Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern

Alle Beiträge der Kategorie Kulturzentrum

« Zurück

»Literarischer Zimmerspaziergang« im Januar

Montag, den 10. Januar 2022

»Prinz Jussuf trifft den Blauen Reiter« – Else Lasker-Schüler und Franz Marc
Teil der Literarischen Zimmerspaziergänge

Else Lasker-Schüler als Prinz Jussuf, Frontispiz des Briefromans »Mein Herz«, Literaturarchiv Marbach

Als Veranstalter Literarischer Spaziergänge und Exkursionen zwischen München und dem Gardasee hat der Literaturwissenschaftler und Publizist Dirk Heißerer im Frühjahr 2020 aus der Not, keine Spaziergänge mehr veranstalten zu können, eine Tugend gemacht. Erfunden wurden Literarische Zimmerspaziergänge. Seit Mai 2021 bieten die »Literarischen Zimmerspaziergänge« in Kooperation mit dem Kulturzentrum der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern jeden Monat ein Thema zu jüdischen Autoren an und werden monatlich am ersten Sonntag auf einem eigens eingerichteten YouTube-Kanal online gestellt und bleiben dort dauerhaft.

Nicht viel Zeit war der einzigartigen Künstlerfreundschaft zwischen dem Blauen Reiter Franz Marc aus München und der jüdischen Dichterin Else Lasker-Schüler aus Elberfeld beschieden. Von der ersten Begegnung im Dezember 1912 in Berlin bis zum Kriegstod Franz Marcs Anfang März 1916 bei Verdun tauschten die beiden zahlreiche selbstbemalte Postkarten und Briefe aus. Lässt sich darin bei Franz Marc sein eigenes Werk miniaturhaft bewundern, führte Else Lasker-Schüler das Briefgespräch öffentlich fort und setzte ihrem Freund in dem eigenhändig illustrierten Briefroman »Der Malik. Eine Kaisergeschichte« (1919) ein phantasievolles Denkmal.

Online verfügbar: https://www.youtube.com/c/DrDirkHeißerer

Referent: Dr. Dirk Heißerer, Literaturwissenschaftler (https://www.lit-spaz.de/)
Veranstalter: Kulturzentrum der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern als Beitrag zu »1700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland«

Franz Marc, Blaues Pferd I, 1911, Öl auf Leinwand. Städtische Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau München, Bernhard und Elly Koehler Stiftung 1965

Vergangene Spaziergänge

  • Mai: Karl Wolfskehl (1869-1948) – »Der Zeus von Schwabing«
  • Juni: Franz Hessel (1880–1941) – »Flaneur in München«
  • Juli: Ernst Toller (1893–1939) – Schriftsteller, Revolutionär und Politiker
  • August: Carry Brachvogel (1864–1942) – Schriftstellerin und Frauenrechtlerin
  • September: Arnold Zweig (1887–1968) trifft Heinrich Mann (1871–1950)
  • Oktober: Erika Mann (1905-1969) und »Die Pfeffermühle«
  • November: »Ironie haben wir nicht!« – Heinrich Heine (1797-1856) in München
  • Dezember: »Es ging ein Mann im Syrerland…« – Ephraim Moses Lilien trifft Friedrich Rückert

Online-Vortrag: Memories of Murder – The Munich Olympics Terror Attack Fifty Years On

Montag, den 29. November 2021

Mittwoch, 8. Dezember 2021, 19 Uhr
Online-Vortrag

Yerushalmi Lecture 2021 Weiterlesen »

»Literarischer Zimmerspaziergang« im Dezember

Donnerstag, den 18. November 2021

»Es ging ein Mann im Syrerland…« – Ephraim Moses Lilien trifft Friedrich Rückert
Teil der Literarischen Zimmerspaziergänge

Der jüdische Zeichner, Radierer und Fotograf Ephraim Moses Lilien (1874-1925) versuchte in seinen Arbeiten den Zionismus künstlerisch zu verwirklichen und unternahm dafür auch anstrengende Reisen nach Palästina; Stefan Zweig nannte Lilien den »Dichter mit dem Zeichenstift«. Viele Gedichte des Orientalisten und Dichters Friedrich Rückert (1788-1866) gehörten um 1900 zum deutschen Bildungsgut. Als Lilien 1909 für eine Radierung mit dem Mann, der sein Kamel am Halfterband führt, den Eingangsvers der Rückert-Parabel »Es ging ein Mann im Syrerland…« zitierte, war jeder im Bilde. Weiterlesen »

MVHS Online: „Dann musst Du Nein sagen.“ – Ronen Steinke spricht mit Fritz Bauer

Montag, den 25. Oktober 2021

„Dann musst Du Nein sagen.“ – Ronen Steinke spricht mit Fritz Bauer
Online-Vortrag

Achtung, geänderte Uhrzeit:
Mittwoch, 15. Dezember 2021, 19:30 Uhr

Ein Gerichtssaal wird zum Klassenzimmer der Nation: Inmitten einer Justiz, die in der jungen Bundesrepublik noch immer von braunen Seilschaften geprägt war, setzte Fritz Bauer den großen Frankfurter Auschwitz-Prozess durch und zwang die Deutschen, sich der nationalsozialistischen Vergangenheit zu stellen. Es war „die Rolle seines Lebens“, konstatiert Ronen Steinke: „Der Ankläger, der nicht aus Härte oder Vergeltungsdrang streitet. Sondern aus verzweifelter Liberalität.“ In der Begegnung mit Fritz Bauer schreitet Ronen Steinke dessen Werdegang ab, fragt nach seinem Jüdischsein – und ist sich mit ihm einig über die Bedeutung der Zivilcourage: „Dass es Pflicht ist, auch in seinem eigenen Staat für das Recht zu sorgen.“

Dr. Ronen Steinke ist Jurist, Journalist und Autor des Buches „Fritz Bauer oder Auschwitz vor Gericht.“

Moderation: Stefanie Hajak, Münchner Volkshochschule

In der Reihe „Zwiesprachen zwischen gestern und heute“

N110726
Bildungszentrum Einstein 28, Vortragssaal 1
Einsteinstr. 28, 81675 München, barrierefrei
Eintritt frei

Diese Veranstaltung findet online statt (N110728):
https://www.mvhs.de/programm/zwiesprachen-zwischen-gestern-und-heute.20168/N110728


Erinnerung für die Zukunft – Jüdisches Leben in Deutschland

Die Reihe „Erinnerung für die Zukunft“ lädt dazu ein, über jüdisches Denken und Leben ins Gespräch zu kommen. Wir erinnern an jüdische Geistesgrößen, diskutieren über jüdisches Leben heute und über den Umgang mit dem wachsenden Antisemitismus. Der Beitrag zum Festjahr „2021 – Jüdisches Leben in Deutschland“ ist eine Kooperation der MVHS und des Kulturzentrums der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern.

Neuer Termin: „… als sei alles, was eigentlich uns bevorsteht, ein Vergangenes.“ – Wolfram Eilenberger trifft Walter Benjamin (MVHS)

Montag, den 25. Oktober 2021

„… als sei alles, was eigentlich uns bevorsteht, ein Vergangenes.“
Wolfram Eilenberger trifft Walter Benjamin

Achtung, neuer Termin: Mittwoch, 20. April 2022, 19 Uhr

Eine Muschel, in deren Rauschen das 19. Jahrhundert zu hören ist. Das Gedächtnis als Medium, in dem man wie im Erdreich graben muss. Ein Engel, der zurückblickt und in die Zukunft geweht wird: Walter Benjamins literarische Denkbilder laden wie seine philosophischen und ästhetischen Schriften dazu ein, sich auf ein ungewöhnliches Verständnis von Zeit und Erinnerung einzulassen, das die Gegenwart in neuem Licht erscheinen lässt. Der Philosoph Wolfram Eilenberger („Zeit der Zauberer“) stellt in der Reihe „Zwiesprachen“ mit Benjamin einen der einflussreichsten Denker des 20. Jahrhunderts vor. Er führt in Benjamins Biografie ebenso wie in sein vielschichtiges Werk ein, die beide, Leben und Werk, von so unterschiedlichen Einflüssen wie jüdischer Theologie, Marxismus und der spannungsreichen Zeitgeschichte in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts geprägt sind.

Moderation: Dr. Susanne May, Münchner Volkshochschule

In der Reihe „Zwiesprachen zwischen gestern und heute“

N130067
Bildungszentrum Einstein 28, Vortragssaal 1
Einsteinstr. 28, 81675 München, barrierefrei
Eintritt: 10,00 Euro; Schüler/Studierende 8,00 Euro

Anmeldung erforderlich: Link zur Anmeldung


Erinnerung für die Zukunft – Jüdisches Leben in Deutschland

Die Reihe „Erinnerung für die Zukunft“ lädt dazu ein, über jüdisches Denken und Leben ins Gespräch zu kommen. Wir erinnern an jüdische Geistesgrößen, diskutieren über jüdisches Leben heute und über den Umgang mit dem wachsenden Antisemitismus. Der Beitrag zum Festjahr „2021 – Jüdisches Leben in Deutschland“ ist eine Kooperation der MVHS und des Kulturzentrums der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern.

MVHS: „Mögen andere schweigen, ich muß reden.“ – Die Schriftstellerin Grete Weil (1906-1999)

Montag, den 25. Oktober 2021

„Mögen andere schweigen, ich muß reden.“ – Die Schriftstellerin Grete Weil (1906-1999)
Vortrag

Donnerstag, 18. November 2021, 19 Uhr

Sie entstammte einem liberalen, assimilierten jüdischen Elternhaus, wuchs am Tegernsee und in München auf. Der Vater war ein hochangesehener Jurist, im Salon der Eltern trafen sich Persönlichkeiten aus Kultur und Politik. Grete Weil gehörte zu jener Generation „neuer Frauen“, die in den „roaring twenties“ mit eigenen Lebensentwürfen den öffentlichen Raum eroberten. Der wachsende Antisemitismus, die Machtübertragung an Adolf Hitler zwangen zur Emigration. Sie wurde zum „Sturz ins Bodenlose“ – die Ermordung ihres Mannes Edgar Weil in Mauthausen zu einem Schmerz, der nie vergehen sollte und Grete Weil zum Schreiben zwang.
Der Vortrag lädt zur Zwiesprache mit einer großen Autorin ein, die sich mit ihrem Werk stets gegen das Vergessen gestemmt hat.

Moderation: Dorothee Lossin, Münchner Volkshochschule

In der Reihe „Zwiesprachen zwischen gestern und heute“

N244070
Bildungszentrum Einstein 28, Vortragssaal 1
Einsteinstr. 28, 81675 München, barrierefrei
Eintritt frei

Anmeldung erforderlich
https://www.mvhs.de/programm/juedisches-leben-in-deutschland/erinnerung-fuer-die-zukunft-juedisches-leben-in-deutschland.20165/N244070

Auch als Online-Übertragung buchbar (N244071):
https://www.mvhs.de/programm/juedisches-leben-in-deutschland/zwiesprachen-zwischen-gestern-und-heute.20168/N244071


Erinnerung für die Zukunft – Jüdisches Leben in Deutschland

Die Reihe „Erinnerung für die Zukunft“ lädt dazu ein, über jüdisches Denken und Leben ins Gespräch zu kommen. Wir erinnern an jüdische Geistesgrößen, diskutieren über jüdisches Leben heute und über den Umgang mit dem wachsenden Antisemitismus. Der Beitrag zum Festjahr „2021 – Jüdisches Leben in Deutschland“ ist eine Kooperation der MVHS und des Kulturzentrums der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern.

MVHS: Das Freie Jüdische Lehrhaus – eine jüdische Renaissance (Blockseminar)

Montag, den 25. Oktober 2021

ABGESAGT: Das Freie Jüdische Lehrhaus – eine jüdische Renaissance
Blockseminar

Donnerstag/Freitag, 18./19. November 2021 Diese Veranstaltung muss leider entfallen.

Das 1920 in Frankfurt gegründete Freie Jüdische Lehrhaus verstand sich als eine neue spirituelle und intellektuelle Heimat, die mit den religiösen Traditionen vertraut machen sollte, aber auch einen Raum für Diskurse und kritische Auseinandersetzung mit dem aktuellen Zeitgeschehen öffnete. Der Gründer Franz Rosenzweig konzipierte das Lehrhaus nicht zum Zweck bloßer Wissensvermittlung zwischen Lehrenden und Lernenden, sondern als Ort der Begegnung und des lebendigen Gesprächs.

Nach einem einführenden Vortrag zur Geschichte des Freien Jüdischen Lehrhauses werden einige der Referenten, die zu den bedeutendsten Intellektuellen der 1920er Jahre zählten, vorgestellt. In der Lektüre und Diskussion ausgewählter Texte von Martin Buber, Gershom Scholem und Franz Rosenzweig werden die unterschiedlichen Perspektiven jüdischer Denker ebenso lebendig wie die Strömungen des deutschen und europäischen Judentums in der Weimarer Republik.

Referentinnen und Referenten: Prof. Dr. Micha Brumlik, Maria Fixemer, Christian Haager, Dr. Susanne May, Ellen Presser

N820023
Haus Buchenried, Leoni am Starnberger See, barrierefrei
€120,– (davon €50,– Seminar, € 70,– Pension).

Anmeldung erforderlich.
https://www.mvhs.de/programm/erinnerung-in-der-vielfalt-der-stimmen.20167/N820023


Erinnerung für die Zukunft – Jüdisches Leben in Deutschland

Die Reihe „Erinnerung für die Zukunft“ lädt dazu ein, über jüdisches Denken und Leben ins Gespräch zu kommen. Wir erinnern an jüdische Geistesgrößen, diskutieren über jüdisches Leben heute und über den Umgang mit dem wachsenden Antisemitismus. Der Beitrag zum Festjahr „2021 – Jüdisches Leben in Deutschland“ ist eine Kooperation der MVHS und des Kulturzentrums der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern.

MVHS: „Echolalien des Erinnerns“ – Ein Abend mit Robert Schindel

Montag, den 25. Oktober 2021

 „Echolalien des Erinnerns“ – Ein Abend mit Robert Schindel
Lesung und Gespräch

Donnerstag, 11. November 2021, 19 Uhr

Robert Schindel gehört zu den wichtigsten Stimmen der österreichischen Gegenwartsliteratur. In seinem umfangreichen literarischen Werk, das sowohl Romane als auch Lyrik oder Essays umfasst, geht es immer wieder um das Verhältnis zwischen Juden und Nicht-Juden und um Österreichs Umgang mit seiner Vergangenheit. Robert Schindels Texte demaskieren Verleugnen und Vergessen und schaffen ein eminent provokatives Erinnern, das auf der literarischen Ebene reflektiert, was offizielle Gedenkrituale auslassen. An diesem Abend liest Robert Schindel aus bereits erschienenen oder noch unveröffentlichten Werken und diskutiert mit Dorothee Lossin über die Möglichkeiten einer literarischen Sprache jenseits des kollektiven Gedächtnistheaters.

Moderation: Dorothee Lossin, Münchner Volkshochschule

N244040
Bildungszentrum Einstein 28, Vortragssaal 1
Einsteinstr. 28, 81675 München, barrierefrei
Eintritt frei

Anmeldung erforderlich
https://www.mvhs.de/programm/lesungen-wortwechsel.18702/N244040

Auch als Online-Übertragung buchbar (Kursnummer N244041):
https://www.mvhs.de/programm/literatur-kreatives-schreiben-film.20130/N244041


Erinnerung für die Zukunft – Jüdisches Leben in Deutschland

Die Reihe „Erinnerung für die Zukunft“ lädt dazu ein, über jüdisches Denken und Leben ins Gespräch zu kommen. Wir erinnern an jüdische Geistesgrößen, diskutieren über jüdisches Leben heute und über den Umgang mit dem wachsenden Antisemitismus. Der Beitrag zum Festjahr „2021 – Jüdisches Leben in Deutschland“ ist eine Kooperation der MVHS und des Kulturzentrums der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern.

MVHS: Nach der Schoah – die Zukunft der Erinnerung

Montag, den 25. Oktober 2021

Nach der Schoah – die Zukunft der Erinnerung
Podiumsgespräch

Montag, 8. November 2021, 19 Uhr

In der deutschen Gesellschaft, die längst eine Einwanderungsgesellschaft geworden ist, aber auch innerhalb der jüdischen Gemeinschaft in Deutschland gibt es unterschiedliche Erinnerungen und Narrative. Welche Gedenktage sind konstitutiv für jüdisches Leben in Deutschland: der 9. November oder der 9. Mai? Welche Bedeutung hat das Gedenken an den Holocaust für die nicht-jüdische Mehrheitsgesellschaft? Wie kann die Erinnerung an die NS-Verbrechen in Bezug gesetzt werden zur Geschichte und Erfahrung von Zugewanderten? Die Erinnerung an den Zivilisationsbruch des Holocaust bedarf der ständig neu geführten Auseinandersetzung. Wie verhandeln und gestalten wir Erinnerung heute?

Podiumsgespräch mit:
Dr. Elke Gryglewski, Geschäftsführerin der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten
Dr. Meron Mendel, Direktor der Bildungsstätte Anne Frank
Prof. Dr. em. Volkhard Knigge, langjähriger Leiter der Gedenkstätte Buchenwald
Moderation: Dr. Maximilian Strnad, Koordinierungsstelle Erinnerungszeichen, Stadtarchiv München.

N110720
Bildungszentrum Einstein 28, Vortragssaal 1
Einsteinstr. 28, 81675 München, barrierefrei
Eintritt frei

Anmeldung erforderlich
https://www.mvhs.de/programm/die-zukunft-der-erinnerung-nach-dem-zivilisationsbruch.20169/N110720

Auch als Online-Übertragung buchbar (N110721):
https://www.mvhs.de/programm/die-zukunft-der-erinnerung-nach-dem-zivilisationsbruch.20169/N110721


Erinnerung für die Zukunft – Jüdisches Leben in Deutschland

Die Reihe „Erinnerung für die Zukunft“ lädt dazu ein, über jüdisches Denken und Leben ins Gespräch zu kommen. Wir erinnern an jüdische Geistesgrößen, diskutieren über jüdisches Leben heute und über den Umgang mit dem wachsenden Antisemitismus. Der Beitrag zum Festjahr „2021 – Jüdisches Leben in Deutschland“ ist eine Kooperation der MVHS und des Kulturzentrums der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern.

MVHS: Zwischen Gehen und Bleiben – Der Roman „Es wird wieder Tag“ von Minka Pradelski

Montag, den 25. Oktober 2021

Zwischen Gehen und Bleiben – Der  Roman „Es wird wieder Tag“ von Minka Pradelski
Lesung und Gespräch

Donnerstag, 4. November 2021, 19 Uhr

Die Nachkriegsjahre sind nicht nur durch Besatzung und Wiederaufbau bestimmt, sondern auch durch die Erfahrungen der „displaced persons“. Viele von ihnen, darunter auch jüdische Überlebende, beginnen eine provisorische Existenz in Westdeutschland und schwanken zwischen Gehen und Bleiben. In diesem Kontext befasst sich der Roman „Es wird wieder Tag“ von Minka Pradelski anhand der fiktiven Biografien seiner Figuren mit unterschiedlichen Strategien des Überlebens. Wie ist ein Neubeginn ausgerechnet in Deutschland möglich? Was passiert, wenn ehemals Verfolgte ihren Peinigern zufällig begegnen? Wie können die Überlebenden ihre Traumata ertragen? Die Stärke dieses Romans liegt darin, auf Fragen wie diese keine eindimensionalen Antworten zu liefern und dennoch vehement für das Weiterleben einzutreten.

Minka Pradelski (geb. 1947) lebt als Autorin und Filmemacherin in Frankfurt am Main. Ihr aktueller Roman „Es wird wieder Tag“ ist 2020 erschienen.

Moderation: Dorothee Lossin, Münchner Volkshochschule

N244020
Bildungszentrum Einstein 28, Vortragssaal 1
Einsteinstr. 28, 81675 München, barrierefrei
Eintritt frei

Anmeldung erforderlich

https://www.mvhs.de/programm/erinnerung-in-der-vielfalt-der-stimmen.20167/N244020

Auch als Online-Übertragung buchbar (N244021):

https://www.mvhs.de/programm/erinnerung-in-der-vielfalt-der-stimmen.20167/N244021


Erinnerung für die Zukunft – Jüdisches Leben in Deutschland

Die Reihe „Erinnerung für die Zukunft“ lädt dazu ein, über jüdisches Denken und Leben ins Gespräch zu kommen. Wir erinnern an jüdische Geistesgrößen, diskutieren über jüdisches Leben heute und über den Umgang mit dem wachsenden Antisemitismus. Der Beitrag zum Festjahr „2021 – Jüdisches Leben in Deutschland“ ist eine Kooperation der MVHS und des Kulturzentrums der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern.

« Vorherige Einträge Nächste Einträge »

VeranstaltungenÜberblick »

Juni 2022 | Ijar-Siwan | « »

Alle Veranstaltungen »

Israelitische Kultusgemeinde
Kontakt
Israelitische Kultusgemeinde
München und Oberbayern K.d.ö.R.
St.-Jakobs-Platz 18
80331 München
Tel: +49 (0)89 20 24 00 -100
Fax: +49 (0)89 20 24 00 -170
E-Mail: empfang@ikg-m.de