
»Als ich mit Leonard Cohen einen Hut kaufen ging«: Eine Spurensuche zum 10. Todestag
Beginn 19:00Hommage an Leonard Cohen
Montag, 16. November 2026, 19 Uhr
Mit Thomas Kraft (Texte), dem Gitarristen Steven Lichtenwimmer, dem Flamenco-Gitarristen Ricardo Volkert und der Sängerin Laura Wachter
In seinem lebenslangen Versuch der Selbstbefragung hat der kanadische Sänger, Komponist, Schriftsteller, Dichter und Maler Leonard Cohen (21.09.1934 in Westmount, Provinz Québec, – 7.11.2016 in Los Angeles) einen Kampf geführt zwischen Begehren und Disziplin, Sucht und Sehnsucht, stets in der Hoffnung auf Erlösung und Befreiung.
Die Würdigung von Thomas Kraft, der 2014 »Cohen. Eine Hommage« veröffentlichte, gefolgt 2021 von „Rock´n´Read“, 2022 „The Last DJs“ und 2024 von „Americana. Ein zerrissenes Land im Spiegel der Countrymusic“, mit neuen Texten über Cohen führt literarisch und musikalisch an sieben Orte von Montreal über London, Hydra und Nashville nach New York, Granada und Los Angeles.
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Kultur
Vortrag: Die Deutsch-Israelischen Studiengruppen und die frühen studentischen Kontakte mit Israel 1948 bis 1972
Beginn 19:00Buchpräsentation
Mittwoch, 18. November 2026, 19 Uhr
In seiner Dissertation untersuchte Jonas Hahn die ab Ende der 1950er Jahre an zahlreichen westdeutschen Universitäten gegründeten Deutsch-Israelischen Studiengruppen. Vor dem Hintergrund von NS-Zeit und Holocaust widmeten sich die Gruppen der NS-Aufarbeitung, dem Kampf gegen Antisemitismus und für engere Kontakte mit Israel. Der Autor bettet die Geschichte dieser studentischen Gruppen in den größeren Kontext der bundesdeutschen Nachkriegsgeschichte sowie der frühen deutsch-israelischen Beziehungen ein. Das im Wallstein Verlag erschienene Buch geht auf Hahns Dissertation am Lehrstuhl für Jüdische Geschichte und Kultur der LMU München zurück. Die Drucklegung unterstützte der gemeinnützige Freundeskreis des Lehrstuhls.
Weiterlesen »Israelitische Kultusgemeinde
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St.-Jakobs-Platz 18
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